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Nehmen Sie sich Zeit für Social Media

Wenn man kleine und mittelständische Unternehmer nach Social-Media-Aktivitäten befragt, lautet deren Antwort oft: „Dafür haben wir keine Zeit!“ Unaufhörlich dahinrauschende Twitter-Streams und eine mit Freizeit-Links vollgestopfte Timeline bei Facebook hinterlassen bei noch unbeteiligten Beobachtern schnell den Eindruck, dass die Social-Media-Nutzer Tag und Nacht damit beschäftigt sind, ihre Nachrichtenkanäle zu füttern und dabei auch noch ständig die News anderer lesen müssen, um nichts zu verpassen.

Kein Wunder also, dass viele Entscheidungsträger davon ausgehen, für Social Media nicht ausreichend Ressourcen zu haben und es daher lieber gleich ganz lassen – zumal Erfolge in sozialen Netzen immer noch verhältnismäßig schwierig zu beziffern sind, ebenso wie Ziele. Wann ist man erfolgreich, etwa bei möglichst vielen „Freundschaften“ pro Account? Tausende von Facebook-Fans kann man zum Beispiel mit manchen Gewinnspielaktionen in wenigen Stunden einsammeln, doch damit ist noch nicht gesagt, dass auch nur ein einziger neuer Kunde dabei sein wird.

Langfristig führt kein Weg an Social Media vorbei

Dennoch führt langfristig kein Weg an Social Media vorbei, denn dabei handelt es sich nicht nur um ein paar populäre Plattformen, auf denen Internetnutzer sich in ihrer Freizeit vergnügen. Social Media ist es, was das Internet ausmacht: Keine Firma kann es sich leisten, Innovation und Weiterentwicklung auszuklammern. Die interaktiven Funktionen und aktuellen Kommunikationsformen des Social Web, alles verknüpfenden Anwendungen, mobile Techniken und immer mehr Apps sind das, was Menschen online erwarten und nutzen wollen.

Je früher ein Unternehmen also begreift, dass es durch Aktivitäten auf  YouTube, Twitter, Google+ und Facebook am gleichen Netz teilnimmt wie alle nur erdenklichen Zielgruppen, desto besser. Ein Blog mit RSS-Feed für News, ein Twitter-Account und eine Facebook-Seite lassen sich miteinander verknüpfen, so dass neue Einträge automatisch auf allen Plattformen erscheinen. Mit Tools wie Tweetdeck oder Hootsuite können Sie weitere Beiträge komfortabel zeitversetzt veröffentlichen und gleich für mehrere Tage vorarbeiten, um täglich Postings abzusetzen. So lässt sich im Arbeitsalltag viel Zeit sparen.

Zeitlimit setzen

Es ist nicht nötig, dass Sie auf allen Kanälen rund um die Uhr einsteigen. Beginnen Sie zum Beispiel in einem der größeren Netzwerke mit einer halben Stunde am Tag. Der Rest ergibt sich ganz von selbst, wenn Sie die ersten Erfolge verzeichnen.  Denn wenn Sie sich entscheiden, sich eigene Ziele und eine Social-Media-Strategie zu erarbeiten, werden Sie schnell feststellen, dass sich mit Hilfe von Social Media der eigene Bekanntheitsgrad steigern lässt. Aber auch, dass Marketing-Aktivitäten in sozialen Netzen zu Umsatzsteigerungen führen und dass Sie Twitter und Facebook als Feedback-Kanäle nutzen können, um mehr über die Wünsche und Beschwerden Ihrer Kunden zu erfahren, aber auch über das aktuelle Internet und Ihre eigenen Möglichkeiten – und über neue Wege, Umsätze zu generieren.

Bei solch profitablen Optionen findet die nötige Zeit sich dann ganz von selbst.

