Viel Smartphone für wenig Geld – diese Plattitüde passt zu den anstehenden Smartphones der Redmi-Note-Serie von Xiaomi wie die Faust aufs Auge. Das Redmi Note 11 und seine Geschwister müssen sich nämlich nicht vor der teureren Konkurrenz verstecken.

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Die Marke Redmi von Xiaomi agiert nun schon seit einigen Jahren unabhängig vom Mutterkonzern und bedient mit seinen Smartphones vor allem die Einsteiger- und Mittelklasse. Das gilt auch für die nächste Generation der Redmi-Note-Serie, die aus drei Geräten namens Redmi Note 11, Redmi Note 11 Pro und Redmi Note 11 Pro+ bestehen soll. Es gibt einige Hinweise darauf, dass ein Launch in Deutschland angedacht ist – allerdings vermutlich erst im nächsten Jahr.

 

Quelle: Redmi (Weibo)

Trotz eines relativ niedrigen Preises kann Redmi in der teuersten Variante wohl Oberklasse-Features wie 120-Watt-Laden unterbringen, wie man es sonst nur vom Xiaomi Mi 11T Pro kennt. Der etwas kleinere Akku mit immer noch überdurchschnittlichen 4.500 mAh im Redmi Note 11 sollte dadurch nach kürzester Zeit an der Steckdose wieder voll sein.

Nur Pro-Modelle mit AMOLED, aber alle mit 120 Hz

 

In Sachen Display und Kameras sind bei den verschiedenen Ausführungen des Redmi Note 11 einige Unterschiede zu erwarten. Alle sollen eine hohe Bildwiederholrate von 120 Hz bieten, das günstigste Modell jedoch mit einem LCD anstelle eines AMOLED-Bildschirms daherkommen. Der Bildschirm soll in einem eher kantigen statt runden Gehäuse mit einem besonders dünnen Rahmen Platz finden.

 

Die Frontkamera ist den Leaks zufolge in einer mittigen Punchhole untergebracht. Der Hauptsensor der Kamera könnte im normalen Redmi Note 11 „lediglich“ 50 MP bieten, während die anderen beiden womöglich mit 108 MP in Form eines Samsung Isocell HM2 aufwarten. Begleitet wird diese Kamera von zwei weitere Sensoren für Ultraweitwinkel und Tiefenkamera.

Stereo-Lautsprecher von JBL

 

Auch zu den inneren Werten gibt es schon Informationen. Demnach werkelt wohl in allen Modellen ein System-on-a-Chip von MediaTek: im Redmi Note 11 der Dimensity 810, im Redmi Note 11 Pro der Dimensity 920 und im Redmi Note 11 Pro+ der Dimensity 1200 AI. In puncto Speicher ist die Rede von bis zu 8 GB RAM und bis zu 256 GB Speicher.

 

Schließlich sind da noch die Lautsprecher, zu denen die neuesten Leaks Hinweise liefern. In den beiden Pro-Geräten könnten Stereo-Speaker von JBL – die wie Harman Kardon zum Samsung-Konzern gehören – zum Einsatz kommen. Im günstigsten Redmi Note 11 ist vermutlich nur ein Mono-Lautsprecher verbaut.

Launch in China steht kurz bevor

 

Quelle: Redmi (Weibo)

Scheinbar wird die neue Redmi-Note-11-Familie bereits am 28. Oktober vorgestellt, jedoch vorerst nur im Heimatland China. Das preiswerteste Gerät soll aktuellen Gerüchten zufolge für gerade einmal umgerechnet 160 Euro (1.199 Yuan) über die Ladentheke gehen. Wie eingangs erwähnt, ist ein offizieller Launch zu etwas höheren Euro-Preisen hierzulande nicht ganz unwahrscheinlich, dürfte jedoch noch ein paar Monate auf sich warten lassen.

 

 

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