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Die perfekte Webseite für Handwerker (Teil 1)

Eine perfekt optimierte Homepage für Handwerker kann Ihnen den Markt zu künftigen Kunden offen halten und Ihren Kundenstamm erweitern. Eine Investition in die Zukunft.

Darum geht es in diesem Text:

  • Was sollte eine Handwerker-Webseite inhaltlich bieten?
  • Worauf sollten Sie achten?
  • Tipps für mehr Umsatz

Handwerker könnten sich auf ihre Stammkunden und Kundenempfehlungen beschränken. Zugegebenermaßen funktioniert das bei einigen Betrieben noch ziemlich gut. Aber zeitgemäße Handwerker denken weiter. Denn die Zeiten, in denen Menschen noch im Telefonbuch oder den Gelben Seiten nach einem Handwerker gesucht haben, sind allmählich vorbei.

Wir zeigen Ihnen jetzt, wie Ihr Betrieb erfolgreich online geht.

 

Was sollte eine Handwerker-Webseite inhaltlich bieten?

Eine Webseite muss nicht nur ansprechend wirken, sondern sollte inhaltlich alles bieten, was Ihre Kunden suchen. Folgend eine Auflistung von Inhalten, welche auf eine Webseite für Handwerker gehören sollten. Weitere Infos über potentielle Inhalte für eine Firmenwebseite finden Sie hier.

  • Ihre Dienstleistungen

Führen Sie alle Ihre Fähigkeiten und angebotenen Dienstleistungen detailliert auf. Das ist wichtig, damit Sie Ihre Homepage auch auf bestimmte Schlüsselwörter hin optimieren können. Diese müssen Sie vorab definieren.

Ein Handwerker aus Nürnberg, beispielsweise ein Maler, sollte überlegen, wie seine potentiellen Kunden bei Google nach ihm suchen würden. Ein klassischer Suchbegriff wäre „günstiger Maler Nürnberg“. Erstellen Sie Inhalte mit diesen Schlüsselwörtern, haben Sie Chancen darüber gefunden zu werden.

  • Ihre Referenzen und Projekte

Als Handwerker sollten Sie Ihre Referenzen angeben, etwa das vorige Großprojekt, das Sie abgeschlossen und im Anschluss fotografiert haben. Bringen Sie solche Erfolge als Referenzen oder abgeschlossene Projekte auf Ihre Firmen-Webseite. So gewinnen potenzielle Kunden einen Eindruck über Ihre Arbeit.

  • Ihr Team

Stellen Sie Ihr Team und die Qualifikationen Ihrer Mitarbeiter vor. So zeigen Sie nicht nur Ihre Expertise, sondern auch die Ihrer Mitarbeiter. Und nicht nur das: Eine sympathische Präsentation Ihres Teams verleiht Ihrem Unternehmen ein Gesicht.

  • Der Kontakt zu Ihnen

Interessenten und Ihre Kunden möchten Sie natürlich auch erreichen. Bieten Sie dafür ein Webformular an oder geben Sie zumindest Ihre E-Mail-Adresse an. Auf keinen Fall sollte Ihre Telefonnummer fehlen, unter der Sie auch tatsächlich erreichbar sind. Geben Sie zusätzlich die Zeiten an, zu denen Ihre Kunden Sie anrufen können. So vermeiden Sie, dass Anrufer gefrustet sind, wenn sie niemanden erreichen.

  • Anfahrtsweg

Sollten Sie nicht nur Dienstleister sein, sondern auch ein Ladengeschäft betreiben, darf auch eine Anfahrtsbeschreibung nicht fehlen. Dazu legen Sie entweder eine Seite mit einem Kartenausschnitt an oder beschreiben den Weg mit den gängigen Verkehrsmitteln in Textform. Mit Google Maps können Sie Ihren Standort interaktiv einbauen.

  • Veröffentlichen Sie regelmäßig Neuigkeiten in einem Blog

Ein Firmenblog kann auch für Handwerker sinnvoll sein. Geben Sie beispielsweise ein paar praktische Tipps an Ihre Kunden weiter – oder informieren Sie über Sonderangebote. So können Sie auch neue Kunden erreichen. Suchmaschinen wie Google lieben Blogs und listen diese in den Suchergebnissen besonders weit vorne.

  • FAQs/Häufige Kundenfragen

Entlasten Sie Ihr Sekretariat, indem Sie häufig gestellte Fragen auf Ihrer Internetseite beantworten. Kunden und Interessenten werden es Ihnen danken.

