Mit dem Galaxy Z Flip3 ist das dritte Kompakt-Foldable von Samsung erschienen. Worin es sich vom Galaxy Z Flip und Galaxy Z Flip 5G unterscheidet, klären wir in diesem Vergleich.

Tim Metzger
TimMetzger
Tim ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Foldable-Neuheit ist günstiger als Vorgängermodelle

 

Im Februar 2020 brachte Samsung das erste Galaxy Z Flip für 1.480 Euro auf den Markt, rund ein halbes Jahr später folgte ein leicht angepasstes 5G-Modell für 1.549 Euro. Nun startet Ende August 2021 mit dem Galaxy Z Flip3 5G das neuste Modell. Während die letztjährigen Flip-Modelle einzig mit 8 + 256 Gigabyte Speicher ausgestattet waren, gibt es beim Z Flip3 zusätzlich eine günstigere Variante mit 8 + 128 Gigabyte. Die Foldable-Neuheit kostet offiziell 1.049 oder 1.099 Euro und ist somit deutlich günstiger als zuvor. Zudem bietet Samsung das neue Modell in mehr Farben an: Cream, Phantom Black, Green und Lavender gibt es im regulären Handel, Grey, White sowie Pink nur im Samsung-Onlineshop.

Das Galaxy Z Flip3 ist robuster und wasserdicht

 

Beim dritten Modell des modernen Klapphandys hat Samsung nicht nur optische Änderungen am Gehäuse vorgenommen. Die zwei Kameras auf der Rückseite sind nun nicht mehr in einem horizontalen Rechteck angeordnet, sondern sitzen einzeln in vertikaler Position. Dadurch gibt es hinten mehr Platz für das größere Cover-Display, welches in der Diagonalen neuerdings 1,9 statt 1,1 Zoll misst. Entsprechend löst der sekundäre Bildschirm auch höher auf, konkret mit 260 x 512 Pixeln, während es zuvor 112 x 300 Pixel waren. Aufgrund der gewachsenen Bildschirmfläche lassen sich mehr Informationen darstellen, beispielsweise ganze Nachrichten oder Kalendereinträge.

 

Das flexible Hauptdisplay auf der Innenseite ist zwar nicht größer geworden, bietet aber trotzdem eine spürbare Verbesserung: eine doppelt so hohe Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Die Auflösung und Helligkeit sind ebenso leicht auf 2.640 x 1.080 Pixel sowie bis zu 1.200 Nits angestiegen.

 

Des Weiteren hat der Hersteller das faltbare Smartphone stabiler gemacht. Mindestens 200.000 Mal lässt sich das Scharnier wie gehabt laut Samsung auf- und zuklappen, doch das Galaxy Z Flip3 übersteht sogar längeres Untertauchen in Wasser. Für ein Foldable ist eine IPX8-Zertifizierung ein Novum. Zudem soll das Ultra-Thin-Glass (UTG) auf dem flexiblen AMOLED-Display 80 Prozent widerstandsfähiger als bei der ersten Generation sein. Die Kameralinsen sind zusätzlich durch Gorilla Glass DX geschützt und der Aluminiumrahmen ist 10 Prozent stabiler geworden.

Leistungsstarker Prozessor mit 5G-Konnektivität

 

Beim ersten Galaxy Z Flip setzte Samsung noch auf Qualcomms Snapdragon 855+ ohne 5G-Modem. Die Unterstützung für den neuen Mobilfunkstandard brachte dann das mit einem Snapdragon 865+ ausgestattete 5G-Modell mit sich. Auch das Galaxy Z Flip3 beherrscht wieder 5G dank des integrierten Snapdragon 888. Der Chip bietet mehr Leistung als das Vorgängermodell und steckt zugleich im Galaxy Z Fold3 und vielen anderen Top-Smartphones aus 2021.

 

Abseits der neueren Benutzeroberflächen-Version One UI 3.1 sind die sonstigen Spezifikationen unverändert. Erneut kommt ein Akku mit 3.300 Milliamperestunden zum Einsatz, der lediglich mit 15 Watt per USB-C oder mit 10 Watt kabellos geladen werden kann. Das neueste Flip-Modell beinhaltet übrigens erstmals Stereolautsprecher.

 

Die Kameras sind ebenfalls unverändert. Es gibt eine Haupt- und eine Weitwinkelkamera mit je 12 Megapixeln sowie eine 10-Megapixel-Frontkamera. Selfies lassen sich allerdings auch einfach im zugeklappten Zustand mit der Hauptkamera knipsen, da das Cover-Display eine Vorschau anzeigt.

Fazit

 

Auf den ersten Blick hat sich beim Wechsel vom Galaxy Z Flip (5G) zum Galaxy Z Flip3 5G nicht sonderlich viel verändert. Die wesentlichen Neuerungen beschränken sich auf äußere Eigenschaften. Hervorzuheben sind das größere Cover-Display, 120 statt 60 Hertz beim Hauptbildschirm, die IPX8-Zertifizierung und die Stereolautsprecher. Vor allem lohnt sich das neueste Modell aber aufgrund der deutlich niedrigeren Preise. Auf bessere Kameras oder Akku-Eigenschaften wurde hingegen verzichtet und auch der neue Prozessor dürfte in der Praxis für keinen spürbaren Unterschied sorgen. Wer mit 128 Gigabyte Speicherplatz auskommt, kann nun allerdings etwas Geld sparen.

 

 

Tipp
Sie interessieren sich für das Samsung Galaxy Z Flip3, die einmaligen Anschaffungskosten sind Ihnen aber zu hoch? In Kombination mit einer 1&1 All-Net-Flat wird das Foldable zu deutlich attraktiveren Konditionen hier im 1&1 Shop angeboten.