Tag Archive für ICANN

Wer regiert das Internet? Die IANA – Buchhalter des Internets

Mit mehr als 300 GBit/Sekunde fließen die Daten im 1&1 Rechenzentrum.

Wer sich mit Internet Governance beschäftigt, kommt rum in der Welt. Man trifft sich mehrmals im Jahr zu großen Konferenzen an verschiedenen Orten. In dieser Woche war ICANN der Gastgeber in Singapur. Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) ist ein privates, nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtetes US-Unternehmen mit einer Reihe von beratenden Gremien und Organen drumherum. Dort versammeln sich mehrere Tausend Vertreter von Regierungen, Unternehmen und Gesellschaft in einem sog. Multi-Stakeholder-Dialog. ICANN selbst verantwortet die Koordinierung und Vergabe kritischer Internetressourcen – zuletzt zum Beispiel die Vergabe neuer Domainendungen.

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Kategorie: Netzkultur | Netzwelt
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Domain Registry in Nöten: Der Notfallplan der Internetbehörde

Was geschieht eigentlich, wenn eine Domain-Registrierungsstelle pleite geht? Müssen die Inhaber einer Top-Level-Domain dann um ihre Internet-Adresse bangen? Keine Sorge: Für solche Fälle hat die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) einen Notfallplan in der Hinterhand. Die Internetbehörde ICANN ist für die Vergabe von Namen und Adressen im Internet zuständig.

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Kategorie: Netzkultur
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1&1 auf der ICANN50 in London

ICANN50 London © Pixel & Création - Fotolia.com

Damit das Internet funktioniert, müssen bestimmte Namen und Adressen einmalig sein. Die Vergabe dieser Namen und Adressen koordiniert die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN). Vor kurzem fand das Organisationstreffen, die ICANN50,  in London statt. Auch 1&1 Domain-Experten waren vor Ort und haben sich über die aktuellen Entwicklungen informiert.

Die ICANN50 war das zweite Meeting in diesem Jahr und fand kürzlich im Hilton statt. Zum 50. Jubiläum reisten über 3000 Teilnehmern aus allen Teilen der Welt an und machten die ICANN50 so zum bisher größten Treffen der Organisation.

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Kategorie: E-Business | News
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Wie die neuen Top Level Domains die Welt verändern werden

Mit den Auswirkungen der neuen Domain-Endungen (neue Top Level Domains, nTLDs) auf Internet-Dienstleister und Domain-Anbieter, Unternehmen und Politik hat sich die diesjährige Konferenz newdomains.org beschäftigt (28. und 29. Oktober) – das nach Angaben der Veranstalter größte Treffen für nTLDs in Europa. Der eco Verband der deutschen Internetwirt und die zur United-Internet-Gruppe gehörende United-Domains AG hatten die Veranstaltung in München organisiert.

Grußwort und Lob vom ICANN-Chef

Der Präsident der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), Fadi Chehadé, lobte ausdrücklich die Internet-Industrie: „Die harte Arbeit von acht Jahren hat sich gelohnt.” Und wie zum Beweis unterzeichneten die Verantwortlichen von .berlin und .wien mit der ICANN gleich an Ort und Stelle ihre Verträge, so dass die beiden neuen geografischen TLDs bald an den Start gehen können.

Experten diskutieren über die Folgen der neuen TLDs

Die Frage, wie die auf US-Recht basierenden Vertragswerke ICANNs, die für neue generische TLDs (gTLDs) anwendbar sind, mit nationalem Recht kollidieren und welche Lösungsmöglichkeiten in Konfliktfällen bestehen, diskutierte das von Thomas Rickert geleitete Expertenpanel „ICANN Contract vs. National Law”. „Viele Unternehmen aus Deutschland werden demnächst Endungen wie „.ruhr”, „.hamburg” oder „.nrw” vornehmlich für Kunden aus der Region anbieten.” Dieses Beispiel zeige stellvertretend für viele die Brisanz der Frage auf: „Ist es angemessen, dass letztlich auch solche Domain-Registrierungen auf Basis von Verträgen nach US-Recht angeboten werden”, erläuterte der Kompetenzgruppen-Leiter von eco. Für die Vergabe der neuen gTLDs ist die ICANN mit Hauptsitz in Los Angeles zuständig, mit der sowohl Registrierungsstellen wie auch akkreditierte Domainanbieter in Vertragsbeziehung stehen.

