Tag Archive für BVDW

Bewegte Bilder liegen im Trend

In den nächsten zwei Jahren wird Bewegtbild als Werbeformat und als professioneller Videoinhalt eine hohe Bedeutung in der Digitalbranche besitzen. Hingegen sollen nutzergenerierte Videoinhalte über ihre derzeitig mittelmäßige Bedeutung nicht hinauskommen. Dies geht aus der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Nach Einschätzung der Experten wird der Klick allein zur Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung nicht mehr ausreichen: Viewtime, Click to play und Visibility zählen für die Mehrheit der Befragten zu den idealen Leistungsmerkmalen. Zugleich wird die Relevanz von Social Sharing für Bewegtbildinhalte in Zukunft steigen. In ihrem Urteil kommen die Befragten zum Schluss, dass der Bewegtbildwerbemarkt deutlich durch Standardisierung und mobile Endgeräte beschleunigt wird.

Bewegtbild gewinnt als digitales Geschäftsmodell an Bedeutung

Das Ergebnis der BVDW-Expertenbefragung bestätigt, dass Bewegtbild für die Unternehmen der digitalen Wirtschaft von hoher Bedeutung ist. Aktuell bescheinigen vier von fünf Umfrageteilnehmern (82,5 Prozent), dass Bewegtbild als Werbeformat eine mittelmäßige oder hohe Bedeutung besitzt. In Zukunft erfährt die Bedeutung von Bewegtbild eine weitere Steigerung: Neun von zehn der Befragten (89,9 Prozent) räumen Bewegtbild als Werbeformat in zwei Jahren sogar eine hohe bis sehr hohe Bedeutung ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach dem Potenzial von Bewegtbild als professionelle Videoinhalte. Während heute nur 68,8 Prozent von einer mittelmäßig bis hohen Bedeutung sprechen, rechnet eine große Mehrheit von 88,6 Prozent der Experten, dass Bewegtbild als professionelle Videoinhalte in Zukunft eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für die Branche besitzen wird. Auf die Frage nach der Relevanz von nutzergenerierten Bewegtbildinhalten gibt die Mehrheit der Experten sowohl aktuell als auch in zwei Jahren an, dass die Bedeutung eher mittelmäßig für die Geschäftsmodelle der Digitalbranche ist.

Der Klick alleine reicht nicht mehr als Leistungsmerkmal aus

Mehr als drei Viertel der Experten (76,6 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass der Klick allein nicht mehr ausreicht, um Bewegtbildwerbung angemessen zu bewerten. Ihrer Einschätzung zufolge müssen weitere Kennzahlen ergänzt werden. Für die Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung eignen sich laut Mehrheit der Experten die Leistungsmerkmale Viewtime (87 Prozent), Click-to-play (63,5 Prozent) und Visibility (57,3 Prozent). Die bislang zur Messung angewandte Klickrate erachtet nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52,1 Prozent) als geeignet. Weitere Leistungsmerkmale wie Brutto-Reichweite (46,4 Prozent), Ad Impressions (40 Prozent) oder Sound Activation (17,2) erhalten geringere Zustimmung.

Bewegtbild beschleunigt Entwicklung am digitalen Werbemarkt

Eine hohe Zustimmung der Umfrageteilnehmer (70,4 Prozent) erhält die These, dass standardisierte Bewegtbildformate signifikant die Nachfrage und das Wachstum des Bewegtbildmarktes beschleunigen. Weitere 69,1 Prozent der befragten Experten stimmen zu, dass mobile Endgeräte die Entwicklung von Bewegtbildwerbung in den nächsten zwei Jahren deutlich antreiben werden. Eine Minderheit (34,6 Prozent) der Umfrageteilnehmer spricht sich dafür aus, dass Bewegtbildwerbung den klassischen Standardwerbeformaten bis 2015 den Rang ablaufen wird. Auf eine klare Ablehnung stößt diese These jedoch nur bei 24,7 Prozent der Befragten, so dass mit 40,7 Prozent ein Großteil der Experten noch unentschlossen ist. Ähnlich beurteilen die Experten die Frage nach dem Informationsgehalt in Bewegtbild-Werbung. Eine deutliche Mehrheit von 59,3 Prozent kann der Aussage nicht zustimmen, dass interaktive Formate zu viele Informationen für den Nutzer darstellen und eine Vertiefung in den Inhalt nicht erreicht werden kann.

Social Sharing wird zum Erfolgsfaktor für Bewegtbildinhalte

Die Experten berücksichtigen für die Entwicklung von Bewegtbild die positiven Effekte von Social Media. Die Mehrheit von ihnen (48,1 Prozent) bemisst Social Sharing, dem Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken, bereits eine hohe bis sehr hohe Relevanz. Eine deutlich Zunahme dieser Bedeutung wird in den nächsten zwei Jahren von knapp drei Vierteln (74,1 Prozent) erwartet.

 

  • INFO ZUR UMFRAGE Die BVDW-Umfrage „Trend in Prozent“ findet quartalsweise zu verschiedenen Themen der digitalen Wirtschaft über den Zeitraum von ein bis zwei Wochen statt. Für die Analyse über die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Bewegtbild in digitalen Umfeldern flossen 81 Fragebögen ein, die in der Zeit vom 22. bis 26. April 2013 online beantwortet wurden. Die Umfrageteilnehmer setzen sich u.a. zusammen aus Vermarktern (32 Prozent), Full-Service-Internetagenturen (14 Prozent), Online-Mediaplanern (11 Prozent), Technik und IT-Anbietern (11 Prozent), Portalbetreibern und Publishern (10 Prozent), Internetagenturen mit speziellem Fokus (9 Prozent) und Sonstige (13 Prozent).

 

Foto: fffranz, Fotolia.com

mehr lesen
Kategorie: E-Business
0 Kommentare0

Content und Dialog als Treiber der Markenkommunikation

Die Zeiten, in denen Unternehmen in Social Media nur Links zu ihren Produktseiten posten, sind vorbei. Mit sozialen Netzwerken haben sich Content- und Dialogmechanismen im Web verändert. Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat „Neun Thesen zu Content und Dialog“ veröffentlicht. Damit gibt sie Kommunikationsverantwortlichen in Unternehmen einen Einblick, wie Inhalte im Netz nachhaltig zu Dialog führen.

„Früher sind Verbraucher den Markenbotschaften von Unternehmen eher gefolgt”, erklärt Patrick Wassel von Faktor 3. Heute sei die Wahrnehmung von Imagebotschaften viel kritischer, nicht zuletzt durch Social Media und nutzergenerierten Content. „Marken sollten sich deshalb intensiv mit dem Thema Content und der veränderten Dialogführung auseinandersetzen”, ist der stellvertretende Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im BVDW überzeugt.

Content nimmt durch digitale Kommunikation eine neue Rolle ein.

Der passive Zuschauer, Hörer und Leser von einst wird in einer vernetzten Welt zunehmend zum aktiven Nutzer und sucht sich seine eigenen Informations- und Kommunikationsplattformen. Rein werbliche Inhalte (Content) verlieren in Social Media im gleichen Maße an Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit. Dadurch steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation auf ein neues, höheres Level. Die Chancen ebenso. Wenn Content es schafft, Dialoge zu erzeugen und zu nutzen sowie emotionale und rationale Mehrwerte zu transportieren, fungiert digitale Kommunikation als Bindeglied zwischen Mensch, Marke und Technik. Content wird zum kritischen Erfolgsfaktor für Social Media.

Content-Strategien müssen sich am Kaufentscheidungsprozess orientieren.

Content und Dialog dienen keinem Selbstzweck, sondern sollen den Unternehmenserfolg unterstützen und den potenziellen Kunden auf seiner Customer Journey (Aufmerksamkeit, Interesse, Bedarf, Gefallen, Kontakt, Bekanntschaft, Freundschaft, Loyalität) begleiten. Nur wer weiß, wie sich Kunden verhalten, kann gezielt Content planen und so einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Im Fokus der Strategie steht der Nutzer und nicht mehr die Marke oder das Produkt.

Dialoge sind omnipräsent und begrenzt zugleich.

