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Bewegte Bilder liegen im Trend

In den nächsten zwei Jahren wird Bewegtbild als Werbeformat und als professioneller Videoinhalt eine hohe Bedeutung in der Digitalbranche besitzen. Hingegen sollen nutzergenerierte Videoinhalte über ihre derzeitig mittelmäßige Bedeutung nicht hinauskommen. Dies geht aus der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Nach Einschätzung der Experten wird der Klick allein zur Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung nicht mehr ausreichen: Viewtime, Click to play und Visibility zählen für die Mehrheit der Befragten zu den idealen Leistungsmerkmalen. Zugleich wird die Relevanz von Social Sharing für Bewegtbildinhalte in Zukunft steigen. In ihrem Urteil kommen die Befragten zum Schluss, dass der Bewegtbildwerbemarkt deutlich durch Standardisierung und mobile Endgeräte beschleunigt wird.

Bewegtbild gewinnt als digitales Geschäftsmodell an Bedeutung

Das Ergebnis der BVDW-Expertenbefragung bestätigt, dass Bewegtbild für die Unternehmen der digitalen Wirtschaft von hoher Bedeutung ist. Aktuell bescheinigen vier von fünf Umfrageteilnehmern (82,5 Prozent), dass Bewegtbild als Werbeformat eine mittelmäßige oder hohe Bedeutung besitzt. In Zukunft erfährt die Bedeutung von Bewegtbild eine weitere Steigerung: Neun von zehn der Befragten (89,9 Prozent) räumen Bewegtbild als Werbeformat in zwei Jahren sogar eine hohe bis sehr hohe Bedeutung ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach dem Potenzial von Bewegtbild als professionelle Videoinhalte. Während heute nur 68,8 Prozent von einer mittelmäßig bis hohen Bedeutung sprechen, rechnet eine große Mehrheit von 88,6 Prozent der Experten, dass Bewegtbild als professionelle Videoinhalte in Zukunft eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für die Branche besitzen wird. Auf die Frage nach der Relevanz von nutzergenerierten Bewegtbildinhalten gibt die Mehrheit der Experten sowohl aktuell als auch in zwei Jahren an, dass die Bedeutung eher mittelmäßig für die Geschäftsmodelle der Digitalbranche ist.

Der Klick alleine reicht nicht mehr als Leistungsmerkmal aus

Mehr als drei Viertel der Experten (76,6 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass der Klick allein nicht mehr ausreicht, um Bewegtbildwerbung angemessen zu bewerten. Ihrer Einschätzung zufolge müssen weitere Kennzahlen ergänzt werden. Für die Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung eignen sich laut Mehrheit der Experten die Leistungsmerkmale Viewtime (87 Prozent), Click-to-play (63,5 Prozent) und Visibility (57,3 Prozent). Die bislang zur Messung angewandte Klickrate erachtet nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52,1 Prozent) als geeignet. Weitere Leistungsmerkmale wie Brutto-Reichweite (46,4 Prozent), Ad Impressions (40 Prozent) oder Sound Activation (17,2) erhalten geringere Zustimmung.

Bewegtbild beschleunigt Entwicklung am digitalen Werbemarkt

Eine hohe Zustimmung der Umfrageteilnehmer (70,4 Prozent) erhält die These, dass standardisierte Bewegtbildformate signifikant die Nachfrage und das Wachstum des Bewegtbildmarktes beschleunigen. Weitere 69,1 Prozent der befragten Experten stimmen zu, dass mobile Endgeräte die Entwicklung von Bewegtbildwerbung in den nächsten zwei Jahren deutlich antreiben werden. Eine Minderheit (34,6 Prozent) der Umfrageteilnehmer spricht sich dafür aus, dass Bewegtbildwerbung den klassischen Standardwerbeformaten bis 2015 den Rang ablaufen wird. Auf eine klare Ablehnung stößt diese These jedoch nur bei 24,7 Prozent der Befragten, so dass mit 40,7 Prozent ein Großteil der Experten noch unentschlossen ist. Ähnlich beurteilen die Experten die Frage nach dem Informationsgehalt in Bewegtbild-Werbung. Eine deutliche Mehrheit von 59,3 Prozent kann der Aussage nicht zustimmen, dass interaktive Formate zu viele Informationen für den Nutzer darstellen und eine Vertiefung in den Inhalt nicht erreicht werden kann.

