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Warum Infografiken für Kleinunternehmer sinnvoll sind

Infografiken gewinnen für Business-Blogs und soziale Netze immer stärker an Bedeutung. Social-Media-Nutzer lieben Infografiken, weil sie eine große Menge an Informationen grafisch aufbereiten und leicht verständlich darstellen. Für Unternehmen stellen Infografiken einen Vorteil dar, weil sie schnell und einfach geteilt werden können. Wenn Sie eine Infografik erstellen, die nützliche Informationen enthält und ansprechend gestaltet ist, wird diese oft auf Facebook geteilt oder erhält Retweets über Twitter. Auf diese Art und Weise wird Ihr Unternehmen bekannter.

1. Recherchieren Sie das Thema.

Sie haben vermutlich schon eine ungefähre Vorstellung, welches Thema oder welche Informationen Sie mit Ihrer Infografik darstellen wollen. Selbst wenn Sie Informationen und Daten nutzen, die Ihr Unternehmen durch unabhängige Recherche erhalten hat, sollten Sie nach weiterführenden Informationen suchen und zum Experten für das Thema werden. Wichtig: Wenn Sie andere Quellen nutzen, vergessen Sie die Quellenangabe nicht!

2. Erstellen Sie einen Entwurf.

Erstellen Sie eine Zeichnung dessen, wie Sie sich Ihre Infografik vorstellen. Sie sollte eine klare Strukturierung in Anfang, Mittelteil und Schlussfolgerung haben und leicht nachvollziehbar sein.

3. Verwenden Sie relevante Medien.

Achten Sie darauf, dass jedes Element, ob Statistik oder Foto, relevant für Ihre Grafik ist. Sprechen Sie nicht über Themen, die keinen Bezug zur geplanten Grafik haben – auch wenn sie interessant erscheinen.

4. Fügen Sie alle Elemente zu Ihrer Grafik zusammen.

Es gibt Webseiten, die Ihnen bei der Erstellung einer Grafik helfen können, indem Sie eine Vorlage nutzen können. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Tabellen, Schaubilder und Fotos gut lesbar sind. Diese Elemente dienen dazu, die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu gewinnen.

5. Sprechen Sie über Ihre Infografik.

Zunächst sollten Sie Ihre Infografik auf Ihrer Webseite oder, wenn vorhanden, in Ihrem Blog veröffentlichen. Anschließend können Sie die Grafik in Ihren Social-Media-Kanälen teilen. Sofern es thematisch passt, können Sie zur Grafik auch eine passende Frage stellen und Ihre Follower nach deren Meinung fragen.

 

Foto: thingamajiggs, Fotolia.com

 

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Kategorie: E-Business | Tipps
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Warum Pressearbeit für Ihr Unternehmen wichtig ist (1)

Firmen, die auch einen eigenen Internetauftritt haben, sollten überlegen, ob es sinnvoll ist, neben klassischer oder Online-Werbung auch Pressearbeit zu betreiben. So können sie die Synergieeffekte, die das Internet bietet, voll ausschöpfen. 

Regional tätige Unternehmen können für ihre Pressearbeit Kontakte zu regionalen Fernseh- und Rundfunksendern aufbauen, zu lokalen Tageszeitungen oder auch zu den Redaktionen von Anzeigen- und Gemeindeblättern, die es in nahezu jeder Region gibt. Auf der Firmenwebseite können Sie dann auf Artikel, Radio- oder Fernsehberichte über Ihr Unternehmen hinweisen. Ergänzen Sie Ihre Homepage daher um einen Punkt „Das sagt die Presse über uns“. Klären Sie vorher mit den Rechteinhabern – in diesem Fall den Verlagen und Redaktionen – ob Sie das Material auch auf Ihrer Homepage verwenden dürfen und so Ihren Besuchern zum Beispiel direkt einen TV-Beitrag zeigen können.

Zu den wichtigsten Instrumenten der Pressearbeit gehört die Pressemitteilung. Damit können Sie Informationen zu neuen Produkten oder Veränderungen im Unternehmen für Redaktionen zusammenfassen. Stellen Sie Ihre Pressemitteilungen nach dem Versand ebenfalls auf Ihrer Webseite bereit.