Experte: Generische TLDs schon in fünf Jahren signifikant

In den nächsten Wochen wird die Einführung hunderter neuer gTLDs wie etwa „.web”, „.blog” oder „.mail” nach jahrelangen Vorarbeiten beginnen. Nach der Einschätzung von Domainanbietern wird deren Anteil am gesamten Domain-Markt bereits in fünf Jahren signifikant sein. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Registrar Atlas vom eco-Verband. Demnach gehen etwa ein Fünftel der Domainanbieter in Deutschland (21 Prozent) davon aus, dass der Anteil der neuen TLDs am Gesamtvolumen der verwalteten Domains in diesem Zeitraum bis zu 25 Prozent erreichen wird. Weitere 65 Prozent der deutschen Befragten rechnen immerhin noch mit einem bis zu zehnprozentigen Anteil. Rechtsanwalt Thomas Rickert, Leiter der Kompetenzgruppe Names & Numbers Forum bei eco, bezeichnet diese Entwicklung auch als „schleichende Internet-Revolution”. Die Relevanz der neuen Domainendungen für Unternehmen zeige sich auch am regen Interesse an Veranstaltungen wie dem Kongress newdomains.org.

Durch neue Top-Level-Domains kein Rückgang der länderspezifischen Domainregistrierungen

Angesichts der bevorstehenden Einführung einer Vielzahl von neuen Endungen stellt sich die Frage, ob es durch die neuen gTLDs zu einem Rückgang der Domainregistrierungen bei länderspezifischen Top-Level-Domains (ccTLDs) wie „.de” kommen wird. Entsprechend den Ergebnissen der Studie gehen in Deutschland die Domainanbieter mit großer Mehrheit (81 Prozent) davon aus, dass es nicht weniger Registrierungen für die Domainendung „.de” geben wird. Lediglich 13 Prozent der Befragten gehen von einer Abnahme aus. Ein ähnliches Bild ergibt sich hierbei in den anderen untersuchten Ländern. So rechnet beispielsweise auch in Österreich (90 Prozent) eine große Mehrheit der Befragten damit, dass die neuen TLDs keine Auswirkungen auf die Anzahl der länderspezifischen Domainregistrierungen haben werden.

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 Grafik: 1&1

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Kategorie: E-Business
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Hintergrund: Was macht eigentlich die ICANN?

Logo der ICANNInternetnutzer benötigen einen eindeutigen Namen oder eine Nummer, um über das Netz miteinander Kontakt aufzunehmen. Genau wie eine Telefonnummer muss auch eine Internetadresse eindeutig sein, damit sich Computer gegenseitig lokalisieren können. Die Aufgabe der Internetverwaltung Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (kurz: ICANN) ist es, diese eindeutigen Identifikatoren weltweit zu koordinieren.

Der ICANN wurde 1998 vom US-Handelsministerium als Non-Profit-Organisation die technische Verwaltung des Internet übertragen. So ist die ICANN, die ihren Sitz im kalifornischen Marina del Rey hat, für die Weiterentwicklung des Domain Name Systems (DNS) und die Verwaltung der IP-Adressen zuständig. Zudem hat die ICANN die Aufsicht über den Betrieb der Root-Nameserver. Diese Funktionen wurden zuvor von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) ausgeführt.

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Kategorie: Netzkultur
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Welche Arten von neuen Domainendungen wird es in Zukunft geben?

Mit den neuen Top Level Domains (TLDs) werden verschiedene Arten von Domainendungen eingeführt, die sich in vier Gruppen einteilen lassen. Neben neuen allgemeinen Domainendungen sind das regionalen Endungen, Community-Domains für spezielle Interessensgruppen, sowie Domainendungen für einzelne Unternehmen. Die neuen TLDs bieten damit die Chance, in Zukunft neue, prägnante Internetadressen zu registrieren und die Internetlandschaft übersichtlicher zu machen.

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Wie werden die neuen Domainendungen eingeführt?

