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Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Werbung

Digitale Werbung baut ihre Position in der Marketingstrategie deutscher Unternehmen weiter aus. Zu den investitionsstärksten Wirtschaftsbereichen in Deutschland zählen Dienstleistungen, der Kraftfahrzeugmarkt und die Handel- und Versandbranche. Die jeweils größten prozentualen Anteile im Media-Mix investieren die Finanzbranche und der Telekommunikationssektor. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Die hohen Werbeinvestitionen untermauern die zentrale Rolle des Internets. Für das laufende Jahr erwartet die Branche höhere Investitionen in digitale Werbung.

Digitalwerbung ist in allen Branchen fest etabliert

„Klassische Online-Werbung ist branchenübergreifend gefragt“, erklärt Paul Mudter, Vorsitzender des OVK. Während manche Branchen bereits einen beachtlichen Teil ihrer Budgets in digitale Werbung investiert hätten, stehe in anderen Wirtschaftsbereichen diese signifikante Ausweitung der Online-Budgets noch an.

Hohes Niveau der Werbeinvestitionen im vorigen Jahr

Digitale Werbung baut seine Position in der Marketingstrategie deutscher Unternehmen weiter aus. Dies belegen die hohen Werbeinvestitionen aus nahezu allen Branchensegmenten. Mit 39,9 Prozent fließen vier von zehn investierten Euros in klassische Online-Werbung. An zweiter Position folgt Computer & Büro mit einem Anteil von über 26,3 Prozent im Media-Mix. In der Finanzbranche, im Telekommunikationssektor und in der Energiewirtschaft macht dieser Anteil mit Werten von 18,3 Prozent, 17,2 Prozent und 17 Prozent schon annähernd ein Fünftel aus. Der Dienstleistungssektor (15,7 Prozent), das Touristik- und Gastronomie-Segment (13,4 Prozent), die Kraftfahrzeugbranche (13,3 Prozent), Unterhaltungselektronik (11,5 Prozent) sowie der Bereich Handel und Versand (10,7 Prozent) weisen ebenfalls zweistellige Prozentbereiche für den Anteil der Online-Werbung im Media-Mix vor. Nur bei drei der Top-10-Branchen – bei Medien, Körperpflege und Ernährung – machen diese Werbeinvestitionen noch einen Anteil im einstelligen Prozentbereich aus. Doch die Tendenz ist auch hier steigend.

Der OVK Online-Report 2013/01 mit einem detaillierten Überblick über den digitalen Werbemarkt mit Marktzahlen und der aktuellen Wirtschaftsprognose ist kostenlos auf der BVDW-Webseite erhältlich.

Wie Sie erfolgreich im Internet werben können, lesen Sie hier.

 

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Unternehmen setzen mehrheitlich auf Social-Media-Strategie

Die deutschen Unternehmen setzen bei ihren Social-Media-Aktivitäten immer stärker auf ein strategisches Vorgehen. Bereits 78 Prozent der befragten Unternehmen vertrauen auf eine eigene Strategie für Social Media. Rund 69 Prozent der Unternehmen ohne übergeordnete Strategie wollen diese langfristig einführen. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im Rahmen der Studie „Social Media in Unternehmen“. Im Zuge der Professionalisierung von Social Media dominieren die beiden Unternehmensbereiche Marketing und Public Relations. Sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung der Aktivitäten in Social Media gelten diese als treibende Fachbereiche. Als Schwierigkeiten beim Umgang mit Social Media nennen die befragten Unternehmen vordergründig Ressourcenmangel, Datenschutzbedenken, fehlende interne Zusammenarbeit und interne Widerstände durch die Vorgesetzten.

Social Media wirkt sich künftig auf alle Fachbereiche aus

„Social Media wird künftig nicht mehr die alleinige Aufgabe von Public Relations oder Marketing sein. Vielmehr müssen alle Fachbereiche wie die Personalabteilung, der Vertrieb und natürlich auch der Kundenservice in den Prozess mit einbezogen werden. Wie bei jeder Kommunikationsmaßnahme sind klare Zieldefinitionen Voraussetzung für die Bewertung einer Social-Media-Strategie, verbunden mit einem Mehrwert für alle Abteilungen“, sagt Ingo Notthoff, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Unternehmen setzen verstärkt auf eine Social-Media-Strategie

Das strategische Vorgehen bei den eigenen Aktivitäten in Social Media sieht die Mehrheit der Unternehmen als verpflichtend an. Über drei Viertel der Unternehmen (78 Prozent) geben an, für ihre Aktivitäten in Social Media eine eigene Strategie zu besitzen. Davon verfolgen 43 Prozent den ganzheitlichen Ansatz einer Unternehmensstrategie, während sich 35 Prozent auf eine abteilungsbezogene Social-Media-Strategie berufen. Zwar betreiben immer noch 22 Prozent der Unternehmen ihre Social-Media-Aktivitäten gänzlich ohne übergeordnete Strategie. Jedoch planen bereits 69 Prozent dieser Unternehmen langfristig eine solche Strategie für Social Media einzuführen.

Marketing und Public Relations dominieren in Social Media

Sowohl bei der strategischen Planung als auch bei der eigentlichen Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten dominieren die Fachbereiche Marketing und PR/Unternehmenskommunikation. Für zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) erfolgt die strategische Planung in der Marketingabteilung. Rund 74 Prozent geben an, dass die Durchführung von Social-Media-Aktivitäten von diesem Fachbereich übernommen wird. In rund 60 Prozent der Unternehmen erfolgen Strategie und Umsetzung gleichermaßen durch den Fachbereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Unternehmenskommunikation. Während die Geschäftsführung im strategischen Planungsprozess in rund 36 Prozent der Unternehmen noch eine führende Rolle einnimmt, erfolgt die Umsetzung der Social-Media-Aktivitäten in nur sieben Prozent der Unternehmen direkt durch die Geschäftsführung. Die Personalabteilung, der Vertrieb und Marktforschung spielen bei der strategischen Planung und Umsetzung von Social Media auch weiterhin eine untergeordnete Rolle.

Schwierigkeiten und Hindernisse beim Umgang mit Social Media

Bei der Planung und Umsetzung ihrer Aktivitäten in Social Media identifizieren die Unternehmen eindeutige Hindernisse. Sechs von zehn der Unternehmen (58 Prozent) beziffern in erster Linie fehlende Ressourcen wie Zeitaufwände, Kosten oder Personalmangel als Hürden. An zweiter Stelle geben 49 Prozent der Unternehmen Bedenken in puncto Datenschutz an. Für 37 Prozent aller Unternehmen erweist sich die fehlende interne Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen als schwierig. Interne Widerstände durch Vorgesetzte hindern immer noch 34 Prozent der Unternehmen daran, die Social-Media-Aktivitäten zu planen oder umzusetzen.

 

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