Der Dialog im Social Web findet in Echtzeit statt und der Nutzer kann jederzeit passiv oder aktiv teilhaben. Die Mechanik der N-zu-N-Kommunikation im digitalen Raum formt Dialoge zu Content und umgekehrt. Auf der anderen Seite sorgen Registrierungs- und Authentifizierungszwänge in sozialen Medien aus Unternehmenssicht für neue Barrieren, insbesondere bei der Sichtbarkeit bzw. Auffindbarkeit. Plattformtypen und Eigenarten müssen daher bei Distribution und Dialogführung beachtet werden.

Die ausführlichen Thesen finden Sie online.

 

Foto: iStockPhoto.com

mehr lesen
Kategorie: E-Business
0 Kommentare0

dmexco: Internet avanciert zum zweitstärksten Werbemedium

Bruttowerbeinvestitionen in klassische Online-Werbung lagen im ersten Halbjahr 2013 über den Zahlen des Vorjahres. Das geht aus dem aktuellen OVK Online-Report 2013/02 hervor, den der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) anlässlich der Kölner dmexco (Messe „Digital Marketing Exhibition & Conference”, 18. und 19. September 2013) vorgestellt hat. Der Anteil der Online-Werbung macht heute mit 23,5 Prozent bereits knapp ein Viertel am Bruttowerbekuchen aus. Mobile-Werbung wächst um 76 Prozent im ersten Halbjahr. „Die wachsende Relevanz von digitaler Werbung hält auch 2013 unverändert an“, erklärt Paul Mudter, Vorsitzender des OVK. „Das zeigt klar, dass sich die werbungtreibende Industrie der zunehmend digitalen Mediennutzung der Konsumenten anpasst.“

Bruttowerbevolumen steigt weiter an

Insgesamt geht der OVK von einem Bruttowerbevolumen aller Online-Werbesparten von 7,23 Milliarden Euro für das Jahr 2013 aus, was einem Wachstum von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 4,23 Milliarden Euro des Gesamtvolumens entfallen dabei auf den Bereich der klassischen Online-Werbung, 2,56 Milliarden Euro auf die Suchwortvermarktung und 440 Millionen Euro auf Affiliate-Netzwerke. Der Internet-Anteil am Bruttowerbevolumen stieg von 21,8 Prozent im Jahr 2012 auf 23,5 Prozent in diesem Jahr.

Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten bereits 1,81 Milliarden Euro in klassische Online-Werbung investiert. Das entspricht rund 43 Prozent der für dieses Jahr prognostizierten Werbeinvestitionen in Höhe von 4,23 Milliarden in diesem Segment. Mit der meist im zweiten Halbjahr noch anziehenden Spendingbereitschaft und dem impulsgebenden Weihnachtsgeschäft ist von einer Fortsetzung dieser positiven Entwicklung und einer Erreichung der angenommenen Gesamtinvestitionen auszugehen.

Online-Werbemarkt baut Position aus

Laut des OVK Online-Reports liegt der Anteil TV im Werbemarkt mit 38,8 Prozent weiterhin auf Platz eins, dennoch konnte sich das Internet mit einem Anteil von 23,5 Prozent am Bruttowerbevolumen auf Platz zwei behaupten. Gefolgt von Zeitungen und Publikumszeitschriften mit 14,7 und 11,5 Prozent. Die Anteile der restlichen Gattungen Fachzeitschriften (1,3 Prozent), Radio (5,5 Prozent) und Out-of-Home (4,7 Prozent) bewegen sich in der Prognose alle im einstelligen Prozentbereich.