Social Sharing wird zum Erfolgsfaktor für Bewegtbildinhalte

Die Experten berücksichtigen für die Entwicklung von Bewegtbild die positiven Effekte von Social Media. Die Mehrheit von ihnen (48,1 Prozent) bemisst Social Sharing, dem Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken, bereits eine hohe bis sehr hohe Relevanz. Eine deutlich Zunahme dieser Bedeutung wird in den nächsten zwei Jahren von knapp drei Vierteln (74,1 Prozent) erwartet.

 

  • INFO ZUR UMFRAGE Die BVDW-Umfrage „Trend in Prozent“ findet quartalsweise zu verschiedenen Themen der digitalen Wirtschaft über den Zeitraum von ein bis zwei Wochen statt. Für die Analyse über die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Bewegtbild in digitalen Umfeldern flossen 81 Fragebögen ein, die in der Zeit vom 22. bis 26. April 2013 online beantwortet wurden. Die Umfrageteilnehmer setzen sich u.a. zusammen aus Vermarktern (32 Prozent), Full-Service-Internetagenturen (14 Prozent), Online-Mediaplanern (11 Prozent), Technik und IT-Anbietern (11 Prozent), Portalbetreibern und Publishern (10 Prozent), Internetagenturen mit speziellem Fokus (9 Prozent) und Sonstige (13 Prozent).

 

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Kategorie: E-Business
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Video: Was sind Web Apps?

Mit den Web Apps können Sie Funktionalitäten und Services von Drittanbietern schnell und komfortabel in Ihre 1&1 Do-It-Yourself Homepage einbinden.

Dies kann ganz einfach und ohne Programmierkenntnisse erfolgen. Web Apps sind eigenständige Module, mittels derer Sie verschiedenste Inhalte in Ihre Homepage einfügen und Ihren Seitenbenutzern zur Verfügung stellen können. Das können eigene Fotos oder Dokumente sein, die Sie per Web Ihren Kunden zeigen möchten oder auch ausgewählte Inhalte anderer Webseiten.

Innerhalb unserer Web Apps finden Sie eine Vielzahl an Angeboten speziell für Ihren Bedarf. Mit wenigen Handgriffen können Sie beliebig viele Apps in Ihre Homepage integrieren.

 

 

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SEO: Besseres Ranking durch gezielte Seitengestaltung (Teil 4)

Schritt 4: Seitentitel und Dateiname optimieren

Viele Suchmaschinen legen großes Gewicht auf die Wörter, die Sie in Ihren Seitentiteln verwenden. Wenn ein Benutzer eine Suche nach einem bestimmten Begriff durchführt und dieser sowohl im „body“-Text als auch in den anderen Metatags (mehr darüber weiter unten) und im Seitentitel Ihrer Seite gefunden wird, wird die Webseite wahrscheinlich höher eingestuft als eine andere, die diesen Begriff lediglich in den Metatags aufweist. Der Seitentitel sollte so beschreibend wie möglich sein und die wichtigsten Ihrer Schlüsselbegriffe enthalten – am besten innerhalb der ersten 65 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Auf keinen Fall sollte der Titel ausschließlich Ihre Schlüsselbegriffe enthalten; die Suchmaschine könnte dies wieder als Spamming werten.

