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Warum Infografiken für Kleinunternehmer sinnvoll sind

Infografiken gewinnen für Business-Blogs und soziale Netze immer stärker an Bedeutung. Social-Media-Nutzer lieben Infografiken, weil sie eine große Menge an Informationen grafisch aufbereiten und leicht verständlich darstellen. Für Unternehmen stellen Infografiken einen Vorteil dar, weil sie schnell und einfach geteilt werden können. Wenn Sie eine Infografik erstellen, die nützliche Informationen enthält und ansprechend gestaltet ist, wird diese oft auf Facebook geteilt oder erhält Retweets über Twitter. Auf diese Art und Weise wird Ihr Unternehmen bekannter.

1. Recherchieren Sie das Thema.

Sie haben vermutlich schon eine ungefähre Vorstellung, welches Thema oder welche Informationen Sie mit Ihrer Infografik darstellen wollen. Selbst wenn Sie Informationen und Daten nutzen, die Ihr Unternehmen durch unabhängige Recherche erhalten hat, sollten Sie nach weiterführenden Informationen suchen und zum Experten für das Thema werden. Wichtig: Wenn Sie andere Quellen nutzen, vergessen Sie die Quellenangabe nicht!

2. Erstellen Sie einen Entwurf.

Erstellen Sie eine Zeichnung dessen, wie Sie sich Ihre Infografik vorstellen. Sie sollte eine klare Strukturierung in Anfang, Mittelteil und Schlussfolgerung haben und leicht nachvollziehbar sein.

3. Verwenden Sie relevante Medien.

Achten Sie darauf, dass jedes Element, ob Statistik oder Foto, relevant für Ihre Grafik ist. Sprechen Sie nicht über Themen, die keinen Bezug zur geplanten Grafik haben – auch wenn sie interessant erscheinen.

4. Fügen Sie alle Elemente zu Ihrer Grafik zusammen.

Es gibt Webseiten, die Ihnen bei der Erstellung einer Grafik helfen können, indem Sie eine Vorlage nutzen können. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Tabellen, Schaubilder und Fotos gut lesbar sind. Diese Elemente dienen dazu, die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu gewinnen.

5. Sprechen Sie über Ihre Infografik.

Zunächst sollten Sie Ihre Infografik auf Ihrer Webseite oder, wenn vorhanden, in Ihrem Blog veröffentlichen. Anschließend können Sie die Grafik in Ihren Social-Media-Kanälen teilen. Sofern es thematisch passt, können Sie zur Grafik auch eine passende Frage stellen und Ihre Follower nach deren Meinung fragen.

 

Foto: thingamajiggs, Fotolia.com

 

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Kategorie: E-Business | Tipps
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Blogs: Mit Kundenpflege zum Suchmaschinenerfolg

Weblogs erobern bereits seit über zehn Jahren das Internet als eine preiswerte und unkomplizierte Methode, Inhalte zu veröffentlichen. Sie waren die Vorgänger der heutigen nutzerfreundlichen Redaktionssysteme,  denn bereits in die ersten Blog-Softwares konnte jeder Autor auch ohne technische Vorkenntnisse schreiben – damals ein großer Schritt weg von handcodierten Homepages.

Durch Blogs wurde das Internet zu einem Ort, an dem buchstäblich jeder eine Stimme hat und sich uneingeschränkt öffentlich äußern kann. Kein Wunder also, dass der Siegeszug von Weblogs sich immer weiter fortsetzt und bei kostenlosen Bloghosting-Providern wie WordPress.com und Blogger.com Millionen von Usern private Installationen betreiben. Die einfach zu installierende und zu wartende Open Source Software WordPress trägt durch ihre weltweite Verbreitung ebenfalls zur Verbreitung bei.

Jeder kann sich uneingeschränkt öffentlich äußern

Doch ein Blog ist viel mehr als nur ein „Redaktionssystem light“, mit dem sich herrlich komfortabel über eine Veranstaltung, ein Thema oder einen Lifestyle berichten lässt.

