Tag Archive für SEO

Suchmaschinen: Warum die richtigen Schlagwörter wichtig sind

Wenn sie eine Webseite anlegen, kennen die meisten Kleinunternehmer zumindest die wichtigsten Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Daher wissen sie auch, dass die richtigen Schlagwörter (Keywords) wichtig sind, um Besucher auf die Webseite zu locken. Dabei ignorieren jedoch viele kleinere Unternehmen die Vorzüge längerer Schlagwort-Formulierungen. Dabei geht es um ungewöhnliche oder selten genutzte Suchbegriffe, in denen in der Regel zwei oder mehr Worte verwendet werden.

„Umständliche” Suchbegriffe sind durchaus von Vorteil

Studien belegen, dass die Verwendung längerer Schlagworte oder von Keyword-Kombinationen dazu führt, dass Unternehmen weniger Besucher auf der Firmenwebseite verzeichnen. Grund: eine schlechtere Platzierung bei Suchmaschinen. Dadurch lassen sich viele Gewerbetreibende abschrecken. Dabei übersehen sie jedoch auch die Vorzüge „umständlicher“ Suchbegriffe. Software-Unternehmen beispielsweise, die nur den Begriff „Software“ verwenden, konkurrieren in den Ergebnislisten mit vielen anderen Unternehmen und landen daher schnell auf den hinteren Plätzen. Nutzt man stattdessen eine konkrete Beschreibung, etwa „Software Personalmanagement“, reduziert sich die Anzahl konkurrierender Unternehmen drastisch.

Letzten Endes müssen Sie selbst abwägen – eng definierte Suchbegriffe bringen zwar weniger Ergebnisse, dafür rangiert Ihr Unternehmen in den Ergebnissen aber höher. So lassen sich auf lange Sicht mehr Besucher auf die Webseite bringen.

Entscheiden Sie sich nicht nur für eine Strategie

Allerdings gibt es keinen Grund, sich nur für eine Strategie zu entscheiden – Sie können sowohl kurze, prägnante als auch umfassendere Formulierungen  verwenden. Wenn Sie letztere vollständig ignorieren, entgehen Ihnen jedoch unter Umständen viele Treffer bei spezialisierten Suchergebnissen.

Wenn Sie nun Ihre Keywords neu ausrichten möchten, sollten Sie auch bedenken: Längere Schlagwort-Formulierungen können nicht für die Suchmaschinen-Optimierung sinnvoll sein, sondern auch für Pay-per-Click-(PPC)-Werbung. Denn wie das Prinzip ist dabei ähnlich: Zwar sehen weniger Menschen Ihre Anzeige, aber wer sie wahrnimmt, landet auch auf Ihrer Webseite.

 

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Wie sich Einzelhändler im Internet präsentieren sollten

Ohne das Internet geht im Verkauf nichts mehr. Daher wird es auch für kleinere Einzelhändler immer wichtiger, mit einer Homepage im World Wide Web vertreten zu sein. Denn: In einem insgesamt weitgehend stagnierenden Gesamtmarkt hat sich der Onlinehandel in den vergangenen zehn Jahren verzehnfacht.

Der Online-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz liegt heute bei rund fünf Prozent. Betrachtet man onlineaffine Warengruppen wie beispielsweise Elektronik, Bücher und Medien sogar schon deutlich darüber. Einzig Lebensmittel mögen die meisten Verbraucher offenbar noch nicht online kaufen: Mit unter einem Prozent fristen Nahrungsmittel ein Nischendasein.

Online-Shopping liegt im Trend

Einzelhändler mit Ladengeschäft müssen sich jedoch nicht sorgen: Nach Worten des Handelsverbands Deutschland (HDE) verlieren stationäre Angebote künftig nicht an Bedeutung. Dennoch: In einzelnen Segmenten – so die Handelsexperten – verschiebe sich der Marktanteil zugunsten des Onlinehandels.

Stationäre und digitale Angebote intelligent kombinieren

Die Experten sind überzeugt: Die intelligente Kombination stationärer wie digitaler Angebote werde weiter voranschreiten, denn Verbraucher nutzen immer stärker verschiedene Einkaufskanäle parallel. Damit wird es für Einzelhändler zunehmend wichtiger, wie das Filial-, Online- und mobile Geschäft optimal verzahnt werden kann. Wer in Zukunft erfolgreich sein will, mahnen Experten, muss auf allen Kanälen verkaufen.

Verkaufskanäle verschmelzen zusehends

Die mobile Internetnutzung und die rasante Verbreitung von Tablet-PCs werden den Handel in Zukunft maßgeblich beeinflussen. Die mobilen Endgeräte werden den Onlinekauf künftig stärker vom Schreibtisch auf das Sofa – aber auch auf die Straße – verlagern. Branchenkenner gehen sogar davon aus, dass die Verkaufskanäle derart verschmelzen werden, dass der Kunde sie gar nicht mehr als getrennte Verkaufsformen wahrnehmen wird.

