Tag Archive für Soziale Netze

Immer mehr Unternehmen setzen auf Social Media

Viele deutsche Unternehmen setzen Social Media bereits aktiv im Tagesgeschäft ein. Während im Vorjahr noch drei Viertel (77 Prozent) mit wachsenden Budgets in diesem Bereich rechneten, geht aktuell nur jedes zweite werbungtreibende Unternehmen (56 Prozent) von steigenden Social-Media-Budgets aus. Demzufolge planen immer mehr Unternehmen ihre Aktivitäten in Social Media mit den gleichen Budgets aus dem Vorjahr. Zu diesem Schluss kommt die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) anhand einer aktuellen Befragung von 140 werbungtreibenden Unternehmen. Zudem lagern bereits fünf von zehn Unternehmen die Planung und Durchführung von Social-Media-Maßnahmen aus. Vor einem Jahr nahmen vier von zehn Unternehmen die Hilfe von externen Dienstleister in Anspruch.

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Kategorie: E-Business
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Vernetzen Sie sich erfolgreich

Soziale Netzwerke können Ihrem Unternehmen nicht nur virtuelle Kontakte in Form von Fans bei Facebook oder Followern bei Twitter bringen, sondern auch reale Begegnungen mit potenziellen Kunden und neuen Geschäftspartnern fördern. „Regional Targeting in Social Media Marketing” bedeutet zwar in erster Linie, dass Werbekampagnen in den Netzen regional ausgerichtet und gezielt User in der näheren Umgebung oder der eigenen Stadt angesprochen werden – so wie man über Abfrage der IP generell Werbung lokal bis regional oder landesweit schalten lassen kann (Geo-Targeting).

Aber das Prinzip des Regional Targeting lässt sich noch viel weiter verfeinern, wenn Sie ins aktive Networking einsteigen und zum Beispiel an Städte-Stammtischen bei Xing teilnehmen. Xing wird von Unternehmern, leitenden Angestellten, Wissenschaftlern, Akademikern und Freiberuflern genutzt:  Als soziales Netzwerk für berufliche Kontakte bietet diese Community über fünf Millionen deutschsprachigen Mitgliedern und damit Berufstätigen aller Branchen eine Plattform für Geschäfte, Jobs und Karrieren.

Fachlicher Austausch inklusive

Auf Xing findet man aber nicht nur Jobs oder Aufträge, sondern auch fachlichen Austausch, Mitarbeiter und Kooperationspartner. Über 45.000 Fachgruppen wurden für den interaktiven Austausch eingerichtet und die Chancen stehen sehr gut, dass auch für Ihre Branche oder Ihre Region eine dabei ist. Falls nicht, gründen Sie doch einfach eine und moderieren diese Gruppe selbst. Per Mail können Sie dann Freunde, Kollegen und Geschäftskontakte zu Xing oder direkt in Gruppen einladen.

Auf den regionalen Xing-Events treffen Sie monatlich die Mitglieder der Regio-Gruppen und viele weitere interessante Gesprächspartner aus der Umgebung auch persönlich, kommen ins Gespräch und haben mit etwas Glück die Gelegenheit, Ihre Visitenkarten zu verteilen, neue Bekanntschaften für Ihren Newsletter oder die Facebook-Seite zu gewinnen und einen handverlesenen regionalen Verteiler für Veranstaltungen und andere Werbeaktionen aufzubauen.

Lokale Facebook-Gruppen erfüllen einen ähnlichen Zweck, allerdings meist vor allem für Privatpersonen, die einen Teil ihrer Freizeit auf Facebook verbringen. Daher kann man dort zwar mit einem Minimum an technischem Aufwand die eigenen News gezielt an potenzielle Kunden verbreiten, dafür ist aber ein gewisses Fingerspitzengefühl erforderlich, denn die „Freunde“ auf Facebook reagieren mit Filtern und Blocken auf unerbetene Werbung.