Versuchen Sie es mit einem möglichst satzähnlichen Konstrukt – schließlich wird der Titel auch im Suchergebnis angezeigt und soll den Leser ja zum Anklicken animieren! Jede Seite Ihrer Site sollte ihr eigenes „title”-Element mit eigenen Schlüsselbegriffen aufweisen. Auch die Datei-, Verzeichnis- und Domainnamen sollten – wenn es möglich ist und Sinn ergibt – jeweils einem oder zwei Ihrer Schlüsselbegriffe entsprechen. Auf jeden Fall sollte jede Webseite einen sprechenden Namen erhalten, wobei Sie ausschließlich Kleinbuchstaben und evtl. Ziffern verwenden sollten. Vermeiden Sie Großbuchstaben, Umlaute, Leer- und Sonderzeichen. Sollte Ihre Seite außer einem Schlüsselwort noch ein anderes Wort enthalten, trennen Sie die beiden Wörter am besten durch einen Bindestrich, da die Suchmaschinen keine Wortstämme, sondern nur ganze Wörter auswerten können. Den Unterstrich betrachtet Google hingegen nicht als Worttrenner. Thematisch verwandte Seiten sollten Sie in einem einzigen Verzeichnis zusammenfassen.  Auch diesem geben Sie einen sprechenden Namen.

Schritt 5: Weitere Metatags anpassen

In den Anfangszeiten des Internets indizierten verschiedene Suchmaschinen die Webseiten nicht im Volltext, sondern nur die ersten Zeilen. Aus diesem Grund wurden zur Seitenbeschreibung Metatags verwendet. Auch heute noch haben manche Metatags eine wichtige Bedeutung für die Suchmaschinen und Benutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten. Das „description“-Tag beschreibt den Inhalt der Seite in den Suchmaschinen und sollte den Nutzer der Google-Suche zum Anklicken einladen.

Formulieren Sie einen aussagekräftigen Satz, in dem die wichtigsten Schlüsselbegriffe möglichst früh vorkommen. Er sollte länger als 160 Zeichen inklusive Leerzeichen sein. Häufig hört man die Ansicht, dass die Suchmaschinen das „keyword“-Metatag heutzutage ignorieren. Das ist nicht ganz richtig. Die Keywords werden vielmehr nur dann ignoriert, wenn sie keine Entsprechung im „body“ der Seite haben. Verwenden Sie im „keyword“-Metatag ausschließlich diejenigen Schlüsselbegriffe, die Sie auch im „body“ Ihrer Seite, im „title“-Tag und so weiter verwendet haben. Begriffe, die ausschließlich im „keyword“-Metatag auftauchen und sonst nirgends, haben keine Wirkung. Achten Sie darauf, dass die wichtigsten Schlüsselbegriffe – die Sie im besten Fall auch im „title“ verwendet haben – am Beginn der „keyword“-Werte angesiedelt sind. Üblicherweise trennen Sie die Wörter durch ein Komma und ein darauf folgendes Leerzeichen: Beispiel 5.

Die exzessive Wiederholung von Meta-Keywords führt dazu, dass die Suchmaschinen diesen Schlüsselbegriff ignorieren oder sein Gewicht verringern. Die Regeln sind hier wegen der großen Spamming-Probleme deutlich härter geworden, sodass Sie sehr vorsichtig sein sollten, wenn Sie Metatags gestalten.

 

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webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autorin: Isolde Kommer

webselling – Geld verdienen im Internet

Die webselling ist Deutschlands führendes Magazin für den Online-Handel. Egal ob es um SEO, Social Media, Logistik, E-Mail-Marketing, Hosting oder Payment geht: Die webselling punktet mit journalistischer Qualität, hohem Praxisnutzen, Glaubwürdigkeit und – nicht zuletzt – Unique Content. Kurz: Wir zeigen Ihnen wie Sie im Internet Geld verdienen!

Alle Beiträge werden sorgfältig recherchiert, modern aufbereitet und in komplexe Zusammenhänge eingeordnet. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir hierbei auf die praxisnahe Umsetzung, externes Branchenwissen und erklärende Workshops. Abgerundet wird jede Ausgabe der webselling mit einer hochwertigen Heft-CD, randvoll mit Vollversionen, Lernvideos und E-Books!

Unser Angebot für Sie: Lesen Sie die webselling zum günstigen Jahresvorzugspreis von nur 34,80 Euro (statt 52,80 Euro).  Sie sparen über 40 Prozent gegenüber dem Einzelverkauf! Greifen Sie noch heute zu!

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SEO: Besseres Ranking durch gezielte Seitengestaltung (Teil 2)

Schritt 2: Texte formulieren

Jede einzelne Seite muss inhaltsreich im Sinne von sinnvollem HTML-Text sein, sonst nützen die besten SEO-Techniken nicht viel. „Inhaltsreich“ bezieht sich in diesem Zusammenhang ausschließlich auf die HTML-Texte. Stellen Sie sich einen Suchmaschinen-Spider vor wie einen Nur-Text-Browser, der mit Bildern, JavaScript, Flash, Frames etc. nichts anfangen kann. Wenn Sie die Texte für Ihre Webseiten verfassen oder neu formulieren, sollten Sie nicht nur darauf achten, dass sie informativ und nützlich sind. Wichtig ist auch, dass die einmal definierten Schlüsselwörter – vor allem Zweiwort-Begriffe – möglichst häufig darin vorkommen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Lesbarkeit des Textes nicht darunter leidet.

Die wichtigsten Inhalte zuerst

In den frühen Zeiten des Web verwendeten viele Suchmaschinen-Spider nur den Inhalt, der oben auf der Webseite angesiedelt war – insbesondere die ersten 200 Zeichen. Gerade kleineren Suchmaschinen fehlte es an der Kapazität, viele Millionen komplette Webseiten zu indexieren. Aber auch heutige Suchmaschinen mit Volltextindexierung legen ihre Priorität häufig auf die oberen Seitenabschnitte: Je weiter vorne ein Schlüsselwort steht, desto höher wird es von den  Suchmaschinen gewichtet. Als Konsequenz sollten Sie möglichst viele wichtige Informationen am Anfang Ihrer Seite platzieren. Der erste Absatz sollte deshalb keine Begrüßungsfloskeln oder nichtssagende Einleitungen enthalten, sondern die Kernbotschaft der Seite mit den wichtigsten Schlüsselbegriffen. Im weiteren Verlauf achten Sie darauf, dass die Texte durch Überschriften, Aufzählungen und kompakte Absätze gut strukturiert sind.

Ungünstige Wortformen vermeiden

Wortstämme werden von den Suchmaschinen schwächer gewichtet oder möglicherweise gar nicht berücksichtigt. Vermeiden Sie deshalb Satzkonstruktionen, die Ihre Schlüsselwörter beispielsweise in den Genitiv setzen. Die Formulierung „Das Heilbronner Antiquariat“ ist weniger gut geeignet. Besser: „Das Antiquariat in Heilbronn“. Achtung: Die Wiederholung von Schlüsselwörtern im Inhalt wird nur so lange nicht als Spamming gewertet, wie dies innerhalb eines vernünftigen Satzkonstruktes stattfindet und einen entsprechenden Zusammenhang hat.

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webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autorin: Isolde Kommer

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Content und Dialog als Treiber der Markenkommunikation

Die Zeiten, in denen Unternehmen in Social Media nur Links zu ihren Produktseiten posten, sind vorbei. Mit sozialen Netzwerken haben sich Content- und Dialogmechanismen im Web verändert. Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat „Neun Thesen zu Content und Dialog“ veröffentlicht. Damit gibt sie Kommunikationsverantwortlichen in Unternehmen einen Einblick, wie Inhalte im Netz nachhaltig zu Dialog führen.

„Früher sind Verbraucher den Markenbotschaften von Unternehmen eher gefolgt”, erklärt Patrick Wassel von Faktor 3. Heute sei die Wahrnehmung von Imagebotschaften viel kritischer, nicht zuletzt durch Social Media und nutzergenerierten Content. „Marken sollten sich deshalb intensiv mit dem Thema Content und der veränderten Dialogführung auseinandersetzen”, ist der stellvertretende Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im BVDW überzeugt.

Content nimmt durch digitale Kommunikation eine neue Rolle ein.

