Tag Archive für Provider

Wie Sie Ihre Domain umziehen können

Wenn Sie mit Ihrer Internet-Adresse – Ihrer Domain – zu einem anderen Provider umziehen wollen, müssen Sie einiges beachten. Dieser kleine Leitfaden wird Ihnen dabei helfen:

Vor dem Domain-Umzug

Bevor Sie mit Ihrer Domain umziehen, sollten Sie sich für einen guten Provider entscheiden. Dabei ist es wichtig, nicht nur die Preise der Anbieter prüfen, sondern auch deren Service. Haben Sie einen neuen Anbieter gefunden, müssen Sie Ihren alten Dienstleister darüber informieren, dass Sie einen Umzug Ihrer Domain planen.

Danach müssen Sie einen KK-Antrag (KK steht für Konnektivitäts-Koordinierung) bei einem Network Information Centre (NIC) stellen. Welches NIC für Ihre Internet-Adresse zuständig ist, hängt von Ihrer Domain-Endung ab.  Sie können sich online informieren, wohin Sie sich wenden müssen.

Wie verläuft der Umzug?

Haben Sie den Antrag gestellt, wird der neue Provider über Ihren geplanten Umzug informiert. Das NIC stellt dort in Ihrem Namen den Antrag. Der neue Provider informiert den bisherigen Provider über den geplanten Umzug. Der alte Provider muss dem Antrag zustimmen.

Es kann jedoch passieren, dass er den Antrag ablehnt. Um dies zu vermeiden, sollten Sie den alten Anbieter vorher um Freigabe bitten. Lehnt der ehemalige Dienstleiter Ihren KK-Antrag ab, können Sie aber auch unmittelbar danach eine Freigabe erteilen.

 

Foto: Leo Blanchette, Fotolia.com

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Kategorie: Tipps
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Homepage nach Maß: Welcher Server ist der richtige?

Manch kleiner oder mittelständischer Unternehmer entscheidet sich für eine Homepage nach Maß – etwa weil er bestimmte Schnittstellen zu seinem Online-Shop-Modul benötigt, Produkte in 3D präsentieren möchte oder eigenprogrammierte Anwendungen auf der Webseite laufen lassen will. In diesen Fällen wird ein Server benötigt, auf dem die Dateien für die Firmen-Homepage gespeichert sind.

Kostenlose Hosting-Angebote schonen zwar die Firmenkasse, sind jedoch für eine ernsthaft betriebene Unternehmens-Website nicht zu empfehlen. Der Grund: Die meisten Gratis-Hoster sind nicht besonders zuverlässig – und auch das Leistungsangebot hinkt meist den Wünschen und Bedürfnissen für eine Profi-Homepage hinter her.

Shared Hosting

Als Standardlösung für kleine bis mittelgroße Websites empfiehlt sich das Shared Hosting. Das Prinzip: Mehrere Kunden eines Providers (das Foto zeigt das 1&1-Rechenzentrum in Karlsruhe) teilen sich einen Webserver. Jeder Kunde kann auf seinem Hosting meist mehrere Domains und Webspace unterbringen. PHP, eigene CGI-Scripte, MySQL und Zugriff auf die Logfiles zählen meist zum Standardangebot.

Virtueller Server

Das Prinzip beim virtuellen Server ist das gleiche wie beim Shared Hosting: Auch hier teilen sich mehrere Benutzer einen Server. Der Unterschied: Der virtuelle Server ist so konfiguriert, dass sich die Hostings verhalten wie eigenständige, unabhängige Server, obwohl sie alle auf der gleichen Hardware liegen.

Worin liegt der Vorteil? Ein virtueller Server bietet mehr Flexibilität als ein Shared Hosting. Der Nutzer kann sich selbst als Administrator etwa per SSH auf der Konsole seines virtuellen Servers anmelden, um etwa Software zu installieren.

 Wichtig: Der Administrator sollte sich in Linux- oder Windows-Systems auskennen, denn er trägt auch für Sicherung und Wartung des virtuellen Servers die Verantwortung. Damit die Performance nicht leidet, sollten nicht zu viele Nutzer auf einem Server liegen.

Dedizierter Server

Wer keine Ressourcen auf der Maschine mit anderen Nutzern teilen mag, greift zur Königsklasse: dem dedizierten Server – mit einem Maximum an Sicherheit und Performance. Die Experten unterscheiden zwischen Rootservern und Managed Servern. Beim Rootserver stellt der Hoster lediglich die Hardware und die Anbindung ans Internet. Für alles andere ist der Nutzer selbst zuständig. Wie ein Server administriert wird, sollte man daher wissen. Einfacher hat es der Nutzer beim Managed Server. Hier werden Administration und Wartung vom Hoster übernommen. Dafür büßt man etwas Flexibilität ein, aber kann die Wartung der Maschine getrost den Fachleuten überlassen.

 

 

 

Foto: .shock und xiaoliangge, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business
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Quo vadis Jugendschutz?

Wir haben in diesem Blog über die geplanten Änderungen des Jugendmedienschutzstaatvertrages (JMStV-E) berichtet und unsere kritische Stellungnahme veröffentlicht. 1&1 hat an der Anhörung zu diesem Entwurf teilgenommen. Das Ergebnis der Anhörung wirft allerdings mehr Fragen auf, als beantwortet wurden.

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Kategorie: Netzkultur
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Das Ende der freien Kommunikation im Internet?

Am 15. Dezember 2009 hat die Rundfunkkommission der Länder einen ersten Entwurf zur Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV-E) vorgelegt.

In Gesprächsrunden beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien wurde zunächst gegenüber den Internet Service Providern immer von freiwilligen Lösungen gesprochen. Der Entwurf gibt nun aber zu der begründeten Sorge Anlass, dass Host- und Access-Provider zur Überwachung und Filterung der Daten verpflichtet werden sollen, die sie für Dritte speichern bzw. zu denen sie lediglich den Zugang zur Nutzung vermitteln. Dies spiegelt sich in diversen Vorschriften des Änderungsvorhabens wieder.

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Kategorie: Netzkultur
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