Eigene Facebook-Seite für Ihr Unternehmen

Sinnvoller als Werbe-Postings in lokalen Gruppen ist es, wenn Sie eine eigene Facebook-Seite für Ihr Unternehmen betreiben und diese regional vernetzen: Mit Seiten von Fernsehsendern, Zeitungen, Communitys, Foren, Restaurants, Sportstudios und anderen Firmen aus der Umgebung, die ebenfalls bei Facebook vertreten sind und deren Redaktions-Teams sich über ein „Gefällt mir“ freuen werden. Trifft man sich vor Ort für Aktionen, Partys oder wie bei einem Stammtisch, können Sie dann auch hier mit persönlicher Anwesenheit punkten und Ihrem Social-Media-Profil ein Gesicht verpassen, das in Erinnerung bleibt.

Wichtig ist: Posten Sie nicht nur bei Facebook und Xing. Dort ist vielmehr jeweils der richtige virtuelle Ort, um der Firma ein Gesicht zu geben, persönliche Akzente zu setzen und aus dem Nähkästchen zu plaudern, um sorgfältig dosierte Einblicke in die Unternehmenskultur zu geben. Setzen Sie Ihre Neuigkeiten und Pressemitteilungen aber  lieber weiterhin wie gewohnt auf die eigene Unternehmens-Website zum Beispiel ins Blog und verbreiten Sie nur den Link auf Aktionen und Gewinnspiele dann bei Facebook und Xing. So bleiben Ihre Inhalte auf der eigenen Site, erhöhen den durch Google und Co. auffindbaren Textanteil und versickern nicht so schnell in den Tiefen der Timelines der sozialen Netze.

Wenn Sie beim nächsten Xing-Event Ihre Visitenkarte verteilen, finden die Gesprächspartner schnell die gesuchten Infos auf Ihrer Website, statt aufwändig Ihr Social Media Profil durchblättern zu müssen, nachdem Sie sich „befreundet“ haben.  Denn neue Facebook-Freunde und geschäftlich interessante Xing-Kontakte werden Sie bald viele finden, wenn Sie sich an regionalen Events beteiligen.

 

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Kategorie: Tipps
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„Gemeinsam für ein besseres Internet“: Der Safer Internet Day 2014

Safer Internet Day 2014Heute findet bereits zum elften Mal der Safer Internet Day statt. Mit diesem Aktionstag, der von der Europäischen Union veranstaltet wird, soll rund um den Globus auf das Thema „Sicherheit im Internet“ aufmerksam gemacht werden. In diesem Jahr steht der Safer Internet Day unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ und soll darauf hinweisen, dass wir alle unseren Teil dazu beitragen können, das Internet sicherer  zu gestalten.

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Kategorie: Netzkultur
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Wie Sie soziale Netze im Unternehmen erfolgreich einsetzen

Etwa zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschen nutzen aktuell soziale Medien wie Blogs, Kurznachrichtendienste oder soziale Netze. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM unter seinen Mitgliedern ergeben. Um Firmen den Einstieg in die Welt von Facebook, Google+ und Twitter zu erleichtern, hat der Verband eine Checkliste zum Einsatz sozialer Medien in Unternehmen zusammengestellt.

Die zehn Punkte der Checkliste im Überblick:

1. Strategie erarbeiten
Unternehmen sollten zunächst prüfen, in welchen Geschäftsbereichen und Handlungsfeldern ihnen soziale Medien einen Mehrwert bieten können. Bei der Analyse sollten sie neben PR und Marketing auch andere Bereiche wie das Personalwesen, den Kundenservice oder die Produktentwicklung einbeziehen.

2. Ziele setzen
Organisationen sollten sich konkrete, realistische und messbare Ziele setzen, die sie mit Social Media im jeweiligen Unternehmensbereich erreichen wollen.

3. Organisation anpassen
Social Media erledigt sich nicht nebenbei. Es sollte festgelegt werden, wer für Social Media verantwortlich ist und wer die Aktivitäten steuert. Dabei sollte sichergestellt sein, dass die Mitarbeiter ausreichend Zeit haben und finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen. Sinnvoll kann die Einrichtung einer Arbeitsgruppe sein, um die verschiedenen Aktivitäten zu koordinieren.

