Wir werfen einen Blick auf die verschiedenen Modelle der Redmi Note 10 Reihe, die Xiaomi bereits Anfang 2021 vorgestellt hat. Welches Gerät technisch am besten abschneidet und worin die Unterschiede der Android-Smartphones liegen, lesen Sie hier.

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Abb.: Redmi Note 10S

Auch wenn Redmi und Xiaomi eigentlich nun seit mehreren Jahren getrennt voneinander agieren sollten, sind die beiden Marken nicht ganz so scharf zu trennen. Redmi hat die Eigenheit von Xiaomi, das Smartphone-Portfolio etwas unübersichtlich zu gestalten, nämlich übernommen. Ein Paradebeispiel dafür ist die Redmi-Note-10-Serie, bei der die Unterschiede auf den Datenblättern der einzelnen Modelle größer sind, als man bei den ähnlichen Namen zunächst vermuten möchte. Wenngleich in Deutschland nicht einmal alle Ausführungen erhältlich sind, werden hierzulande immerhin vier Modelle verkauft: Redmi Note 10, Redmi Note 10 5G, Redmi Note 10S und Redmi Note 10 Pro.

Display

 

Es könnte auf den ersten Blick so aussehen, als wäre immer das gleiche Displaypanel verbaut, da in allen Fällen die Selfiecam in einer mittig platzierten Punchhole untergebracht ist, allerdings gibt es teils eklatante Unterschiede beim Bildschirm unter den Redmi-Note-10-Modellen. So setzen alle Modelle auf ein AMOLED, nur das Note 10 5G besitzt ein LCD-Panel – dafür aber mit einer Bildwiederholrate von 90 Hz. Eine höhere Bildrate bietet nur das Redmi Note 10 Pro mit 120 Hz.

 

Darüber hinaus gibt es jedoch auch bei der Größe ein paar Differenzen. Redmi Note 10 und 10S sind mit 6,43 Zoll Diagonale die kleinsten Geräte, das Redmi Note 10 5G liegt mit 6,5 Zoll etwas darüber. Mit 6,67 Zoll ist das Note 10 Pro das größte Modell der Serie. Gemein haben jedoch alle Smartphones die Full-HD+-Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln.

Leistung und Arbeitsspeicher

 

Abb.: Redmi Note 10

Zweimal setzt Redmi auf Snapdragon-Chips, zweimal auf SoCs von MediaTek. Das Note 10S ist angesichts eines Helio G95 mit dem schwächsten Chip ausgestattet, gefolgt vom Note 10 mit einem Snapdragon 678. Das Note 10 5G verspricht mit einem Dimensity 700 einen etwas geringeren Stromverbrauch, während das Note 10 Pro mit einem Snapdragon 732G die meiste Leistung mitbringen dürfte. Die Auswahl an Konfigurationen des Arbeitsspeichers ist in Deutschland beschränkt, weshalb es das Note 10S beispielsweise nur mit 6 GB zu kaufen gibt, das Note 10 5G hingegen nur mit 4 GB. Das Redmi Note 10 Pro gibt es allerdings auch mit 8 GB Arbeitsspeicher.

Akku, Speicher und 5G

 

Der Akku unterscheidet sich mit 5.000 mAh zumindest in puncto Größe nicht bei den verschiedenen Varianten des Redmi Note 10, dafür aber im Hinblick auf die Ladegeschwindigkeit. Diese beträgt im Regelfall nämlich 33 Watt, wovon nur das Note 10 5G mit 18 Watt abweicht. Alle Modelle verfügen über einen USB-C-2.0-Port sowie einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für kabelgebundene Kopfhörer.

 

Der UFS-2.2-Flashspeicher hat je nach Modell Platz für 64 bzw. 128 Gigabyte und kann per microSD erweitert werden. Entgegen dem Namen ist das Note 10 5G übrigens nicht das einzige Gerät, das den neuen Mobilfunkstandard unterstützt, denn auch das Note 10 Pro ist 5G-fähig. Für eine Zertifizierung nach IP53-Standard hat es allerdings ausschließlich beim Note 10 5G leider nicht gereicht.

 

Alle Geräte werden mit MIUI 12 auf Basis von Android 11 ausgeliefert, so wie auch auf allen anderen aktuellen Xiaomi-Smartphones. Ab 2022 soll sich die Oberfläche bei Redmi allerdings zumindest optisch von der auf Xiaomi-Geräten abheben. Dann sollte es höchstwahrscheinlich auch das Update auf Android 12 geben.

Kameras

 

Abb.: Redmi Note 10 Pro

Die drei bis vier Sensoren, die in den Smartphones der Redmi-Note-10-Familie zum Einsatz kommen, wurden bei jedem Modell unterschiedlich zusammengestellt. In Note 10, Note 10 5G und Note 10S haben Tiefen- und Makrosensor eine Auflösung von lediglich 2 MP. Nur das Note 10 Pro hebt die Auflösung des Makrosensors auf 5 MP an.

 

Note 10 und Note 10 5G vertrauen auf den gleichen 48-MP-Hauptsensor, beim 10S kommt ein Hauptsensor mit 64 MP zum Einsatz. Lediglich das Note 10 Pro bewegt sich, zumindest hinsichtlich Megapixel, mit 108 MP auf Oberklasseniveau. Übrigens verzichtet das Note 10 5G als einziges auf einen 8-MP-Weitwinkel-Sensor.

 

Selfie-Macher sind dank 16-MP-Sensor auf der Front mit dem 10 Pro ebenfalls am besten bedient, doch auch Note 10 und Note 10S sind mit 13 MP vorne noch gut aufgestellt. Das Note 10 5G macht mit einer 5-MP-Kamera die Selfies mit der niedrigsten Auflösung.

Fazit

 

Ohne Frage ist das Note 10 Pro das technisch beste Gerät, dafür sorgt allein der scharfe und flüssige 120-Hz-AMOLED-Bildschirm. Doch auch in Sachen Kamera und Leistung hat es im Vergleich zu den Geschwistermodellen die Nase vorn. Es ist jedoch auch das teuerste der vorgestellten Smartphones.

 

Abb.: Redmi Note 10

Ein beachtliches Preis-Leistungs-Verhältnis kann das Note 10 erzielen. Wer aber zum Beispiel gerne unterwegs auf dem Smartphone zockt, wird die 90 Hz des Bildschirms im Note 10 5G abgesehen vom 5G-Modul zu schätzen wissen. Das Note 10S bringt schließlich viele Vorzüge des Note 10 mit, legt aber mehr Wert auf eine höhere Fotoqualität und hat standardmäßig mehr Arbeitsspeicher mit an Bord.

 

 

Tipp
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Quellen: