Die Notch war seit dem iPhone X ein festes Element im Design der Apple-Smartphones und ist bis zum aktuellen iPhone 13 immer kleiner geworden. Bei der nächsten Ausgabe, dem iPhone 14, könnte sie jedoch endgültig durch eine sogenannte Punchhole ersetzt werden.

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Quelle: @BENGESKIN

Schon lange Zeit vor dem Release der iPhone 13-Reihe gab es erste Designkonzepte, die ein iPhone ohne Notch, dafür aber mit Punchhole zeigten. Verantwortlich dafür war der Grafikdesigner Ben Geskin, der bereits im Februar 2019 ein entsprechendes Bild veröffentlicht hat. Grund dafür, dass Apple so lange an der Notch festgehalten hat, war vor allem die einfachere Wiedererkennbarkeit. Der Umriss eines Smartphones mit einer Notch wurde schnell mit einem iPhone in Verbindung gebracht.

Schnelle Wiedererkennbarkeit auch mit Punchhole erwünscht

 

Dass die Smartphone-Bauer aus Cupertino diese Eigenschaft nicht so schnell aufgeben wollen, ist verständlich. Deshalb ist es nicht unwahrscheinlich, dass Apple beim iPhone 14, sofern es denn mit einer Punchhole erscheint, eine Bauweise wählt, die es sonst bei keinem anderen Smartphone gibt. Denkbar wäre ein eher ovaler Ausschnitt, um nicht nur einen Sensor für die Frontkamera, sondern auch die notwendigen Komponenten für die Gesichtsentsperrung via Face ID unterzubringen. Dieser Ausschnitt könnte wiederum mittig platziert werden, während sich viele andere Unternehmen für die Punchhole in der linken oberen Ecke entschieden haben.

LG und Samsung sollen LTPO-Displays mit 120 Hz herstellen

 

Quelle: gizchina.com

Abgesehen davon gibt es weitere Hinweise auf die Ausstattung des iPhone 14, obwohl das iPhone 13 erst vor wenigen Wochen präsentiert wurde. Demnach dürfen wir auf LTPO-Displays mit einer hohen Bildwiederholfrequenz von 120 Hz in allen Modellen und nicht nur in den Pro-Varianten hoffen. Derzeit sind das normale iPhone 13 und das iPhone 13 mini mit LCDs ausgerüstet. Allerdings hat Lieferant Samsung es schwer, die Nachfrage nach den modernen Bildschirmen zu decken, weshalb vermutlich LG dem Konkurrenten zur Seite springen wird. Die Massenproduktion der Displayeinheiten soll Anfang des kommenden Jahres beginnen, was weitere Details ans Licht bringen dürfte.

 

 

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