Tag Archive für AGB

„Datenschutz muss unabhängig davon gelten, wo der Server steht” – Mechthild Heil im netzpolitischen Interview

Wir setzen unsere lose Folge von Interviews mit netzpolitisch Aktiven der verschiedenen Parteien heute mit verbraucherpolitischen Fragen an die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Mechthild Heil fort.

Mechthild_Heil

Mechthild Heil, MdB und Marcell D’Avis im 1&1-Logistikzentrum in Montabaur

Sie als Verbraucherschutzpolitikern beschäftigen sich schon länger mit der digitalen Welt. Wenn man manche Debatte über Verbraucher im Internet verfolgt, kann man den Eindruck gewinnen, dort gebe es keine mündigen und selbstbestimmten Verbraucher mehr. Müssen Nutzer im Internet mehr an die Hand genommen werden?

Die Möglichkeiten des Internets stellen viele Verbraucher vor große – und vor allem sich ständig ändernde – Herausforderungen. Es ist heute gar nicht mehr möglich, alle AGBen zu lesen, die einem im Alltag begegnen. Und manchmal hat man auch einfach keine andere Wahl, als den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zuzustimmen, wenn ein Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung hat und alle anderen „dabei“ sind – denken Sie an Facebook oder WhatsApp.

mehr lesen
Kategorie: Netzkultur | Netzwelt
0 Kommentare0

Der Weg zum eigenen Online-Shop (Teil 4)

Bisher veröffentlicht:

Sobald Ihr Shop online geht, gilt vor allem eins: Wer nicht gefunden wird, kann nicht verkaufen. Ein für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen optimierter Online-Shop ist daher ebenso eine Grundvoraussetzung für Erfolg wie Benutzerfreundlichkeit. Ein „SEO friendly”-Shop-Template sollte die Struktur Ihres Shops unterstützen, doch es gibt noch weitere Details, die Sie zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO) beitragen können:

Neben Links von externen Webseiten durch den Eintrag in Branchenbücher oder durch Linkpartner sind auch interne Verlinkungen für Suchmaschinen von Bedeutung und können die Rankings unterstützen. Einige Shop-Software-Lösungen können automatisierte interne Querverweise anlegen, diese lassen sich notfalls aber auch manuell erzeugen: ähnliche Produkte, verwandte Kategorien, Angebote vom gleichen Hersteller, Zubehör zu diesem Artikel …

Verbessern Sie die interne Linkstruktur, indem Sie mit Hilfe des „nofollow”-Attributs (Infos dazu bei Google) alle irrelevanten Unterseiten für die Indexierung sperren. Typische Beispiele sind die Kundenkonten-Login-Seiten, der Warenkorb, Bewertungsoptionen oder die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Datenschutzerklärung.

Am wichtigsten aber: Setzen Sie auf ausführliche und vor allem einzigartige Produktbeschreibungen. Einzigartig deswegen, weil Sie sonst nicht kontrollieren können, welche Seite eine Suchmaschine wie Google aus mehreren auswählt – und Sie möchten selbstverständlich mit allen Inhalten gefunden werden. Doppelte Produktbeschreibungen kommen häufig vor, wenn Katalogtexte von Lieferanten übernommen werden: Ob Sie oder Ihr Konkurrent dann in den Ergebnislisten oben stehen, ist reine Glückssache. Meistens wird die ältere und „mächtigere” Seite bevorzugt. Vermeiden Sie also unbedingt „double content”, setzen Sie auf Eigenkreationen ohne Textwiederholungen. Umso detaillierter, ausführlicher und ansprechender die Produktbeschreibungen gestaltet werden, desto höher sind Ihre Erfolgschancen mit Hilfe von Suchmaschinen-Optimierung.

mehr lesen
Kategorie: E-Business
2 Kommentare2

Der Weg zum eigenen Online-Shop (Teil 3)

Bisher veröffentlicht:

Nicht nur die Zahlungsoptionen, sondern der gesamte Online-Shop sollte auf Ihre Kunden einen soliden und vertrauenswürdigen Eindruck machen. Gütesiegel als vertrauensbildende Maßnahme sind eine Möglichkeit, Ihre Kunden darüber zu informieren, dass eine unabhängige Instanz mit ihrem Namen für die Vertrauenswürdigkeit dieses Shops einsteht. Einige bekannte Gütesiegel sind das Prüfzeichen “S@fer Shopping” des TÜV Süd, das EHI-Siegel „Geprüfter Online-Shop“ und Trustedshops.de

Vertrauensbildende Maßnahmen steigern den Umsatz: Nicht nur die Sicherheit eines Zahlverfahrens, auch die Seriosität eines Anbieters spielen bei der Entscheidung für einen Kauf im Online-Shop eine große Rolle. Außerdem würden viele Kunden lieber etwas mehr Geld für ein Produkt ausgeben bei einem Händler, bei dem sie bereits registriert sind, als einen günstigeren aufzusuchen und sich neu zu registrieren.

Rechtliche Stolperfallen zu vermeiden, ist ein weiteres wichtiges Thema im E-Commerce. Serienmäßige Abmahnungen sorgen immer wieder für Unruhe unter Online-Händlern. Doch auch ohne Abmahn-Missbrauch ist es nicht ratsam, sich die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Datenschutzbestimmungen für den eigenen Shop einfach abzukupfern.

Die Checkliste des Blogs Shopbetreiber-Recht.de mit ausführlichen Erläuterungen ist ein guter Einstieg in das Thema, ebenso wie das E-Book  „In 10 Schritten zum rechtssicheren Online-Shop” von Trustedshops und der begleitende kostenlose Check: Ist mein Shop abmahngefährdet?

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie Ihren Online-Shop vor dem Publizieren von einem Rechtsexperten auf alle wichtigen Aspekte prüfen lassen.

 
mehr lesen
Kategorie: E-Business
0 Kommentare0