4. Aufwand kalkulieren
Der finanzielle und personelle Aufwand der Social Media Aktivitäten sollte genauso gewissenhaft kalkuliert werden, wie das auch bei anderen Projekten der Fall ist. Dabei sollte insbesondere der Aufwand für die Interaktion mit Social Media Nutzern einbezogen werden.

5. Zielgruppen identifizieren
Unternehmen sollten herausfinden, wo die eigenen Zielgruppen im Internet die meiste Zeit verbringen und auf welchen Social Media Plattformen sie sich vornehmlich aufhalten. Neben den großen sozialen Netzwerken können auch kleinere, spezialisierte Plattformen (zum Beispiel Online-Foren) von Bedeutung sein.

6. Monitoring durchführen
Sinnvoll ist eine systematische Beobachtung der sozialen Medien. Das Monitoring liefert Erkenntnisse darüber, was über das Unternehmen, seine Produkte oder seine Wettbewerber kommuniziert wird. Die Ergebnisse können in Marketing und PR sowie im Vertrieb, im Service oder in der Produktentwicklung verwertet werden.

7. Inhalte und Medien-Mix festlegen
Die angebotenen Inhalte sollten auf die Informationsbedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten sein sowie die Besonderheiten der verschiedenen Plattformen berücksichtigen. Jede Plattform im Social Web kann eine bestimmte Rolle im Kommunikations-Mix einnehmen. Im Rahmen einer integrierten Online-Kommunikation sollte ein einheitlicher Außenauftritt angestrebt werden.

8. Krisenmanagement vorbereiten
Organisationen müssen sich im Social Web auf Irritationen, Kritik und Krisen einstellen. Über das Internet artikulierte Entrüstungsstürme, so genannte Shitstorms, werden künftig eher die Regel als die Ausnahme sein. Unternehmen sollten daher ihre Prozesse und Strukturen für einen Krisenfall vorbereiten.

9. Erfolge messen
Der Erfolg der Social Media Aktivitäten sollte anhand des Erreichungsgrades der definierten Ziele kontinuierlich gemessen werden. Hierfür sollten aussagekräftige Leistungskennzahlen (KPIs) festgelegt werden.

10. Mitarbeiter motivieren
Die Mitarbeiter sollten Social Media Guidelines erhalten. Die Richtlinien informieren über Chancen und Risiken von Social Media und geben konkrete Hinweise zum Verhalten im Social Web. Informationsveranstaltungen und Schulungen tragen dazu bei, dass die Leitlinien unternehmensweit umgesetzt werden.

 

Weitere Infos auf der BITKOM-Homepage.

 

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Kategorie: Tipps
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Erfolgreiches Monitoring für Ihre Social-Media-Kanäle

Sie verwenden Facebook, Google+ oder Twitter zu Marketing- oder PR-Zwecken? Social-Media-Aktivitäten werden für kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre geschäftlichen Social-Media-Konten sorgfältig im Auge behalten.

Krisen-Management. Wenn Kunden etwa auf Facebook-Fanpage Ihres Unternehmens ihrem Ärger Luft machen, können Sie das Problem sofort erkennen und eine Lösung erarbeiten. Je schneller Sie auf Kritik reagieren, umso besser kommt das bei Ihren Kunden an.

Marketing/Öffentlichkeitsarbeit. Über Social Media können Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gut vermarkten. Gleichzeitig sind Sie dadurch in der Lage, effizient zu erkennen, wie Produkt oder Service in der Öffentlichkeit (und damit beim Kunden) ankommen.

Information über Ihre Mitbewerber. Informieren Sie sich in den sozialen Netzen über die Aktivitäten Ihrer Mitbewerber. So bleiben Sie ständig auf dem Laufenden.

Kundenservice. Immer mehr Kunden nutzen Facebook und Twitter dazu, sich zu beschweren – oder auch ihre Zufriedenheit mit einem Unternehmen zu äußern. Sie sollten daher regelmäßig einen Blick auf all die Social-Media-Kanäle, die Sie nutzen. So können Sie auf Beschwerden und Lob schnell reagieren.