Potenzial der Werbewirkungsparameter steigern

Zunehmend spielt besonders der Nachweis der Werbewirkung eine wichtige Rolle für die werbetreibenden Marktpartner. Paul Mudter: „Die Unit Marktforschung des OVK hat sich im Rahmen einer vermarkterübergreifenden Wirkungsanalyse von 193 Online-Kampagnen aus der OVK Branding Effects Database eingehend mit diesem Thema befasst. Die Untersuchung zeigt für die gesamte Vermarkterlandschaft, dass Online-Werbung wirkt und die relevanten Werbewirkungsparameter Brand Awareness, Recall und Recognition sichtbar gesteigert werden können.“

Mobile-Werbung wächst um 76 Prozent im ersten Halbjahr

Die Bruttowerbeinvestitionen in Mobile-Display-Ads, Mobile-Apps und Tablet-Apps sind im ersten Halbjahr 2013 um 75,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Insgesamt wurden von Januar bis Juni bereits 44,5 Millionen Euro investiert. Dies belegen Zahlen aus der Bruttowerbestatistik der Unit Mobile Advertising (MAC) im BVDW in Kooperation mit Nielsen. Die Entwicklung der Mobile Spendings geht mit der Gesamtjahresprognose der MAC konform, die ein Wachstum von über 70 Prozent erwartet. Die daraus resultierenden mobilen Bruttowerbeerlöse von 105,1 Millionen Euro für 2013 würden das Vorjahresniveau um 43,3 Millionen Euro übertreffen – ein klares Indiz für die Investitionsdynamik in diesem Segment.

Alle detaillierten Marktzahlen zum Online-Werbemarkt in Deutschland liefert der neue „OVK Online-Report 2013/02“, der kostenlos unter www.ovk.de zum Download bereit steht.

 

  • Lesen Sie am kommenden Montag eine Zusammenfassung der dmexco-Highlights!

 

Foto: Maksim Kabakou – Fotolia.com

mehr lesen
Kategorie: E-Business
0 Kommentare0

Neuer Praxisratgeber: Umgang mit sozialen Netzen

Vernetzen Sie sich mit Ihren Kunden

Das Teilen von Links und deren Inhalte über Social Media ist für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken. Heute erreichen Informationen mit nur einem Klick in Sekundenschnelle eine Vielzahl von Nutzern. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) stellt in seinem neuen Praxisratgeber die Funktionsweise von Empfehlungstools vor. Darin informiert der Verband über den richtigen Umgang mit Fotos und Vorschaubildern beim Teilen in sozialen Netzwerken. In seinem Papier verdeutlicht der Verband die allgemeinen rechtlichen Grundlagen für die Nutzung fremder Inhalte im Netz und klärt Verbraucher und Unternehmer über mögliche Stolperfallen auf.

„Das Posten fremder Inhalte auf dem eigenen Profil auch unter Verwendung von kleinen Vorschauansichten kann unter Umständen rechtlich problematisch sein”, erklärt dazu Rechtsanwalt Michael Neuber, Justiziar des BVDW. „Verbraucher und Unternehmer müssen das geltende Recht beachten und benötigen gegebenenfalls die erforderlichen Nutzungsrechte.”

Was Sie beachten sollten, wenn Sie – privat oder als Unternehmer – in sozialen Netzen aktiv sind:

  • Wie funktionieren die Empfehlungsfunktionen auf vielen Webseiten?
  • Warum kann in sozialen Netzwerken das Teilen von Links mit Vorschaubildern risikobehaftet sein?
  • Ist die automatische Bildervorschau nicht eigentlich erlaubt?
  • Willigen Webseitenbetreiber durch die Integration von Social Plugins in die Verwendung der Vorschaubilder ein?
  • Welche Risiken bestehen bei Texten oder Videos?
  • Was gilt für selbst erstellte Inhalte?
  • Welche Haftungsrisiken bestehen für Profilinhaber und Unternehmen?
  • Welche Unterschiede bestehen zwischen öffentlich zugänglichen und geschützten Profilen?
  • Wie können Nutzer und Unternehmen die Risiken minimieren?
  • Welche Inhalte dürfen sorgenfrei in Social Media verbreitet werden?

