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Vernetzen Sie sich erfolgreich

Soziale Netzwerke können Ihrem Unternehmen nicht nur virtuelle Kontakte in Form von Fans bei Facebook oder Followern bei Twitter bringen, sondern auch reale Begegnungen mit potenziellen Kunden und neuen Geschäftspartnern fördern. „Regional Targeting in Social Media Marketing” bedeutet zwar in erster Linie, dass Werbekampagnen in den Netzen regional ausgerichtet und gezielt User in der näheren Umgebung oder der eigenen Stadt angesprochen werden – so wie man über Abfrage der IP generell Werbung lokal bis regional oder landesweit schalten lassen kann (Geo-Targeting).

Aber das Prinzip des Regional Targeting lässt sich noch viel weiter verfeinern, wenn Sie ins aktive Networking einsteigen und zum Beispiel an Städte-Stammtischen bei Xing teilnehmen. Xing wird von Unternehmern, leitenden Angestellten, Wissenschaftlern, Akademikern und Freiberuflern genutzt:  Als soziales Netzwerk für berufliche Kontakte bietet diese Community über fünf Millionen deutschsprachigen Mitgliedern und damit Berufstätigen aller Branchen eine Plattform für Geschäfte, Jobs und Karrieren.

Fachlicher Austausch inklusive

Auf Xing findet man aber nicht nur Jobs oder Aufträge, sondern auch fachlichen Austausch, Mitarbeiter und Kooperationspartner. Über 45.000 Fachgruppen wurden für den interaktiven Austausch eingerichtet und die Chancen stehen sehr gut, dass auch für Ihre Branche oder Ihre Region eine dabei ist. Falls nicht, gründen Sie doch einfach eine und moderieren diese Gruppe selbst. Per Mail können Sie dann Freunde, Kollegen und Geschäftskontakte zu Xing oder direkt in Gruppen einladen.

Auf den regionalen Xing-Events treffen Sie monatlich die Mitglieder der Regio-Gruppen und viele weitere interessante Gesprächspartner aus der Umgebung auch persönlich, kommen ins Gespräch und haben mit etwas Glück die Gelegenheit, Ihre Visitenkarten zu verteilen, neue Bekanntschaften für Ihren Newsletter oder die Facebook-Seite zu gewinnen und einen handverlesenen regionalen Verteiler für Veranstaltungen und andere Werbeaktionen aufzubauen.

Lokale Facebook-Gruppen erfüllen einen ähnlichen Zweck, allerdings meist vor allem für Privatpersonen, die einen Teil ihrer Freizeit auf Facebook verbringen. Daher kann man dort zwar mit einem Minimum an technischem Aufwand die eigenen News gezielt an potenzielle Kunden verbreiten, dafür ist aber ein gewisses Fingerspitzengefühl erforderlich, denn die „Freunde“ auf Facebook reagieren mit Filtern und Blocken auf unerbetene Werbung.

Eigene Facebook-Seite für Ihr Unternehmen

Sinnvoller als Werbe-Postings in lokalen Gruppen ist es, wenn Sie eine eigene Facebook-Seite für Ihr Unternehmen betreiben und diese regional vernetzen: Mit Seiten von Fernsehsendern, Zeitungen, Communitys, Foren, Restaurants, Sportstudios und anderen Firmen aus der Umgebung, die ebenfalls bei Facebook vertreten sind und deren Redaktions-Teams sich über ein „Gefällt mir“ freuen werden. Trifft man sich vor Ort für Aktionen, Partys oder wie bei einem Stammtisch, können Sie dann auch hier mit persönlicher Anwesenheit punkten und Ihrem Social-Media-Profil ein Gesicht verpassen, das in Erinnerung bleibt.

Wichtig ist: Posten Sie nicht nur bei Facebook und Xing. Dort ist vielmehr jeweils der richtige virtuelle Ort, um der Firma ein Gesicht zu geben, persönliche Akzente zu setzen und aus dem Nähkästchen zu plaudern, um sorgfältig dosierte Einblicke in die Unternehmenskultur zu geben. Setzen Sie Ihre Neuigkeiten und Pressemitteilungen aber  lieber weiterhin wie gewohnt auf die eigene Unternehmens-Website zum Beispiel ins Blog und verbreiten Sie nur den Link auf Aktionen und Gewinnspiele dann bei Facebook und Xing. So bleiben Ihre Inhalte auf der eigenen Site, erhöhen den durch Google und Co. auffindbaren Textanteil und versickern nicht so schnell in den Tiefen der Timelines der sozialen Netze.

Wenn Sie beim nächsten Xing-Event Ihre Visitenkarte verteilen, finden die Gesprächspartner schnell die gesuchten Infos auf Ihrer Website, statt aufwändig Ihr Social Media Profil durchblättern zu müssen, nachdem Sie sich „befreundet“ haben.  Denn neue Facebook-Freunde und geschäftlich interessante Xing-Kontakte werden Sie bald viele finden, wenn Sie sich an regionalen Events beteiligen.

 

Foto: iStockPhoto.com

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Zehn Tipps: Ohne eigenen Online-Shop zum Erfolg

Auch ohne E-Commerce haben kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Internet eine Chance. Das bestätigt Kathrin Haug, Geschäftsführerin der Hamburger Agentur Mindwyse, in einem Beitrag für ein Fachmagazin.

Ein eigener Online-Shop ist demnach gar nicht immer notwendig, um neue Kunden zu gewinnen oder Produkte online zu verkaufen. Dennoch ist nach Meinung der Expertin auch für KMU der Online-Dialog mit dem Kunden wichtig. Haug verrät zehn Tipps und Tricks, wie’s auch ohne große E-Commerce-Strategie funktioniert

  1. Lassen Sie sich in digitale Branchenverzeichnisse eintragen: Qype, Google Maps und Places, aber auch lokale oder regionale Online-Plattformen sollten sie dazu nutzen, Kunden auf ihr Ladengeschäft oder ihren Betrieb aufmerksam zu machen.
  2. Selbst eine Ein-Seiten-Homepage kann Ihnen zum Erfolg im Internet verhelfen: Kunden erfahren beispielsweise ihre Öffnungszeiten und Telefonnummer. Sie können dort aber auch auf spezielle Aktionen oder Angebote hinweisen. Dazu brauchen Sie keine Programmierkenntnisse oder eine oft teure Agentur: Die 1&1 Do-It-Yourself Homepage macht das Erstellen einer eigenen Webseite einfach. Und Sie bleiben flexibel, weil Sie die darauf veröffentlichten Informationen jederzeit selbst ganz leicht ändern können.
  3. Buchen Sie Anzeigen bei Google Adwords zu bestimmten Schlüsselbegriffen – im Fachjargon als Keywords bezeichnet. Das geht auch, wenn Sie nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, meint Kathrin Haug. Denn wenn ein Kunde im Internet nach einem bestimmten Begriff sucht, führt ihn die Suchmaschine zu Ihrer Homepage. Wer nicht so viel in die virtuelle Anzeige investieren möchte, sollte die Suche lokal begrenzen. Das schont den Geldbeutel.
  4. Googlen Sie Ihr Geschäft einfach mal selbst: Sie werden vielleicht überrascht sein, was die Suchmaschine alles über Ihr Unternehmen weiß – und vor allem, was Kunden über ihr Geschäft sagen. Dabei geht es in erster Linie laut Haug gar nicht darum, Kritik zu begegnen. „Aber man kann die ohnehin vorhandene Transparenz nutzen“, erklärt die E-Commerce-Expertin in dem Fachbeitrag, „um Ansatzpunkte zur Verbesserung des eigenen Angebots zu nutzen.“
  5. Starten Sie einen Unternehmensblog, in dem Sie mit Texten und Fotos einen Blick hinter die Kulissen Ihres Betriebs gestatten. Um Sensationen geht es dabei nicht: Kleine Geschichten aus dem Unternehmensalltag kommen bei den Kunden gut an, bestätigt die Expertin.
  6. Fordern Sie Ihre Kunden durch Aufkleber oder Flyer im Geschäft oder Betrieb auf, das Unternehmen online zu bewerten. Schaffen Sie einen Anreiz, so dass der Kunde diese Bewertung auch vornimmt – etwa durch einen Rabatt beim nächsten Einkauf.
  7. Bitten Sie Ihre Kunden um deren E-Mail-Adressen. Legen Sie einen Verteiler an und informieren Sie Ihre Kunden regelmäßig über besondere Aktionen oder Angebote. Weisen Sie Ihren Newslettern auch auf die Bewertungsmöglichkeiten Ihres Geschäfts oder Betriebs im Internet hin, denn: Je häufiger über Ihr Unternehmen im Netz gesprochen wird, umso relevanter wird es für Suchmaschinen. Und bald ist Ihr Geschäft weiter vorn bei Google & Co.
  8. Es muss nicht Ihr eigener Online-Shop sein: eBay oder Amazon helfen Ihnen dabei und machen es leicht, Produkte übers Internet zu verkaufen.
  9. Nutzen Sie Facebook Places und Deals. Wie funktioniert das? Kunden können dabei auf dem Handy sehen, welches Geschäft in der Nähe spezielle Angebote offeriert oder einen Einkaufsvorteil gewährt.
  10. Eine Zusammenarbeit mit Kaufda.de, Groupon.de oder auch DailyDeal.de ist ebenfalls sinnvoll: Die Kunden erwerben dort Gutscheine mit einem Preisvorteil erwerben, die den später online bei Ihnen gegen die Ware eintauschen können. So wird Ihr Geschäft schnell im Internet bekannt.