  • Urlaubshinweis

Auch Handwerker sind mal im Urlaub. Damit Ihre Kunden wissen, wann Ihr Betrieb für die schönsten Tage des Jahres geschlossen ist, sollten Sie diesen Zeitraum auf Ihrer Webseite ankündigen.

  • Beobachten Sie Ihre Mitbewerber

Schauen Sie sich die Webseiten Ihrer Mitbewerber an – vor allem dann, wenn der andere Betrieb in den Suchmaschinen-Rankings vor Ihrem Geschäft steht. Sie sollten sicherstellen, dass Sie mit Ihrer Webseite einen ähnlichen oder besseren Service bieten als Ihre Konkurrenz.

 

 

Foto: apops, Fotolia.com

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Erfolg im Web: Lassen Sie Ihre Kunden für Sie werben

Fragt man einen Makler, was das Wichtigste bei der Bewertung einer Immobilie ist, sagt er in der Regel: Drei Dinge – die Lage, die Lage, die Lage. Ähnlich ist es bei Ihrem Unternehmen. Zu den wichtigsten Dingen für dessen Bewertung gehören: Referenzen, Referenzen, Referenzen. Es ist schön, wenn Sie Positives über Ihre Firma oder Ihren Betrieb sagen können. Glaubhafter ist es, wenn Ihre Kunden das tun, als so genanntes Testimonial.

Referenzkunden können Sie an verschiedenen Stellen einbauen. Für die Firmenhomepage bietet es sich an, einen eigenen Unterpunkt wie beispielsweise „Was unsere Kunden über uns sagen“ zu integrieren. Dieser sollte so platziert sein, dass er den Homepage-Besuchern ohne lange Suche ins Auge fällt.

Praxistipp 1: Gründlich arbeiten

Bei der Erstellung der Rubrik sollten Sie sich Zeit nehmen und gründlich arbeiten. Nennen Sie Namen und Beruf der Kunden. Stimmen Sie mit dem Testimonial ein aussagekräftiges Zitat ab, das auf Ihrer Webseite erscheint. Vermeiden sollten Sie Sätze wie „Ich bin überaus zufrieden“ oder „Die Leistung war gut.“ Zur Illustration können Sie Fotos der entsprechenden Kunden einbinden – sofern diese ihr Einverständnis gegeben haben. Dabei sollten Sie auf Pass- oder Bewerbungsfotos verzichten; wählen Sie Farb- statt Schwarzweißfotos und achten Sie auf eine ausreichend hohe Bildauflösung.

Praxistipp 2: Fallstudien zitieren

Eine weite Möglichkeit sind so genannte Case Studies. In einer solchen Fallstudie beschreiben Sie ein Projekt, das Sie für  Ihren Kunden realisiert haben. Schildern Sie kurz das Problem oder die zugrunde liegende Aufgabenstellung, ehe Sie Ihre Herangehensweise und die Umsetzung darstellen. Konzentrieren Sie sich auf den zweiten und dritten Punkt. Das Ergebnis sollte so positiv wie möglich ausfallen. Auch hier gilt: Holen Sie im Vorfeld das Einverständnis Ihrer Kunden ein. Denn es gibt Kunden, die nicht öffentlich auftauchen möchten. Diesen Wunsch sollten Sie in jeden Fall respektieren.

Haben Sie unter Ihren Kunden viele Firmen, können Sie auch dafür eine entsprechende Kategorie auf Ihrer Webseite einrichten. Klären Sie im Vorfeld mit den entsprechenden Unternehmen ab, ob Sie sie als Referenzkunden nennen dürfen und in welchem Umfang. Ideal ist es, wenn Sie neben dem Namen und Logo des Unternehmens auch ein kurzes Statement haben, das Sie auf Ihrer Homepage nutzen können.

Praxistipp 3: Richtig handeln bei Problemen

Sollte es zu schwerwiegenden Problemen mit einem Ihrer Referenzkunden kommen oder sogar eine juristische Auseinandersetzung geben, entfernen Sie den Kunden aus Ihrer Referenzliste. Denn spricht ein vermeintlich guter Kunde plötzlich schlecht über Ihr Unternehmen, ist dies im besten Falle peinlich – im schlimmsten schadet es dem Geschäft.

 

Foto: Marco2811, Fotolia.com

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