Tag Archive für Gastronomie

Firmen-Webseite: Praktische Tipps zum erfolgreichen Start (Teil 3)

Damit die Dialoge für Sie verständlich sind, lesen Sie bitte die drei Teile chronologisch. Danke!

 

Nutzen Sie Online-Portale!

Gaby Schubert: Die günstigste und effektivste Werbung für Restaurants ist die Empfehlung durch Ihre Gäste! Nutzen Sie das Internet dazu, dass Sie diesen Radius erweitern – auf potenziell jeden, der Ihre Webseite besucht. Kunden-Feedback auf Ihrer Homepage ist im positiven Fall die beste Werbung, die zu weiterem Umsatz führt. Auch Kritik sollte Sie nicht abschrecken: Lernen Sie daraus, was Sie verbessern können. Gehen Sie mit Beschwerden offensiv, aber freundlich um. Es lohnt sich.

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine Vielzahl von Portalen, auf denen die Gäste nach dem Essen ihr Restaurant bewerten können: www.restaurant-kritik.de, www.qype.com oder www.gastroguide.de sind nur drei Beispiele. Die Portale schaffen ein Höchstmaß an Transparenz für potenzielle Gäste und sind speziell für Restaurants unverzichtbar, die überwiegend von auswärtigen Gästen leben.

Frank Weingärtner: Für uns Immobilienmakler gilt: Das Internet ist das optimale Medium, um Immobilien zu vermarkten. Die meisten Interessenten nutzen heute Immobilien-Portale, um sich dort erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Hier sollten Sie als Immobilienmakler präsent sein – und dann auf Ihre Homepage verlinken. Die Top 3 unserer Branche kennen Sie bestimmt: www.immobilienscout24.de, www.immowelt.de und www.immonet.de.

Wolfgang Bredemann: Klar, gibt’s so etwas auch für Handwerkerbetriebe. Ich empfehle www.myhammer.de, www.blauarbeit.de/Handwerker oder zum Beispiel www.handwerkerportal.de.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unseren Tipps bei Ihren ersten Schritten zu mehr Erfolg im Internet für Ihr Geschäft helfen. Wenn Sie noch weitere Fragen haben, stehen Ihnen die Experten von 1&1 gerne an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr unter der Service-Hotline 07 21/96 00 zur Verfügung. Viel Spaß und viel Erfolg mit Ihrer Homepage!

 

 

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Firmen-Webseite: Praktische Tipps zum erfolgreichen Start (Teil 2)

Damit die Dialoge für Sie verständlich sind, lesen Sie bitte die drei Teile chronologisch. Danke!

 

SEO & Local Marketing: So findet man Sie gut!

Gaby Schubert: Die gute Listung in Suchmaschinen ist ein wesentlicher Baustein für Ihren Erfolg im Internet. Für Kollegen und Kolleginnen unter den Restaurant-Besitzern, die ohne großes Budget und Vorwissen den Erfolg der eigenen Webseite erhöhen wollen, empfehle ich wie folgt vorzugehen:

Wie bei jedem anderen Projekt steht natürlich auch bei Restaurant-Webseiten die Keyword-(Suchwort-)Recherche am Anfang jeder Optimierung. Das heißt: Sie müssen wissen, wie Ihre Gäste nach Ihnen suchen. Der Fokus der Recherche sollte dabei vor allem auf einem regionalen Bezug liegen. Je generischer Ihre Keywords sind, umso schwieriger wird es, ohne großes Budget an Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu gewinnen. Relevant sind vor allem Suchbegriffe, die Ihre Gäste dort abholen, wo deren Suchanfrage konkret wird und sich mit Ihrem Angebot deckt.

Klingt kompliziert? Ein Beispiel, um es verständlicher zu machen: Nehmen wir an, Sie sind Inhaber eines äthiopischen Restaurants in Köln. Die Keywords erzielen folgende monatliche Suchanfragen:

  • Restaurant Köln: 6600
  • Afrikanisches Restaurant Köln: 320
  • Äthiopisches Restaurant Köln: 170

Natürlich hat „Restaurant Köln“ mit Abstand das höchste Suchvolumen, aber ebenso den stärksten Wettbewerb. Außerdem lässt sich nicht genau bestimmen, wie viele Suchmaschinen-Nutzer die afrikanische Küche überhaupt mögen.