Eine eigene Seite bei Facebook oder Google+, den beiden führenden sozialen Netzwerken im Web, empfiehlt sich nach Worten der Expertin nur dann, wenn Sie dort „ständig neue spannende Inhalte“ anbieten werden.

 

Foto: Karin & Uwe Annas, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business | Tipps
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Interview: Wie Kundenbindung durch Web-Controlling funktioniert

Web-Controlling bietet mittleren und kleinen Firmen Möglichkeiten zur Kundenbindung. Welche Instrumente es gibt, was sollte ein Unternehmer tun, worauf sollte er achten? Ein Gespräch mit Wolfgang Frank, Geschäftsführer der Pluspol GmbH (rechts, im Gespräch mit Mitarbeitern). Das Kerngeschäft des Koblenzer Unternehmens: Webdesign, Marketing und Kommunikation.

 

In letzter Zeit ist viel über Website-Controlling zu lesen. Was ist damit gemeint und welche Vorteile haben Unternehmen davon?

Wolfgang Frank: Wer das Internet als Vertriebskanal einsetzt, muss auch prüfen, ob er es erfolgreich einsetzt. Das ist das Kernthema beim Web-Controlling. Immer mehr Geschäftsprozesse werden im Internet abgebildet. So gut wie kein Unternehmen kommt mehr ohne eigene Homepage aus. Das gilt für große Konzerne ebenso wie für Kleinunternehmen und Firmen, die ihre Produkte online verkaufen, genauso wie für Betriebe, die das Internet vor allem zur Imagebildung einsetzen.

Web-Controlling sollte also von jedem Unternehmen genutzt werden?

Nach Möglichkeit ja. Denn letztlich geht es um Kundenbindung und den Aufbau von Kundenbeziehungen. Darum, aus Interessenten Kunden zu machen. Wenn mir das als Unternehmer gelingen soll, muss ich wissen, wer meine Homepage-Besucher sind, woher sie kommen, welche Seiten sie besuchen, wie lange sie im Durchschnitt auf meinen Seiten verweilen, welche Themen, Produkte und Dienstleistungen sie interessieren und welche nicht. Das kann ich nur mittels Website-Controlling.

Welche Instrumente kann ein Unternehmen dazu einsetzen?

Zum Beispiel das 1&1-Webstatistik-Tool, das Aufschluss über das Besucherverhalten gibt. Außerdem bietet auch der Suchmaschinenbetreiber Google ein Tool namens Google-Analytics an. Google hat zudem ein Webmaster-Tool entwickelt, das zur Überprüfung der organischen Suche eingesetzt werden kann.

Was verstehen Sie unter „organischer Suche“?

Es geht um die Frage, woher die Besucher kommen. Einige haben die Seite vielleicht als Lesezeichen gespeichert, andere wiederum kommen über Backlinks. Die meisten jedoch – in der Regel zwischen 60 und 80 Prozent – kommen über Suchmaschinen. Und der absolut wichtigste Suchmaschinenbetreiber ist Google. Man könnte fast sagen: Wer bei Google nicht gefunden wird, existiert nicht. Das Webmastertool zeigt, welche Relevanz die Keywords auf der Website aus Sicht von Google bieten, und wie sich das Ganze auf dem Zeitstrahl darstellt.

Also um die entscheidenden Erfolgsfaktoren zum Listen in den Suchmaschinen?

Richtig. Eine deutliche Trennung der beiden Tools gibt es nicht, da Webstatistik und organische Suche ineinander greifen. Früher oder später werden die Tools miteinander verschmelzen.

Welchen Rat geben Sie einem Unternehmer, der Website-Controlling betreiben will?

Entscheidend ist die Analyse der Ergebnisse. Hier kann er in verschiedene Richtungen analysieren. Die Bandbreite reicht von simplen Besucherzahlen über das Klickverhalten und die wiederkehrenden Besucher bis zur Abbrecherquote. Die für mich wichtigste Frage ist, woher die Besucher kommen. Wenn relativ wenig Besucher über Backlinks kommen, dann sollte der Unternehmer seine Backlink-Strategie überprüfen. Vielleicht hat er zu wenige hochwertige Backlinks. Hohe Direktzugriffe könnten beispielsweise ein Hinweis auf eine gute regionale Vernetzung sein. Ist die Anzahl derjenigen gering, die über Suchmaschinen kommen, so muss die Suchmaschinenstrategie auf den Prüfstand: Vielleicht wird das Unternehmen nicht unter den relevanten Suchbegriffen gefunden.

Was empfehlen Sie außerdem?

Der Unternehmer sollte den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren und die Erfolge – oder Misserfolge etwa von Offline-Kampagnen – zu messen. Er liefert in der Offline-Kampagne einen URL-Hinweis auf eine Landing Page, eine nicht mit dem eigenen Internetauftritt vernetzte Seite. Anschließend prüft er, wie viele Interessierte seine Seite besucht haben. Damit weiß er, wie erfolgreich die Anzeigenschaltung gewesen ist.

Welche Branchen sind auf Web-Controlling besonders angewiesen?

Im Grunde genommen alle. Natürlich vor allem diejenigen, die Online-Shops betreiben, das Internet also als Vertriebskanal einsetzen. Aber auch zum Beispiel für einen Sportverein kann ein Blick in die Webstatistik nützlich sein. Rund zehn Prozent der Bundesbürger wechseln jährlich ihren Wohnort und damit auch ihren Sportverein. Da kann es schon sehr nützlich sein, zu wissen, wo man in den Suchmaschinen platziert ist und welche Seiten die Besucher besonders interessant finden. Für alle Webmaster gilt: Websites sind in den wenigsten Fällen Selbstzweck. Darum kann es nie schaden, zu wissen, was Besucher so auf der eigenen Website treiben und dies zum Anlass für Optimierungsmaßnahmen zu machen.