Der passive Zuschauer, Hörer und Leser von einst wird in einer vernetzten Welt zunehmend zum aktiven Nutzer und sucht sich seine eigenen Informations- und Kommunikationsplattformen. Rein werbliche Inhalte (Content) verlieren in Social Media im gleichen Maße an Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit. Dadurch steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation auf ein neues, höheres Level. Die Chancen ebenso. Wenn Content es schafft, Dialoge zu erzeugen und zu nutzen sowie emotionale und rationale Mehrwerte zu transportieren, fungiert digitale Kommunikation als Bindeglied zwischen Mensch, Marke und Technik. Content wird zum kritischen Erfolgsfaktor für Social Media.

Content-Strategien müssen sich am Kaufentscheidungsprozess orientieren.

Content und Dialog dienen keinem Selbstzweck, sondern sollen den Unternehmenserfolg unterstützen und den potenziellen Kunden auf seiner Customer Journey (Aufmerksamkeit, Interesse, Bedarf, Gefallen, Kontakt, Bekanntschaft, Freundschaft, Loyalität) begleiten. Nur wer weiß, wie sich Kunden verhalten, kann gezielt Content planen und so einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Im Fokus der Strategie steht der Nutzer und nicht mehr die Marke oder das Produkt.

Dialoge sind omnipräsent und begrenzt zugleich.

Der Dialog im Social Web findet in Echtzeit statt und der Nutzer kann jederzeit passiv oder aktiv teilhaben. Die Mechanik der N-zu-N-Kommunikation im digitalen Raum formt Dialoge zu Content und umgekehrt. Auf der anderen Seite sorgen Registrierungs- und Authentifizierungszwänge in sozialen Medien aus Unternehmenssicht für neue Barrieren, insbesondere bei der Sichtbarkeit bzw. Auffindbarkeit. Plattformtypen und Eigenarten müssen daher bei Distribution und Dialogführung beachtet werden.

Die ausführlichen Thesen finden Sie online.

 

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Kategorie: E-Business
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Wie Sie ein Firmen-Blog nicht in den Sand setzen

Sie sind stolz auf sich: Ihre neue Firmen-Homepage sieht schick aus. Sie haben in Ihrem wöchentlichen Newsletter alle Kunden darüber informiert. Und seit die schicke Webseite online ist, zeigt die Statistik, dass Ihre Seite sogar schon ein paar Besucher angeklickt haben. Aber richtig in Schwung will Ihr Online-Business nicht kommen. Was tun?

 

1. Evelyn aus der PR-Abteilung meint: „Wir brauchen unbedingt ein Firmen-Blog!“

Die Situation: Immer mehr – auch kleinere – Firmen sind im sozialen Netz unterwegs. Kaum eine Firma kann und will sich dem Social-Media-Trend entziehen. Eine Facebook-Fanpage haben Sie schon? Ihre schmucke Firmen-Homepage wartet auf Besucher? Jetzt fehlt nur noch ein Blog, denn alle guten Dinge sind bekanntlich drei.

Der Vorteil: Die Blogsoftware gibt’s gratis im Internet (beispielsweise WordPress). Genügend Designvorschläge in Form unterschiedlicher „Themes“ auch.

Die Gefahr: Sie haben vorher keine Strategie entwickelt. Ohne einen guten Plan kann das Blog-Abenteuer schnell schief gehen. Diese Fragen sollten Sie sich vorher stellen – und auch beantworten können:

  • Wozu soll das Blog dienen?
  • Welches Ziel verfolgen wir mit dem Blog?
  • Wen wollen wir mit dem Blog erreichen?
  • Welche Kollegen aus dem Unternehmen sollen/müssen mit einbezogen werden?
  • Über welche Themen wollen wir im Blog berichten?

Der Tipp: Überlegen Sie sich vor dem Start ein tragfähiges Konzept, das alle Beteiligten überzeugt.

 

2. Dennis aus der IT ist Feuer und Flamme für die Idee: „Lasst uns loslegen! Die Blog-Software kann wirklich jeder bedienen: Es ist ganz einfach!“

Die Situation: Dennis hat Recht. Ein Blog aufzusetzen, ist wirklich ganz einfach. Auch dann, wenn Sie dazu sogar einen eigenen Server betreiben. Auch später die ersten Einträge zu verfassen, Fotos oder Videos zu posten, geht kinderleicht von der Hand.