Kunden informieren sich über Produkte im Web

Doch das Internet spielt nicht nur beim eigentlichen Kaufprozess eine immer wichtigere Rolle: Schon vor der eigentlichen Kaufentscheidung stellt es für viele Verbraucher bereits ein zentrales Element dar. Kunden kaufen Unterhaltungselektronik inzwischen fast ausschließlich nach vorheriger Recherche über Funktionsumfang und Testergebnisse im Web. Auch Bekleidung, Schuhe, CDs/DVDs, Software und Spiele werden gerne online erworben. Social-Media-Angebote spielen dagegen (noch) eine untergeordnete Rolle.

Eigene Webseite ist für Einzelhändler unverzichtbar

Eine eigene Homepage halten inzwischen mehr als 84 Prozent der Einzelhändler für unverzichtbar. Dabei kommt bei vielen auch dem Suchmaschinen-Marketing (SEM) eine immer größer werdende Bedeutung zu. Muss ist für die meisten auch ein eigener Online-Shop. Einzelhändler denken verstärkt auch an Online-Marketingaktionen, wie etwa Gutscheine, Newsletter oder Sonderpreis-Aktionen für Online-Kunden.

Einzelhändler sollten bei ihren Internet-Aktivitäten außerdem folgende wichtige Punkte beachten:

  • Optimierung von Homepage wie Online-Shop für Suchmaschinen (SEO)
  • Eintrag in Preissuchmaschinen und Preisportale
  • Eintrag in Branchenverzeichnisse
  • Verkäufer auf Shopping-Webseiten (zum Beispiel bei Amazon.de)
  • Spezielle Angebote und Empfehlungen über Facebook oder Twitter

Doch worauf kommt es bei einer Einzelhandels-Webseite an? Das 1&1 Online-Erfolgs-Center hat die wichtigsten Kriterien als Praxistipps zusammengestellt:

  1. Klare, übersichtliche Navigation: Besucher müssen sofort finden, was sie suchen.
  2. Häufig Aktualisierung: wechselnde Angebote, Sonderpreis-Aktionen, Produktpremieren, Events (Modeschauen, Degustationen, Gewinnspiele, Trendberichte)
  3. Emotional wirkende Bilder und multimediale Inhalte: virtuelle Rundgänge, Videos oder Diashows, um das Sortiment, das Beratungsteam und die Geschäftsatmosphäre zu vermitteln
  4. Interaktive Dialogelemente: Routenplaner, Artikelreservierung, Vorbestellung
  5. Möglichst individuelles Design: Gestaltung und Farbwahl der Webseite müssen die Identität des Einzelhändlers transportieren
  6. Aufbereitung der Inhalte für mobile Endgeräte: Smartphones erlauben es potenziellen Kunden jederzeit, von unterwegs aus – auch spontan – nach Geschäften in der unmittelbaren Umgebung zu suchen und sich direkt zum Ladengeschäft führen zu lassen
  7. Suchmaschinen-Optimierung (SEO): Auffindbarkeit über Google, Google Maps, Links zur eigenen Webseite auf relevanten Portalen (zum Beispiel Preisportale), hochwertige, den Kunden ansprechende Inhalte

 

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So geht’s: Wie Sie eine Webseite aus dem Google-Index entfernen

Es kann verschiedene Gründe geben, weshalb Sie eine Seite aus dem sogenannten Google Index-entfernen möchten, damit der Inhalt nicht mehr gefunden werden kann. Grundsätzlich unterscheiden wir dabei zwei unterschiedliche Szenarien:

  • Ihre eigenen Webseiten, über die Sie natürlich selbst Kontrolle haben und
  • Webseiten, die von einer anderen Person betrieben werden.

Falls Sie Inhalte entfernen möchten, die nicht auf einer Domain veröffentlicht wurden, die ihnen gehört, ist das Vorgehen komplizierter. Denn Google kann nicht darüber entscheiden, ob Sie damit nur einem Mitbewerber schaden möchten oder ob Ihr Anspruch legitim ist.

Daher ist es immer der schnellste und beste Weg, zunächst den Betreiber der anderen Webseite direkt zu kontaktieren: Ein Blick ins Impressum der Webseite genügt. Sie sollten ihn bitten, den Inhalt entweder komplett zu entfernen oder zumindest nicht mehr über Suchmaschinen zugänglich zu machen. Besitzt eine Webseite kein Impressum (wie dies etwa in den USA üblich ist), können Sie sich an den Registrar der Domain wenden. Dieser kann Ihnen den Kontakt vermitteln. Ein Blick in die WHOIS-Datenbank hilft oft sofort. Google bietet ebenfalls ein Formular an.

Bei Urheberrechtsverletzungen ist es dagegen recht einfach, eine Seite aus der Google-Suche entfernen zu lassen: Für diese Art von Verstoß existiert ein spezielles Formular.

Wie Sie vorgehen, wenn Sie selbst Zugang zu den Webseiten haben, die Sie aus dem Google-Index entfernen wollen, hat SEM-Experte Markus Hövener für Sie auf „onlinemarketing-praxis” zusammengestellt.