Wenn Sie sich nicht an eine professionelle Presseagentur wenden wollen, sondern selbst schreiben möchten, beherzigen Sie einige Regeln:

  • Das Wichtigste gehört an den Anfang, weniger wichtige Details an den Schluss. Redakteure kürzen in der Regel von hinten nach vorne. Achten Sie darauf, dass Ihre Pressemeldung auch gekürzt noch Sinn ergibt.
  • Verwenden Sie einfache, klare Sprache. Verzichten Sie auf Fachchinesisch oder denglische Satzbrocken. Schreiben Sie in klarem, verständlichem Deutsch.
  • Formulieren Sie in kurzen, übersichtlichen Sätzen. Verfallen Sie dabei jedoch nicht in einen „Holzhackerstil.“ Längere und kürze Sätze sollten sich abwechseln.
  • Achten Sie auf die Überschrift. Ist sie treffend gewählt? Reizt sie zum Weiterlesen?
  • Wählen Sie einen guten Einstieg. Der erste Satz Ihrer Meldung, der Lead-Satz, sollte kurz und knackig sein. Vermeiden Sie es, alle wichtigen Informationen darin unterbringen zu wollen.
  • Halten Sie die Meldung so kurz wie möglich und so lang wie nötig. Zwar möchte sich niemand durch sieben oder acht Seiten Textwüste kämpfen; enthält Ihre Meldung allerdings nur einen Absatz, sollten Sie sich fragen, ob alle wichtigen Informationen enthalten sind. Nutzen Sie Zwischenüberschriften, um Wichtiges hervorzuheben.
  • Liefern Sie Bilder mit. Bei entsprechenden Gelegenheiten, etwa größere Personalien, kann ein gutes Portraitfoto in Druckqualität sinnvoll sein. Dabei gilt: die Bildrechte müssen bei Ihnen liegen. Achten Sie auf die Qualität der Bilder – egal, ob es sich um ein Portrait- oder ein Produktfoto handelt. Lassen Sie die Fotos von einem professionellen Fotografen erstellen und bearbeiten. Die Bildauflösung sollte mindestens 300 dpi in der gewünschten Druckgröße betragen.
  • Nennen Sie Kontaktdaten Ihres Unternehmens. Idealerweise gibt es einen direkten Ansprechpartner für Presseanfragen, der mit dem Thema Ihrer Pressemeldung vertraut ist und Fragen beantworten kann.

Für regional tätige Unternehmen kann Pressearbeit ein sinnvolles Instrument sein, um ihre Verbundenheit mit der Region zu zeigen. Mit der richtigen Medienpräsenz können sie potentielle Kunden auf sich aufmerksam machen und so ihren Geschäftserfolg steigern.

 

 

Foto: gena96, Fotolia.com

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Kategorie: Tipps
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Bilder-SEO: Praxistipps für mehr Google-Traffic

Auch mit Bildern oder Grafiken können Sie bei der Suchmaschinen-Optimierung punkten. Doch Google & Co. haben mit Medienelementen ein Problem: Die Suchmaschinen können darauf nichts erkennen. Daher müssen Sie als Betreiber Ihrer Webseite dafür sorgen, dass Suchmaschinen die relevanten Informationen zu dem Bild erhalten.

Mit den folgenden Tipps geht das ganz einfach:

Der Dateiname sollte anschaulich sein:
Beschreiben Sie, was auf dem Bild zu sehen ist. Kryptische Bezeichnungen ohne klare Aussage (wie beispielsweise photo_45102.jpg) sollten Sie vermeiden. Verwenden Sie stattdessen sprechende Dateinamen wie “Glückliche-Kunden-beim-Online-Shopping”. Dabei sollte ein relevantes Keyword schon im Bildnamen vorkommen. Trennen Sie mehrere Wörter durch einen Bindestrich. Achten Sie darauf, dass der Dateiname nicht zu lang und unübersichtlich wird.

Der Alt-Text des Bildes sollte relevante Keywords enthalten:
Zu den wichtigsten Informationsquellen für Suchmaschinen zählt der Alt-Text, den Sie auf jeden Fall berücksichtigen müssen. Denn Google & Co. werten diese Bildbeschreibung aus. Darum kommt es – wie schon beim Dateinamen – auch hier auf die relevanten Keywords im Alt-Text an. Der Alt-Text hat aber auch für die Besucher Ihrer Homepage eine Bedeutung: Falls einmal ein Bild nicht angezeigt wird, weiß der Nutzer durch die Beschreibung, was auf dem Bild zu sehen gewesen wäre.

Vergessen Sie nicht die Page Titles:
Fahren Sie mit der Maus über ein Bild, sehen Sie den dahinter liegenden Page Title. Nutzen Sie ihn, um dem Besucher weitergehende Informationen zu geben. Das erhöht die Benutzerfreundlichkeit (Usability) Ihrer Webseite.

Auf die Bildgröße kommt es bei Google an:
Bilder mit einer Größe von 800 mal 600 Pixeln landen erhalten bei Google eine bessere Platzierung als etwa Thumbnails. Der Hintergrund: Kleine Medien können naturgemäß nicht so viele relevante Informationen enthalten wie größere – daher das schlechtere Ranking. Optimalerweise beträgt die Kantenlänge 250 und 1280 Pixeln pro Kante.

Wählen Sie den Namen der Bilddatei mit Sorgfalt:
JPEGs werden von Suchmaschinen als Fotos identifiziert, GIF oder PNG hingegen als Grafiken. Diese Unterscheidung sollten Sie berücksichtigen, damit ein Nutzer Ihr (grafisches) Medium auch findet, wenn er etwa nach Grafiken sucht.

Auf die Position des Texts um das Bild kommt es an:
Text, der sich um ein Bild herum befindet, analysieren Suchmaschinen ebenfalls – weil sie darin weitere Informationen zum Medium vermuten. Aus diesem Grund spielt die Position eines Bildes im Text eine wichtige Rolle. Relevante Keywords sollten daher in unmittelbarer Nähe des Mediums stehen. So kann Google einen Zusammenhang zwischen beiden Elementen herstellen.

 

Foto: NilsZ, Fotolia.com

 

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Kategorie: Tipps
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Welchen Nutzen ein Unternehmensblog hat

Die Gründe, die für ein virtuelles Tagebuch – ein Weblog – sprechen, liegen nach Auffassung von Internet-Experten auf der Hand: „Als Unternehmer eröffnen Sie damit den Dialog mit Ihren Kunden“, erklärt Peter Steinmann. Der 38-Jährige betreibt eine eigene Webagentur in der Nähe von Frankfurt. „Ein Corporate Blog trägt zum Aufbau und zur Verbesserung des Images Ihres Unternehmens bei“, sagt der gelernte Medienkaufmann. Außerdem fördere das Unternehmen dadurch die Mundpropaganda betone die offene Kommunikationspolitik des Hauses.

„Welchen Nutzen können wir aus einem Unternehmensblog ziehen“, zitiert Christian Uhl von Uhl & Friends in Montabaur. Das sei einer der Fragen, „die uns in unseren Kundengesprächen oft gestellt werden“. Für Web-Experte Steinmann ist die Antwort darauf klar: „Mit so einem Blog gibt es keine Akzeptanz- oder Authentizitätsprobleme beim Kunden – anders als bei Anzeigenwerbung.“ Die Verantwortlichen des Unternehmens könnten sich auf diese Weise online als kompetente Ansprechpartner präsentieren.

Schnell und einfach kann der Unternehmer oder Selbstständige auf aktuelle Entwicklung oder Produktneuheiten eingehen. Kunden zu binden und neue zu gewissen, sei durch die Transparenz, die ein Weblog vermittle, viel effizienter möglich.

Die Experten empfehlen, das Kundenfeedback auf jeden Fall für die Entwicklung des Unternehmens zu nutzen, um so die Produkte und den Service zu verbessern.

 

Weitere Infos: Ideen und Themen für ein Unternehmensblog hat Christian Uhl online zusammengestellt.

 

Foto: M. Schuckart, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business
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Wut-Aufstand gegen Holzmedien-Soli

Eine GEZ für den Holzmendiensoli?Niemand will sie zahlen: Eine neue Leistungsschutz-Milliardenabgabe auf Internet-Nutzung. Jetzt formiert sich eine bisher einmalige Allianz gegen eine Zwangsgebühr. Nach Verbrauchern und Internet-Unternehmen machen deutsche Unternehmen geschlossen Front gegen die Pläne. Droht eine Leistungsschutz-Wut zum nächsten Rohrkrepierer für Lobbyisten zu werden?

