Tag Archive für Internet-Sicherheit

DNS-Changer Virus entfernen: 1&1 informiert

DomainsIn den letzten Monaten wurde häufig über den Virus DNS-Changer berichtet. Internetkriminelle haben den Virus in Umlauf gebracht, um beispielsweise Werbeeinnahmen durch Klickbetrug zu erzielen. Alle Anfragen von infizierten Computern werden dafür über manipulierte DNS-Server umgeleitet. Nutzer, deren Computer infiziert sind, bekommen dann statt der gewünschten eine andere oder eine manipulierte Seite angezeigt.

DNS-Server sind eine Art „Telefonbuch“ für das Internet, in dem die langen Zahlenreihen der IP-Adressen mit der Domain einer Website, die Sie in Ihren Internetbrowser tippen, verknüpft werden. In einer großangelegten Aktion hat das FBI die Hintermänner des DNS-Changer Virus Ende letzten Jahres festgenommen und die manipulierten Server durch korrekt arbeitende ersetzt. Diese Server werden aber voraussichtlich am 8. März abgeschaltet. Alle Computer, die dann noch vom DSN-Changer Virus befallen sind, können nicht mehr auf das Internet zugreifen.

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Kategorie: 1&1 Intern
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Kein Kinderspiel: Cybermobbing ist digitale Gewalt

Mobbing – das bedeutet andere Menschen absichtlich regelmäßig zu quälen und seelisch zu verletzen. Die Ursachen für Mobbing sind vielfältig, aber häufig banal. Es genügt meist, dass ein späteres Opfer in irgendeiner Art anders ist. Es kann überall dort entstehen, wo Menschen zusammen treffen – egal ob in der realen Welt oder im Internet.

Im Zeitalter des Internets ist eine neue Form von Mobbing entstanden – das sogenannte Cybermobbing. Cybermobbing ist digitale Gewalt, und die Opfer sind dieser Gewalt oftmals rund um die Uhr, sieben Tage die Woche ausgesetzt. Anlässlich des heutigen Kindersicherheitstages möchten wir über diese neue Gefahr aufklären.

Cybermobbing bedient sich neuer Tatwerkzeuge. Die Täter nutzen hauptsächlich das Internet und verbreiten  beispielsweise Lügen und Gerüchte in den beliebten sozialen Netzwerken oder veröffentlichen Bilder und Videos des Opfers auf diesen Plattformen. So finden sie ein großes Publikum für ihre Schikanen: Freunde und Bekannte können die Taten verfolgen, kommentieren und weiterverbreiten. Umfang und Ausbreitung sind so weder zu kontrollieren noch sind sie überschaubar. Das Internet vergisst nichts – und das Opfer wird immer wieder aufs Neue mit den Attacken konfrontiert.

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Kategorie: Netzkultur
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