Weblogs „sprechen“ aufgrund ihrer leserfreundlichen Strukturen auch besonders gut mit Suchmaschinen und lassen sich herausragend als Social Tool einsetzen: Jeder Eintrag in ein Blog, jedes so genannte Posting, hat eine eigene Seite im Archiv, eine eigene Kommentarfunktion, einen eigenen RSS-Feed und pro Text die üblichen Buttons, die eine schnelle Weiterverteilung in die sozialen Netze mit nur einem Klick ermöglichen.

Kommentare können moderiert werden

So lassen sich Informationen komfortabel und zielgerichtet weiterverteilen, ideal für Pressemitteilungen und News rund um Ihr Unternehmen und immer eine Chance auf direkte Feedback-Kommunikation mit Interessenten und Kunden, die sich in der Kommentarfunktion äußern können. Dabei müssen Sie nicht befürchten, mit rufschädigenden Äußerungen beschallt zu werden, die dann über Google auffindbar sind: Kommentarfunktionen lassen sich so einstellen, dass die Comments moderiert werden und erst nach Freigabe erscheinen. So lassen sich auch Spammer draußen halten.

Preiswert oder Open Source, fast automatisch auch suchmaschinenoptimiert und ideal auf das Internetpublikum und seinen Interaktionsbedarf zugeschnitten: Kein Wunder, dass es längst nicht nur Blog-Erweiterungen für bekannte Redaktionssysteme gibt, mit denen man aus einer Website eine Internetpräsenz plus Blog macht. Professionelle neue Content Management Systeme wie ExpressionEngine sind von Haus aus blog-basiert und nutzen die innovative Technologie mit den vielen Möglichkeiten, um hochwertige Sites zu erstellen, die überall dort die separaten Blog-Bausteine einsetzen, wo es gerade Sinn macht – nicht nur im Weblog selbst.

Innovative Online-Technik

Blogs sind also nicht neu und dennoch eine der innovativsten Online-Technik, weil sie mit so wenig Aufwand eine technisch hochwertige Internetpräsenz für jeden bieten – angefangen vom Familienhund bis hin zum vorbildhaft bloggenden Mitarbeiterstab im Corporate Blog.

Bei vielen Webhosting-Providern können Sie ein vorgefertigtes WordPress-Blog auf eine Domain schalten lassen, ein Großteil des Funktionsumfangs  lässt sich mit einem Probe-Account auf wordpress.com ergründen. Ob ein Blog etwas für Ihr eigenes Unternehmen ist und Sie in Google und anderen Suchmaschinen nach oben bringt, können Sie nämlich besser einfach einmal praktisch austesten als theoretisch ermitteln.

 

Foto: nasir1164, Fotolia.com

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Kategorie: Tipps
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Tipps und Strategien: E-Commerce für Einsteiger

Einen praxisnahen Überblick über Chancen und Vorteile von Online-Marktplätzen bietet ein neuer Leitfaden. Die Publikation „Der einfache Weg in den E-Commerce – Fakten und Tipps zum Verkaufen auf Online-Plätzen“ bietet Experten-Tipps und Informationen für den Verkauf bei eBay und Co. Fachleute von shopanbieter.de, dem Informationsportal für den Online-Handel, haben ihn gemeinsam mit Experten von eBay veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich sowohl an stationäre Händler als auch Betreiber von Online-Shops, die noch keine oder wenig Erfahrung im Bereich Verkaufsplattformen haben.

Vorteile von Online-Marktplätzen auf den Punkt gebracht

Peter Höschl, Autor bei shopanbieter.de und Verfasser des neuen Handbuchs erklärt, warum Verkaufsplattformen im Mittelpunkt dieser Publikation stehen: „Online-Marktplätze spielen im rasant wachsenden E-Commerce eine bedeutende Rolle.“ Dabei seien die große, gewachsene Reichweite sowie das umfangreiche und starke Marketingvolumen zwei der Hauptargumente für einen gewerblichen Verkäufer, einen Online-Marktplatz als Vertriebskanal in Erwägung zu ziehen. Online-Marktplätze sind ein attraktiver zusätzlicher Absatzweg, um Produkte außerhalb eines regionalen, stationären Einzugsbereichs zu vertreiben sowie Lagerbestände erfolgreich abzubauen und so den Umsatz zu steigern. Darüber hinaus bieten sie E-Commerce-Neulingen die Möglichkeit, die eigenen Produkte oder die eigene Preis- und Marketingstrategie online zu testen. Denn über Online-Marktplätze ist das ohne großen Aufwand, ohne Risiko und vor allem ohne ein kostspieliges Budget für die Erstellung eines eigenen Online-Shops und dessen Vermarktung möglich.

Tipps und Informationen für E-Commerce-Einsteiger

Ziel des Leitfadens ist es, einfach, verständlich und anschaulich zu zeigen, wie Händler mit dem Verkaufen auf Online-Marktplätzen starten können und was sie für den erfolgreichen Vertrieb der Produkte wissen sollten. Nach einem Überblick über die wichtigsten Plattformen erfolgt eine praktische Darstellung der Grundlagen und Abläufe beim Verkauf über Online-Marktplätze am Beispiel eBay. Von der Anmeldung und wichtigen Vorbereitungen über hilfreiche Verkäufertools für Marketing und Kundenservice bis hin zur Abwicklung von Verkauf und Versand bietet das Handbuch eine Übersicht über alle wichtigen Schritte und Strategien für den effektiven Verkauf über einen virtuellen Marktplatz.

Der Leitfaden kann online kostenlos heruntergeladen werden.

 

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Kategorie: E-Business
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Praxis-Tipps: Erfolg durch E-Mail-Marketing (Teil 2)

E-Mail-Marketing soll eine Kommunikation mit potenziellen oder bestehenden Kunden aufbauen. Dabei werden Kampagnen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen formuliert. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, mit Newsletter-Marketing erfolgreich zu sein.

 

Zu Teil 1

 

6. Trigger-Mails

Sie können auch zu bestimmten Ereignisse einen Newsletter-Versand veranlassen, etwa wenn Sie einen Event für Ihre Kunden veranstalten oder Ihre Produkte auf einer Messe ausstellen. Dann sollten Sie dies Ihren Newsletter-Abonnenten durch sogenannte Trigger-Mails mitteilen (trigger = Auslöser). Auch feste Termine wie Ostern oder Weihnachten können Sie zum Anlass nehmen, einen thematisch abgestimmten Newsletter an Ihre Kunden zu versenden. Das gilt auch für den Sommeranfang oder ein sportliches Großereignis. Solche Aufhänger führen oft zu einer verstärkten Aufmerksamkeit durch die Leser des Newsletters.

7. Begrüßung

Wer einen Newsletter abonniert, signalisiert damit ein Interesse an Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten. Darauf sollten Sie in Ihrem Begrüßungstext an neue Abonnenten eingehen. Die Anmeldung zum Newsletter-Abo können Sie vielleicht sogar mit einem Gutschein oder einem kostenlosen Download belohnen. Dadurch können Sie die Anmeldequote steigern.

8. Social Media

Bereiten Sie Ihren Newsletter darauf vor, dass soziale Netze für Kundenkommunikation und -bindung immer wichtiger werden. Kombieren Sie daher den Versand mit Hinweisen bei Twitter, Facebook und Co. Ermöglichen Sie es, dass sich Ihre Kunden über die jeweilige Profilseiten Ihres Unternehmens für den Newsletter anmelden können.

9. SWYN

Früher teilten Nutzer interessante Inhalte, indem sie E-Mails weitergeleitet haben. Heute haben die soziale Medien diese Funktion übernommen. Bieten Sie daher SWYN-Links (Share With Your Network) in Ihrem Newsletter an, um dadurch für potenzielle virale Effekte zu sorgen. Am besten dazu eignen sich die bekannten Icons für Twitter, Facebook oder Google+. So kann der Nutzer Ihre Newsletter mit nur einem Mausklick anderen empfehlen.

10. Auswertung

Schauen Sie sich die Statistiken Ihres Newsletter-Tools regelmäßig an. Analysieren Sie Verteilerkreis und die drei vorangegangenen Newsletter-Ausgaben. Besteht Optimierungsbedarf? Rückläuferadressen und natürlich das Feedback der Leser können Aufschluss darüber geben.

11. Relevanz

Stellen Sie sich immer die Frage: Warum sollte ein Kunde meinen Newsletter lesen? Welche Relevanz besitzt meine Nachricht für die Empfänger? Arbeiten Sie deshalb regelmäßig an Ihren Inhalten. Achten Sie darauf, dass diese interessant und nützlich sind. Dazu zählt auch eine aussagekräftige Betreffzeile. Ihre Abonnenten werden es Ihnen danken.

 

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Kategorie: E-Business | Tipps
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Oetjen: De-Mail ist so einfach wie E-Mail und so sicher wie ein Brief (Teil 2)

Unverwechselbare Identität

Die Wahl der richtigen De-Mail Domain sorgt für eine unverwechselbare Identität im Netz. So können Gewerbetreibend analog zu „MeineFirma.de“ zusätzlich auch „MeineFirma.de-mail.de“ zur elektronischen Kommunikation mit Kunden, Geschäftspartnern oder Behörden verwenden. Durch die eindeutige Identifikation der Teilnehmer ist die Rechtsverbindlichkeit garantiert. Bei der De-Mail Registrierung werden zu diesem Zweck persönliche Daten der Nutzer abgefragt, deren Echtheit noch ein zweites Mal separat überprüft wird. Mit dem Identifizierungsverfahren lässt sich zweifelsfrei feststellen, ob die Angaben stimmen. Erst nach erfolgreicher Identifizierung und Verifizierung erhalten Antragsteller ein De-Mail-Konto. Tipp: In der Regel bieten die De-Mail Dienste einen „Home Ident“-Service an der Haustür bzw. am Arbeitsplatz an.

Da De-Mails im Unterschied zu E-Mails auf ihrer Reise durchs World Wide Web verschlüsselt sind, ist selbstverständlich die Vertraulichkeit bei der geschäftlichen Korrespondenz gewährleistet. Das Versenden oder Empfangen von Nachrichten funktioniert trotzdem bequem, weil der neue Standard einfach in die bestehende Mail-Umgebung integriert wird, und sich problemlos sowohl für einzelne Mitarbeiter (Vorname.Nachname@MeineFirma.de-mail.de) als auch für bestimmte Fachabteilungen (Vertrieb@MeineFirma.de-mail.de) eigene De-Mail-Postfächer einrichten lassen.

Vielfältige Einsparungspotentiale

Der Hauptgrund, in De-Mail einzusteigen, ist für das Gros der Firmen die Aussicht auf finanzielle Einsparungen. 1&1 bietet für den Businesseinsatz etwa den Tarif „1&1 De-Mail Plus“ an. Das Komplettpaket (Preis 9,99 Euro/Monat) beinhaltet die individuelle De-Mail Domain sowie den Gratis-Versand von jeweils 50 De-Mails. Nach Ausschöpfung des Freikontingents fallen 33 Cent pro De-Mail an. Zum Vergleich: Im Schnitt kosten Porto, Papier und Abwicklung von Geschäftsbriefen derzeit 67 Cent.

Hinzu kommt der Umweltaspekt. Jeder einzelne Brief eines Großversenders wird heut in der Regel ohnehin schon elektronisch erstellt, dann aber immer noch ausgedruckt und über weite Strecken zum Empfänger transportiert. De-Mail stellt hier eine ökologisch verträgliche Alternative zum umständlichen Papierversand dar.

Erhebliche Einsparungen lassen sich laut 1&1-Vorstand Jan Oetjen darüber hinaus bei Prozessabläufen erzielen, etwa weil sich die Antwortzeiten verkürzen oder das Dokumentenmanagement effizienter gestaltet werden kann. Oetjen: „Ob Kontoauszug, Gehaltabrechnung oder Behördenschreiben – wer De-Mail eine Zeit lang genutzt hat, wird mit der Eingabe eines Stichworts in seinem De-Mail Posteingang schnell und an jedem Ort wichtige Dokumente wiederfinden.“

Kostenlose Infos für Firmen

1&1 hat eine Aufklärungskampagne gestartet, um Firmen beim Einstieg in De-Mail zu unterstützen. Die Kampagne besteht aus mehreren Elementen, unter anderem einer telefonischen Beratung. Das Experten-Team ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 0721/91374-7612 zu Festnetzkonditionen erreichbar, Anrufe aus dem 1&1 Netz sind kostenfrei. Außerdem finden in Kürze kostenlose Internet-Seminare statt, in denen Experten Fragen zum Thema „De-Mail“ beantworten und Tipps für den Praxiseinsatz geben.

 

 

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Kategorie: E-Business
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Oetjen: De-Mail ist so einfach wie E-Mail und so sicher wie ein Brief (Teil 1)

Die Uhr tickt: In wenigen Wochen endet die exklusive Vorregistrierungsphase für De-Mail Domains. Deutsche Unternehmen, die bereits kräftig in Aufbau und Pflege ihres Online-Auftritts investiert haben, können nur noch bis zum Jahresende wirklich sicher sein, dass sie im Web über eine rechtsverbindliche De-Mail Adresse kommunizieren, die optimal zu ihrer aktuellen Internet-Adresse passt.

E-Mail als meist genutztes Kommunikationsmittel

Beim Kontakt mit Firmen und Behörden entscheiden sich die meisten Menschen hierzulande am liebsten für den elektronischen Weg. Einer Studie der United Internet Dialog GmbH zufolge nutzen rund 70 Prozent der Deutschen regelmäßig E-Mails für ihre geschäftliche Korrespondenz. Knapp 40 Prozent tun dies sogar mehrmals pro Monat. Briefe hingegen werden immer seltener geschrieben – oft nur, wenn es nicht anders geht. Nicht in jedem Fall erfüllen klassische E-Mails nämlich die hohen Anforderungen an eine nachweisbare, rechtsverbindliche Kommunikation. Um diese Lücke beim digitalen Schriftverkehr zu schließen, haben heimische Internet-Anbieter wie GMX oder WEB.DE zusammen mit der Bundesregierung die De-Mail geschaffen.

„De-Mail ist so einfach wie E-Mail und so sicher wie ein Brief“, sagt Jan Oetjen, Vorstand beim Provider 1&1. „Viele Aussendungen wie Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Angebote, Mahnungen oder Entwürfe von Arbeitsverträgen durften bisher nicht online verschickt werden. Dies ändert sich mit diesem Standard.“ Selbst die Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen sei künftig möglich. Oetjen: „Der Zeitgewinn von ein bis zwei Tagen gegenüber dem postalischen Versand verschafft Firmen wertvollen Spielraum bei der Vorbereitung und Abgabe von Ausschreibungsunterlagen.“

E-Government-Gesetz sorgt für Klarheit

Neben über einer Million Privatnutzern haben sich bereits viele Tausend Unternehmen für den Einsatz von De-Mail entschieden, darunter große Versicherer wie Ergo oder Banken wie die Targobank. Experten erwarten, dass das in diesem Juni  vom Bundesrat beschlossene „Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung“ für einen weiteren Schub sorgt. Zumal das sogenannte E-Government-Gesetz alle Bundesbehörden verpflichtet, bis Mitte 2014 De-Mail als Kommunikationskanal anzubieten. Außerdem setzt es De-Mail als Standard für die digitale Kommunikation in den Verwaltungen. Zahlreiche Kommunen, beispielsweise die Lutherstadt Wittenberg und die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf, haben sich schon jetzt zu De-Mail bekannt.

„Auch für die Wirtschaft hat diese Entscheidung des Gesetzgebers pro De-Mail eine Signalwirkung“, betont Oetjen. „Unternehmen erhalten nun die nötige Zukunftssicherheit, dass sie mit Investitionen in De-Mail auf den richtigen Standard setzen. Unsicherheiten bei Standards wirken immer hemmend auf die Investitionsbereitschaft.“

Unternehmen, die eine deutsche Internet-Adresse (erkennbar an der Endung .de) haben, genießen momentan ein exklusives Vorgriffsrecht: Bis zum 31.12.2013 können sie sich eine De-Mail Domain nach Wunsch sichern. Später gilt das „First come, first serve“-Prinzip. Heißt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Schnell sein lohnt sich also, denn gerade bei gängigen deutschen Namen ist die Nachfrage erwartungsgemäß besonders stark.

 

 

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Kategorie: E-Business
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Vertrauen Verbraucher den Online-Shops?