 

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Warum jedes Unternehmen eine Webseite braucht

1. Ihre Kunden nutzen das Internet zur Recherche

Obwohl traditionelle Verkaufs- und Kommunikationswege für viele Unternehmen immer noch sehr wichtig sind, gibt es andere Wege, auf denen Kunden nach Informationen über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte suchen. Versetzen Sie sich in die Lage eines potenziellen Kunden: Wenn Sie Bedarf an etwas haben, nutzen Sie wahrscheinlich das Internet als erste Anlaufstelle, um mehr Informationen darüber zu erhalten. Ihre Onlinesuche wird zahlreiche Ergebnisse liefern und Sie werden vermutlich kein Unternehmen in Erwägung ziehen, dass in dieser Suche nicht auftaucht. Ohne Onlineauftritt entgeht sowohl Ihnen als auch Ihren Kunden die Gelegenheit, ein gutes Geschäft zu machen. Für einen Großteil Ihrer Zielgruppe gilt: wenn Sie im Internet nicht existieren, existieren Sie nirgendwo.

2. Bauen Sie Vertrauen auf

Wenn Ihre Kunden online nach Ihnen suchen, was erfahren sie über Sie? Bietet Ihre Webseite den nötigen Informationsgehalt und alles, wonach Ihre Kunden suchen? Wenn ja, so stellen Sie positive Assoziationen zu Ihnen und Ihrem Unternehmen her. Es reicht nicht, online nur zu existieren. Sie müssen die Informationen bereitstellen, nach denen potenzielle Kunden suchen (Öffnungszeiten, Wegbeschreibung, Informationen zu Ihren Produkten etc.). Je mehr sie über Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erfahren können, desto leichter fällt später eine Kaufentscheidung.

3. Stellen Sie Kontakt her

Auf Ihrer Webseite sollten Kontaktdaten wie Telefonnummer oder Adresse ohne Umwege zu finden sein. Zusätzlich können Sie direkt über das Internet mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten. Mit einer E-Mail-Adresse oder einem Kontaktformular geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu Produkten zu stellen, ohne auf die Öffnungszeiten beschränkt zu sein. Mit zusätzlichen Kommunikationswegen gewinnen Sie Möglichkeiten, Ihren Kunden bei Fragen oder Problemen weiterzuhelfen.

4. Social Media-Präsenzen fördern Markenbekanntheit und Kundenbindung

Um den letzten Punkt weiterzuführen: Soziale Netzwerke eröffnen noch mehr Kommunikationswege mit Ihren Kunden. Mit einer Facebook-Seite ermöglichen Sie Ihren Kunden zum Beispiel schnellen Zugang zu Informationen und Updates zu Ihrem Unternehmen, während sie sich auf einer Seite befinden, die sie vermutlich ohnehin häufig nutzen.  Die Präsenz in den Sozialen Medien ermöglicht außerdem eine schnelle, beidseitige Kommunikation und gibt Ihrem Unternehmen ein „Gesicht“. Durch diese einfachen Kommunikationswege bauen Kunden Vertrauen zu Ihrer Marke auf und kaufen in Zukunft eher bei Ihnen ein.

 

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Wie Sie Ihren Online-Shop optimieren können

Erfolgreiche Betreiber von Online-Shops kombinieren Erkenntnisse aus Betriebswirtschaft, Technik und Psychologie miteinander, um auch in Krisenzeiten gute Gewinne zu erwirtschaften. Eine solche Strategie können Sie auch für Ihren Online-Shop nutzen, wenn Sie ihn dahingehend optimieren. Schnäppchen, Rabatte oder Billigoferten sollten nicht die einzigen Pferde sein, auf die Sie setzen. Fernab von Versuchen mit Schnäppchen und Billigangeboten Kunden zu gewinnen. Diese zehn Tipps werden Ihnen bei der Optimierung Ihres Shops helfen.

1. Machen Sie mehr aus Ihrem Online-Shop als einen bloßen Showroom für Ihre Produkte

Online-Shops sind mehr als bloße virtuelle Showrooms zur Produktpräsentation. In erfolgreichen Online-Shops finden Verkaufsgespräche statt, im Fachjargon Benutzer- oder Conversion-Pfade genannt. Nutzen Sie diese Technik: Dadurch können Sie Ihre Kunden schrittweise an den Verkaufsabschluss heranführen.

2. Optimieren Sie Ihre Produktpräsentation

Sie können die Kaufbereitschaft Ihrer Kunden erhöhen, indem die Detailansicht der Produkte in Ihrem Shop bestimmte Conversion-Elemente enthält. Daher sollten Sie vor allem auf eine sorgfältige Darstellung von Fotos, Produktdetails und Preisen achten. Kundenrezensionen erhöhen die Aufmerksamkeit und wirken sich positiv auf die Kaufentscheidung des Verbrauchers aus, wie Experten festgestellt haben.

3. Nutzen Sie Überschriften für Ihre Verkaufsstrategie

Beschreiben Sie ein Produkt nicht bloß nach seiner Bezeichnung. Verwenden Sie vielmehr eine Überschrift, die plakativ ist und sich nah am Produktdetail orientiert. So können Sie leichter ein Verkaufsgespräch initiieren.

4. Gestalten Sie die Leadtexte (Vorspänne) nützlich für Ihre Kunden

Eine Zusammenfassung über das Produkt zu Beginn der Detail-Seite ist für den Kunden sehr sinnvoll. So kann er den Sinn und Nutzen einer Ware schneller erkennen.

5. Machen Sie Produkt-Vorteile in Aufzählungslisten deutlich

Verknüpfen Sie die Produkt-Eigenschaften mit dem individuellen Nutzen Ihrer Zielgruppe. Dadurch können Sie die Verkäufe nachhaltig steigern.

6. Setzen Sie Optionen-Trigger ein

Um Verkäufe zu fördern und Entscheidungen aktiv herbeizuführen, können Sie Optionen-Trigger ein. Auf diese Weise wird Ihren Kunden die Kaufentscheidung erleichtert.

7. Aufzählungsliste mit Features richtig sortieren

Aufzählungslisten sind übersichtlich und gut lesbar. Achten Sie dabei aus diesem Grund vor allem auf die sorgfältige Aufbereitung der Inhalte und die narrative Ordnung.

8. Produktbilder ausreizen

Die Darstellung der Produkte ist die wesentliche Kaufentscheidung für Online-Shopper. Ihre Produkte sollten daher qualitativ hochwertig dargestellt werden. Integrieren Sie Interaktionsoptionen für den Kunden, wie beispielsweise eine 3D-Ansicht oder einen Zoom.

9. Warenkorb intuitiv gestalten

Je einfacher die Navigation (Produkt löschen, hinzufügen, Detailansicht) im Warenkorb ist, umso höher die Chance, dass sich der Kunde für weitere Produkte entscheidet.

10. Testen Sie unterschiedliche Preisstrategien

Testen Sie verschiedene Angebots- und Preismodelle, um Ihren Umsatz und Gewinn zu erhöhen. Je sorgfältiger Ihre Conversion-Elemente gestaltet sind, umso höher wird Ihr Gewinn.

 

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Erfolgreiches Monitoring für Ihre Social-Media-Kanäle

Sie verwenden Facebook, Google+ oder Twitter zu Marketing- oder PR-Zwecken? Social-Media-Aktivitäten werden für kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre geschäftlichen Social-Media-Konten sorgfältig im Auge behalten.

Krisen-Management. Wenn Kunden etwa auf Facebook-Fanpage Ihres Unternehmens ihrem Ärger Luft machen, können Sie das Problem sofort erkennen und eine Lösung erarbeiten. Je schneller Sie auf Kritik reagieren, umso besser kommt das bei Ihren Kunden an.

Marketing/Öffentlichkeitsarbeit. Über Social Media können Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gut vermarkten. Gleichzeitig sind Sie dadurch in der Lage, effizient zu erkennen, wie Produkt oder Service in der Öffentlichkeit (und damit beim Kunden) ankommen.

Information über Ihre Mitbewerber. Informieren Sie sich in den sozialen Netzen über die Aktivitäten Ihrer Mitbewerber. So bleiben Sie ständig auf dem Laufenden.

Kundenservice. Immer mehr Kunden nutzen Facebook und Twitter dazu, sich zu beschweren – oder auch ihre Zufriedenheit mit einem Unternehmen zu äußern. Sie sollten daher regelmäßig einen Blick auf all die Social-Media-Kanäle, die Sie nutzen. So können Sie auf Beschwerden und Lob schnell reagieren.

Doch wie behalten Sie die Übersicht? Es gibt einige effiziente Tools, die Ihnen dabei helfen können:

Hootsuite. Wenn Sie Facebook, Twitter, Google+, Foursquare und andere Social-Media-Kanäle einfach und schnell im Auge behalten wollen, ist Hootsuite zu empfehlen.

