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Vier Praxistipps für Ihre Anwalts-Homepage

Sie sind mit Ihrer Kanzlei in mehreren Online-Anwaltssuchdiensten eingetragen, wundern sich aber über die dennoch hohe Absprungrate von Besuchern Ihrer Homepage? Dann schauen Sie sich Ihre Webseite doch einmal aus der Perspektive eines potenziellen Mandanten an. Wer auf der Suche nach einem Anwalt ist, stellt sich beim Besuch Ihrer Webseite zunächst zwei Fragen:

  • Habe ich den richtigen Anwalt für mein Problem gefunden?
  • Wie kann ich mit dem Anwalt in Kontakt treten?

Das gilt immer: Es spielt dabei keine Rolle, ob der Besucher gezielt Ihren Namen in die Suchmaske bei Google & Co. eingegeben hat, weil Sie ihm als Anwalt empfohlen worden sind, oder ob er selbst nach einem juristischen Experten für sein Problem forscht.

Nehmen wir an, ein potenzieller Mandant hat Ihr Profil in einem Anwaltssuchdienst im Internet entdeckt.

  • Praxistipp 1: Veröffentlichen Sie auf Ihrem Profil stets ein aktuelles eigenes Porträtfoto.
  • Praxistipp 2: Geben Sie in Ihrem Profil Details über Ihre anwaltlichen Fachgebiete und Tätigkeitsschwerpunkte an.

Der Besucher wird dann eher bereit sein, auf den Link in Ihrem Profil zu klicken, der zu Ihrer Homepage führt.

  • Praxistipp 3: Verunsichern Sie die Besucher Ihrer Webseite nicht: Arbeiten in Ihrer Kanzlei mehrere Anwälte, verlinken Sie Ihr Suchdienst-Profil besser mit der Unterseite, auf dem der Besucher Sie direkt findet. Sonst fragt er sich womöglich, ob er auf überhaupt der richtigen Homepage gelandet ist. Außerdem: Muss der Besucher erst mehrmals auf der Kanzlei-Webseite klicken, bis er Sie gefunden hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er eine komplett neue Suche startet.
  • Praxistipp 4: Verwenden Sie in Ihrem Profil beim Online-Anwaltssuchdienst und auf Ihrer Kanzlei-Webseite immer das gleiche oder zumindest ein ähnliches Bild. Damit kann Sie der potenzielle Mandant auch als den Anwalt identifizieren, nach dem er gesucht hat.

Wenn Sie diese vier Tipps beherzigen, wird sich die Absprungrate von Besuchern Ihrer Kanzlei-Homepage reduzieren. Auf diese Weise werden Sie mehr Kontakte generieren, die dann auch zu Mandaten führen können.

 

Foto: iStockPhoto.com

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Kategorie: Tipps
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Wie Sie Plagiate von Ihrer Homepage aufspüren

Wenn jemand Texte von Ihrer Homepage kopiert und für seine eigene Webseite verwendet, können Sie diese einfach mit Hilfe einer Suchmaschine wie etwa Google aufspüren. Verwenden Sie für eine Stichprobe einfach einen Auszug Ihres Textes, der ein paar Charakteristika (beispielsweise eine besondere Formulierung oder Schreibweise) aufweisen sollte, und geben Sie ihn – in Anführungszeichen gesetzt – in die Suchmaschine ein. Auf diese Weise können Sie schnell fündig werden.

Wer den gesamten Seiteninhalt auf Plagiate überprüfen möchte, dem bieten CopyScape oder TextGuard die Möglichkeit dazu. Der Dienst sucht per Mausklick nach Kopien im Netz, indem er den Inhalt der gesamten Webseite vergleicht.

Foto-Plagiate aufzuspüren, ist indes schwieriger. Mit TinEye können Sie eine reverse Bildersuche starten, um nach Kopien zu fahnden. Wer – etwa als freiberuflicher Fotograf – gestohlenes Bildmaterial aufstöbern will, dem bietet etwa Digimarc einen professionellen Service an: Die eigenen Fotos werden dazu mit einem Wasserzeichen versehen, bevor sie online gestellt werden. Später können Sie mit einem speziellen Programm suchen, ob andere Ihre Bilder kopiert und ins Netz gestellt haben.

Werden Sie fündig, sollten Sie sich an einen Fachanwalt für IT-Recht wenden. Er kann sie beraten, wie Sie am besten gegen den Content-Diebstahl vorgehen sollten. Wenn sich der Verursacher – etwa durch eine WHOIS-Abfrage seiner Webseite – ermitteln lässt, kann der Anwalt ihn kostenpflichtig abmahnen, von ihm eine Unterlassungserklärung fordern und versuchen, ihre Ansprüche auf Schadenersatz durchzusetzen.

 

 

Foto: Daniel Ernst, Fotolia.com

 

 

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Geblitzt auf der Datenautobahn?

Einen Bußgeldkatalog oder ein Punktekonto gibt es im Internet zur Freude vieler  Nutzer nicht. Ob das nun aber wirklich ein Anlass zur Freude ist, fragen sich Surfer  spätestens dann, wenn eine Abmahnung wegen Urheber- oder Markenrechtsverletzung in Haus flattert und drei- bis vierstellige Kostensummen auf den User zukommen.

Im Auftrag der Musikindustrie mahnen Anwälte die Nutzer von Tauschbörsen ab und drohen mit empfindlichen Strafgeldern von mehreren hundert Euro. Grundlage der Abmahnung ist die IP-Adresse, die Rückschlüsse auf den Downloader zulässt. Per Gerichtsbeschluss werden die Betreiber der Leitungsnetze (z.B. Telekom, Telefonica, QSC…) dazu herangezogen, die Informationen aus den Verkehrsdaten zur Ermittlung des Downloaders heraus zu geben.

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Kategorie: Netzkultur
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