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Warum Pressearbeit für Ihr Unternehmen wichtig ist (2)

Wenn Pressemitteilungen das Pflichtprogramm der Pressearbeit sind, handelt es sich bei Fachbeiträgen, Studien und Case-Studies um die Kür. Ob Sie eine Werbeagentur betreiben, Architekt, Immobilien-Sachverständiger oder Vermögensberater sind – durch  Fachbeiträge zu Themen, die mit Ihrer Arbeit zu tun haben und dem Leser einen konkreten Nutzen bringen, etablieren Sie sich als kompetenten Ansprechpartner für Ihre Kunden.

Für Fachartikel gilt: einfache klare Sprache, der Verzicht auf Fachchinesisch und klar strukturierte Sätze sind Schlüsselpunkte. Es gilt das englische Schlagwort KISS – keep it short and simple, zu Deutsch: halten Sie es kurz und einfach.

Was die Gliederung Ihrer Fachartikel angeht, sind Sie freier als bei anderen Formen der Kommunikation, wie etwa der Pressemeldung. Dennoch sollte ein Fachbeitrag einen logischen, nachvollziehbaren Aufbau erkennen lassen.

Bleiben Sie in Ihren Texten möglichst konkret. Häufig ist es hilfreich, ein Beispiel zu schildern. Wenn Sie hierbei einen Fall, den Sie selbst erlebt haben, schildern wollen, sollten Sie die Erlaubnis der betroffenen Kunden einholen, ehe Sie sie namentlich erwähnen. Zitate Ihrer Kunden lockern solche Fallstudien oft auf und geben dem Leser einen authentischen Eindruck über das beschriebene Produkt. Alternativ können Sie den Fall anonymisiert, ohne Nennung konkreter Namen oder Orte, wiedergeben. Legen Sie dabei dar, worin das Problem bestand und wie Sie es gelöst haben.

In Fachartikeln ist es sinnvoll, Studien zu erwähnen, die zu Ihrem Thema passen. Diese sollten möglichst aktuell sein. Achten Sie außerdem darauf, wer die Studien durchgeführt hat, die Sie zitieren möchten. Idealerweise stammen diese von einer Forschungseinrichtung, einem Verband oder einer anderen Organisation, die ein gewisses Renommee besitzt. Holen Sie sich die Erlaubnis, die erwähnte Studie auch auf Ihrer Webseite zu verlinken.

Als Alternative zu einer solchen Studie können Sie auch Befragungen auf Ihrer Firmenhomepage durchführen. Wenn Sie diese zitieren, sollten Sie jedoch darauf hinweisen, dass das Ergebnis nicht repräsentativ ist.

Mit der Veröffentlichung von Fachartikel können Sie sich einen Ruf als Experte auf Ihrem Gebiet aufbauen.  So steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden und werden auch bei potenziellen Neukunden präsent.

 

 

Foto: Daniel Ernst, Fotolia.com und Marco2811, Fotolia.com

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Erfolg im Web: Lassen Sie Ihre Kunden für Sie werben

Fragt man einen Makler, was das Wichtigste bei der Bewertung einer Immobilie ist, sagt er in der Regel: Drei Dinge – die Lage, die Lage, die Lage. Ähnlich ist es bei Ihrem Unternehmen. Zu den wichtigsten Dingen für dessen Bewertung gehören: Referenzen, Referenzen, Referenzen. Es ist schön, wenn Sie Positives über Ihre Firma oder Ihren Betrieb sagen können. Glaubhafter ist es, wenn Ihre Kunden das tun, als so genanntes Testimonial.

Referenzkunden können Sie an verschiedenen Stellen einbauen. Für die Firmenhomepage bietet es sich an, einen eigenen Unterpunkt wie beispielsweise „Was unsere Kunden über uns sagen“ zu integrieren. Dieser sollte so platziert sein, dass er den Homepage-Besuchern ohne lange Suche ins Auge fällt.

Praxistipp 1: Gründlich arbeiten

Bei der Erstellung der Rubrik sollten Sie sich Zeit nehmen und gründlich arbeiten. Nennen Sie Namen und Beruf der Kunden. Stimmen Sie mit dem Testimonial ein aussagekräftiges Zitat ab, das auf Ihrer Webseite erscheint. Vermeiden sollten Sie Sätze wie „Ich bin überaus zufrieden“ oder „Die Leistung war gut.“ Zur Illustration können Sie Fotos der entsprechenden Kunden einbinden – sofern diese ihr Einverständnis gegeben haben. Dabei sollten Sie auf Pass- oder Bewerbungsfotos verzichten; wählen Sie Farb- statt Schwarzweißfotos und achten Sie auf eine ausreichend hohe Bildauflösung.

Praxistipp 2: Fallstudien zitieren

Eine weite Möglichkeit sind so genannte Case Studies. In einer solchen Fallstudie beschreiben Sie ein Projekt, das Sie für  Ihren Kunden realisiert haben. Schildern Sie kurz das Problem oder die zugrunde liegende Aufgabenstellung, ehe Sie Ihre Herangehensweise und die Umsetzung darstellen. Konzentrieren Sie sich auf den zweiten und dritten Punkt. Das Ergebnis sollte so positiv wie möglich ausfallen. Auch hier gilt: Holen Sie im Vorfeld das Einverständnis Ihrer Kunden ein. Denn es gibt Kunden, die nicht öffentlich auftauchen möchten. Diesen Wunsch sollten Sie in jeden Fall respektieren.

Haben Sie unter Ihren Kunden viele Firmen, können Sie auch dafür eine entsprechende Kategorie auf Ihrer Webseite einrichten. Klären Sie im Vorfeld mit den entsprechenden Unternehmen ab, ob Sie sie als Referenzkunden nennen dürfen und in welchem Umfang. Ideal ist es, wenn Sie neben dem Namen und Logo des Unternehmens auch ein kurzes Statement haben, das Sie auf Ihrer Homepage nutzen können.

Praxistipp 3: Richtig handeln bei Problemen

Sollte es zu schwerwiegenden Problemen mit einem Ihrer Referenzkunden kommen oder sogar eine juristische Auseinandersetzung geben, entfernen Sie den Kunden aus Ihrer Referenzliste. Denn spricht ein vermeintlich guter Kunde plötzlich schlecht über Ihr Unternehmen, ist dies im besten Falle peinlich – im schlimmsten schadet es dem Geschäft.

 

Foto: Marco2811, Fotolia.com

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