 

Foto: iStockphoto.com/Pluspol

 

 

 

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CRM-Software für Freiberufler und Kleinunternehmer

Um die Kundenbindung zu vereinfachen, setzen viele Unternehmen auf CRM-Programme (Customer Relation Management, CRM). Für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sind solch teure Software-Pakete oft nicht sinnvoll. Wer dennoch nicht auf den Einsatz von CRM-Tools verzichten will, sollte auf Open-Source-Lösungen setzen. Sie werden von ihren Entwickeln stets kostenlos zur Verfügung gestellt.  Fürs CRM existieren auch einige Programme, deren Quellcode frei zugänglich ist. Zu den bekannteren Programmen dieser Art, mit denen sich die Kundenbindung vereinfachen lässt, gehören beispielsweise XRMS, vtiger CRM, SugarCRM und info@hand. Obwohl es sich bei allen um Gratis-Software handelt, sind die Programme wegen ihrer vielfältigen Funktionen gut für Freiberufler und Kleinunternehmen geeignet. Denn ohne großen Kostenaufwand können Sie etwa eine Leadverwaltung einrichten, Kampagnen starten und Serienbriefe erstellen, E-Mails schreiben, Anfragen oder Angebote erstellen. Auch für Rechnungen und die Warenwirtschaft können Sie ein Open-Source-CRM gut einsetzen.

Beispiel: vtiger CRM. Mit seinen zahlreichen Modulen und Erweiterungen muss sich das Programm keineswegs hinter kommerzieller Lizenz-Software verstecken. Für die Bedienung des CRM ist zudem keine Installation von Clients notwendig, das System wird über den Webbrowser gesteuert und hängt damit nicht von einer bestimmten Plattform ab. Durch Plugins für Firefox, Outlook, Thunderbird und Office kann vtiger für jeden denkbaren Einsatz erweitert werden. Zu den unterstützten Betriebssystemen gehören Windows, Linux, Solaris und Unix-Systeme. Darüber hinaus ist vtiger in mehreren Sprachen erhältlich, unter anderem Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch und Rumänisch.

vtiger CRM wurde von indischen Entwicklern schon vor acht Jahren entwickelt. In kürzester Zeit entstand eine Community von Entwicklern, die das CRM in den nachfolgenden Jahren zu einem hochwertigen CRM-System weiterentwickelten. Heute basiert die Software auf PHP und nutzt als Datenbank-Anbindung hauptsächlich auf MySQL. PostgreSQL und Oracle-Datenbanken sind ebenfalls möglich.

 

Foto: iStockPhoto.com

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Vorsicht vor Abzocke bei Online-Branchenverzeichnissen

Klaus Mende* hat noch einmal Glück gehabt. Der 51-jährige Malermeister aus dem Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz) hat das seriös wirkende Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale genauer unter die Lupe genommen. „Ich sollte auf dem Bogen die fehlenden Daten meines Malergeschäfts ergänzen“, erinnert er sich, „und das Ganze unterschrieben wieder zurückschicken.“ Hätte Mende sich nicht ganz genau das Kleingedruckte durchgelesen, wäre er mit seiner Unterschrift einen Abo-Vertrag auf zwei Jahre eingegangen. „Für den Eintrag in ein bundesweites Online-Branchenverzeichnis, das niemand braucht“, schüttelt er den Kopf.

Verbraucherschützer warnen inzwischen vor der Gewerbeauskunft-Zentrale und ihren amtlich wirkenden Schreiben zwecks „Erfassung gewerblicher Einträge“. Dahinter steckt ein Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf, das Gewerbetreibende, Schulen und selbst städtische Einrichtungen schriftlich auffordert, das zugesandte Formular zu ergänzen. Wer dies nicht sofort tut, erhält nach einiger Zeit einen Erinnerungsbrief.