Twitter. Wenn Sie wissen möchten, wenn jemand Tweets über Ihr Unternehmen veröffentlicht, können Sie TweetBeep oder TwitterSearch nutzen.

Blogs. Google und Yahoo Alerts alarmieren Sie, wenn nach Ihrem Unternehmen im Internet gesucht wurde.

 

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Suchmaschinen: Warum die richtigen Schlagwörter wichtig sind

Wenn sie eine Webseite anlegen, kennen die meisten Kleinunternehmer zumindest die wichtigsten Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Daher wissen sie auch, dass die richtigen Schlagwörter (Keywords) wichtig sind, um Besucher auf die Webseite zu locken. Dabei ignorieren jedoch viele kleinere Unternehmen die Vorzüge längerer Schlagwort-Formulierungen. Dabei geht es um ungewöhnliche oder selten genutzte Suchbegriffe, in denen in der Regel zwei oder mehr Worte verwendet werden.

„Umständliche” Suchbegriffe sind durchaus von Vorteil

Studien belegen, dass die Verwendung längerer Schlagworte oder von Keyword-Kombinationen dazu führt, dass Unternehmen weniger Besucher auf der Firmenwebseite verzeichnen. Grund: eine schlechtere Platzierung bei Suchmaschinen. Dadurch lassen sich viele Gewerbetreibende abschrecken. Dabei übersehen sie jedoch auch die Vorzüge „umständlicher“ Suchbegriffe. Software-Unternehmen beispielsweise, die nur den Begriff „Software“ verwenden, konkurrieren in den Ergebnislisten mit vielen anderen Unternehmen und landen daher schnell auf den hinteren Plätzen. Nutzt man stattdessen eine konkrete Beschreibung, etwa „Software Personalmanagement“, reduziert sich die Anzahl konkurrierender Unternehmen drastisch.

Letzten Endes müssen Sie selbst abwägen – eng definierte Suchbegriffe bringen zwar weniger Ergebnisse, dafür rangiert Ihr Unternehmen in den Ergebnissen aber höher. So lassen sich auf lange Sicht mehr Besucher auf die Webseite bringen.

Entscheiden Sie sich nicht nur für eine Strategie

Allerdings gibt es keinen Grund, sich nur für eine Strategie zu entscheiden – Sie können sowohl kurze, prägnante als auch umfassendere Formulierungen  verwenden. Wenn Sie letztere vollständig ignorieren, entgehen Ihnen jedoch unter Umständen viele Treffer bei spezialisierten Suchergebnissen.

Wenn Sie nun Ihre Keywords neu ausrichten möchten, sollten Sie auch bedenken: Längere Schlagwort-Formulierungen können nicht für die Suchmaschinen-Optimierung sinnvoll sein, sondern auch für Pay-per-Click-(PPC)-Werbung. Denn wie das Prinzip ist dabei ähnlich: Zwar sehen weniger Menschen Ihre Anzeige, aber wer sie wahrnimmt, landet auch auf Ihrer Webseite.

 

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Fünf Wege, die Geschäftshomepage bekannt zu machen

Bei vielen kleinen Unternehmen bietet das Budget kaum Spielraum für aufwändige Kampagnen. Doch mit einer eigenen Webseite schaffen Sie eine wertvolle Möglichkeit, die Bekanntheit Ihres Unternehmens durch effektive Mediennutzung zu steigern. Kaum ein anderes Medium bietet ähnliche Chancen, einem breiten Publikum Ihre Marke und Ihr Image nahezubringen.

Eine Firmenwebseite einzurichten ist der erste Schritt. Schritt zwei: sicherstellen, dass Ihre Webseite über ein klares Design verfügt und die Menüführung einfach und übersichtlich ist. Schritt drei: Inhalte bereitstellen, nach denen Ihre Kunden suchen (Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, E-Mail-Adresse usw.)

Machen Sie Ihre Webseite überall bekannt. Ergänzen Sie die Adresse Ihrer Firmenwebseite auf Visitenkarten, Briefpaper, in Newslettern, auf Schildern in Ihren Geschäftsräumen (z.B. an Kassen). Sie können die Adresse sogar auf Kaufbelege und Quittungen drucken. Auch Mund-zu-Mund-Propaganda ist ein wichtiges Werbemittel. Empfehlen Sie Ihren Kunden daher den Besuch Ihrer Firmenwebseite.

Suchen Sie den Kontakt zu Ihren Kunden. Für kleine Unternehmen ist es wichtig, die Menschen in ihrem Ort zu erreichen, um sich einen guten Ruf zu arbeiten und präsent zu bleiben. Neben einem Eintrag im gedruckten Telefonbuch sollten Sie auch auf Onlineverzeichnisse und lokale Suchmaschinen setzen. Achten Sie darauf, dass diese Einträge einen direkten Link zur Ihrer Homepage beinhalten. Es existieren Online-Lösungen, mit denen Sie alles auf einmal erledigen können.

Die Webseite als Kommunikationsmittel. Kontaktdaten, Fotos, Produktbeschreibungen, häufig gestellte Fragen, Newsletter-Anmeldung und Diskussionsforen – das alles sind Elemente, die jedes Unternehmen in seine Webseite einbinden kann, um die Kunden online zu erreichen. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie für sie da sind, indem Sie offen für Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind.

Knüpfen Sie auch offline Kontakte. Besuchen Sie Branchentreffen, Kongresse und Messen. Diese Veranstaltungen sind eine gute Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und wertvolle Geschäftskontakte zu knüpfen. Nehmen Sie als Aussteller teil, um Ihr Unternehmen vorzustellen. Besonders Ehrgeizige können sich auch als Sprecher bewerben, um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Nutzen Sie Social Media. Starten Sie Ihren eigenen Blog oder eine Facebook-Seite. Melden Sie sich bei anderen sozialen Netzwerken an, die sich an Ihre Zielgruppe richten, und beteiligen Sie sich an den Unterhaltungen. Je mehr Möglichkeiten Sie haben, mit Ihren Kunden zu sprechen, desto besser wird Ihre Beziehung.

 

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Wie Sie Shop-Einstellungen zur effektiven Kundenbindung nutzen

Welche Option ist im Drop-down-Menü vorausgewählt? Welcher Beispielbegriff steht im unausgefüllten Suchfeld? Welche Bezahlvariante ist im Checkout vorgeschlagen und wie aufwändig ist es, sie zu ändern? Kaum ein Shop-Designer macht sich Gedanken um die Standardeinstellungen, die sogenannten „default values“. Er sollte dringend damit anfangen.

Eine der besten viralen Marketing-Aktionen der vergangenen Jahre war kein witziges Video, kein Flash-Mob auf dem Flughafen und keine Guerilla-Streetart, sie war eine Signatur – eine Standardsignatur. Die Software-Designer hatten das Signaturenfeld einfach nicht leer gelassen, wie so viele andere vor ihnen. Sie hatten eine kleine Botschaft in die Signatur des E-Mail-Clients geschrieben: „Sent from my iPhone“.

Die Signatur ist zwar leicht zu verändern, doch die allermeisten Nutzer machen davon keinen Gebrauch. Manche ändern sie nicht, weil sie es cool finden, sich als Besitzer eines iPhone zu erkennen zu geben. Manche ändern sie nicht, weil sie die Einstellungen dafür nicht finden. Aber die allermeisten ändern sie nicht, weil sie schlicht zu faul sind. Eine E-Mail-Signatur ist nichts, worüber man sich einen Kopf macht. Man geht den Weg des geringsten Widerstands und akzeptiert die Standardeinstellung so, wie sie ist.

Die Unzulänglichkeit der Entscheidung

Das Phänomen der Entscheidungsaversion ist bei den Psychologen schon lange bekannt. Das  menschliche Gehirn sucht grundsätzlich nach Entlastung, und die findet es durch Abkürzungen (Metaphern, Assoziationen) oder zum Beispiel durch das Weglassen von Entscheidungen. Handlungen, die „in Fleisch und Blut“ übergegangen sind, wie beispielsweise der Schaltvorgang beim Autofahren, verlangen keine kognitiven Prozesse mehr vom Nutzer und werden daher als weniger anstrengend wahrgenommen. Dinge, die man „immer so“ gemacht hat, bleiben auch so. Die Psychologen sprechen vom „Bias des Status Quo“, also einer Art natürlicher Abweichung von rationalen Entscheidungen, begründet durch die Haltekräfte der Trägheit.

Und diese Verzerrung betrifft keineswegs nur banale Entscheidungen. Eine Studie zeigt, dass die Bereitschaft zur Organspende in kulturell vergleichbaren Ländern wie zum Beispiel Deutschland, Holland und Belgien signifikant unterschiedlich ausfällt. Den wichtigsten Grund dafür vermuten die Forscher im Registrierungsformular. Während Deutschland mit einem Opt-in-Format (Ich will spenden!) nur 12 Prozent Beteiligungsquote erreicht, kommt das benachbarte Belgien mit einem Opt-out-Format, bei dem die Bereitschaft zur Organspende ausdrücklich verneint werden muss, auf satte 98 Prozent bei der Beteiligungsquote.

Softwareentwickler Brett Welch sieht einen Gutteil des Erfolgs von Apple-Software in der Beachtung genau dieses Phänomens begründet. „Apple macht einen guten Job dabei, gute Standardeinstellungen für die User vorzugeben. Leider opfern sie auf diesem Altar häufig die Konfigurierbarkeit.“

Hang zur Routine und andere Motivatoren

Als einer der prominentesten Forscher dieses Fachgebiets seziert der Israeli Dan Ariely (Professor der Psychologie und Verhaltensökonomik an der Duke University) Woche für Woche Entscheidungsdilemmata. Neben dem oben beschriebenen Hang zur Routine kommen auch andere Motivatoren zum Tragen. So fehlt vielen Nutzern in der Entscheidungssituation schlicht das nötige Know-how für eine rationale Entscheidung, weshalb sie sich häufiger für vermeintlich sichere Mittelwerte entscheiden, oder sie orientieren sich an Empfehlungen vermeintlicher Experten. Befragt man die Nutzer hinterher, ist ihnen diese Entscheidungsgrundlage überhaupt nicht bewusst. Sie versuchen, ihr Verhalten nachträglich zu rationalisieren. Lediglich empirische Vergleichstests bringen die Erkenntnisse dann ans Tageslicht.

Vor Entscheidungen drücken

Eine dritte Variante, die dazu führt, dass sich User vor Entscheidungen „drücken“, ist eine unzureichende sinnliche Wahrnehmung. Es gibt eine Vielzahl wissenschaftlicher Experimente, die zeigen, dass die optische Wahrnehmung extrem vom Kontext abhängt. Die wahrgenommene Helligkeit eines gelben Quadrats steigt, wenn sie von anderen dunklen Quadraten umgeben ist, sie sinkt, wenn die Umgebung sehr hell ist. Erst wenn man die beiden Quadrate nebeneinander legt, sieht man, dass die Farben identisch sind. Ein Kreis, der von anderen kleinen Kreisen umgeben ist, wirkt kleiner als der gleiche Kreis, der mit anderen, noch kleineren Kreisen gefüllt ist.

In seinem lesenswerten Blog beschreibt Ariely solche und ähnliche Experimente für fast jede Lebenslage und für jede Sinneswahrnehmung. So zitiert er ein kleines und wenig repräsentatives Experiment, bei dem den Probanden vorgegaukelt wurde, dass sich in einer von zwei Tassen ein sündhaft teurer neuer Kaffee von Starbucks befindet. Tatsächlich waren beide Tassen mit identischer Flüssigkeit gefüllt, aber die Probanden erfanden allerlei Begründungen, warum eine Tasse besser schmeckt als die andere (siehe dazu auch das Video unter Webcode YH573Y auf webselling-online.de).

 

  • Zur Fortsetzung (Teil 2 am 26.03.2013)
  • Zur Fortsetzung (Teil 3 am 27.03.2013)

 

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webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autor: Frank Puscher

webselling – Geld verdienen im Internet

Die webselling ist Deutschlands führendes Magazin für den Online-Handel. Egal ob es um SEO, Social Media, Logistik, E-Mail-Marketing, Hosting oder Payment geht: Die webselling punktet mit journalistischer Qualität, hohem Praxisnutzen, Glaubwürdigkeit und – nicht zuletzt – Unique Content. Kurz: Wir zeigen Ihnen wie Sie im Internet Geld verdienen!

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Kategorie: E-Business
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Adwords: Mehr Besucher für Ihre Webseite

Bei der Nutzung von Google als Suchmaschine sind Sie Ihnen sicherlich schon ins Auge gefallen: Die kleinen Textanzeigen über den normalen Suchergebnissen und rechts am Seitenrand, die zu den Suchbegriffen passen, die kurz vorher von Ihnen eingegeben wurden. Haben Sie schon einmal daran gedacht, für Ihr eigenes Unternehmen Adwords-Anzeigen zu schalten?

Das so genannte Keyword Advertising über die Werbeform Google Adwords ist die ideale Möglichkeit, zielgerichtet Besucher mit passenden Suchanfragen auf Ihre Internetseite zu locken – und besser noch, Kosten entstehen Ihnen nur, wenn auch wirklich Nutzer auf Ihre Anzeige klicken. Auch die Höhe des Budgets legen Sie selbst fest. Die passenden Keywords dann bringen genau die richtigen Nutzer zu Ihnen bzw. auf Ihre Internetseite  – Google Adwords ist eine erprobte und effektive Möglichkeit, mehr von den richtigen Besuchern auf Ihre Angebote zu leiten und dadurch Kunden zu gewinnen.

Ohne Umwege potenzielle Kunden erreichen

Um eine Anzeige bei Google zu schalten, melden Sie sich zunächst online an, um dann eigene Annoncen anzulegen und dafür geeignete Keywords auszuwählen. Wenn dann Nutzer mit Hilfe der Suchmaschine nach einem Ihrer Schlüsselbegriffe suchen, kann Ihre eigene Anzeige neben oder über den Ergebnissen erscheinen und erreicht damit ohne Umwege potenzielle Kunden, die sich bereits für Ihr Angebot interessieren.

Klickt ein Anwender auf Ihre Anzeige, wird er auf Ihre Website weitergeleitet und kann dort zum Kunden werden oder mehr über Ihr Unternehmen erfahren. Sie selbst können jederzeit exakt kontrollieren, was Sie für Ihr Geld bekommen. Diverse Tools und Auswertungsmodule zeigen Ihnen genau an, welche Kampagnen gut funktionieren und wo es noch Optimierungspotenziale gibt. In der Adwords-Hilfe finden Sie Informationen und Erläuterungen rund um das Keyword Advertising und Tipps für optimale Ergebnisse.

Jederzeit Anpassungen möglich

Google Adwords ist rundum gut durchdacht. Sie können jederzeit alle Aspekte Ihrer Kampagne online anpassen: Budget, Ihre Anzeigentexte, Keywords, die geografische Ausrichtung, Tage und Uhrzeiten für die Anzeigenschaltung und viele weitere Einstellungen werden ganz nach Bedarf angepasst. Sie zahlen nur für Ergebnisse, es fallen nur dann Kosten an, wenn ein Anwender auf Ihre Anzeige klickt und Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, Anzeigen nur für Nutzer in einer bestimmten Region, Stadt oder in einem bestimmten Land zu schalten.

Noch ein Vorteil von Adwords: Es gibt keine Mindestausgaben und keine Mindestdauer. Sie könnten beispielsweise mit einem Tagesbudget von 15 Euro und maximalen Kosten von 30 Cent pro Klick auf Ihre Anzeige beginnen und so ohne groés Risiko herausfinden, ob eine Kampagne mit Ihren Keywords überhaupt erfolgversprechend ist.

Aber Achtung: Damit die Investition sich lohnt, sollten Sie unbedingt von Anfang an dafür Sorge tragen, dass Nutzer auf exakt die richtigen Informationen geleitet werden. Statt einer pauschalen Umleitung auf Ihre Website zum Beispiel auf eine so genannte Landingpage, eine eigens zu diesem Zweck erstellte Angebots-Einzelseite mit allen wichtigen Daten und Bestellmöglichkeiten.

Je präziser die Inhalte und Aufmachung der Landingpage gestaltet sind, desto größer Ihre Erfolgsaussichten mit Keyword Advertising.

 

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Neues Feature für Ihre Webseite: Das 1&1 Do-It-Yourself Blog

Ihre 1&1 Do-It-Yourself Homepage Business kann jetzt noch mehr! Mit dem neuen kostenlosen Blog-Element ist es nun möglich,

    • interessante Beiträge auf Ihrer Firmen-Webseite zu veröffentlichen, Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrung zu zeigen,
    • suchmaschinenrelevante Inhalte zu erstellen, um auf diese Weise Top-Rankings bei Google und Co. zu erhalten,
    • die Kommentare Ihrer Webseiten-Besucher vor der Veröffentlichung zu überprüfen,
    • Ihre Kunden stets aktuell über neue Produkt-Highlights, Angebote oder Veranstaltungen zu informieren und
    • Ihren Kunden eine neue Form der direkten Interaktion mit Ihnen zu bieten.
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Kategorie: MyWebsite & Apps | Produkte
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Die drei schlimmsten Fehler in sozialen Netzen

Soziale Netze sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für große, aber auch für kleinere Unternehmen stellen sie eine gute Möglichkeit dar, mit den Kunden im Gespräch zu bleiben und mit neuen Interessenten in Kontakt zu treten. Die Mehrzahl großer Unternehmen oder Konzerne ist längst auf Facebook, Google+ und Twitter präsent. Kleinere Unternehmen entdecken immer stärker die Chancen für ihr Geschäft, wenn sie soziale Netze für die Kundenkommunikation einsetzen. Viele manchen dabei aber Fehler, die den unternehmerischen Erfolg gefährden können.

Fehler 1: Keine definierte Strategie

Wer hat sich als privater Nutzer sozialer Netze nicht schon einmal selbst darüber geärgert, in seinem Newsfeed Beiträge von Unternehmen vorzufinden, die keinen oder nur einen geringen Informationswert besitzen? Dies lässt sich in manchen Fällen darauf zurückführen, dass für den Firmenauftritt bei Facebook und Co. keine Strategie definiert worden ist.

Vor allem Pinterest – eine Art soziale Online-Pinnwand – wird bei den Nutzern immer populärer. Das bedeutet für KMUs aber nicht, dass ein Unternehmer seine Social-Media-Strategie nun ausschließlich auf diese Plattform fokussieren müsste. Vielmehr sollte sich der Unternehmer fragen, welches der sozialen Netze seine Zielgruppe am häufigsten verwendet. Dort sollte die Firma dann ihre Social-Media-Aktivitäten verstärken – um gezielt bei Kunden wie Interessenten anzukommen.

Tipp: Unternehmer sollten nicht versuchen, eine Social-Media-Präsenz dort aufzubauen, wo sie nicht sinnvoll ist. Dazu ist es notwendig zu analysieren, wo sich in den sozialen Netzen die Kunden befinden.

Fehler 2: Kundenanfragen ignorieren

Entscheidet sich eine Firma für einen Social-Media-Auftritt, muss der Unternehmer damit rechnen, dass Kunden mehr Fragen stellen und es auch zu einem Anstieg von Beschwerden kommen kann. Immerhin hat das Unternehmen mit der Präsenz bei Facebook und Co. einen weiteren Kommunikationskanal eröffnet. Daher müssen genügend Zeit und Ressourcen verfügbar sein, um auf Kundenanfragen schnell reagieren zu können. Sonst ist es möglich, dass die Kunden sich mit ihren Anliegen nicht ernstgenommen fühlen – und einen negativen Eindruck vom Unternehmen bekommen.

Tipp: Ein Unternehmer sollte einen Verantwortlichen benennen, der sich – gemeinsam mit seinem Stellvertreter – um den Social-Media-Auftritt der Firma kümmert.

Fehler 3: Langweilige Inhalte

Interessante Inhalte sind der Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens. Das gilt für eine Firmen-Homepage genauso wie für die Fan-Seite der Firma auf Facebook. Wichtige Elemente stellen Produkt- oder Service-Informationen, Fotos und Videos dar, mit denen sich das Unternehmen online präsentiert. Je interessanter der Internet-Auftritt gestaltet wird, umso eher sind Kunden wie Interessenten bereit, ein Fan der Unternehmensseite im sozialen Netz zu werden und sich für das Waren- oder Dienstleistungsangebot zu begeistern.

Tipp: Diskussionen über Branchen-Trends, das Lösen von Kundenproblemen oder wichtige Unternehmensinfos sind für Kunden interessant und bedeuten für ihn einen Mehrwert. Solche Inhalte werden schnell in den sozialen Netzen geteilt und verbreiten sich auf diese Weise rasch.

 

Foto: momius, Fotolia.com

 

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