Es hat etwas länger auf sich warten lassen, doch jetzt ist das Mi Mix 4 von Xiaomi endlich offiziell. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem eine Under-Display-Camera, ein leistungsfähiger SoC, eine schnelle Ladetechnologie und die „UWB“-Technik. Welche Eigenschaften hat das Smartphone noch zu bieten?

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Quelle: Xiaomi

Xiaomi hat nach langer Wartezeit nun endlich den nächsten, regulären Ableger der Mi-Mix-Reihe vorgestellt - wenn man die eher experimentellen Mi Mix Alpha und Mi Mix Fold mal außen vorlässt. Das Mi Mix 4 ist ein Smartphone der Superlative und sticht vor allem durch die beinahe unsichtbare Selfiekamera hervor.

Neuster Snapdragon-Chip

 

Als SoC hat Xiaomi zum derzeit bestmöglichen Chip gegriffen, der erst vor kurzem eingeführt wurde. Der Qualcomm Snapdragon 888+ tritt in die Fußstapfen des Flaggschiff-Prozessors, der seit Ende 2020 in einer ganzen Reihe an Highend-Geräten werkelt. In Sachen Speicher ist das Mi Mix 4 mit 8 oder 12 GB RAM sowie 128, 256 oder 512 GB UFS-3.1-Flash für den internen Speicher ausgerüstet.

 

Der Akku ist mit 4.500 mAh schon stattlich dimensioniert, überdurchschnittlich sind aber die Ladeleistungen von 120 Watt kabelgebunden und 50 Watt kabellos. Abgesehen von NFC, 5G und Wi-Fi 6 ist das Mi Mix 4 auch mit Ultra-Wideband (UWB) auf dem neusten Stand der Technik. Im Übrigen ist es als eins der wenigen Xiaomi-Smartphones nach IP68 als staub- und wasserdicht zertifiziert.

Die versteckte Frontkamera unter dem Display

 

Quelle: Xiaomi

Auf der Front sitzt ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit 2.400 x 1.080 Pixeln und einer erhöhten Bildwiederholrate von 120 Hz. Um ohne Notch oder Punchhole ein möglichst hohes Verhältnis zwischen Bildschirm und Vorderseite zu erreichen, nutzt Xiaomi die innovative Technologie der „Under-Display-Camera“, welche bislang nur ZTE im Axon 20 und Axon 30 verbaut hat. Der Displaybereich über der 20-MP-Selfiekamera besitzt eine spezielle Pixel-Matrix, die einerseits für eine gute Displaydarstellung sorgen soll und gleichzeitig Licht für den Kamerasensor durchlassen kann. Laut Xiaomi ist der entsprechende Bereich mit dem bloßem Auge nicht zu erkennen.

 

Die Hauptkamera auf der Rückseite basiert auf dem gleichen Sensor, der auch schon in Smartphones wie dem Xiaomi Mi 11 zum Einsatz kam. Der ISOCELL Bright HMX löst mit 108 MP auf und wird von einem 13-MP-Ultraweitwinkel und einem 8-MP-Zoom-Sensor mit fünffacher optischer Vergrößerung begleitet.

Zunächst nur für China geplant

 

Quelle: Xiaomi

Zunächst ist das Xiaomi Mi Mix 4 mit einer Keramikrückseite in Schwarz, Weiß und Grau leider nur in China erhältlich. Genaueres zu einem globalen Launch hat das Unternehmen bislang nicht verlauten lassen. Im Heimatland wird das Smartphone ab dem 16. August zu einem Preis von umgerechnet etwa 660 Euro (4.999 Yuan) für die günstigste Ausführung mit 8+128 GB verkauft.

 

 

 

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