96 Prozent der regelmäßigen Internetnutzer in Deutschland haben privat schon einmal in einem Online-Shop eingekauft. Auf positive Bewertungen anderer Nutzer verlassen sich dabei 80 Prozent der Online-Kunden. Zwei Drittel legen Wert darauf, dass der Shop ein Gütesiegel vorweisen kann. Bereits 76 Prozent der Internetnutzer kennen Gütesiegel für Online-Shops und 63 Prozent der Online-Käufer vertrauen eher einem Shop mit Gütesiegel als einem ohne.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Sonderstudie im Auftrag der Initiative D21 gemeinsam mit dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels. Unterstützt wurde die Umfrage durch Gütesiegel EHI Geprüfter Onlineshop, Trusted Shops und TÜV Süd, um das Vertrauen der Verbraucher beim Online-Einkauf zu untersuchen. In einer von TNS Infratest vorgenommenen Online-Befragung wurden Einstellungen und Erfahrungen rund um Online-Shopping und Gütesiegel bei 1067 Internetnutzern ab 15 Jahren erforscht.

„Die Studie zeigt, dass die Initiative D21 mit der Empfehlung von Internet-Gütesiegeln den richtigen Weg eingeschlagen hat”, stellt Robert A. Wieland, Vizepräsident der Initiative D21 und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH, fest. Denn Gütesiegel würden das Vertrauen beim routinierten Online-Käufer stärken. „Gleichzeitig ermutigen solche Hinweise auch diejenigen Verbraucher, die bislang keine oder wenig Erfahrung mit Online-Shopping haben“, sagt Wieland.

Angst vor Missbrauch persönlicher Daten

Obwohl 43 Prozent der Online-Shopper beim Online-Kauf noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, hält die Angst vor dem Missbrauch der eigenen persönlichen Daten viele Menschen derzeit vom Einkauf im Netz ab. Für knapp die Hälfte der Nicht-Online-Shopper ist dies der Grund, aktuell noch nicht im Netz einzukaufen. Insgesamt können Online-Händler das Vertrauen der Kunden durch mehr Sicherheit besser stärken als durch die Preisgestaltung oder Service-Angebote. Die Befragten wünschen sich vor allem Transparenz, Rechte und Sicherheit, nur eine Minderheit wünscht sich bessere Preise oder Angebote.

„Stetig kaufen mehr Verbraucher im Internet. Das spricht für die Branche. Dennoch ist es für die Online- und Versandhändler ein besonders wichtiges Anliegen, Neueinsteigern, aber auch regelmäßigen Nutzern mehr Sicherheit im Umgang mit dem Online-Shopping zu bieten. Der Einsatz von Gütesiegeln ist hier die optimale Wahl für die Shopbetreiber. Diese werden schnell von den Verbrauchern wahrgenommen und auch an anderer Stelle wiedererkannt. Das schafft Vertrauen“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bvh.

Gütesiegel können nach Auffassung der Auftraggeber der Studie einen wesentlichen Beitrag leisten, den Nutzern die Angst vor Datenmissbrauch zu nehmen und sie vor unseriösen Anbietern zu schützen. Die Initiative D21 hat Qualitätskriterien für Online-Angebote entwickelt und führt eine Liste empfehlenswerter Gütesiegelanbieter. Die vier Gütesiegel „EHI Geprüfter Online Shop“, „Trusted Shops“, „s@fer-shopping“ und „internet privacy standards (ips)“ stuft die Initiative D21 als vertrauenswürdig und empfehlenswert ein.

Den Berichtsband zur Studie „Vertrauen beim Online-Einkauf“ finden Sie als PDF-Dokument im Internet.

 

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Kategorie: E-Business
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Professionelles Webdesign für wenig Geld

Die besten Inhalte nutzen auf einer Website nichts, wenn Navigation und Optik nicht stimmig sind. Oder wenn die Internetpräsenz 10.000 anderen zum Verwechseln ähnlich sieht, weil aus Gründen der Kostenersparnis ein Baukastensystem oder ein einfaches WordPress-Template verwendet wurden. Ihr Content hat einen besseren Rahmen verdient, Ihre Kunden sollten Sie mit einer rundum angenehmen und gut durchdachten Anlaufstelle im Web erfreuen.