Doch wie behalten Sie die Übersicht? Es gibt einige effiziente Tools, die Ihnen dabei helfen können:

Hootsuite. Wenn Sie Facebook, Twitter, Google+, Foursquare und andere Social-Media-Kanäle einfach und schnell im Auge behalten wollen, ist Hootsuite zu empfehlen.

Twitter. Wenn Sie wissen möchten, wenn jemand Tweets über Ihr Unternehmen veröffentlicht, können Sie TweetBeep oder TwitterSearch nutzen.

Blogs. Google und Yahoo Alerts alarmieren Sie, wenn nach Ihrem Unternehmen im Internet gesucht wurde.

 

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Kategorie: Tipps
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Bewegte Bilder liegen im Trend

In den nächsten zwei Jahren wird Bewegtbild als Werbeformat und als professioneller Videoinhalt eine hohe Bedeutung in der Digitalbranche besitzen. Hingegen sollen nutzergenerierte Videoinhalte über ihre derzeitig mittelmäßige Bedeutung nicht hinauskommen. Dies geht aus der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Nach Einschätzung der Experten wird der Klick allein zur Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung nicht mehr ausreichen: Viewtime, Click to play und Visibility zählen für die Mehrheit der Befragten zu den idealen Leistungsmerkmalen. Zugleich wird die Relevanz von Social Sharing für Bewegtbildinhalte in Zukunft steigen. In ihrem Urteil kommen die Befragten zum Schluss, dass der Bewegtbildwerbemarkt deutlich durch Standardisierung und mobile Endgeräte beschleunigt wird.

Bewegtbild gewinnt als digitales Geschäftsmodell an Bedeutung

Das Ergebnis der BVDW-Expertenbefragung bestätigt, dass Bewegtbild für die Unternehmen der digitalen Wirtschaft von hoher Bedeutung ist. Aktuell bescheinigen vier von fünf Umfrageteilnehmern (82,5 Prozent), dass Bewegtbild als Werbeformat eine mittelmäßige oder hohe Bedeutung besitzt. In Zukunft erfährt die Bedeutung von Bewegtbild eine weitere Steigerung: Neun von zehn der Befragten (89,9 Prozent) räumen Bewegtbild als Werbeformat in zwei Jahren sogar eine hohe bis sehr hohe Bedeutung ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach dem Potenzial von Bewegtbild als professionelle Videoinhalte. Während heute nur 68,8 Prozent von einer mittelmäßig bis hohen Bedeutung sprechen, rechnet eine große Mehrheit von 88,6 Prozent der Experten, dass Bewegtbild als professionelle Videoinhalte in Zukunft eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für die Branche besitzen wird. Auf die Frage nach der Relevanz von nutzergenerierten Bewegtbildinhalten gibt die Mehrheit der Experten sowohl aktuell als auch in zwei Jahren an, dass die Bedeutung eher mittelmäßig für die Geschäftsmodelle der Digitalbranche ist.

Der Klick alleine reicht nicht mehr als Leistungsmerkmal aus

Mehr als drei Viertel der Experten (76,6 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass der Klick allein nicht mehr ausreicht, um Bewegtbildwerbung angemessen zu bewerten. Ihrer Einschätzung zufolge müssen weitere Kennzahlen ergänzt werden. Für die Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung eignen sich laut Mehrheit der Experten die Leistungsmerkmale Viewtime (87 Prozent), Click-to-play (63,5 Prozent) und Visibility (57,3 Prozent). Die bislang zur Messung angewandte Klickrate erachtet nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52,1 Prozent) als geeignet. Weitere Leistungsmerkmale wie Brutto-Reichweite (46,4 Prozent), Ad Impressions (40 Prozent) oder Sound Activation (17,2) erhalten geringere Zustimmung.

