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Blogs: Mit Kundenpflege zum Suchmaschinenerfolg

Weblogs erobern bereits seit über zehn Jahren das Internet als eine preiswerte und unkomplizierte Methode, Inhalte zu veröffentlichen. Sie waren die Vorgänger der heutigen nutzerfreundlichen Redaktionssysteme,  denn bereits in die ersten Blog-Softwares konnte jeder Autor auch ohne technische Vorkenntnisse schreiben – damals ein großer Schritt weg von handcodierten Homepages.

Durch Blogs wurde das Internet zu einem Ort, an dem buchstäblich jeder eine Stimme hat und sich uneingeschränkt öffentlich äußern kann. Kein Wunder also, dass der Siegeszug von Weblogs sich immer weiter fortsetzt und bei kostenlosen Bloghosting-Providern wie WordPress.com und Blogger.com Millionen von Usern private Installationen betreiben. Die einfach zu installierende und zu wartende Open Source Software WordPress trägt durch ihre weltweite Verbreitung ebenfalls zur Verbreitung bei.

Jeder kann sich uneingeschränkt öffentlich äußern

Doch ein Blog ist viel mehr als nur ein „Redaktionssystem light“, mit dem sich herrlich komfortabel über eine Veranstaltung, ein Thema oder einen Lifestyle berichten lässt.

Weblogs „sprechen“ aufgrund ihrer leserfreundlichen Strukturen auch besonders gut mit Suchmaschinen und lassen sich herausragend als Social Tool einsetzen: Jeder Eintrag in ein Blog, jedes so genannte Posting, hat eine eigene Seite im Archiv, eine eigene Kommentarfunktion, einen eigenen RSS-Feed und pro Text die üblichen Buttons, die eine schnelle Weiterverteilung in die sozialen Netze mit nur einem Klick ermöglichen.

Kommentare können moderiert werden

So lassen sich Informationen komfortabel und zielgerichtet weiterverteilen, ideal für Pressemitteilungen und News rund um Ihr Unternehmen und immer eine Chance auf direkte Feedback-Kommunikation mit Interessenten und Kunden, die sich in der Kommentarfunktion äußern können. Dabei müssen Sie nicht befürchten, mit rufschädigenden Äußerungen beschallt zu werden, die dann über Google auffindbar sind: Kommentarfunktionen lassen sich so einstellen, dass die Comments moderiert werden und erst nach Freigabe erscheinen. So lassen sich auch Spammer draußen halten.

Preiswert oder Open Source, fast automatisch auch suchmaschinenoptimiert und ideal auf das Internetpublikum und seinen Interaktionsbedarf zugeschnitten: Kein Wunder, dass es längst nicht nur Blog-Erweiterungen für bekannte Redaktionssysteme gibt, mit denen man aus einer Website eine Internetpräsenz plus Blog macht. Professionelle neue Content Management Systeme wie ExpressionEngine sind von Haus aus blog-basiert und nutzen die innovative Technologie mit den vielen Möglichkeiten, um hochwertige Sites zu erstellen, die überall dort die separaten Blog-Bausteine einsetzen, wo es gerade Sinn macht – nicht nur im Weblog selbst.

Innovative Online-Technik

Blogs sind also nicht neu und dennoch eine der innovativsten Online-Technik, weil sie mit so wenig Aufwand eine technisch hochwertige Internetpräsenz für jeden bieten – angefangen vom Familienhund bis hin zum vorbildhaft bloggenden Mitarbeiterstab im Corporate Blog.

Bei vielen Webhosting-Providern können Sie ein vorgefertigtes WordPress-Blog auf eine Domain schalten lassen, ein Großteil des Funktionsumfangs  lässt sich mit einem Probe-Account auf wordpress.com ergründen. Ob ein Blog etwas für Ihr eigenes Unternehmen ist und Sie in Google und anderen Suchmaschinen nach oben bringt, können Sie nämlich besser einfach einmal praktisch austesten als theoretisch ermitteln.

 

Foto: nasir1164, Fotolia.com

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Kategorie: Tipps
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Wie Kleinunternehmer von sozialen Netzen profitieren können

Vernetzen Sie sich mit Ihren Kunden!

Autowerkstatt, Frisörsalon, Tante-Emma-Laden: Brauchen kleine Unternehmen unbedingt eine Facebook-Seite, einen Twitter-Kanal oder ein Weblog? Oder genügt eine Website?

Eines ist klar: Ganz ohne Präsenz Internet kommt heute kein Unternehmen aus, auch wenn es noch so klein ist. Unternehmer ohne eigene Angestellte profitieren genauso von einer Website wie große Firmen. Für viele Kleinunternehmer kann sie sogar überlebenswichtig sein. Ob Taxibetrieb, Physiotherapie-Praxis oder Versicherungsbüro: Kunden durchsuchen das Web nach Adressen, Telefonnummern und Hintergrundwissen, besonders zu regionalen und lokalen Betrieben. Sie wollen gut informiert sein: über Leistungsspektrum, Ansprechpartner, Preise und etliches mehr. Eine Firmen-Website ist also Pflicht, aber muss man auch bei Facebook, Twitter & Co mitmachen? Und braucht jedes Kleinunternehmen ein Weblog?

Netzwerke mit breitem Publikum

Facebook und Google+ sind soziale Netzwerke, über die sich Menschen aus aller Welt verbinden und zu unterschiedlichsten Themen austauschen. Beide bieten die Möglichkeit, kostenlose Unternehmensseiten anzulegen, die sich von den persönlichen Profilseiten der Privatnutzer unterscheiden. Die Firmenseiten sind schnell erstellt, verlangen allerdings regelmäßige Pflege. Doch wer sich auf die Netzwerke einlässt, hat gute Chancen, Interessenten und mögliche Kunden zu gewinnen. Denn Privatpersonen können sich mit den Unternehmensseiten auf Facebook und Google+ verknüpfen, wenn sie Unternehmen und Produkte mögen.

Spezielle thematische Netzwerke

Neben den universellen Netzwerken existiert eine Vielzahl spezieller, in der Regel thematisch orientierter Netzwerke. Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn, Jugend-Netzwerke wie SchülerVZ (das allerdings Ende April 2013 eingestellt wird) oder Schueler.CC, Netzwerke für Fotografen, für Naturliebhaber, für Sportler, und so weiter und so fort. Ob ein Engagement in dem einen oder anderen Netz für Kleinunternehmen angebracht ist, hängt vom Unternehmenszweck, der Zielgruppe und – wieder einmal – dem Zeitaufwand ab. Unser Tipp: Besser in wenigen Netzwerken aktiv werden, aber dafür richtig, als halbherzig in vielen zugleich.

Unternehmensnachrichten per Twitter

Eines der einfachsten, gleichwohl zweckmäßigsten sozialen Netze ist Twitter. Damit lassen sich Kurznachrichten von maximal 140 Zeichen Länge an Menschen verschicken, die den Twitter-Kanal des Unternehmens abonniert haben. Das kann für Unternehmer interessant sein, die regelmäßig aktiv Neuigkeiten – beispielsweise zu aktuellen Angeboten – verschicken wollen. Wenn Kleinunternehmer auch nur eine Nachricht pro Arbeitstag verschicken, betreiben sie damit aktive Kundenpflege. Dabei besteht kein Zwang, wirklich täglich etwas Neues zu posten. Klasse statt Masse sollte die Devise lauten!

Eigenes Weblog fürs Unternehmen

Auch Weblogs sind soziale Medien, die sich für Kundengewinnung und -pflege nutzen lassen. Allerdings nützen auch sie nur etwas, wenn sie regelmäßig mit ansprechenden Inhalten gefüttert werden. Der Aufwand ist für Kleinunternehmer meistens zu hoch. Tipp: Wenn Sie das Bloggen dennoch ausprobieren wollen, sollten Sie erst einmal ein privates passwortgeschütztes Blog anlegen, auf das nur Sie zugreifen können. Dann füllen Sie es mit einigen Artikeln, bevor Sie es für alle Internetnutzer freischalten. So gewährleisten Sie einen guten ersten Eindruck. Aber denken Sie daran, ab dem Freischalten auch weiterhin für neuen Lesestoff zu sorgen.

Foto: iStockPhoto.com

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Kategorie: E-Business | Tipps
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