 

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Zimmer zu verkaufen – Profi-Webseite für Ihr Hotel (Teil 1)

Ihre Hotel-Webseite ist Ihr wichtigster und günstigster provisionsfreier Verkäufer. Investieren Sie in den Auf- und Ausbau Ihrer Homepage. Sie soll aktiv für Sie verkaufen, Ihre Branding-Strategie unterstützen und am wichtigsten: Buchungen generieren.

Ziel Ihrer Webseite: Zimmer verkaufen

Das Ziel einer guten Hotel-Webseite ist es, das Interesse von Besuchern zu wecken, die eine Unterkunft suchen. Die Webseite sollte daher einen professionellen Eindruck Ihres Hotels vermitteln. Wichtig: Der potenzielle Gast muss sein Zimmer immer auch direkt auf der Homepage buchen können.

Potenziellen Gäste, die online nach Ihrer Stadt oder dem Stadtteil und dem Keyword „Hotel“, „Apartment“, „Pension“ oder „Loft“ suchen, soll Ihre Webseite in den Suchergebnissen angezeigt werden. Verwenden Sie aktiv den Stadtteil oder Bezirk in Ihrer Internetadresse, etwa www.hotel-im-park-musterhausen.de – so wie Ihre Gäste den Namen aus Reiseführern oder umgangssprachlich kennen.

Vertrauen Sie auf eigene Texte

Sie wollen mit Ihrer Hotel-Homepage an erster Stelle in den Suchresultaten stehen. Denn dann werden Sie vor allem von denjenigen gefunden, die direkt oder nach Variationen des Namens Ihres Betriebs suchen. Einige so genannte Listing-Plattformen geben vor, das Thema Suchmaschinen-Optimierung (SEO) perfekt zu beherrschen. Sie überschwemmen dann mit dem Namen Ihres Betriebs die ersten Positionen der Ergebnisliste. Davon sollten Sie Abstand nehmen: Suchmaschinen wie Google bestrafen solche Aktionen in der Regel. Mit eigenen und zielgruppenorientierten Inhalten, die Ihre Gäste direkt ansprechen, können ganz organisch einen der vorderen Plätze im Suchmaschinen-Ranking erobern.

Auf den Inhalt kommt es an

Ihre Webseite soll potenziellen Gästen einen guten, kompetenten Eindruck vermitteln, um sie dazu zu motivieren, bei Ihnen ein Hotelzimmer zu buchen. Das erreichen Sie mit ansprechenden, zielgruppenspezifischen und gut durchdachten Texten.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Wählen Sie auch die Bilder für den Header-Bereich sorgfältig aus, um Ihren Online-Auftritt und damit auch Ihre Marke zu unterstreichen.

Bieten Sie ein Online-Buchungstool an (Web App), damit Sie provisionsfreie Direktbuchungen erhalten. Bedenken Sie, dass einige der Kunden Ihren Betrieb möglicherweise auf einem Reiseportal gefunden haben. Wenn der Gast dann direkt bei Ihnen bucht, sparen Sie die Provision.

 

 

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Die perfekte Homepage für Ärzte (Teil 1)

Während im Jahr 2000 – zu Beginn des Internet-Booms –  nicht einmal klar war, ob Ärzte überhaupt eine Homepage erstellen und öffentlich zugänglich machen dürfen, besitzt inzwischen jede zweite Arztpraxis eine eigene Webseite. Darauf sind zumindest Sprechstundenzeiten einsehbar, stellt sich das Praxispersonal vor und ist die Ausrichtung der Praxis ersichtlich. Vom Allgemeinmediziner bis zum Zahnarzt – ohne eigene Homepage für die Praxis geht heute fast nichts mehr. Unklarheit herrscht jedoch häufig darüber, welche Wege Ärzten erlaubt sind, die eigene Präsenz zu bewerben.

Gleich vorweg: Ärzte dürfen eine eigene Homepage betreiben. Da eine eigene Webseite aber als Werbung gilt, muss sie speziellen Kriterien genügen. Dazu zählt, dass Aussagen auf der Internetpräsenz sachlich sein und sich auf die angebotenen ärztlichen Leistungen beziehen müssen. Auch Angaben organisatorischer Natur wie beispielsweise Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten oder Hinweise für Behinderte sind möglich.

Impressumspflicht und Suchmaschinen-Optimierung

Wer als Arzt eine eigene Webseite betreibt, ist wie jeder gewerbliche Betreiber auch dazu verpflichtet, ein Impressum nach den Vorschriften des Telemediengesetzes zu führen. Das Impressum auf der Webseite muss einfach auffindbar sein und die Mail-Adresse, Telefon- und Faxnummer der Praxis enthalten. Ärzten, denen eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zugeteilt wurde, müssen diese ebenfalls aufführen. Auch Angaben zum Datenschutz gehören in ein ordentliches Impressum.

Patienten nehmen auch längere Wege in Kauf, wenn sie im Internet einen Spezialisten für ihr Leiden gefunden haben. Voraussetzung dafür ist, dass die Arztpraxis in Suchmaschinen überhaupt gefunden wird. Weil Google in Deutschland einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent hält, empfiehlt es sich auch für Ärzte, die Aufmerksamkeit auf diese Suchmaschine zu konzentrieren. Google Maps, Places und Google+ zählen zu den Diensten, die besonders interessant für niedergelassene Ärzte sind, um Patienten aus der Umgebung zu erreichen.

Beachten sollten Ärzte dabei etwa, den wichtigen lokalen Google-Eintrag neutral zu gestalten, um keine unerlaubte Werbung zu betreiben. So darf eine Domain zum Beispiel nicht den Anschein erwecken, dass der Arzt seine Fachrichtung allein in einem Ort vertritt (wie „orthopaedie-muenchen.de“). Auch das Google-Profil muss eine sachliche Auskunft geben, etwa „Hautärztin Dr. Müller München“ oder „Plastischer Chirurg Dr. Dr. Mustermann Musterstadt“. Auch der übermäßige Gebrauch von Suchbegriffen (Keywords) im Profil ist – wie auch auf der Webseite – nicht zu empfehlen, weil er als unerlaubte Werbung angreifbar ist. Allgemein sollte Suchmaschinen-Optimierung auf keinen Fall manipulativ sein, sondern sachlich auf das lokale Angebot des Arztes hinweisen. Richtig gemacht und mit einer nachhaltigen, langfristigen Strategie erreichen Ärzte auf diese Weise genau die Patienten, die gerade nach ihnen suchen.

 

 

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Firmen-Webseite: Praktische Tipps zum erfolgreichen Start (Teil 2)

Damit die Dialoge für Sie verständlich sind, lesen Sie bitte die drei Teile chronologisch. Danke!

 

SEO & Local Marketing: So findet man Sie gut!

Gaby Schubert: Die gute Listung in Suchmaschinen ist ein wesentlicher Baustein für Ihren Erfolg im Internet. Für Kollegen und Kolleginnen unter den Restaurant-Besitzern, die ohne großes Budget und Vorwissen den Erfolg der eigenen Webseite erhöhen wollen, empfehle ich wie folgt vorzugehen:

Wie bei jedem anderen Projekt steht natürlich auch bei Restaurant-Webseiten die Keyword-(Suchwort-)Recherche am Anfang jeder Optimierung. Das heißt: Sie müssen wissen, wie Ihre Gäste nach Ihnen suchen. Der Fokus der Recherche sollte dabei vor allem auf einem regionalen Bezug liegen. Je generischer Ihre Keywords sind, umso schwieriger wird es, ohne großes Budget an Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu gewinnen. Relevant sind vor allem Suchbegriffe, die Ihre Gäste dort abholen, wo deren Suchanfrage konkret wird und sich mit Ihrem Angebot deckt.

Klingt kompliziert? Ein Beispiel, um es verständlicher zu machen: Nehmen wir an, Sie sind Inhaber eines äthiopischen Restaurants in Köln. Die Keywords erzielen folgende monatliche Suchanfragen:

  • Restaurant Köln: 6600
  • Afrikanisches Restaurant Köln: 320
  • Äthiopisches Restaurant Köln: 170

Natürlich hat „Restaurant Köln“ mit Abstand das höchste Suchvolumen, aber ebenso den stärksten Wettbewerb. Außerdem lässt sich nicht genau bestimmen, wie viele Suchmaschinen-Nutzer die afrikanische Küche überhaupt mögen.

Interessanter sind daher die Suchanfragen „Afrikanisches Restaurant Köln“ und „Äthiopisches Restaurant Köln“, weil sie ohne große Streuverluste Ihre potenziellen Gäste an der richtigen Stelle abholen können und sich der Wettbewerb deutlich eingegrenzt hat.

Frank Weingärtner: Das funktioniert bei einer Webseite für ein Maklerbüro ganz genauso. Ein weiterer Vorteil der Keyword-Analyse: Sie finden auch heraus, wie die Internetnutzer nicht suchen. So bekommen Sie einen guten Überblick darüber, welche Inhalte Sie letztlich auf Ihrer Homepage anbieten sollten.

Wolfgang Bredemann: Haben Sie nun Ihre Suchwörter beisammen, geht es darum die Keywords sinnvoll unterzubringen. „Title tag“ und „Meta description“, Überschriften und Texte sollten diese wichtigen Begriffe enthalten. Frank hat mich mit seiner 1&1 Do-It-Yourself Homepage überzeugt, denn die macht Ihnen diesen Job besonders leicht. In der Bearbeitungsleiste rechts finden Sie einen eigenen Punkt „Suchmaschinen“, der Sie Schritt für Schritt durch die Seitenoptimierung führt. Da kann nichts schief gehen.

Frank Weingärtner: Prima, dass ich Dich überzeugen konnte, Wolfgang! Noch einfacher ist es, wenn Du das 1&1 Suchmaschinen-Tool nutzt. Das empfiehlt Dir nämlich die richtigen Keywords für Deine Branche. Außerdem bekommst Du Tipps für die Textoptimierung. Und wer das Ganze lieber vom Fachmann machen lässt: Die Experten des 1&1 Suchmaschinen-Service können auch Ihre Webseite erfolgreich optimieren.

 

Google Places: Mehr als nur eine Suchmaschine

Wolfgang Bredemann: Google ist inzwischen nicht nur eine Suchmaschine, sondern ist längst zu einem Online-Branchenverzeichnis geworden. Internetnutzer können dort Produkte und Services des Unternehmens bewerten. Das ist ideal für Ihr Geschäft – und dazu noch kostenlos!

Google Places arbeitet zuerst mit den Angaben, die Google selbst im Netz über Ihr Unternehmen gefunden hat. Diese Daten sind aber meist unvollständig und auch der auf diesen Angaben auf Google Maps platzierte Pin sitzt oft nicht ganz an der richtigen Stelle des Stadtplans.

Mit den kostenlosen Management-Rechten für den Eintrag auf Google Places können Sie diese Angaben korrigieren und ergänzen. Vergessen Sie nicht, auch Bilder hochzuladen. Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie unter www.google.de/local/add.

 

 

 

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Warum Links für Ihre Webseite so wichtig sind

Die Off Page-Optimierung mittels Verlinkungen kann sehr hilfreich sein, damit die eigene Webseite in den Ergebnissen von Suchmaschinen auf einem höheren Platz erscheint. Dabei gilt es jedoch einige Aspekte zu beachten. Suchmaschinen wissen etwa sehr schnell Bescheid, wenn Links gekauft oder getauscht wurden oder der Linkaufbau manipuliert ist. Denn sie nutzen Instrumente, mit denen sie entsprechende Muster in der Regel schnell erkennen können. Die Strafe folgt meist auf dem Fuße – den Ausschluss aus der Listung.

Ein paar einfache Regeln

Auf Linkfarmen oder Brückenseiten, die von den Suchmaschinenanbietern als Verstöße und als Suchmaschinen-Spamming gewertet werden, sollten Webseiten-Betreiber also verzichten. Erlaubt hingegen ist das so genannte Linkbuilding. Gemeint ist damit der Einsatz von Backlinks, d. h. von Links, die von einer anderen auf die eigene Website verweisen. Dabei gilt:

  1. Externe Links sind besser als interne Links.
  2. Wichtig ist die Qualität der Links.
  3. Soziale Netzwerke können die Auffindbarkeit der Links erhöhen.
  4. Die Ankertexte sollten vielfältig und unterscheidbar sein.

Nutzerverhalten entscheidet mit

Die Qualität wiederum ergibt sich aus verschiedenen Faktoren. Dazu gehören unter anderem Linkaufbau, Relevanz der verlinkten Webseiten und  Anzahl der Co-Zitierungen, also die Frage, welche Websites ähnliche Backlink-Quellen haben. Die thematische Vielfalt wird ebenso berücksichtigt wie die geographische. Links, die aus Quellen mit hoher Autorität stammen, werden hoch bewertet. Die Nähe zu „bad neighbourhoods“, zum Beispiel zu Spamseiten, führt dagegen ebenso zu Abzügen wie die Verlinkung zu Fehlercodes (404-Seiten). Auch der Anteil von Social-Media-Links und die Nennung in Wikipedia fließen in die Bewertung mit ein. Last but not least entscheidet auch die Nutzerbewertung in Form von Anzahl und Länge der Besuche sowie der Absprungrate.

Wichtig für die richtigen Links sind also Qualität (statt Quantität), Langlebigkeit (statt Schnelligkeit) und natürlich jede Menge harte Arbeit. Webseiten-Betreiber sollten darauf achten, welche Verlinkungen auf die eigene Seite führen – denn die falschen Quellen können unter Umständen mehr Schaden als Nutzen bringen.

 

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Webseiten-Ranking: Welche Rolle Suchbegriffe spielen

Mit einigen einfachen Mitteln gelingt es, die eigene Website auf der Ergebnisliste („Ranking”) der gängigen Suchmaschinen weiter nach oben zu bringen. Das Zauberwort heißt SEO und steht für Search Engine Optimization, Suchmaschinen-Optimierung. Gerade für mittlere und kleine Unternehmen lohnen sich spezielle SEO-Tools, die dem Anwender praxisnahe Hilfestellung bieten. Dabei spielen besonders die Suchbegriffe eine wichtige Rolle.

„Wer bei Google nicht gefunden wird, der existiert nicht“, bringen es Experten auf den Punkt. Kein Wunder, nutzen doch immer mehr Deutsche die Suchmaschinen, allen voran Google, um auch regionale Anbieter und Geschäfte aufzusuchen. Es empfiehlt sich also, die Instrumente zu nutzen, die dabei helfen, dass die eigene Website in den Rankings der Suchmaschinen weiter oben erscheint.

Erfolgreich bei der Suchmaschinen-Optimierung – dazu einige einfache Tipps:

  • Stellen Sie fest, welche Suchbegriffe Ihre Kunden verwenden. Falls möglich, führen Sie dazu Kundenbefragungen durch. Alternativ bietet es sich an, das Keyword-Tool von Google Adwords oder Google Trends zu nutzen.
  • Stellen Sie graphisch – beispielsweise in Form einer Mind Map – anhand der genannten Suchbegriffe einen Keyword-Baum dar und markieren Sie die drei oder vier wichtigsten Begriffe für die Unterseite der Homepage.
  • Legen Sie auf keinen Fall mehr als vier Keywords pro Unterseite fest! Ansonsten werden Sie Schwierigkeiten bekommen, die erforderliche Kennwortdichte für die Texte zu erreichen. Denn jedes Keyword muss zwischen zwei und sechs Prozent in dem Text der Seite vorhanden sein.
  • Achten Sie darauf, dass das Keyword in dem Text so erscheint, wie Sie es festgelegt haben. Berücksichtigen Sie, dass Plural- oder Genitiv- oder Dativbildungen das Keyword verändern können.
  • Überlegen Sie sich ganz genau, wie sie Ihre Texte formulieren. Viel hängt von der Textqualität ab. Je besser der Inhalt (Content), desto größer Ihre Chancen.
  • Binden Sie die Suchbegriffe auch in Links und Bildern mit ein, damit die Suchmaschine Verbindungen herstellen kann.
  • Nutzen Sie hochwertige Backlinks, die die Relevanz Ihrer Seite steigern. Die Suchmaschine erkennt, welche Backlinks wichtig sind und bewertet danach Ihre Seite. Mit Hilfe von natürlichen Linkpartnerschaften und dem so genannten Link Building lassen sich Erfolge beim SEO erzielen.
  • Beachten Sie soziale Netzwerke wie facebook oder twitter. Verwenden Sie so genannte „social signals“ wie die „+1“- bzw. „Like-Buttons“.
  • Versuchen Sie nicht, allzu schlau zu sein. Wer gegen die Etikette verstößt, wird von den Suchmaschinen schnell abgestraft. Zu den „No-gos“ gehören unter anderem Brückenseiten und Linkfarmen.
  • Nutzen Sie die SEO-Tools von Anbietern wie 1&1, die als eine Art interaktiver Berater fungieren – zum Beispiel zur Backlink-Strategie oder zum Generieren von Keywords. Verwenden Sie zudem Tools, mit deren Hilfe Sie den Erfolg Ihres SEO kontrollieren können.

 

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SEO: Besseres Ranking durch gezielte Seitengestaltung (Teil 4)

Schritt 4: Seitentitel und Dateiname optimieren

Viele Suchmaschinen legen großes Gewicht auf die Wörter, die Sie in Ihren Seitentiteln verwenden. Wenn ein Benutzer eine Suche nach einem bestimmten Begriff durchführt und dieser sowohl im „body“-Text als auch in den anderen Metatags (mehr darüber weiter unten) und im Seitentitel Ihrer Seite gefunden wird, wird die Webseite wahrscheinlich höher eingestuft als eine andere, die diesen Begriff lediglich in den Metatags aufweist. Der Seitentitel sollte so beschreibend wie möglich sein und die wichtigsten Ihrer Schlüsselbegriffe enthalten – am besten innerhalb der ersten 65 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Auf keinen Fall sollte der Titel ausschließlich Ihre Schlüsselbegriffe enthalten; die Suchmaschine könnte dies wieder als Spamming werten.

Versuchen Sie es mit einem möglichst satzähnlichen Konstrukt – schließlich wird der Titel auch im Suchergebnis angezeigt und soll den Leser ja zum Anklicken animieren! Jede Seite Ihrer Site sollte ihr eigenes „title”-Element mit eigenen Schlüsselbegriffen aufweisen. Auch die Datei-, Verzeichnis- und Domainnamen sollten – wenn es möglich ist und Sinn ergibt – jeweils einem oder zwei Ihrer Schlüsselbegriffe entsprechen. Auf jeden Fall sollte jede Webseite einen sprechenden Namen erhalten, wobei Sie ausschließlich Kleinbuchstaben und evtl. Ziffern verwenden sollten. Vermeiden Sie Großbuchstaben, Umlaute, Leer- und Sonderzeichen. Sollte Ihre Seite außer einem Schlüsselwort noch ein anderes Wort enthalten, trennen Sie die beiden Wörter am besten durch einen Bindestrich, da die Suchmaschinen keine Wortstämme, sondern nur ganze Wörter auswerten können. Den Unterstrich betrachtet Google hingegen nicht als Worttrenner. Thematisch verwandte Seiten sollten Sie in einem einzigen Verzeichnis zusammenfassen.  Auch diesem geben Sie einen sprechenden Namen.

Schritt 5: Weitere Metatags anpassen

In den Anfangszeiten des Internets indizierten verschiedene Suchmaschinen die Webseiten nicht im Volltext, sondern nur die ersten Zeilen. Aus diesem Grund wurden zur Seitenbeschreibung Metatags verwendet. Auch heute noch haben manche Metatags eine wichtige Bedeutung für die Suchmaschinen und Benutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten. Das „description“-Tag beschreibt den Inhalt der Seite in den Suchmaschinen und sollte den Nutzer der Google-Suche zum Anklicken einladen.

Formulieren Sie einen aussagekräftigen Satz, in dem die wichtigsten Schlüsselbegriffe möglichst früh vorkommen. Er sollte länger als 160 Zeichen inklusive Leerzeichen sein. Häufig hört man die Ansicht, dass die Suchmaschinen das „keyword“-Metatag heutzutage ignorieren. Das ist nicht ganz richtig. Die Keywords werden vielmehr nur dann ignoriert, wenn sie keine Entsprechung im „body“ der Seite haben. Verwenden Sie im „keyword“-Metatag ausschließlich diejenigen Schlüsselbegriffe, die Sie auch im „body“ Ihrer Seite, im „title“-Tag und so weiter verwendet haben. Begriffe, die ausschließlich im „keyword“-Metatag auftauchen und sonst nirgends, haben keine Wirkung. Achten Sie darauf, dass die wichtigsten Schlüsselbegriffe – die Sie im besten Fall auch im „title“ verwendet haben – am Beginn der „keyword“-Werte angesiedelt sind. Üblicherweise trennen Sie die Wörter durch ein Komma und ein darauf folgendes Leerzeichen: Beispiel 5.

Die exzessive Wiederholung von Meta-Keywords führt dazu, dass die Suchmaschinen diesen Schlüsselbegriff ignorieren oder sein Gewicht verringern. Die Regeln sind hier wegen der großen Spamming-Probleme deutlich härter geworden, sodass Sie sehr vorsichtig sein sollten, wenn Sie Metatags gestalten.

 

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webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autorin: Isolde Kommer

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SEO: Besseres Ranking durch gezielte Seitengestaltung (Teil 3)

Schritt 3: Seiten gestalten

Populäre „Gimmicks“, die auf Java – Script, Flash und Ähnlichem basieren, sind für die Crawler der  Suchmaschinen unsichtbar und behindern unter Umständen den SEO-Prozess erheblich. Dasselbe gilt für Active Server Pages, JavaServer, Frames und Seiten, für die die Akzeptanz von Cookies erforderlich ist. Die letzte Konsequenz daraus wäre, dass Sie Frames, Flash-Dateien, Image Maps etc. ganz weglassen, um eine äußerst suchmaschinenfreundliche Site herzustellen.  Da das in vielen Fällen nicht erwünscht bzw. nicht möglich ist, folgen nun verschiedene Hinweise, wie Sie das Problem entschärfen können. Falls Sie sich bereits mit barrierefreiem Webdesign beschäftigt haben, werden Sie schnell merken, dass es einige Parallelen zwischen diesem Thema und suchmaschinenfreundlichen Webseiten gibt. Im Grunde genommen ist ein Suchmaschinen-Spider ein automatisierter Nur-Text-Webbrowser.

Grafiken mit Alternativtexten

Es versteht sich von selbst, dass Sie keine wichtigen Inhalte wie etwa Überschriften in Grafiken, Flash-Filmen oder ähnlichem verstecken sollten, denn diese sind für Suchmaschinen nicht lesbar. Wenn Sie in Ihren Webseiten Bilder oder Imagemaps verwenden, sollten Sie Gebrauch vom „alt“-Tag machen. Dieses enthält Alternativtext für Benutzer, die Bilder nicht sehen können. Bei solchen Benutzern kann es sich genauso um Sehbehinderte mit ihren Screen-Readern handeln wie um Suchmaschinen, die Volltext indexieren, beispielsweise Google. Solche Suchmaschinen finden durch sinnvolle und aussagekräftige „alt“-Texte auf Ihrer Website mehr Inhalt, den sie indexieren können. Verwenden Sie auch für die „alt“-Texte Ihre Schlüsselbegriffe oder -phrasen, wie oben beschrieben. Besonders, wenn Ihre Seiten Bilder im oberen Bereich oder viele Grafiken enthalten, ist diese Technik wichtig. Achten Sie aber  darauf, dass der „alt“-Text etwas mit der Bildaussage zu tun hat. Erzwingen Sie nichts – wenn es nicht zum Bild passt, sollten Sie auch keine Schlüsselwörter für den „alt“-Text verwenden. Natürlich geht es zu weit, ganze Romane in die „alt“-Tags einzufügen. Dies bringt bezüglich des Rankings nichts – die exzessive Wiederholung von Begriffen wird als Spamming gewertet.

Texte mit logischem HTML

Dies ist nicht nur für das Webdesign, sondern auch für die Suchmaschinenoptimierung wichtig. Formatieren Sie Überschriften zum Beispiel mit den HTML-Elementen „h1“ bis „h6“, Hervorhebungen mit „em“ oder „strong“. Wichtig ist auch, dass sich auf jeder Seite eine „h1“-Überschrift befindet, die den Inhalt der Seite in ähnlichen Worten wie das weiter unten besprochene „title“-Metatag treffend beschreibt. In dieser Überschrift sollten die wichtigsten Schlüsselwörter Ihrer Seite so früh wie möglich vorkommen. Der auf diese Überschrift folgende Text sollte ebenfalls die wichtigsten Schlüsselwörter enthalten. Weiterhin sollte jede Seite „h2“- bis „h6“-Überschriften enthalten, die die Seite sinnvoll gliedern und idealerweise wiederum die Schlüsselwörter enthalten. Auch in  Aufzählungen und anderen durch logische HTML-Elemente ausgezeichneten Textteilen sollten Sie für bestmögliche Ranking-Chancen die Schlüsselwörter verwenden.

Skripte und Stylesheets auslagern

Für ein optimales „Signal-Rausch-Verhältnis“, also das Verhältnis von Seiteninhalt zu Quellcode, sollten Sie möglichst alle Seitenformatierungen in externe Cascading-Stylesheet-Dateien auslagern und dieser im Head-Bereich der Seite folgendermaßen einbinden: Beispiel 1.

Ähnliches gilt für JavaScript-Code. Üblicherweise sind JavaScript-Skripte im oberen Bereich der Webseite angesiedelt, was einen Nachteil für die Suchmaschinen-Indexierung Ihrer Seite bedeutet. Der Skriptbereich lässt sich durch externe JavaScript-Skripte wesentlich verkürzen. Dadurch werden Ihre Webseiten schlanker und übersichtlicher – nicht nur für Sie, sondern auch für Suchmaschinen. Eine externe Script-Datei binden Sie im Head-Bereich folgendermaßen ein: Beispiel 2.

Eine mögliche Alternative für seiteninterne JavaScript-Skripte (oder auch Imagemap-Definitionen und so weiter): Platzieren Sie diese im unteren Bereich Ihrer Webseite. Sonst könnte es passieren, dass die Suchmaschinen die Priorität auf den Code Ihrer Skripte statt auf die wichtigen Seiteninhalte legen.

Verzichten Sie auf Frames

Viele Suchmaschinen-Spider haben Schwierigkeiten mit Frames, was in einer problematischen Indexierung resultieren kann. Viele Suchmaschinen betrachten jeden Frame als einen Link von Ihrer Hauptseite, sodass dann häufig nur diese gelesen wird. Häufig wird gar keine Webseite indiziert oder eben jeder einzelne Frame etc. Bei einer mit Frames gestalteten Site erhalten die Unterseiten mit dem Seiteninhalt etwa ein Sechstel des Google-Pageranks von nicht mit Frames gestalteten Unterseiten. Die beste Lösung besteht darin, komplett auf Frames zu verzichten. Eine (weniger gute) Alternative wäre, eine Frame- und eine Nicht-Frame-Version zu implementieren. Hilfreich ist das Tagpaar „noframes” und „/noframes”. Dieses präsentiert eine Alternativversion Ihrer Webseite, die Besuchern mit Browsern ohne Frame-Unterstützung angezeigt wird. Genauso wie jede HTML-Seite enthält auch das Frameset das „body“-Tag. Der Browser zeigt also alles an, was sich innerhalb des „body“-Tags befindet. In der Framesseite steht das „body“-Tag innerhalb des Tags „noframes“. Zusätzlich findet sich in der Framesseite das Tag „frameset“: Beispiel 3.

Dabei „liest“ ein Browser, der Frames interpretieren kann, das „frameset“-Tag, ignoriert das „body“-Tag und zeigt stattdessen die Frames an. Hingegen sucht ein Browser, der Frames nicht interpretieren kann – oder eine Suchmaschine, die mit Frames nichts anzufangen weiß –, nach dem „body“-Tag und ignoriert das „frameset“-Tag. Folglich können Sie ohne Weiteres in das „noframes“-Tag des Framesets enthält beliebige Elemente einfügen. Gestalten Sie hier Ihre Webseite so, wie sie für Besucher mit nicht framefähigen Browsern aussehen soll. Wichtig sind wieder aussagekräftige Inhalte. Außerdem muss die Framesseite neben einem gut verfassten „noframes“-Bereich auch mit sämtlichen für die Suchmaschinen relevanten Metatags versehen sein. Zusätzlich sollten Sie jeden Frame mit dem „robots“-Metatag versehen. So weisen Sie die Suchmaschinen an, keine einzelnen Frames zu indexieren: Beispiel 4.

Verwenden Sie Textlinks

Realisieren Sie die Navigation Ihrer Site möglichst nicht mit grafischen Buttons, sondern mit Textlinks. Diese lassen sich per CSS so gestalten, dass sie wie grafische Buttons aussehen. Falls Sie doch anklickbare Grafiken verwenden möchten, sollten Sie diese auf jeden Fall mit Alt-Texten versehen.  JavaScript, Java, Flash oder Imagemaps eignen sich in keinem Fall für die primäre Navigation der Site.

Wichtig sind auch Inline-Links: Relevante Suchbegriffe sollten zusätzlich im Fließtext Ihrer Seiten verlinkt werden, sofern es dazu passende Seiten gibt. Auch hier gilt: Zu viel ist nie gut – die Lesbarkeit Ihrer Seiten wird behindert, wenn sie vor Textlinks wimmeln.

 

 

webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autorin: Isolde Kommer

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