Neueste Leaks zur Galaxy S22-Reihe zeigen das S22 Ultra im eckigen Note-Design, die Modelle S22 und S22+ sollen dagegen weiterhin rund, aber etwas breiter werden. Über das Kameradesign herrscht Unstimmigkeit, wir haben alle Spekulationen für Sie zusammengefasst.

Robin Cromberg
RobinCromberg
Robin ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Drei Galaxy S22-Modelle, mit kleineren Abmessungen

 

Die Vorstellung der nächsten Samsung Galaxy-Flaggschiffe wird erst im Frühjahr 2022 erwartet, doch die Gerüchte, Leaks und Spekulationen überschlagen sich bereits seit Monaten. Die Galaxy S22-Reihe soll aus drei Modellen bestehen, neben dem regulären S22 wird es wohl ein S22+ und ein S22 Ultra geben.

 

Immer wieder tauchen Berichte auf, denen zufolge die gesamte S22-Reihe kleiner werden soll, als ihre Vorgänger. Damit würde Samsung auf den Trend reagieren, der beispielsweise bei Apple bereits seit mehreren Generationen mit schrumpfenden Smartphones zu beobachten ist. Weitere Leaks, nach denen die S22-Reihe geringere Akkukapazitäten erhalten sollen, bestätigten diese Berichte. Kleinere Akkus würden kompaktere Abmessungen ermöglichen, könnten aber durch energiesparende Komponenten wie ein neues OLED-Panel oder den Exynos 2200-Chip kompensiert werden.

S22 Ultra wird zum neuen Note: Deutlicher Kontrast zu S22 und S22+

 

Neueste Informationen deuten nun allerdings darauf hin, dass sich das Flaggschiff S22 Ultra diesmal deutlich von den Modellen S22 und S22+ unterscheiden wird. Dass das größte und leistungsstärkste Modell der S22-Reihe mit einem eigenen Steckplatz zum Verstauen des S-Pens ausgestattet wird, ist bereits länger bekannt. Offenbar sollen das Galaxy S22 Ultra und seine Nachfolger zukünftig die eingestellte Note-Reihe ersetzen.

 

Den Anfang macht der bekannte Leaker Ice Universe (@UniverseIce auf Twitter): Ihm wurden offenbar Fotos der Displayschutzgläser der Modelle Galaxy S22 und S22+ zugespielt, die einen Ausblick auf deren Design geben. Im Vergleich mit den Vorgängern S21 und S21+ ist kaum ein Unterschied bemerkbar, die neue Generation wirkt höchstens ein Stück breiter. Dieser Eindruck liegt darin begründet, dass die S22-Reihe einige Millimeter an Länge, aber nur knapp einen Millimeter an Breite einbüßt.

 

Ein überraschend neues und dennoch wohlbekanntes Design zeigt der Leaker Tron mit CAD-Zeichnungen des Galaxy S22 Ultra. Während die Modelle S22 und S22+ weiterhin runde Ecken aufweisen, wird der Bildschirm des S22 Ultra offenbar eckig – und gleicht damit immer mehr den Galaxy Note-Geräten.

 

Widersprüchlich werden dagegen die Leaks zur geplanten Kameraausstattung. Während die genauen Spezifikationen der einzelnen Linsen noch unbekannt sind, entflammt im Netz eine hitzige Debatte über die Ausrichtung des Kameramoduls sowie der Form der Frontkamera.

Streitfrage Kameradesign: P-förmig oder doch freiliegend?

 

In den besagten CAD-Modellen von Tron sind weiterhin seitlich eingelassene Kamerabuckel zu sehen, die denen der Galaxy S21-Reihe gleichen. Die niederländische Seite LetsGoDigital hat dagegen Renderings geteilt, die das Galaxy S22 Ultra ohne zusammengefasstes Kameramodul, dafür mit fünf einzelnen Linsen zeigen. Auch eine Waterdrop-Notch, also eine tropfenförmige Frontkamera am oberen Displayrand, ist im Gespräch und findet viel Anklang bei Samsung-Fans, die sich eine Alternative zum freistehenden „Punchhole“ wünschen.

 

Quellen: