Tag Archive für Länder

E-Commerce: China verteidigt Spitzenposition

Zum zweiten Mal in Folge führt China die Liste der Länder mit dem größten Wachstumspotenzial für E-Commerce an. Auf den Plätzen zwei und drei stehen Japan und die Vereinigten Staaten von Amerika. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, in der die Unternehmensberatung A. T. Kearney 186 Märkte auf ihr Wachstumspotenzial für E-Commerce untersucht hat. In der Top-30-Liste rangieren die G8-Länder (Japan, USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Russland und Italien) alle unter den ersten 15. Deutschland belegt Platz 6.

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Kategorie: E-Business
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Online-Shopping in Deutschland besonders beliebt

Online-Shopping ist in Deutschland viel beliebter als in den meisten anderen europäischen Ländern. Zwei Drittel (65 Prozent) der Bundesbürger kaufen im Internet ein, europaweit sind es lediglich 45 Prozent. Insgesamt ist Online-Shopping in den vergangenen Jahren deutlich populärer geworden: 2008 kauften hierzulande erst 53 Prozent der Bürger im Internet ein, der EU-Schnitt lag damals bei 32 Prozent. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit Basis der Zahlen sind aktuelle Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat.

„Online-Shopping steht in Deutschland in der Tradition des erfolgreichen Versandhandels mit seiner international herausragenden Logistik, kurzen Lieferzeiten und einem hohen Verbraucherschutz”, sagte der Präsident des Verbandes, Professor Dieter Kempf. Die Internet-Shops haben rund um die Uhr geöffnet, die Preise und Leistungen können mit wenig Aufwand verglichen werden. Außerdem gelten in Deutschland sehr verbraucherfreundliche Gesetze für den Umtausch der bestellten Waren. Sie können innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden.

Einkauf der Mausklick, Grafik: BITKOM

Einkauf der Mausklick, Grafik: BITKOM

Regionale Unterschiede im EU-Vergleich

Im EU-Vergleich fallen starke regionale Unterschiede auf. Der Einkauf im Internet ist vor allem in Nord- und Westeuropa populär: Am größten ist der Anteil der Online-Shopper mit 76 Prozent in Norwegen. Es folgen Schweden (74 Prozent), Dänemark und Großbritannien (je 73 Prozent) sowie Luxemburg (68 Prozent). Deutschland teilt sich mit den Niederlanden und Finnland Rang 6. Eine weit geringere Rolle spielt der private E-Commerce hingegen in den Ländern Süd- und Osteuropas. So lag der Anteil der Online-Shopper in Spanien (31 Prozent), Italien (17 Prozent) oder Rumänien (fünf Prozent) deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Ein Grund: Die Internet-Nutzung ist in südeuropäischen Ländern generell niedriger.

Einfache und sichere Bezahlmethoden

Internet-Shopping ist in Deutschland auch dank seiner einfachen und sicheren Bezahlmethoden beliebt. Laut einer repräsentativen Umfrage unter rund 1000 Internet-Nutzern im vergangenen Jahr zahlen die meisten Online-Shopper (58 Prozent) per Rechnung, gut jeder zweite nutzt Online-Bezahldienste (52 Prozent), 46 Prozent zahlen per Lastschrift. Die Bezahlung von Online-Käufen per Lastschrift bleibt trotz des Gesetzes zum einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) möglich.

Zur Methodik der Studie: Die Angaben zur Verbreitung des Online-Shoppings in den einzelnen EU-Staaten (Ranking) basieren auf Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat für das Jahr 2012 (Stand September 2013). Als Online-Shopper gelten Personen, die in den vergangenen zwölf Monaten vor dem Erhebungszeitpunkt Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellt haben. Berücksichtigt sind Personen zwischen 16 und 74 Jahren.

 

Foto: bloomua – Fotolia.com

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Kategorie: E-Business
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Quo vadis Jugendschutz?

Wir haben in diesem Blog über die geplanten Änderungen des Jugendmedienschutzstaatvertrages (JMStV-E) berichtet und unsere kritische Stellungnahme veröffentlicht. 1&1 hat an der Anhörung zu diesem Entwurf teilgenommen. Das Ergebnis der Anhörung wirft allerdings mehr Fragen auf, als beantwortet wurden.

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Kategorie: Netzkultur
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Das Ende der freien Kommunikation im Internet?

Am 15. Dezember 2009 hat die Rundfunkkommission der Länder einen ersten Entwurf zur Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV-E) vorgelegt.

In Gesprächsrunden beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien wurde zunächst gegenüber den Internet Service Providern immer von freiwilligen Lösungen gesprochen. Der Entwurf gibt nun aber zu der begründeten Sorge Anlass, dass Host- und Access-Provider zur Überwachung und Filterung der Daten verpflichtet werden sollen, die sie für Dritte speichern bzw. zu denen sie lediglich den Zugang zur Nutzung vermitteln. Dies spiegelt sich in diversen Vorschriften des Änderungsvorhabens wieder.

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Kategorie: Netzkultur
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