Interessanter sind daher die Suchanfragen „Afrikanisches Restaurant Köln“ und „Äthiopisches Restaurant Köln“, weil sie ohne große Streuverluste Ihre potenziellen Gäste an der richtigen Stelle abholen können und sich der Wettbewerb deutlich eingegrenzt hat.

Frank Weingärtner: Das funktioniert bei einer Webseite für ein Maklerbüro ganz genauso. Ein weiterer Vorteil der Keyword-Analyse: Sie finden auch heraus, wie die Internetnutzer nicht suchen. So bekommen Sie einen guten Überblick darüber, welche Inhalte Sie letztlich auf Ihrer Homepage anbieten sollten.

Wolfgang Bredemann: Haben Sie nun Ihre Suchwörter beisammen, geht es darum die Keywords sinnvoll unterzubringen. „Title tag“ und „Meta description“, Überschriften und Texte sollten diese wichtigen Begriffe enthalten. Frank hat mich mit seiner 1&1 Do-It-Yourself Homepage überzeugt, denn die macht Ihnen diesen Job besonders leicht. In der Bearbeitungsleiste rechts finden Sie einen eigenen Punkt „Suchmaschinen“, der Sie Schritt für Schritt durch die Seitenoptimierung führt. Da kann nichts schief gehen.

Frank Weingärtner: Prima, dass ich Dich überzeugen konnte, Wolfgang! Noch einfacher ist es, wenn Du das 1&1 Suchmaschinen-Tool nutzt. Das empfiehlt Dir nämlich die richtigen Keywords für Deine Branche. Außerdem bekommst Du Tipps für die Textoptimierung. Und wer das Ganze lieber vom Fachmann machen lässt: Die Experten des 1&1 Suchmaschinen-Service können auch Ihre Webseite erfolgreich optimieren.

 

Google Places: Mehr als nur eine Suchmaschine

Wolfgang Bredemann: Google ist inzwischen nicht nur eine Suchmaschine, sondern ist längst zu einem Online-Branchenverzeichnis geworden. Internetnutzer können dort Produkte und Services des Unternehmens bewerten. Das ist ideal für Ihr Geschäft – und dazu noch kostenlos!

Google Places arbeitet zuerst mit den Angaben, die Google selbst im Netz über Ihr Unternehmen gefunden hat. Diese Daten sind aber meist unvollständig und auch der auf diesen Angaben auf Google Maps platzierte Pin sitzt oft nicht ganz an der richtigen Stelle des Stadtplans.

Mit den kostenlosen Management-Rechten für den Eintrag auf Google Places können Sie diese Angaben korrigieren und ergänzen. Vergessen Sie nicht, auch Bilder hochzuladen. Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie unter www.google.de/local/add.

 

 

 

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Firmen-Webseite: Praktische Tipps zum erfolgreichen Start (Teil 1)

Drei Geschäftsleute, drei Branchen und ein gemeinsames Ziel: Jeder von ihnen braucht eine Webseite für die Firma. Das Trio erklärt Ihnen, wie Sie schnell und einfach zu Ihrer eigenen Business-Homepage kommen.

Hallo und herzlich willkommen! Dürfen wir uns vorstellen?

  • Mein Name ist Gaby Schubert. Ich bin 34 Jahre alt, gelernte Restaurantfachfrau aus Stuttgart. Ich habe vor ein paar Monaten das Restaurant meiner Eltern übernommen. Seit über 50 Jahren bieten wir typisch schwäbische Gerichte. Um einen Internetauftritt für unsere Gaststätte haben sich meine Eltern nie gekümmert. Ihnen genügten die vielen Stammgäste. Ich möchte, dass wir jetzt auch im Umland bekannter werden.
  • Ich bin Frank Weingärtner, 25 Jahre alt und wohne in Hamburg. Nachdem ich mich an einer Berufsakademie als Immobilienmakler qualifiziert habe, möchte ich mich nun selbstständig machen. Damit mein neu eröffnetes Maklerbüro überhaupt bekannt wird, setze ich vor allem auf Online-Werbung. Dazu gehört natürlich auch eine eigene Firmen-Homepage.
  • Und ich heiße Wolfgang Bredemann, mit 47 Jahren der älteste in der Runde. Als Dachdeckermeister aus Leipzig bin ich zwar in der Stadt bekannt, aber um auch an Aufträge aus anderen Orten in Sachsen zu kommen, genügt meine Online-Visitenkarte mit Firmenadresse und Telefonnummer wohl nicht mehr. Eine richtige Webseite muss her, auf der der potenzielle Kunde auch einige meiner Referenzobjekte sehen kann.