Die Gefahr: Sie legen los, ohne sich konkret über die späteren Inhalte Gedanken gemacht zu haben. Die Software bildet nur die (leere) Hülle für Ihre Beiträge. In die Tasten hauen müssen Sie schon selbst.

Der Tipp: Stimmen Sie Ihr Blogsystem darauf ab, was Sie später damit tun möchten. Schaffen Sie erst die Inhalte, dann wird sich die technische Umsetzung dafür schon finden.

 

3. Der Chef ist noch nicht so recht vom Vorhaben überzeugt: „Aber wenn Sie das übernehmen … Dann machen Sie mal!“

Die Situation: So richtig überzeugt haben Sie Ihren Chef mit dem Blog-Projekt nicht. Er kann keinen rechten Vorteil darin entdecken.

Die Gefahr: Sie haben nicht versucht, Ihren Chef von den Vorteilen es Firmen-Blogs zu überzeugen. Um das zu tun, brauchen Sie ein stichhaltiges Konzept, das den Erfolg für das Unternehmen herausstreicht. Natürlich muss der Chef nicht unbedingt sofort als einer der Blogautoren fungieren. Dennoch sollte die Geschäftsleitung wissen, was im Firmen-Blog passiert. Nur so können die Autoren auch Anerkennung erfahren. Ohne Rückhalt beim Chef könnte das Blog-Abenteuer schon bald ein jähes Ende finden.

Der Tipp: Präsentieren Sie Ihrem Chef das Blog-Konzept. Halten Sie ihn über ihre Aktivitäten auf dem Laufenden. Stimmen Sie Inhalte und Aktionen mit ihm ab.

 

4. Kollege Martin kritisiert: „Dafür fehlt mir die Zeit!“

Die Situation: Vielleicht hat Martin noch nicht verstanden, worum es bei dem neuen Firmen-Blog gehen wird. Daher fehlt ihm (noch) die Begeisterung für das Projekt. Vielleicht sorgt er sich auch, dass er später allein mit dem Blog da steht, weil plötzlich alle Kollegen etwas anderes zu tun haben.

Die Gefahr: Sie haben nicht alle Beteiligten in das Blog-Projekt eingebunden.

Der Tipp: Das Konzept für Ihr Blog muss berücksichtigen, wer für was zuständig sein soll – auch für die Zukunft. Es müssen so viele mitwirken, dass Sie von Anfang an genügend interessante Inhalte veröffentlichen können.

 

5. Monika aus dem Marketing hat eine Idee: „Die Inhalte für das Blog haben wir doch schon: Nehmen wir einfach unsere Pressemitteilungen!“

Die Situation: PR- und Marketing-Texte haben nichts im Blog zu suchen. Ihre Kunden, die den Blog lesen, interessiert etwa ein Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens oder der neue Kundendienstmitarbeiter, dem die Kunden demnächst begegnen werden.

Die Gefahr: Ihr Blog wird zu einer weiteren Werbefläche für die Produkte oder Dienstleistungen Ihrer Firma.

Der Tipp: Wählen Sie Inhalte, die für Kunden und Firmenexterne interessant sind. Formulieren Sie authentisch und glaubwürdig.

 

6. Chefbuchhalterin Susanne wird nach drei Monaten mahnen: „Das Budget ist verbraucht.“

Die Situation: Sie müssen Ihr Blog-Projekt auf solide finanzielle Beine stellen – auch für die Zukunft. Auch wenn Sie Open-Source-Software verwenden: Von alleine kommt kein Update auf den Server, auch neue Plugins installieren sich nicht von selbst. Wenn Gastautoren für Sie in die Tasten hauen sollen, müssen Sie ein Budget für Honorare einplanen. Auch Fotos von Agenturen kosten Geld.

Die Gefahr: Die haben bei Ihrer Kalkulation nur die anfangs notwendigen Investitionen eingeplant.

Der Tipp: Betrachten Sie Ihr Blog als eine langfristig angelegte Investition.

 

7. Der Chef fragt nach vier Monaten: „Brauchen wir dieses Blog eigentlich noch?“

Die Situation: Ein Blick in die Blog-Statistik offenbart, dass die Nutzerzahlen erst allmählich steigen – und im Moment noch recht überschaubar sind.

Die Gefahr: Sie sind entmutigt und werfen die Flinte zu früh ins Korn.

Der Tipp: Es kann einige Monate bis hin zu etwa einem Jahr dauern, bis sich Ihr Blog sein Publikum erobert hat. Leser für Ihr „Online-Tagebuch“ können Sie erst nach und nach gewinnen. Überzeugen Sie diese mit interessanten Inhalten. Schnelle Effekte lassen sich meist nicht erzielen. Seien Sie geduldig. Motivieren Sie sich und Ihr Team durch kleine Erfolge, die sich sicherlich schon in der ersten Zeit einstellen werden.

 

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Der Weg zum eigenen Online-Shop (Teil 4)

Bisher veröffentlicht:

Sobald Ihr Shop online geht, gilt vor allem eins: Wer nicht gefunden wird, kann nicht verkaufen. Ein für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen optimierter Online-Shop ist daher ebenso eine Grundvoraussetzung für Erfolg wie Benutzerfreundlichkeit. Ein „SEO friendly”-Shop-Template sollte die Struktur Ihres Shops unterstützen, doch es gibt noch weitere Details, die Sie zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO) beitragen können:

Neben Links von externen Webseiten durch den Eintrag in Branchenbücher oder durch Linkpartner sind auch interne Verlinkungen für Suchmaschinen von Bedeutung und können die Rankings unterstützen. Einige Shop-Software-Lösungen können automatisierte interne Querverweise anlegen, diese lassen sich notfalls aber auch manuell erzeugen: ähnliche Produkte, verwandte Kategorien, Angebote vom gleichen Hersteller, Zubehör zu diesem Artikel …

Verbessern Sie die interne Linkstruktur, indem Sie mit Hilfe des „nofollow”-Attributs (Infos dazu bei Google) alle irrelevanten Unterseiten für die Indexierung sperren. Typische Beispiele sind die Kundenkonten-Login-Seiten, der Warenkorb, Bewertungsoptionen oder die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Datenschutzerklärung.

Am wichtigsten aber: Setzen Sie auf ausführliche und vor allem einzigartige Produktbeschreibungen. Einzigartig deswegen, weil Sie sonst nicht kontrollieren können, welche Seite eine Suchmaschine wie Google aus mehreren auswählt – und Sie möchten selbstverständlich mit allen Inhalten gefunden werden. Doppelte Produktbeschreibungen kommen häufig vor, wenn Katalogtexte von Lieferanten übernommen werden: Ob Sie oder Ihr Konkurrent dann in den Ergebnislisten oben stehen, ist reine Glückssache. Meistens wird die ältere und „mächtigere” Seite bevorzugt. Vermeiden Sie also unbedingt „double content”, setzen Sie auf Eigenkreationen ohne Textwiederholungen. Umso detaillierter, ausführlicher und ansprechender die Produktbeschreibungen gestaltet werden, desto höher sind Ihre Erfolgschancen mit Hilfe von Suchmaschinen-Optimierung.

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Wie Sie Plagiate von Ihrer Homepage aufspüren

Wenn jemand Texte von Ihrer Homepage kopiert und für seine eigene Webseite verwendet, können Sie diese einfach mit Hilfe einer Suchmaschine wie etwa Google aufspüren. Verwenden Sie für eine Stichprobe einfach einen Auszug Ihres Textes, der ein paar Charakteristika (beispielsweise eine besondere Formulierung oder Schreibweise) aufweisen sollte, und geben Sie ihn – in Anführungszeichen gesetzt – in die Suchmaschine ein. Auf diese Weise können Sie schnell fündig werden.