Bewegtbild beschleunigt Entwicklung am digitalen Werbemarkt

Eine hohe Zustimmung der Umfrageteilnehmer (70,4 Prozent) erhält die These, dass standardisierte Bewegtbildformate signifikant die Nachfrage und das Wachstum des Bewegtbildmarktes beschleunigen. Weitere 69,1 Prozent der befragten Experten stimmen zu, dass mobile Endgeräte die Entwicklung von Bewegtbildwerbung in den nächsten zwei Jahren deutlich antreiben werden. Eine Minderheit (34,6 Prozent) der Umfrageteilnehmer spricht sich dafür aus, dass Bewegtbildwerbung den klassischen Standardwerbeformaten bis 2015 den Rang ablaufen wird. Auf eine klare Ablehnung stößt diese These jedoch nur bei 24,7 Prozent der Befragten, so dass mit 40,7 Prozent ein Großteil der Experten noch unentschlossen ist. Ähnlich beurteilen die Experten die Frage nach dem Informationsgehalt in Bewegtbild-Werbung. Eine deutliche Mehrheit von 59,3 Prozent kann der Aussage nicht zustimmen, dass interaktive Formate zu viele Informationen für den Nutzer darstellen und eine Vertiefung in den Inhalt nicht erreicht werden kann.

Social Sharing wird zum Erfolgsfaktor für Bewegtbildinhalte

Die Experten berücksichtigen für die Entwicklung von Bewegtbild die positiven Effekte von Social Media. Die Mehrheit von ihnen (48,1 Prozent) bemisst Social Sharing, dem Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken, bereits eine hohe bis sehr hohe Relevanz. Eine deutlich Zunahme dieser Bedeutung wird in den nächsten zwei Jahren von knapp drei Vierteln (74,1 Prozent) erwartet.

 

  • INFO ZUR UMFRAGE Die BVDW-Umfrage „Trend in Prozent“ findet quartalsweise zu verschiedenen Themen der digitalen Wirtschaft über den Zeitraum von ein bis zwei Wochen statt. Für die Analyse über die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Bewegtbild in digitalen Umfeldern flossen 81 Fragebögen ein, die in der Zeit vom 22. bis 26. April 2013 online beantwortet wurden. Die Umfrageteilnehmer setzen sich u.a. zusammen aus Vermarktern (32 Prozent), Full-Service-Internetagenturen (14 Prozent), Online-Mediaplanern (11 Prozent), Technik und IT-Anbietern (11 Prozent), Portalbetreibern und Publishern (10 Prozent), Internetagenturen mit speziellem Fokus (9 Prozent) und Sonstige (13 Prozent).

 

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Warum Infografiken für Kleinunternehmer sinnvoll sind

Infografiken gewinnen für Business-Blogs und soziale Netze immer stärker an Bedeutung. Social-Media-Nutzer lieben Infografiken, weil sie eine große Menge an Informationen grafisch aufbereiten und leicht verständlich darstellen. Für Unternehmen stellen Infografiken einen Vorteil dar, weil sie schnell und einfach geteilt werden können. Wenn Sie eine Infografik erstellen, die nützliche Informationen enthält und ansprechend gestaltet ist, wird diese oft auf Facebook geteilt oder erhält Retweets über Twitter. Auf diese Art und Weise wird Ihr Unternehmen bekannter.

1. Recherchieren Sie das Thema.

Sie haben vermutlich schon eine ungefähre Vorstellung, welches Thema oder welche Informationen Sie mit Ihrer Infografik darstellen wollen. Selbst wenn Sie Informationen und Daten nutzen, die Ihr Unternehmen durch unabhängige Recherche erhalten hat, sollten Sie nach weiterführenden Informationen suchen und zum Experten für das Thema werden. Wichtig: Wenn Sie andere Quellen nutzen, vergessen Sie die Quellenangabe nicht!

2. Erstellen Sie einen Entwurf.

Erstellen Sie eine Zeichnung dessen, wie Sie sich Ihre Infografik vorstellen. Sie sollte eine klare Strukturierung in Anfang, Mittelteil und Schlussfolgerung haben und leicht nachvollziehbar sein.