Wir möchten Ihnen in zehn einfachen Schritten zeigen, wie Sie auch mit Ihrem Geschäft im Internet erfolgreich werden können. Das ist gar nicht so schwer!

 

Gute Homepage selbst gemacht: Was ist wichtig?

Gaby Schubert: Ein erfolgreicher Internetauftritt braucht mehr als bloß ein paar bunte Webseiten. Ich habe mich online ein wenig bei den Mitbewerbern umgesehen. Für eine professionelle Homepage im Gastro-Bereich ist

  • eine klare, übersichtliche Navigation wichtig. Besucher müssen sofort finden, wonach sie suchen.
  • Auch ein passendes, möglichst individuelles Design sollten Sie sich überlegen. Gestaltung und Farbwahl der Webseite müssen die Identität Ihres Unternehmens widerspiegeln.

Frank Weingärtner: Das gilt natürlich auch für die Homepage eines Immobilienmaklers. Egal ob Sie eine Webseite für ein Restaurant oder ein Maklerbüro gestalten wollen,

  • auf emotional ansprechende Bilder und multimediale Inhalte kommt es an. Wer ein Haus zum Verkauf anbieten oder eine Wohnung vermieten möchte, freut sich über virtuelle Rundgänge durch die Objekte, über Videos oder Diashows.
  • Vergessen Sie nicht, Ihre Webseiten regelmäßig zu aktualisieren. Das gilt für sowohl für den Text als auch alle multimedialen Inhalte, etwa Bilder.
  • Interaktive Dialogelemente dienen der Kundenbindung. Bei mir als Makler sind das beispielsweise Objektsuche oder ein Grundriss-Planer. Gabys Homepage-Besucher freuen sich bestimmt über einen Routenplaner oder die Möglichkeit, online einen Tisch in Gabys Restaurant zu reservieren.

Wolfgang Bredemann: Als Dachdeckermeister, der oft unterwegs beim Kunden ist, weiß ich natürlich, dass

  • immer mehr Nutzer Webseiten über Smartphones abrufen. Umso wichtiger ist es, dass die Darstellung Ihrer Homepage dafür optimiert ist. Die Inhalte für mobile Endgeräte aufzubereiten – das sollten Sie nicht vergessen. Übrigens: Die 1&1 Do-It-Yourself Homepage bietet ab Paket Plus automatisch eine Mobile-Optimierung. Mehr Infos finden Sie hier.
  • Die schönste Homepage für Ihren Betrieb nützt Ihnen nichts, wenn man Sie bei Google und Co. nicht findet. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Webseite möglichst weit vorne in den Suchmaschinen-Ergebnissen erscheint, dass Ihr Unternehmen auf den Google Maps verzeichnet ist und auf relevanten Portalen – etwa Online-Branchenbüchern – Links zu Ihrer eigenen Webseite zu finden sind. Suchmaschinen-Optimierung (SEO) heißt das Stichwort.

 

Ihre Internet-Adresse: Darauf sollten Sie achten!

Frank Weingärtner: Eine Domain ist nicht nur die Adresse, unter der Ihre Webseite zu finden sein wird. Sie ist vielmehr ein wichtiger Marketing-Baustein für den Erfolg Ihres Online-Auftritts. Ein wichtiger Aspekt: Je mehr Domains auf Ihre Webseite zeigen, umso besser werden Suchmaschinen – also Google und andere – Ihre Seiten bewerten und im Suchergebnis platzieren. Und umso mehr potenzielle Kunden werden Ihre Webseite im Internet besuchen. Ich habe mich deshalb für die 1&1 Do-It-Yourself Homepage entschieden: Da ist eine Domain inklusive, weitere können Sie einfach und günstig später dazubestellen. Wolfgang, welche Tipps hast Du für Handwerksmeister, die mit ihrem Betrieb online gehen wollen?

Wolfgang Bredemann: Drei Dinge sollten Sie bei der Wahl des Domainnamens beachten:

  • Tipp 1: Sichern Sie sich einen leicht zu merkenden Namen. Wenn Ihr Unternehmen einen kurzen Namen hat, so ist dieser die erste Wahl. Sollte Ihr Betrieb einen langen und komplizierten Namen tragen, sichern Sie sich diesen trotzdem. Zusätzlich sollten Sie sich aber auch eine nachvollziehbare Abkürzung reservieren.