 

Foto: kbuntu, Fotolia.com

mehr lesen
Kategorie: Tipps
0 Kommentare0

Buch-Tipp: Leitfaden „Social Search”

Mit dem Leitfaden „Social Search“ führt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in die Welt der sozialen Suche ein. Auf rund 40 Seiten liefert die Fachpublikation die Grundlagen zur Suchmaschinen-Optimierung im Umfeld von Social Media. Die 13 Autoren greifen konkrete Handlungsempfehlungen, Definitionen über den Einfluss von Social Signals und Lösungen für die richtige Strategie auf. Insgesamt 25 Praxistipps für Unternehmen und eine Übersicht der Optimierungsmaßnahmen für Social-Media-Profile runden den Leitfaden ab. Der Leitfaden „Social Search“ ist als Printversion für 29,90 Euro und als PDF-Dokument für 10 Euro im BVDW-Online-Shop erhältlich.

Inhaltsübersicht der neuen Fachpublikation „Social Search“

  • Effekte und Messbarkeit von Social Signals
  • Einsatz von Social Plug-ins und Social-Media-Elementen
  • Ziele und Bausteine zur Umsetzung einer Social-Search-Strategie
  • Wertvoller Content und seine gezielte Verbreitung
  • Die richtigen Schritte für den Linkaufbau
  • Von Kommunikation und wechselseitigen Beziehungen in der Markenbildung
  • Nachhaltigkeit von Optimierungsmaßnahmen
  • Übersicht der wichtigsten Social-Media-Plattformen
  • 25 Handlungsempfehlungen im Umfeld von Social Search

Fachautoren des BVDW-Leitfadens

Zu den Autoren zählen Experten für SEO und Social Media: Hans J. Even (TWT Interactive), Daniel Goihl (JUNGMUT), Curt Simon Harlinghausen (AKOM360), Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW, Niels Hinnemann und Tobias Jungcurt (SoQuero), Ulf Marx (effectiveTraffic), Maik Metzen (AKM3), Michael Pütter (Puetter), Simone Mitterer und Florian Schießl (LBi Germany), Markus Vollmert (luna-park) sowie Nick Zwar (rankingCHECK).

 

Foto: iStockPhoto.com

 

mehr lesen
Kategorie: Tipps
0 Kommentare0

Ein Viertel aller Einkäufe in Deutschland finden online statt

Ein Viertel aller Einkäufe erledigen die deutschen Internetnutzer mittlerweile über das Internet. Vor dem Kauf recherchiert fast jeder von ihnen über Produkte und Dienstleistungen im Web. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sollen die digital-affinen Bundesbürger im weltweiten E-Commerce bis zu 31 Milliarden Euro in den Monaten September bis Februar umsetzen. Zu diesem Ergebnis kommen die Fachgruppe E-Commerce und der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) auf Basis eines repräsentativen Studienergebnisses. Bei den deutschen Internetnutzern weisen Frauen gegenüber Männern einen höheren Anteil an Online-Einkäufen auf. Jüngere Internetnutzer shoppen wiederum mehr im Internet als ältere Altersklassen. Das höchste Kaufinteresse der Internetnutzer zeigt sich bei Büchern, Kleidung und Accessoires, Urlaubsreisen, Elektronik, Mobilfunkgeräten und -verträgen. Als Grundlage für diese Angaben dient eine repräsentative Befragung durch das IAB Europe unter mehr als tausend Personen über 16 Jahre in Deutschland.

Online-Shopping steht bei den Deutschen hoch im Kurs

„Die deutschen Bundesbürger und allen voran die Internetnutzer schätzen Online-Shopping sehr. Dies zeigt sich an den hohen Umsatzerwartungen im Online-Handel. Die Verbraucher möchten immer mehr ortsunabhängig und endgeräteunabhängig einkaufen. Wir rechnen auch für die Zukunft mit der Steigerung der Umsätze in allen demografischen Zielgruppen – ganz im Sinne der Marktentwicklung hin zu Everywhere Commerce lassen diese Ergebnisse lassen auch ein fulminantes Weihnachtsgeschäft erwarten“, sagt Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW.

Deutsche Internetnutzer erledigen 25 Prozent Einkäufe online

Laut der BVDW-Studie ist die Kauflust der Deutschen ungebrochen. Bereits ein Viertel aller Einkäufe (25 Prozent) erledigen die deutschen Internetnutzer mittlerweile über das Internet. Prägnant für das Nutzungsverhalten der Onliner ist die Tatsache, dass fast jeder Internetnutzer (98 Prozent) sich vor dem Kauf über Produkte und Dienstleistungen informiert. Im Vergleich tätigen nur 18 Prozent der europäischen Internetnutzer ihre Einkäufe über das Internet. Bereits im Vorjahr setzten die Internetnutzer in den Monaten September bis Februar bis zu 31 Milliarden Euro um. Die Fachgruppe E-Commerce rechnet damit, dass sich die Umsätze der deutschen Internetnutzer auch in dem diesjährigen Zeitraum mindestens auf diesem hohen Niveau halten werden.

Online-Werbemarkt profitiert von Abverkauf

„Vor allem in der Vorweihnachtszeit profitiert der Online-Werbemarkt von dem hohen Kaufinteresse der Nutzer und dem damit verbundenen Werbepotenzial für Handelsunternehmen und Online-Shopbetreiber. Vor allem diese Wirtschaftssegmente zeigen jetzt eine hohe Investitionsbereitschaft, um den Abverkauf ihrer Produkte über intelligente Werbemaßnahmen zu steigern und für die Endkunden mit attraktiven Angeboten werben“, betont Paul Mudter, Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW.

Frauen und jüngere Internetnutzer kaufen öfters im Netz ein

In der demografischen Betrachtung weisen Frauen gegenüber den männlichen Internetnutzern einen höheren Anteil an Online-Einkäufen auf. So erledigen die Frauen durchschnittlich 27 Prozent aller Einkäufe bereits ausschließlich im Netz. Der Anteil der Online-Einkäufe macht bei Männern wiederum 23 Prozent aus. Jüngere Internetnutzer tätigen signifikant mehr Einkäufe im Internet als ältere Altersklassen. Die 16- bis 34-Jährigen geben an, rund ein Drittel aller Einkäufe online zu tätigen (32 Prozent). Bei den über 55-Jährigen liegt dieser Anteil noch bei durchschnittlich 19 Prozent.

Die beliebtesten Produkte der deutschen Internetnutzer

Bei den Online-Einkäufen der deutschen Internetnutzer sind Bücher die beliebtesten Waren. Rund 70 Prozent der befragten Internetnutzer geben an, Bücher in Online-Shops zu kaufen. An zweiter Stelle folgen Kleidung/Accessoires (59 Prozent), Urlaubsreisen (53 Prozent) und Elektronikartikel (46 Prozent). sowie Mobilfunkgeräte (45 Prozent). Erst 27 Prozent fragen nach Lebensmitteln beim Online-Shopping nach. Weitere 25 Prozent beziehen Pflegeprodukte und 22 Prozent Kinokarten über das Internet.

 

Foto: iStockPhoto.com

mehr lesen
Kategorie: E-Business
1 Kommentar1

Unternehmen setzen mehrheitlich auf Social-Media-Strategie

Die deutschen Unternehmen setzen bei ihren Social-Media-Aktivitäten immer stärker auf ein strategisches Vorgehen. Bereits 78 Prozent der befragten Unternehmen vertrauen auf eine eigene Strategie für Social Media. Rund 69 Prozent der Unternehmen ohne übergeordnete Strategie wollen diese langfristig einführen. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im Rahmen der Studie „Social Media in Unternehmen“. Im Zuge der Professionalisierung von Social Media dominieren die beiden Unternehmensbereiche Marketing und Public Relations. Sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung der Aktivitäten in Social Media gelten diese als treibende Fachbereiche. Als Schwierigkeiten beim Umgang mit Social Media nennen die befragten Unternehmen vordergründig Ressourcenmangel, Datenschutzbedenken, fehlende interne Zusammenarbeit und interne Widerstände durch die Vorgesetzten.