In diesem Jahr werden die ersten neuen Domainendungen eingeführt, im Fachjargon Top Level Domains genannt. Das geschieht aber nicht auf einen Schlag. Vielmehr werden Interessenten Schritt für Schritt neue Endungen beim Registrar ihres Vertrauens im Angebot finden. Warum das so ist, erklären wir hier.

neue Domainendungen bei 1&1

Bei der aktuellen Vergaberunde für die neuen Top Level Domains gibt es einen entscheidenden Unterschied zu vergangenen Runden: Dieses Mal kann jedes Unternehmen, das gewisse Voraussetzungen erfüllt, einen Antrag stellen, seine Wunschendung als Registry zu managen. Die genauen Voraussetzungen – unter anderem finanzieller und technischer Natur – und den Ablauf für eine solche Bewerbung hatte die Internetverwaltung ICANN 2012 im so genannten „Applicant Guidebook“ zusammengefasst. Zwar war allein das Einreichen einer Bewerbung mit 185.000 US-Dollar Gebühr ziemlich kostspielig. Dennoch wurden insgesamt 1.930 Bewerbungen eingereicht, oft jedoch mehrere für die gleiche Endung.

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Neue Domainendungen: Reservieren Sie Ihre Wunschadresse

Die ersten von rund 1400 neuen Domainendungen (Top-Level-Domains) sollen in den kommenden Monaten an den Start gehen. Schon jetzt können Sie bei 1&1 unverbindlich und kostenlos Ihre Wunschadresse vorbestellen. Mit über elf Millionen Internetadressen, die wir im Kundenauftrag verwalten ist 1&1 der größte Domain-Registrar in Europa.

Auf unserem Portal rund um die so genannten “new gTLDs” (neue generische Top-Level-Domains) geben wir Ihnen auch Antworten auf wichtige Fragen und informieren Sie über aktuelle Neuigkeiten zum Thema Domains. Zu den neuen Internetadressen gehören geographische Bezeichnungen, beispielsweise .berlin, .hamburg und .bayern, branchenspezifische Adressen wie .doctor, .architect oder .immobilien und auch allgemeine Begriffe wie .blog, .web oder .shop. Um Ihnen die Auswahl einfacher zu machen, finden Sie in unserem Portal einen Überblick über die wichtigsten Kategorien sowie die 20 begehrtesten neuen Adressen auf einen Blick.

Vor allem Unternehmen und Freiberufler profitieren von den neuen Internetendungen: Viele Begriffe sind bei den bisherigen Länder-Domains wie .de oder so genannten Adressen wie .com oder .info bereits vergeben. Internetnutzer können bei vielen neuen Adressendungen auf einen Blick erkennen, um was es im entsprechenden Online-Angebot geht, außerdem können sich die neuen Adressen positiv auf die Position in Suchmaschinenergebnissen auswirken.

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Kategorie: E-Business
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Neue Domain-Endungen: Mehr Erfolg für Ihr Geschäft

Die Suche nach einer prägnanten und leicht merkbaren Internetadresse ist inzwischen schwierig geworden. Vor allem bei Kombination mit begehrten Endungen wie .de oder .com wird die Namenssuche schnell zum Problem für Unternehmen. Durch neue Top Level Domains (nTLDs) soll dieser Engpass beseitigen werden.

Bisher stehen für die Endungen von Webseiten lediglich Länder-TLDs (.de oder .fr) oder generische TLDs (.com oder .org) zur Auswahl. Die neuen TLDs können dagegen etwa Unternehmensnamen (.adac, .adidas), Branchen (.hotel, .shop), Produkte (.auto, .book) oder geographische Regionen (.berlin, .koeln) umfassen.

Für Unternehmen bedeutet die Nutzung einer nTLD eine verbesserte Möglichkeit, ihre Produkte zu bewerben und Dienste anzubieten. Betreiber von Online-Shops können sich so in Zukunft mit der Domain-Endung .shop positionieren. Für Unternehmen bieten das mehr Platz für Ideen und Kreativität.