Gaby Schubert: Wenn Ihr Restaurant zum Beispiel „Lindner-Restaurant Bonn“ heißt, könnten Sie sich folgende Namen sichern: lindner-restaurant-bonn.de und lindner-restaurant.de.

Wolfgang Bredemann: Genau. Weiter geht’s:

  • Tipp 2: Sichern Sie sich weitere Domain-Endungen für Ihren Firmennamen. Schützen Sie Ihren Firmennamen zusätzlich durch weitere Domain-Endungen, etwa dachdecker-bredemann.com oder dachdecker-bredemann.info zusätzlich zu dachdecker-bredemann.de.
  • Tipp 3: Sichern Sie sich verschiedene Suchbegriffe als Domain. Viele Kunden geben bei der Suche im Internet den Suchbegriff direkt in der Browserzeile ein und hoffen, damit schneller ans Ziel zu gelangen. Sichern Sie sich daher beispielsweise Ihren Werbeslogan als Domain, in meinem Fall: gut-bedacht-in-Leipzig.de.

Gaby Schubert: An eins habt Ihr beiden aber nicht gedacht!

  • Tipp 4: Sichern Sie sich so genannte Vertipper-Domains. Das sind Varianten Ihres Domainnamens, die entstehen, wenn man in der Browserzeile den Namen falsch eingibt (ein Buchstabe fehlt oder ist verdreht). Prüfen Sie, an welchen Stellen Ihres Domainnamens man sich vielleicht vertippen könnte. Diese Schreibweise sollten Sie sich dann als zusätzliche Domain reservieren.

 

 

 

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Mit wenigen Klicks zu neuen Web Apps für Ihre 1&1 Do-It-Yourself Homepage

AllgemeinAppMit unseren neuen Web Apps können Sie Ihre 1&1 Do-It-Yourself Homepage jetzt noch attraktiver für Besucher machen. Die Web Apps sind in der 1&1 Do-It-Yourself Homepage Plus und Pro enthalten und helfen Ihnen, bekannte und beliebte Funktionen anderer Anbieter direkt zu integrieren und Besuchern zur Nutzung bereitzustellen. Dank der Drag & Drop-Funktion ist die Einrichtung sehr einfach zu handhaben und erfordert keine Programmierkenntnisse.

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Die perfekte Homepage für die Restaurants, Cafés und Kantinen

Ein Restaurant, ein Café oder eine Imbiss-Stube – ein eigener Online-Auftritt ist wichtig fürs Geschäft. Lesen Sie, worauf Gastronomen beim Erstellen Ihrer Homepage achten sollten.

Die Bedeutung des Internets für die Betriebe variiert stark je nach Betriebsart und Leistungsschwerpunkt.

  • Restaurants mit und ohne Bedienung: Mehr als 80 Prozent der Betriebe mit privater, gewerblicher und touristischer Nachfrage betreiben Experten zufolge Online-Marketing über Bewertungs-, Reise- oder regionale/lokale Portale. Die meisten von ihnen haben eine eigene Webseite, die jedoch oftmals bloß als Visitenkarte gestaltet ist: Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten sind darauf verzeichnet.
  • Systemgastronomie: Fast-Food-Betriebe sind Vorreiter bei der Internet-Nutzung. Eine aktuelle, professionelle Webseite ist ein Muss, Portale aller Art und soziale Netze nutzt die Systemgastronomie intensiv. Die einschlägigen Top-Unternehmen nutzen ihren Webauftritt gleichzeitig als Business-Portal – für den Kontakt zu den Filialen, Standorten oder Franchise-Nehmern oder aber für Werbeaktionen und als Online-Shop.
  • Imbiss-Stuben, Cafés und Eissalons: Betriebe in zentraler Lage, in Ballungsräumen, in touristischen Zentren oder solche, die einen Kultstatus besitzen und vielleicht besondere Spezialitäten anbieten, verfügen häufig über eine eigene Homepage. Dagegen nutzen Betriebe, die Kunden nicht ausschließlich aus dem direkten lokalen Umfeld bedienen, Online-Marketing. Sehr kleine, auf lokale Nachfrage angewiesene Betriebe ohne spezielle Positionierung oder USP sind oft ausschließlich in lokalen Branchen- und Adressverzeichnissen vertreten und verfügen über keine eigene Webseite.
  • Event-Caterer: Diese Betriebe nutzen das Internet intensiv und achten besonders auf eine ständig gepflegte, professionelle Webseite, die für den unternehmerischen Erfolg unverzichtbar ist. Für Event-Caterer ist die emotionale und visuell begeisternde Online-Kommunikation ein Schlüsselelement, um überregional und – je nach Leistungsschwerpunkt – international B2B-Marketing zu betreiben.
  • Betreiber von Pachtkantinen: Diese sind nahezu ausnahmslos im Internet vertreten. Die B2B-Online-Kommunikation unterstreicht die eigene Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Zielgruppen dabei sind vor allem gewerbliche Kunden und Geschäftspartner. Branchen- und Fachportale spielen bei ihnen eine Rolle, soziale Netze dagegen nicht.