Ein professionelles Screendesign muss auch gar keine Tausende von Euro kosten, ganz im Gegenteil.

Zwar ist es naturgemäß kein Schnäppchen, wenn Experten für Usability – gut durchdachte und nutzerfreundliche Navigation in einem Projekt – sich mit professionellen Grafikern zusammensetzen, um ein Design zu entwickeln. Das müssen sie später noch in suchmaschinenfreundliche hochwertige XHTML oder HTML5-Seiten umbauen. Wenn Sie ein solches Einzelstück bis ins letzte Detail selbst entwickeln und bauen lassen wollen, brauchen Sie qualifizierte Kräfte und dann sind die Kosten in jedem Fall vierstellig. Wenn die Qualität am Ende stimmen soll und je nach Anforderungen auch mehrfach vierstellig.

Aber so teuer muss ein schönes und aufwändiges Design vom Profi gar nicht werden.

Denn wie meistens, wenn viele potenzielle Kunden auf der Suche nach einer bestimmten Lösung sind, haben sich auf dem internationalen Markt schon längst Anbieter gefunden, die sich der Anforderung stellen und sich diese Nische erobern. Im Fall von Screendesigns sind es die bisher eher auf den amerikanischen Markt spezialisierten Template-Fabriken, die ein reichhaltiges Angebot an hochwertigen grafischen Entwürfen, Site-Templates und vorgefertigten Themes auf Lager haben.

Bei Themeforest können Sie beispielsweise Rechte an einem professionell aufgemachten WordPress-Theme für Business-Zwecke mit allen Galerien und Slideshows, suchmaschinenfreundlichen Strukturen und responsive (mobilgerätefreundlichem) Design für unter 50 Dollar erwerben. Gezahlt wird komfortabel per Paypal, die Quittung kommt per Mail.

Über 2000 WordPress-Themes und weit über 3000 Site-Designs in HTML sorgen dafür, dass Sie reichlich Auswahl haben und keine Gefahr laufen, ein Screendesign zu wählen, das noch 20 andere aus Ihrer Branche benutzen. Templatemonster ist ein weiterer solcher Anbieter, ebenso wie Templateworld.

Nicht nur für WordPress, sondern auch für bekannte CMS wie Joomla, Drupal, ExpressionEngine und diverse Shopsysteme können Sie bei Template-Fabriken  preiswert hochwertige Screendesigns einkaufen. Einige kommen sogar mit einer Vorabauswahl für mehrere Farben und Hintergründe, so dass Sie sich einen Farbton passend zum eigenen Logo einstellen können und später nur noch eigene Fotos besorgen müssen, um die Strukturen aufzupeppen.

Auch Rechte für die Nutzung von Templates für VCard Visitenkarten und Slider (einseitige Info-Webseiten mit gleitender Navigation) lassen sich je nach Lizenz und Verwendungsziel bereits ab 8 Dollar erwerben. Dank Themeforest & Co. können sich auch kleinere Unternehmen oder Freiberufler ein aufwändiges Screendesign leisten, das sonst Tausende kosten würde.

Statt aufwändiger Abstimmungsprozesse und hohen Kosten shoppen Sie einfach ein Design, das Sie sich vorab schon live und in Farbe ausgiebig anschauen können.

 

Foto: z_amir, Fotolia.com

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Neue Online-Abrechnungs-Lösung für kleine Unternehmen

Im Netz können Sie inzwischen vieles im Abo bestellen: Müsli und Unterhosen oder auch Getränke- und Bio-Obst-Kisten. Monatlich abonniert, kommt alles schnell zu Ihnen nach Hause, ohne dass Sie sich jedes Mal wieder neu darum kümmern müssen. Auch Virtuelles wie Hörbücher oder Musik landen inzwischen per Abo auf Ihrem Smartphone oder Tablet.

Was für den Nutzer praktisch ist, kann für den Anbieter bei gut laufendem Geschäft und mehreren  Tausend Kunden zum enormen Verwaltungsaufwand werden: Abo-Bestellungen erfassen, E-Mail-Bestätigungen versenden, Rechnungen schreiben,  Abo-Upgrades vornehmen und vieles mehr. Wer all das per Hand erledigen muss, wird schnell den Überblick verlieren.