3. Verwenden Sie relevante Medien.

Achten Sie darauf, dass jedes Element, ob Statistik oder Foto, relevant für Ihre Grafik ist. Sprechen Sie nicht über Themen, die keinen Bezug zur geplanten Grafik haben – auch wenn sie interessant erscheinen.

4. Fügen Sie alle Elemente zu Ihrer Grafik zusammen.

Es gibt Webseiten, die Ihnen bei der Erstellung einer Grafik helfen können, indem Sie eine Vorlage nutzen können. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Tabellen, Schaubilder und Fotos gut lesbar sind. Diese Elemente dienen dazu, die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu gewinnen.

5. Sprechen Sie über Ihre Infografik.

Zunächst sollten Sie Ihre Infografik auf Ihrer Webseite oder, wenn vorhanden, in Ihrem Blog veröffentlichen. Anschließend können Sie die Grafik in Ihren Social-Media-Kanälen teilen. Sofern es thematisch passt, können Sie zur Grafik auch eine passende Frage stellen und Ihre Follower nach deren Meinung fragen.

 

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Was Sie in sozialen Netzwerken besser nicht tun sollten

Soziale Netzwerke sind ein gutes Werkzeug, um die Bekanntheit Ihres Unternehmens zu steigern und Besucher auf Ihre Webseite zu bringen. Viele Unternehmen kennen bereits die Vorteile eines Auftritts in sozialen Netzwerken. Aber Vorsicht: Es gibt eine richtige und eine falsche Art, diese Auftritte zu pflegen! In diesem Beitrag erklären wir, welches die schlimmsten Fehler im Umgang mit Sozialen Netzwerken sind. Vermeiden Sie diese Fehler, um Besucher nicht abzuschrecken.

Keine Zeit investieren. Hinter jeder erfolgreichen Social Media-Kampagne steckt viel Planungsarbeit. Wenn Sie gerade erst anfangen, scheint es oft einfacher, Beiträge automatisch zu veröffentlichen oder dieselben Inhalte auf verschiedenen Plattformen zu verwenden.

Es gibt im Internet einige Tools, mit denen Sie einen einmal verfassten Beitrag in verschiedenen Netzwerken veröffentlichen können. Obwohl diese Technik hin und wieder hilfreich sein kann, ist es nicht ratsam, sie für jeden Eintrag zu verwenden. Das Publikum eines jeden Netzwerkes ist anders. Dieser Einzigartigkeit sollten Sie gerecht zu werden und Ihre Mitteilungen entsprechend anpassen. So funktionieren Schlagworte, sogenannte Hashtags, beispielsweise bei Twitter, sind jedoch bei Facebook fehl am Platze. Nehmen Sie sich Zeit, um die Besonderheiten der einzelnen Netzwerke kennenzulernen, und passen Sie Ihre Mitteilungen an, um sie optimal zu nutzen.

Außerdem sollten Sie regelmäßige Posts einplanen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um aktiv zu bleiben, ansonsten werden Ihre Fans und Follower sich schnell langweilen und zu anderen Seiten oder Profilen wechseln.

Unbedingt verkaufen wollen. Soziale Netzwerke sind der falsche Kanal, um hartnäckig Verkaufsabsichten zu verfolgen. Ein großer Teil Ihres Publikums nutzt soziale Netzwerke zur Kommunikation und zum Teilen von Inhalten mit Freunden. Da kann zu aggressives Marketing als Spam eingeordnet werden und damit mehr Schaden als Nutzen bringen. Die Idee ist, eine offene Unterhaltung mit Ihren Followern zu führen. Bauen Sie eine Beziehung zwischen ihnen und Ihrem Unternehmen auf. So gewinnen Sie neue Kunden und bleiben für alte interessant.

Jedes Netzwerk hat zudem Grenzen. Ehe Sie Beiträge für ein spezifisches Medium verfassen, stellen Sie sicher, dass Sie die Regeln kennen, nach denen Sie Werbung treiben und kommunizieren können. Denn eine Verletzung der Geschäftsbedingungen kann unter Umständen dazu führen, dass Ihre Seite im Netzwerk gesperrt wird.