Ähnlich sieht es auch bei Schankwirtschaften („Kneipen“), Bars und Diskotheken aus: Je nach Größe und Leistungsschwerpunkt besitzen die Lokalitäten eine Profi-Homepage oder sind lediglich in Branchenverzeichnissen vertreten.

„Das Internet ist aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken“, sagt Marc Schnerr, früher Geschäftsführer des Branchenverbands Interhoga. „Für die Gastronomie gilt das genauso: Denn immer mehr Gäste informieren sich inzwischen online über ein Restaurant, ein Bistro oder eine Bar.“ Und würden dann direkt ihren Tisch buchen. Für die Gastronomie, stellt Schnerr fest, biete das Internet enorme Vermarktungschancen.

Dennoch: Rund 40 Prozent aller Gastronomie-Betriebe ist noch immer ohne eigene Webseite, wie eine Verbandsumfrage im März 2011 ergeben hat. Neuere Zahlen liegen nicht vor. Den Grund sehen Experten darin, dass sich „viele Gastronomen nicht so recht an das Thema der eigenen Internet-Präsenz herantrauen“. Hinzu komme, dass sich über die Hälfte aller potenziellen Gäste vor dem ersten Besuch auf Bewertungsportalen über die Qualität einer Gaststätte. „Gerade bei mobilen Suchanfragen ist eine Präsenz im Internet für Gastronomen wichtig“, bestätigen Fachleute, „um den sprichwörtlichen Laufkunden ins Auge zu fallen.“

Welche Hindernisse sehen Gastwirte im Zusammenhang mit einer Webseite für das eigene Geschäft?

  • Gastronomen befürchten einen großen Aufwand für die Erstellung und Pflege der eigenen Homepage.
  • Sie sorgen sich um vermeintlich hohe Kosten für Erstellung, Suchmaschinen-Marketing und die Pflege der Homepage.
  • Wirte wollen keine zu langen Vertragslaufzeiten eingehen.
  • Sie haben Angst, technisch zu wenig von der Materie zu verstehen.
  • Mitunter sehen Gastronomen eine eigene Webseite auch als nicht sinnvoll an, „weil man den Charme eines Restaurants nicht über ein paar Bilder transportieren kann“.

Welche Elemente sind für eine Profi-Homepage im Gastro-Bereich essentiell?

  • Klare, übersichtliche Navigation: Besucher müssen sofort finden, was sie suchen.
  • Regelmäßige Aktualisierung: wechselnde Abend- und Wochenkarten, spezielle Themenwochen, Events (beispielsweise Deugstations-Menüs, Weinproben oder Veranstaltungen)
  • Emotional ansprechende Bilder und multimediale Inhalte: virtuelle Rundgänge durch die Lokalität, Videos, Diashow, um die Atmosphäre so anschaulich wie möglich zu vermitteln
  • Interaktive Dialogelemente: Routenplaner, Tischreservierung online
  • Passendes, möglichst individuelles Design: Gestaltung und Farbwahl der Webseite müssen die Identität des Restaurants transportieren
  • Aufbereitung der Inhalte für mobile Endgeräte: Smartphones erlauben es potenziellen Gästen, jederzeit von unterwegs aus – auch spontan – nach Restaurants und Bars in der unmittelbaren Umgebung zu suchen und sich direkt zur Gaststätte führen zu lassen
  • Suchmaschinen-Optimierung (SEO): Auffindbarkeit über Google, Google Maps, Links zur eigenen Webseite auf relevanten Portalen, hochwertige (einzigartige) Inhalte

 

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