Hilfe für Startups und kleine Unternehmen

Das Problem: Bestehende Lösungen sind  für Startups und kleine Unternehmen (KMU) meist zu teuer und unflexibel gestaltet. Der Cloud-Service-Anbieter FastBill will Abhilfe schaffen, die für einige KMU interessant sein könnte: „FastBill Automatic“, so der Name des Produkts, lässt sich nach Worten des Anbieters in jedes bestehende System integrieren. Online steht die Abrechnungslösung bis Ende August zum kostenlosen Testen bereit. Der Kunde zahlt per Kreditkarte oder Lastschrift. Weitere Zahlungsweisen sollen folgen, heißt es.

Das Produkt richtet sich in erster Linie an skalierbare Web-Unternehmen, die weder die Möglichkeit  haben, selbst eine Lösung zu entwickeln noch auf ein für sie unpassendes Tool  setzen wollen.  „Bei ,FastBill Automatic‘ müssen Sie eine Formularvorlage für die Produktbuchung  auf ihrer Seite integrieren und wiederkehrende  Abläufe einmalig festlegen“, verspricht der Anbieter. Alles Weitere laufe dann im Hintergrund.  Änderungen wie Tarifwechsel und Abo-Upgrades ließen sich  unkompliziert  vornehmen.

Features im Überblick

  • Automatisierte Abrechnung für Abo- und SaaS-Produkte (Software as a Service)
  • Tarife und Abos verwalten, Integration per Formulareinbettung, automatisiertes Payment und Rechnungsstellung
  • Integration in jede bestehende Lösung: Fertige Formulare per Link einbetten, URLs für Aktionen (wie Stammdatenänderung, Tarifwechsel, Kündigung) stehen zur Verfügung
  • Professionelle Abrechnung für Kunden – Vorlagen für E-Mail-Kommunikation und Online-Rechnungen – inklusive Online-Historie

Weitere Infos zu Mobile Payment

 

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Kategorie: E-Business
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Jedes fünfte Unternehmen hat keine Homepage

Fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland besitzt keine eigene Homepage. Im vergangenen Jahr gaben 18 Prozent der Unternehmen an, keine eigene Homepage zu haben. Umgekehrt sind 82 Prozent der befragten Unternehmen im Web mit einem eigenen Auftritt präsent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem sechsten Platz. Spitzenreiter sind die skandinavischen Länder Finnland (91 Prozent), Dänemark und Schweden (je 89 Prozent), gefolgt von den Niederlanden und Island (je 84 Prozent). Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. „Wer auf seine Visitenkarte im Netz verzichtet, verschenkt die Chance, sich seinen Kunden zu präsentierten und vor allem neue Kunden zu gewinnen“, sagt BITKOM-Präsident Dieter Kempf. Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren, sind erfolgreicher als der Rest der Wirtschaft, das hat eine aktuelle Studie von BITKOM, Google und IW Köln ergeben.

Gravierende Unterschiede bei der Nutzung von eigenen Webseiten gibt es hierzulande je nach Unternehmensgröße: Nahezu alle großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten haben eine Homepage (96 Prozent), bei den KMU sind es 82 Prozent. Dagegen gibt es bei sehr kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten noch großen Nachholbedarf: Nicht einmal jedes zweite (45 Prozent) verfügt über eine Internetpräsenz. „Gerade kleine Unternehmen können mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten online auf sich aufmerksam machen“, sagte Kempf. Auch zwischen den Branchen gibt es Unterschiede. Während fast alle Hotels und Pensionen über eine eigene Homepage verfügen (98 Prozent), verzichtet im Handel jeder sechste (16 Prozent) auf eine Website.

  • INFO zur Studie Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den europäischen Vergleich wurden Unternehmen ab 10 Beschäftigten (ohne den Bankensektor) in 31 europäischen Ländern befragt. Daten für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten liegen nur für wenige Länder, darunter Deutschland, vor.
  • Warum eine eigene Firmen-Homepage so wichtig ist, lesen Sie hier

 

Foto: jamdesign, Fotolia.com

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