Rund 2200 Euro für zwei Jahre

Wer das Formular ausgefüllt zurückschickt, dem flattert schon kurz nach Ablauf der Widerrufsfrist eine saftige Rechnung ins Büro: 596,06 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer soll der Online-Eintrag des eigenen Geschäfts pro Jahr kosten. Bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren beziffert sich der Schaden für den Gewerbetreibenden so auf rund 2200 Euro. Wer nicht zahlt, erhält Mahnungen.

Verbraucherschützer raten, nicht auf die Forderungen des Unternehmens einzugehen. Denn das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat im Berufungsverfahren mit seinem Urteil vom 14. Februar vergangenen Jahres (Aktenzeichen: I-20 U 100/11) die Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf (Aktenzeichen: 38 O 148/10) bestätigt und dem Unternehmen untersagt, das Formular weiterhin zu verwenden.

Frist nicht versäumen

Vorsicht ist aber angebracht, wenn das Unternehmen einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken sollte. Dem sollte der Betroffene auf jeden Fall fristgemäß widersprechen. Falls es dann zu einem Gerichtsverfahren kommen sollte, so Verbraucherschützer, könne man auf die Düsseldorfer Urteile verweisen.

Jede Stadtverwaltung erteilt darüber hinaus Auskünfte über Gewerbetreibende am Ort. Und wer dort werben möchte, wo er auch gefunden wird, ist beim 1&1 Branchenbuch-Service in guten Händen. „Den Eintrag gibt’s die ersten drei Monate sogar kostenlos”, freut sich Malermeister Mende. Danach kostet der Dienst 19,99 Euro im Monat – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Ihr Vorteil: Die Online-Branchenbücher verzeichnen rund zehn Millionen Besuche pro Monat. So erreichen Sie mit nur einem Eintrag im 1&1 Branchenbuch-Service Millionen potentielle Kunden.

Erreichen Sie die volle Aufmerksamkeit mit exklusiven Anzeigen für Ihr Geschäft: Farbig hervorgehoben, mit Anfahrtsbeschreibung, Kartenansicht und ausführlichen Informationen sind Ihre Anzeigen im Branchenbuch der absolute Blickfang. Dabei stehen Ihre Einträge immer weit oben und sind in den Online-Branchenbüchern prominent platziert. Auch Handynutzer können bequem auf die Online-Branchenbücher zugreifen.

Und das Beste dabei: Diesen Service können Sie sogar ohne Homepage nutzen, um Ihr Unternehmen im Internet bekannt zu machen.

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*) Name geändert

 

Foto: iStockPhoto.com

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Quick Response Codes: Der schnellste Weg zu Ihrer Website

Quick Response Codes, kurz QR-Codes genannt, finden Sie zurzeit wirklich überall: Auf Visitenkarten, Prospekten, Speisekarten von Lieferdiensten und Plakaten und unzähligen anderen Werbemitteln. Die kleinen Barcodes, die den Smartphone-Nutzer in Sekunden von bedrucktem Papier auf Links im Internet umleiten, sind aufgrund der großen Verbreitung von Mobilgeräten und webfähigen Telefonen nicht mehr nur ein lustiges Spielzeug, sondern stellen inzwischen ein nützliches Marketing-Instrument auch für Freiberufler und Firmen dar.

Ein QR-Code passt aufgrund seiner typischen Briefmarkengröße überall von der Visitenkarte bis zum Flyer hin, kann Ihre Kunden aber trotz Kleinformat zu einer beliebigen Menge an Informationen führen. Solche handygerecht aufbereiteten Details kommen bei Smartphone-Nutzern gut an, denn diese können dann mit geringem Aufwand ins Adressbuch oder den mobilen Browser übernommen werden. So locken Sie Ihre Kunden komfortabel und imagefördernd zu Installationshinweisen, Kontaktdaten, Facebook-Seiten – oder zu einem bestimmten Angebot.