Wer den gesamten Seiteninhalt auf Plagiate überprüfen möchte, dem bieten CopyScape oder TextGuard die Möglichkeit dazu. Der Dienst sucht per Mausklick nach Kopien im Netz, indem er den Inhalt der gesamten Webseite vergleicht.

Foto-Plagiate aufzuspüren, ist indes schwieriger. Mit TinEye können Sie eine reverse Bildersuche starten, um nach Kopien zu fahnden. Wer – etwa als freiberuflicher Fotograf – gestohlenes Bildmaterial aufstöbern will, dem bietet etwa Digimarc einen professionellen Service an: Die eigenen Fotos werden dazu mit einem Wasserzeichen versehen, bevor sie online gestellt werden. Später können Sie mit einem speziellen Programm suchen, ob andere Ihre Bilder kopiert und ins Netz gestellt haben.

Werden Sie fündig, sollten Sie sich an einen Fachanwalt für IT-Recht wenden. Er kann sie beraten, wie Sie am besten gegen den Content-Diebstahl vorgehen sollten. Wenn sich der Verursacher – etwa durch eine WHOIS-Abfrage seiner Webseite – ermitteln lässt, kann der Anwalt ihn kostenpflichtig abmahnen, von ihm eine Unterlassungserklärung fordern und versuchen, ihre Ansprüche auf Schadenersatz durchzusetzen.

 

 

Foto: Daniel Ernst, Fotolia.com

 

 

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Von „Content Grabbern” und „Harvestern”

Im Internet sind nicht nur die Suchmaschinen-Bots unterwegs, um Webseiten zu indizieren. „Content Grabber“ oder „Harvester“ suchen im Netz nicht nur nach E-Mail-Adressen für Spam-Nachrichten, sondern auch nach Content. Der kann sich dann als Matrix in Google-Anzeigen oder Affiliate-Links wiederfinden.

Verfügt der Homepage-Betreiber über einen eigenen Server, kann er solche Programme mit Hilfe der Datei robots.txt aussperren, die als schwarze Liste fungiert. Auch eine Sperre per .htaccess ist möglich, da zahlreiche Bots über den http-User-Agent-Header identifiziert werden können. Will das Programm den Webseiten-Inhalt speichern, erhält es eine Fehlermeldung. Ein Tool, mit dem Sie die Dateien generieren können, finden Sie beispielsweise hier. Wichtig ist, dass Sie die schwarze Liste immer aktuell halten, sonst haben neue Bots wieder Zugriff auf die Inhalte.

Lesen Sie in der Fortsetzung, wie Sie Content-Diebstahl im Netz aufspüren können.

 

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Webseitenpflege leicht gemacht

Content-Management-Systeme, auch CMS genannt, sind webbasierte Redaktionssysteme und versprechen die schnelle, einfache und kostengünstige Pflege und Aktualisierung von Webseiten. Ihre Grundidee besteht in der Trennung von Inhalt und Format. Denn nicht jeder, der an der Erstellung und Verwaltung einer Webseite beteiligt ist, verfügt über Programmierkenntnisse. Analysten machen für den CMS-Bereich einen großen Bedarf aus und billigem ihm ein großes Marktpotenzial zu.

Trends beim Content-Management

Denn viele Unternehmen entdecken die Möglichkeiten des E-Business für sich und drängen schon deshalb ins World Wide Web. Ihre Webseiten werden dabei zunehmend umfangreicher und komplexer. Nur durch aktuelle und hochwertige Inhalte gelingt es, Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und darüber hinaus zu binden.

Content-Management-Systeme sollen die Erstellung, Verwaltung, Publikation und Archivierung von Inhalten für Intra-, Extra- oder Internetseiten erheblich erleichtern. Die damit verbundenen Prozessabläufe werden transparenter und flüssiger gestaltet.

CMS werden verstärkt als webgestützte Informationsplattformen genutzt und dabei insbesondere an E-Commerce-Lösungen und Dokumenten-Management-Systeme angebunden. Natürlich ist die Integration der Systeme immer auch eine Kostenfrage.

 

Foto: N-Media-Images, Fotolia.com

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