Alles posten, worauf Sie Lust haben. Auf der einen Seite kann zu seltenes Posten Ihren Social Media-Erfolg behindern. Andererseits kann es ebenso fatal sein, alles zu posten, was Ihnen einfällt, ohne eine echte Strategie zu haben. Selbst wenn Ihre Einträge keine Verkaufsmasche sind, können Kunden von pausenlosen Postings abgeschreckt werden. Sie sollten aktiv sein, aber in Maßen. Schreiben Sie nur, wenn Sie etwas Sinnvolles zu sagen haben.

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Praxis-Tipps: Erfolg durch E-Mail-Marketing (Teil 2)

E-Mail-Marketing soll eine Kommunikation mit potenziellen oder bestehenden Kunden aufbauen. Dabei werden Kampagnen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen formuliert. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, mit Newsletter-Marketing erfolgreich zu sein.

 

Zu Teil 1

 

6. Trigger-Mails

Sie können auch zu bestimmten Ereignisse einen Newsletter-Versand veranlassen, etwa wenn Sie einen Event für Ihre Kunden veranstalten oder Ihre Produkte auf einer Messe ausstellen. Dann sollten Sie dies Ihren Newsletter-Abonnenten durch sogenannte Trigger-Mails mitteilen (trigger = Auslöser). Auch feste Termine wie Ostern oder Weihnachten können Sie zum Anlass nehmen, einen thematisch abgestimmten Newsletter an Ihre Kunden zu versenden. Das gilt auch für den Sommeranfang oder ein sportliches Großereignis. Solche Aufhänger führen oft zu einer verstärkten Aufmerksamkeit durch die Leser des Newsletters.

7. Begrüßung

Wer einen Newsletter abonniert, signalisiert damit ein Interesse an Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten. Darauf sollten Sie in Ihrem Begrüßungstext an neue Abonnenten eingehen. Die Anmeldung zum Newsletter-Abo können Sie vielleicht sogar mit einem Gutschein oder einem kostenlosen Download belohnen. Dadurch können Sie die Anmeldequote steigern.

8. Social Media

Bereiten Sie Ihren Newsletter darauf vor, dass soziale Netze für Kundenkommunikation und -bindung immer wichtiger werden. Kombieren Sie daher den Versand mit Hinweisen bei Twitter, Facebook und Co. Ermöglichen Sie es, dass sich Ihre Kunden über die jeweilige Profilseiten Ihres Unternehmens für den Newsletter anmelden können.

9. SWYN

Früher teilten Nutzer interessante Inhalte, indem sie E-Mails weitergeleitet haben. Heute haben die soziale Medien diese Funktion übernommen. Bieten Sie daher SWYN-Links (Share With Your Network) in Ihrem Newsletter an, um dadurch für potenzielle virale Effekte zu sorgen. Am besten dazu eignen sich die bekannten Icons für Twitter, Facebook oder Google+. So kann der Nutzer Ihre Newsletter mit nur einem Mausklick anderen empfehlen.

10. Auswertung

Schauen Sie sich die Statistiken Ihres Newsletter-Tools regelmäßig an. Analysieren Sie Verteilerkreis und die drei vorangegangenen Newsletter-Ausgaben. Besteht Optimierungsbedarf? Rückläuferadressen und natürlich das Feedback der Leser können Aufschluss darüber geben.

11. Relevanz

Stellen Sie sich immer die Frage: Warum sollte ein Kunde meinen Newsletter lesen? Welche Relevanz besitzt meine Nachricht für die Empfänger? Arbeiten Sie deshalb regelmäßig an Ihren Inhalten. Achten Sie darauf, dass diese interessant und nützlich sind. Dazu zählt auch eine aussagekräftige Betreffzeile. Ihre Abonnenten werden es Ihnen danken.