Das Prinzip ist ganz einfach: Sie wählen die Information, zu der Ihr Kunde oder Besucher mit seinem Smartphone geleitet werden soll: Eine Mail-Adresse, digitale Visitenkarte, ein Stück Text oder eine Internet-Adresse zum Beispiel von einer Website, einem Bild bei Flickr.com oder einem YouTube-Video. Diese Ausgangsinformation wandeln Sie in die codierte Grafik, die so typisch nach einem quadratischen Barcode aussieht. Diesen QR-Code fügen Sie dann in Ihre Visitenkarte, Plakate oder Prospekte ein. Auch ein Logo kann eingearbeitet werden.

Mit einem fotofähigen Internet-Handy und geeigneter Software zum Scannen kann nun jeder den QR-Code einlesen und sich dessen Inhalt anzeigen lassen. Auch Infos ohne direkte Anbindung ans Internet sind möglich, man könnte eine vorbereitete SMS hinterlegen oder Visitenkartendetails. Am meisten Spaß machen QR-Codes allerdings, wenn man mit ihnen in Sekundenschnelle auf Online-Inhalte umgeleitet wird, die im besten Fall positiv durch aufwändige Gestaltung oder hohen Informationsgehalt überraschen.

Für die Erstellung eines Quick Response Codes ist kein technisches Vorwissen erforderlich. Sie können einfach eines der zahlreichen kostenlosen Online-Tools wie QRcode-generator.de oder GoQR.me nutzen, sollten dann aber unbedingt die Lesbarkeit auf verschiedenen Endgeräten testen, bevor Sie den QR-Code auf Werbemittel aufdrucken lassen.

So nutzen Sie mit wenig Aufwand und Kosten eins der innovativsten Werbemittel für die kontinuierlich wachsende Gemeinde der Smartphone-Nutzer und Ihre Kunden haben auch noch Spaß daran und werden gerne nachsehen, was sich hinter dem QR-Code verbirgt.

 

Foto: Ricktop, Fotolia.com

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Welchen Nutzen ein Unternehmensblog hat

Die Gründe, die für ein virtuelles Tagebuch – ein Weblog – sprechen, liegen nach Auffassung von Internet-Experten auf der Hand: „Als Unternehmer eröffnen Sie damit den Dialog mit Ihren Kunden“, erklärt Peter Steinmann. Der 38-Jährige betreibt eine eigene Webagentur in der Nähe von Frankfurt. „Ein Corporate Blog trägt zum Aufbau und zur Verbesserung des Images Ihres Unternehmens bei“, sagt der gelernte Medienkaufmann. Außerdem fördere das Unternehmen dadurch die Mundpropaganda betone die offene Kommunikationspolitik des Hauses.

„Welchen Nutzen können wir aus einem Unternehmensblog ziehen“, zitiert Christian Uhl von Uhl & Friends in Montabaur. Das sei einer der Fragen, „die uns in unseren Kundengesprächen oft gestellt werden“. Für Web-Experte Steinmann ist die Antwort darauf klar: „Mit so einem Blog gibt es keine Akzeptanz- oder Authentizitätsprobleme beim Kunden – anders als bei Anzeigenwerbung.“ Die Verantwortlichen des Unternehmens könnten sich auf diese Weise online als kompetente Ansprechpartner präsentieren.

Schnell und einfach kann der Unternehmer oder Selbstständige auf aktuelle Entwicklung oder Produktneuheiten eingehen. Kunden zu binden und neue zu gewissen, sei durch die Transparenz, die ein Weblog vermittle, viel effizienter möglich.

Die Experten empfehlen, das Kundenfeedback auf jeden Fall für die Entwicklung des Unternehmens zu nutzen, um so die Produkte und den Service zu verbessern.

 

Weitere Infos: Ideen und Themen für ein Unternehmensblog hat Christian Uhl online zusammengestellt.