Bewerbungsphase abgeschlossen

Verantwortlich für die Vergabe von Namen und Adressen im Internet sowie für die Freigabe der nTLDs ist die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names). Interessierte Firmen konnten sich bis zum 30. Mai vergangenen Jahres mit einer oder mehreren Wunsch-Domainendungen bewerben. Insgesamt gingen 1930 Bewerbungen ein, verteilt auf rund 1400 unterschiedliche nTLDs. Für jede Domainendung mussten Bewerber eine Gebühr von 185.000 Dollar entrichten.

Prüfung der Anträge läuft

Durch Losverfahren wurde die Reihenfolge bestimmt, in der die Bewerbungen für die neuen Domain-Endungen bearbeitet werden. Innerhalb der Lotterie wurden sogenannte Internationalized Domain Names (IDN) bevorzugt. Dabei handelt es sich um Zeichenfolgen, die Sonderzeichen einzelner Sprachen beinhalten. Darunter fallen beispielsweise deutsche Umlaute oder Endungen in chinesischer oder kyrillischer Schrift.

Die Prüfung der Anträge in der „initial evaluation“ (Eingangsbewertung) besteht aus zwei zentralen Elementen: Zum einen wird die Domain-Endung („string review“) und zum anderen der Bewerber selbst („applicant review“) überprüft. Die Zeichenfolgen wurden unter anderem darauf geprüft, ob eine Ähnlichkeit mit bestehenden oder ebenfalls beantragten Domain-Endungen besteht. Die Antragsteller mussten zudem glaubhaft nachweisen, dass sie technisch und finanziell in der Lage sind, eine TLD zu betreiben.

Rechteinhaber und Organisationen haben auf Grundlage einer Legal Rights Objection die Möglichkeit, Rechtsmittel gegen eine neue Endung zu erheben. Einem Antrag kann beispielsweise widersprochen werden, wenn die Endung mit einer Marke verwechselt werden könnte. So zeichnet sich um .music  ein Rechtsstreit ab, da DotMusic Limited gleich sieben Verfahren gegen Mitbewerber anstrengt hat.

Markenrechte werden besonders geschützt

Markeninhaber haben seit dem 26. März die Möglichkeit, ihre Marke in das Trademark Clearinghouse (TMCH) einzutragen. Durch die zentrale Datenbank soll eine unmittelbare und automatisierte Überprüfung von Marke und Domain gewährleistet sein. Damit wird das Risiko von Markenrechtsverletzungen minimiert. Markeninhaber werden einerseits über Domainregistrierungen informiert, die mit ihrer Marke identisch sind. Die ersten von rund 1400 neuen Domainendungen (Top-Level-Domains) sollen in den kommenden Monaten an den Start gehen. Schon jetzt können Sie bei 1&1 unverbindlich und kostenlos Ihre Wunschadresse vorbestellen.

Rechtzeitig Internet-Adresse mit neuer Domain-Endung sichern

Die Entscheidung über die Einführung der ersten Top-Level-Domains wurde Ende März gefällt. Bisher durchliefen 514 nTLDs erfolgreich die „inital evaluation“. Darunter waren beispielsweise die Domain-Endungen .koeln, .vermögensberater, .home oder .hotel. Danach – dieser Prozess wird als „registry agreement“ bezeichnet – verhandeln die Provider mit der ICANN über Konditionen der zukünftigen Registrierung.

Das Interesse an den neuen TLDs, vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ist jedoch momentan eher gering. Das hat der Domain-Marktplatz Sedo in einer Umfrage ermittelt. Erschreckend dabei: Die meisten Unternehmen wissen nicht einmal, dass ab 2013 neue Domain-Endungen verfügbar sind. Nur wenige KMU sehen darin mögliche Vorteile für das Erscheinungsbild ihrer Marke. Dennoch lohnt es sich auch für kleinere Unternehmen sich genau über die neuen TLDs zu informieren.

 

  • Tipp: Wer gute Chancen haben möchte, sollte sich bereits jetzt um eine Vorbestellung seiner Domains unter den neuen Domain-Endungen kümmern. Bereits seit einiger Zeit bietet beispielsweise united-domains.de diesen Service an.
  • Mehr Infos: Domain-Blog
  • Umfrage auf der 1&1 Google+ Seite

 

Foto: iStockPhoto.com

 

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