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Kategorie: Netzkultur
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1&1 sagt Online-Betrügern den Kampf an

Millionen Deutsche surfen täglich im Netz, ohne zu wissen, dass ihr Rechner dabei von Kriminellen als Instrument genutzt wird, um beispielsweise Trojaner oder Viren in Umlauf zu bringen, Spam zu versenden und Hackerangriffe zu starten. Deutschland ist eines der Länder mit der höchsten Zahl an von Botnetzen infizierten Nutzer-PCs. Experten schätzen, dass bereits jeder vierte Rechner aufgrund mangelnder Sicherheitssoftware mit Schadprogrammen, so genannter Malware, infiziert ist.

Um gegen diese Entwicklung vorzugehen, ist heute das Anti-Botnet-Beratungszentrum eröffnet worden. Das europaweit einzigartige Projekt bietet Opfern über eine kostenfreie Rufnummer kompetente Hilfe an. Experten unterstützen Betroffene mit fachkundiger Anleitung bei der Beseitigung der schadhaften Software.

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Kategorie: 1&1 Intern
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Noch alles im 'Grünen Bereich'?

Zahl des Tages: Zeitschriften und Zeitungen im Wert von rund 1 Mrd Euro wandern jedes Jahr ungelesen als Remittenden ins Altpapier-Recycling. Mit der bewussten Überproduktion wollen Verlage einen Ausverkauf ihrer Titel am Kiosk verhindern. Das meldete Turi2.de am 19 Mai als beeindruckende Zahl des Tages.

Nun aber einen Lobgesang auf das Internet als das Medium schlechthin anzustreben, liegt uns fern – und wäre angesichts des Strombedarfs – den 1&1 schon seit einigen Jahren ausschließlich mit Ökostrom deckt – auch eine recht billige Retourkutsche auf Artikel der Print-Branche, die den Energiebedarf des Internets verteufeln. Ganz abzusehen von der Kurzsichtigkeit, die den Trend zum Medienmix und dem (vorerst) gleichberechtigten Nebeneinander ignorieren würde.

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Kategorie: Netzkultur
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Die Vierte Gewalt wächst – Pulitzerpreis für Web-Publikation

Während die Bloggerwelt  auf der re:publica 2010 in Berlin über die Entwicklungen im Netz offenbar geteilter Ansicht ist, birgt die steigende Bedeutung der Onlinemedien sicherlich weniger Anlass für Kontroversen.

Bei der diesjährigen Verleihung des Pulitzerpreises an der Columbia University in New York wurde Sheri Fink in der Kategorie Investigativer Journalismus ausgezeichnet. Fink war bereits in vielen Krisengebieten der Welt im Einsatz und hat dazu bereits ein Buch verfasst. Ihre Berichterstattung rund die Arbeit in einem Krankenhaus von New Orleans während des Hurricanes Katrina wurde auf der Seite http://www.propublica.org/ veröffentlicht.

Damit wurde erstmals eine reine Onlinepublikation ausgezeichnet. Dass ein Webangebot ausgerechnet den weltweit renommiertesten Preis für investigativen Journalismus erhält, bringt eine Weltsicht ins Wanken. Bisher wurde von Kritikern stets behauptet, das Internet bedrohe die demokratische Kontrollfunktion der Presse in der Demokratie. Der investigative Journalismus von Print-Medien müsse mit einem Leistungsschutzrecht vor den Internet-Nutzern geschützt werden. Das kann jetzt als widerlegt gelten.

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Kategorie: Netzkultur
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Wer trägt Verantwortung für die digitale Revolution?

Im Jahre des Herren 1991 am 6. August, 437 Jahre nach Drucklegung der ersten Gutenberg-Bibel des Mainzers Johannes Gensfleisch, wurde das World-Wide-Web zur weltweiten allgemeinen Benutzung freigegeben.

Die Gutenbergsche Erfindung ermöglichte 1605 die erste Zeitung und trug zur schnellen Verbreitung neuer Ideen, zur Blüte der Wissenschaften und zu gesellschaftlichen Umbrüchen bei. Gegen manche Vorbehalte setzte sich die neue Technologie rasch durch. Der Lobby der Buchdruck-Gegner gelang nur im osmanischen Reich ein immerhin 237 Jahre währender Achtungs-Erfolg, als Sultan Bayezid II. 1483 das Drucken auf Arabisch bei Todesstrafe verbot. Im Abendland hingegen entstand mit Druckereien und Verlagen eine neue Industrie, die tausende neuer Arbeitsplätze schuf und die – tragisch zugleich – die angesehenen Berufe der Schreiber und Kopisten fast völlig auslöschte.

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Kategorie: Netzkultur
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