 

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Welche Vorteile Kundendienst per Social Media bringt

Zahlreiche große Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen  nutzen soziale Netzwerke für ihren Kundendienst. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können Facebook, Twitter & Co. eine interessante Möglichkeit sein, ihren Service zu verbessern. Viele Verbraucher sind bereits in einem oder mehreren Netzwerken vertreten und haben daher keine Berührungsängste.

Die Geschwindigkeit, mit der in sozialen Netzwerken kommuniziert wird, ist hoch. Dessen sollten sich Unternehmen, die über eine Social-Media-Präsenz nachdenken, bewusst sein. Daneben verläuft die Kommunikation in der Regel öffentlich über Einträge auf der Unternehmenspinnwand oder – bei Twitter –  über über sogenannte Tweets. In diese lässt sich ein Schlagwort mit Hashtag, beispielweise #IhrUnternehmen, einsetzen. Über diese Schlagworte lassen sich Tweets zu Ihrem Unternehmen oder Ihren Produkten finden.

Schnell mit Kunden in Kontakt treten

Mithilfe von RSS-Diensten (Rich Site Summary) lassen sich Änderungen auf Webseiten verfolgen. So wissen Sie schnell Bescheid, falls einmal Ungemach drohen sollte. Über soziale Netzwerke kann sich ein Mitarbeiter schnell mit einem Kunden in Verbindung setzen und helfen, Probleme zu lösen.

Bevor Sie jedoch soziale Netzwerke für Ihren Kundendienst nutzen, sollten Sie sich einige wichtige Fragen stellen. Dazu gehören:

  •  Schafft mein Kundendienst die bestehenden Anfragen? Haben die Mitarbeiter noch Kapazitäten, um Kunden über Social-Media-Plattformen zu betreuen? Ihr regulärer Support sollte nicht  leiden, wenn Sie neue Kommunikationswege gehen.
  • Lässt sich die Kontaktierung über soziale Netzwerke in die bestehenden Kundendienstprozesse einbauen? Für den Schritt hin zum Social Customer Relationship Management (SCRM) fallen womöglich neue Softwarelösungen oder -lizenzen an.
  • Ist der Datenschutz gewährleistet? Zwar kann man ohne hinreichende Identifizierung keinen Support leisten. Dennoch sollte Sie Ihre Kunden von Anfang darauf hinweisen, dass persönliche Daten wie Adressen, Kundennummer oder sogar Passwörter auf keinen Fall öffentlich gepostet werden sollten. Bitten Sie darum, Ihnen die Daten per E-Mail zukommen zu lassen. Auch private Nachrichten sind eine Option, die jedes Netzwerk anbietet.
  • Kann ich allen antworten? Je bekannter Ihr Unternehmen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden Sie über soziale Netzwerke kontaktieren. Kalkulieren Sie mit realistischen Zahlen, damit Ihre Leitung auch bei starkem Anfrageaufkommen noch funktioniert.
  • Schaffe ich eine vernünftige Erwartungshaltung? Was ist in welcher Reaktions- und Bearbeitungszeit zu leisten? Manches ist zu komplex, als dass es über Tweets oder Postings behoben werden kann. In diesen Fällen sollten Sie den Kunden eine Alternative, etwa telefonischen Support, bieten können.
  • Wie nutze ich meinen Kundendienst im Social-Web bei einem Krisenfall? Legen Sie im Vorfeld fest, welche Kanäle bei einer Krise wie genutzt werden. Lange Abstimmungsprozesse sind in solchen Fällen nicht möglich; spielen Sie Krisenszenarien durch und überlegen Sie, wie Sie eine schnelle und zuverlässige Kommunikation mit Ihren Kunden gewährleisten können.

Soziale Netzwerke können eine gute Ergänzung sein, um den Kundenservice Ihres Unternehmens zu verbessern. Die richtige Nutzung sollte jedoch im Vorfeld sorgfältig geplant werden. Denn wenn es mit den Kundenservice hapert, können unzufriedene Kunden ihre Kritik nicht nur mit ihrem Freundeskreis teilen  – sondern unter Umständen mit der ganzen Welt.

 

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