Social Media wirkt sich künftig auf alle Fachbereiche aus

„Social Media wird künftig nicht mehr die alleinige Aufgabe von Public Relations oder Marketing sein. Vielmehr müssen alle Fachbereiche wie die Personalabteilung, der Vertrieb und natürlich auch der Kundenservice in den Prozess mit einbezogen werden. Wie bei jeder Kommunikationsmaßnahme sind klare Zieldefinitionen Voraussetzung für die Bewertung einer Social-Media-Strategie, verbunden mit einem Mehrwert für alle Abteilungen“, sagt Ingo Notthoff, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Unternehmen setzen verstärkt auf eine Social-Media-Strategie

Das strategische Vorgehen bei den eigenen Aktivitäten in Social Media sieht die Mehrheit der Unternehmen als verpflichtend an. Über drei Viertel der Unternehmen (78 Prozent) geben an, für ihre Aktivitäten in Social Media eine eigene Strategie zu besitzen. Davon verfolgen 43 Prozent den ganzheitlichen Ansatz einer Unternehmensstrategie, während sich 35 Prozent auf eine abteilungsbezogene Social-Media-Strategie berufen. Zwar betreiben immer noch 22 Prozent der Unternehmen ihre Social-Media-Aktivitäten gänzlich ohne übergeordnete Strategie. Jedoch planen bereits 69 Prozent dieser Unternehmen langfristig eine solche Strategie für Social Media einzuführen.

Marketing und Public Relations dominieren in Social Media

Sowohl bei der strategischen Planung als auch bei der eigentlichen Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten dominieren die Fachbereiche Marketing und PR/Unternehmenskommunikation. Für zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) erfolgt die strategische Planung in der Marketingabteilung. Rund 74 Prozent geben an, dass die Durchführung von Social-Media-Aktivitäten von diesem Fachbereich übernommen wird. In rund 60 Prozent der Unternehmen erfolgen Strategie und Umsetzung gleichermaßen durch den Fachbereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Unternehmenskommunikation. Während die Geschäftsführung im strategischen Planungsprozess in rund 36 Prozent der Unternehmen noch eine führende Rolle einnimmt, erfolgt die Umsetzung der Social-Media-Aktivitäten in nur sieben Prozent der Unternehmen direkt durch die Geschäftsführung. Die Personalabteilung, der Vertrieb und Marktforschung spielen bei der strategischen Planung und Umsetzung von Social Media auch weiterhin eine untergeordnete Rolle.

Schwierigkeiten und Hindernisse beim Umgang mit Social Media

Bei der Planung und Umsetzung ihrer Aktivitäten in Social Media identifizieren die Unternehmen eindeutige Hindernisse. Sechs von zehn der Unternehmen (58 Prozent) beziffern in erster Linie fehlende Ressourcen wie Zeitaufwände, Kosten oder Personalmangel als Hürden. An zweiter Stelle geben 49 Prozent der Unternehmen Bedenken in puncto Datenschutz an. Für 37 Prozent aller Unternehmen erweist sich die fehlende interne Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen als schwierig. Interne Widerstände durch Vorgesetzte hindern immer noch 34 Prozent der Unternehmen daran, die Social-Media-Aktivitäten zu planen oder umzusetzen.

 

Foto: iStockPhoto.com

mehr lesen
Kategorie: E-Business
0 Kommentare0

Die „Button-Lösung“ – Auswirkungen für den gesamten E-Commerce

online-kaufen-original-fotolia
© alain wacquier – Fotolia.com

In den letzten Tagen häufen sich Presseberichte zur sogenannten „Button-Lösung“, mit der die Bundesregierung Kostenfallen im Internet bekämpfen möchte. Am Montag hat das Bundesjustizministerium die Werbetrommel für die neue Regelung gerührt, die am morgigen 1. August in Kraft tritt.

Angesichts der üblichen Kommunikation zum Thema, die den Kampf gegen „Abofallen“ als Ziel des Gesetzes in den Mittelpunkt stellt, bedarf es einer wichtigen Klarstellung: Das neue Gesetz betrifft mitnichten nur betrügerische oder irreführende Angebote, sondern faktisch jeden, der in Deutschland E-Commerce-betreibt! Damit keine Missverständnisse entstehen: Wir begrüßen die mit der Button-Lösung verbundene Beseitigung bestehender Rechtsunsicherheiten ausdrücklich, denn die klaren neuen Regelungen werden letztendlich für eine europaweit einheitliche Gestaltung von E-Commerce-Angeboten sorgen.

mehr lesen
Kategorie: Tipps
7 Kommentare7