 

Foto: M. Schuckart, Fotolia.com

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Online-Branchenbücher: Gezielt Kunden vor Ort ansprechen

Wie können Unternehmen ohne eigene Homepage im Internet werben und dabei gezielt Kunden vor der eigenen Haustür anzusprechen?

Mit dem 1&1-Branchenbuch-Service können sich kleine und mittelständische Betriebe einfach einen Eintrag im umfangreichsten deutschsprachigen Online-Branchenverzeichnis sichern. Der Dienst von 1&1 kostet 19,99 Euro im Monat, die ersten drei Monate sind kostenlos.

Neben kleinen und mittelständischen Unternehmen eignet sich der 1&1 Branchenbuch-Service vor allem auch für Selbstständige und Freiberufler, um ohne Streuverluste im regionalen Umfeld zu werben. Einmal hinterlegt, werden die Geschäftsdaten in einem Partner-Netzwerk mit insgesamt bis zu 7,8 Millionen Visits pro Monat platziert. Potentielle Kunden können über so beliebte Internet-Portale wie YellowMap, QUOKA.de oder lokaleauskunft.de angesprochen werden. Gegenüber den vergleichbaren Einzeleinträgen bietet der 1&1-Service zudem eine Kostenersparnis von rund 20 Prozent.

Zusätzlich zu Adresse und Öffnungszeiten können Gewerbetreibende die Anzeige auf Wunsch mit einem Foto versehen oder eine direkte Verlinkung zur Firmen-Homepage einfügen. Eine integrierte Suchmaschinen-Optimierung sorgt dafür, dass die Annonce über Google, WEB.DE und andere Suchmaschinen gefunden werden kann und trotz der Informationsflut im World Wide Web Beachtung findet.

 

Foto: ExQuisine, Fotolia.com

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„Zahlreiche Neukunden gewonnen”

Dagmar Beeskow (52) aus Leuna hat ebenfalls von der sich an der 1&1 Gründerinitiative beteiligt: „Das ist ein Top-Angebot, das den Einstieg auf jeden Fall erleichtert“, sagt sie. „Wer sein Geschäft ganz neu startet, hat noch keine großen Einnahmequellen und arbeitet deshalb in der Regel nicht sofort kostendeckend.“ Da ist sei man natürlich über jeden Euro froh, der sich sparen lasse.

Dass ihre im Juni 2010 gegründete Firma „Office Chaos Management“ eine Homepage benötigt, war für Dagmar Beeskow keine Frage. „Absolut nicht. Sonst würde mich doch keiner finden. „Statt Geld in den Druck von Flyern oder ähnlicher Werbematerialen zu investieren, deren Inhalt eventuell schon bald wieder überholt ist, weist sie jetzt beispielsweise per E-Mail kostenfrei auf ihren Büroservice hin. „Im Internet kann sich dann jeder ausführlich darüber informieren, welche Dienstleistungen ich anbiete.“ 365 Tage pro Jahr. Rund um die Uhr. Der Geschäftsfrau erspart das im Vergleich zu früher eine Menge Zeit, weil sich vieles inzwischen beim Surfen von selbst beantwortet.

Um die potenziellen Kunden von ihrem Angebot zu überzeugen, hat sie vor dem Online-Gang ihren 32-jährigen Sohn Sven gebeten, einen Blick auf die Homepage zu werfen. „Das Feedback eines Außenstehenden ist meist sehr aufschlussreich“, meint Dagmar Beeskow. Ihr Tipp: „Eine Webseite sollte nicht zu verspielt sein, sondern übersichtlich und klar strukturiert.“ Dank des Internet-Auftritts, bestätigt Dagmar Beeskow, habe sie bereits zahlreiche Neukunden gewonnen. Ihr persönliches Fazit lautet daher: „Ich kann die 1&1 Do-It-Yourself Homepage 100-prozentig weiterempfehlen.“

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