Am Morgen war Ihr Smartphone-Akku noch zu 100 Prozent geladen, doch schon im Laufe des Nachmittages rutscht die Anzeige in den roten Bereich? Falls die Batterie Ihres Handys nicht mehr den ganzen Tag lang durchhält oder Sie ein Akku-Backup für Notfälle benötigen, dann sind Powerbanks eine Lösung. Die mobilen Zusatz-Akkus sind äußert praktische und in den meisten Fällen auch sichere Gadgets. Hier erfahren Sie, was Sie vor dem Powerbank-Kauf und bei der täglichen Nutzung unbedingt wissen sollten.

Jessica Gietz
JessicaGietz
Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
Alle Beiträge

Brand- und Explosionsgefahr: TÜV warnt vor minderwertigen Powerbanks

 

Quelle: shutterstock

Ihr Smartphone ist schon älter und der Akku nicht mehr im besten Zustand? Dann können Sie entweder die Handy-Batterie tauschen lassen oder sich eine Powerbank kaufen. Je nach Modell und Hersteller übernehmen Experten den Akkutausch ab 25 Euro. Powerbanks sind hingegen oft günstiger erhältlich. Auch müssen Sie so das Handy nicht zur Reparatur einschicken oder zu einem Händler zum Akku-Wechsel bringen. Deshalb entscheiden sich viele Smartphone-Nutzer für Powerbanks. Doch nun hat der TÜV-Verband ausdrücklich davor gewarnt, dass vor allem minderwertige Akkus bei unvorsichtiger Nutzung gefährlich werden können. Die mobilen Zusatz-Akkus können nämlich ladende Smartphones oder Tablets beschädigen, in Brand geraten oder im schlimmsten Fall sogar explodieren. Doch keine Sorge: Diese „worst cases“ treten nicht ein, wenn Sie die nachfolgenden Tipps vor dem Kauf und während der Powerbank-Nutzung berücksichtigen.

Beim Powerbank-Kauf auf Sicherheitszertifikate achten

 

Quelle: GettyImages

Wie auch beim Smartphone-Kauf gilt: Ist ein Angebot zu günstig, um wahr zu sein, dann lassen Sie vorsichtshalber besser die Finger davon. Achten Sie vor dem Kauf einer Powerbank unbedingt auf unabhängige Zertifikate, z. B. auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit oder die CE-Kennung. Mit letzterer bestätigt der Hersteller, dass er die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen einhält. Auch TÜV-Prüfzeichen sind ein Qualitätsmerkmal bei Powerbanks und damit eine klare Empfehlung für einen Kauf.

 

Tipp
Denken Sie im zweiten Schritt auch daran, in welchen Situationen die neue Powerbank zum Einsatz kommen soll. Wer den Zusatz-Akku beim Camping oder für die nächste Festival-Saison nutzen möchte, sollte auf eine entsprechende IP-Zertifizierung zum Schutz vor Wasser und Staub achten. Die Schutzklasse „IP67“ garantiert beispielsweise, dass die Powerbank staubgeschützt und für 30 Minuten wasserdicht ist bei bis zu einem Meter Tiefe.

Unsere Tipps: Powerbanks richtig nutzen und lagern

 

Powerbanks sind praktische Alltagsgadgets, die bei einem verantwortungsvollen Umgang sehr sicher sind. Prüfen Sie beim ersten Laden gelegentlich die Temperatur der Powerbank. Wird diese so heiß, dass sie sich nicht mehr in der Hand halten lässt, wird empfohlen den Anschluss sofort zu trennen.

 

Achten Sie auch ansonsten darauf, dass der mobile Akku nicht überhitzt – das kann beispielsweise passieren, wenn die Powerbank über Nacht geladen oder im Sommer bei warmen Temperaturen im Auto liegengelassen wird.

 

Vorsicht ist außerdem geboten, wenn die Powerbank beschädigt ist: In der Akkuzelle kann es dann zu einem Kurzschluss kommen. Dadurch entsteht Hitze – und im schlimmsten Fall ein Brand. Ist Ihnen die Powerbank auf den Boden gefallen, prüfen Sie, ob sich das Gehäuse verformt bzw. aufbläht oder gar an einigen Stellen verschmilzt. Auch angelaufene Stellen an Metallteilen sollten nicht ignoriert werden – entsorgen Sie das Gerät stattdessen besser fachgerecht. Ist das alles nicht der Fall, wird der mobile Akku mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schaden davongetragen haben und Sie können ihn weiter wie gewohnt zum Akku-Laden nutzen.

 

 

 

Quellen: