Wie erwartet hat Apple rund einen Monat nach seinem iPhone-13-Event eine Reihe weiterer Produkte im Oktober 2021 vorgestellt. Darunter sind unter anderem neue MacBook Pro-Modelle und eine Neuauflage der AirPods.

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll

 

Fans wurden aufgrund der vorherigen Berichterstattung wahrscheinlich wenig davon überrascht, dass Apple bei seinem Event eine neue Generation des MacBook Pro im Gepäck hatte. Für eine echte Überraschung sorgte, wie stark die neuen Chips aus eigener Entwicklung zumindest den offiziellen Zahlen nach sein werden. Die Gerüchteküche deutete eigentlich nur auf einen Chip unter dem Namen M1X hin, tatsächlich wurden es dann aber zwei: M1 Pro und M1 Max.

M1 Pro und M1 Max: Die besten Apple-Chips bislang

 

Bislang kam der M1-Chip nur im MacBook Air, dem iPad Pro und dem iMac mit 24 Zoll zum Einsatz, während die Pro-Modelle des MacBooks weiterhin auf Intel-Prozessoren vertrauten. Das ändert sich ab sofort, denn Apple strebt eine Zukunft unabhängig von dem amerikanischen Halbleiterhersteller an. Der M1 Pro beherbergt bis zu 10 CPU-Kerne und bis zu 16 GPU-Kerne. Mit einer Speicherbandbreite von bis zu 200 GB/s richtet sich das MacBook Pro vor allem an Anwender, die zum Beispiel viel mit Videobearbeitung zu tun haben.

 

M1 Max-Chip; Quelle: Apple

Den M1 Max nennt Apple den „weltweit leistungsstärksten Chip für ein Pro Notebook“ und es fällt nicht schwer, das zu glauben. Er ist mit bis zu 32 GPU-Kernen, einer Speicherbandbreite von bis zu 400 GB/s und Support für bis zu 64 GB Arbeitsspeicher ausgerüstet, was besonders 3D-Künstlern und allen anderen Nutzern, die riesige Dateien verarbeiten müssen, entgegenkommen soll. Der M1 Max ist nur im MacBook Pro mit 16 Zoll verfügbar.

MacBook Pro jetzt auch mit Notch

 

Neben den Chips sorgte noch eine Designentscheidung für eine große Überraschung: Die vom iPhone bekannte Notch hält nämlich auch beim hochauflösenden Retina-XDR-Bildschirm des MacBook Pro Einzug. Sie bietet Platz für eine Webcam, die immerhin Full-HD-Auflösung mitbringt, jedoch keine Unterstützung für eine Gesichtsentsperrung via Face ID. Die neuen Chips ermöglichen außerdem extreme Akkulaufzeiten: Bis zu 17 Stunden Videowiedergabe verspricht Apple beim 14-Zöller, bis zu 21 Stunden sogar beim 16-Zöller. Übrigens bringt Apple den gefeierten MagSafe-Anschluss zum Aufladen anstelle von USB-C zurück.

 

Das günstigste MacBook Pro mit 14 Zoll, 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher startet bei 2.249 Euro, das 16-Zoll-Modell mit gleicher Ausstattung bei 2.749 Euro. Ein MacBook Pro mit M1 Max, 32 GB RAM und 1 TB SSD schlägt mit mindestens 3.849 Euro zu Buche.

AirPods (3. Generation)

 

Quelle: Apple

Nach den AirPods, AirPods (2. Generation) und AirPods Pro folgt nun die 3. Generation der True-Wireless-Kopfhörer, die 3D-Audio, Kopftracking und einen Drucksensor zur besseren Steuerung besitzen. Dank IPX4-Zertifizierung sind sowohl Hörer als auch Case wasser- und schweißdicht. Das Design hat eine Überarbeitung erhalten und das Ladecase erinnert mit einem breiteren Format eher an das der AirPods Pro.

 

Apropos laden: Fünf Minuten am Strom sollen für eine Stunde Laufzeit reichen, eine volle Ladung für sechs Stunden Musikwiedergabe oder vier Stunden Telefonie. Zusammen mit dem Case erweitert sich die Betriebsdauer auf bis zu 30 Stunden. Außerdem können sie nun komfortabel über MagSafe aufgeladen werden. Die AirPods (3. Generation) starten zum Preis von 199 Euro, die 2. Generation fällt auf 149 Euro. Die AirPods Pro werden weiterhin für 279 Euro mit MagSafe-Ladecase vertrieben.

HomePod mini in neuen Farben

 

Quelle: Apple

Der Sprachassistent HomePod mini wird ein Jahr nach seiner ersten Veröffentlichung in drei neuen Farboptionen angeboten statt nur in Weiß und Space Grau. Hinzu kommen Blau, Gelb und Orange, die sich weder preislich noch technisch von den vorherigen beiden Ausführungen unterscheiden. Der HomePod mini und kann ab sofort für 99 Euro bestellt werden.

 

 

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