Heizkosten machen bis zu drei Viertel der Energiekosten eines Haushalts aus. Der Umwelt sowie der Gesundheit und dem eigenen Geldbeutel zuliebe ist richtiges Heizen und Lüften deshalb umso wichtiger. So sollte beim Stoßlüften das Heizungsventil zugedreht werden, da sonst weiter neue Wärme produziert wird, die durch die offenen Fenster verloren geht. Im Smart Home müssen Sie die Thermostate nicht manuell herunterregeln – vernetzte Sensoren nehmen Ihnen diesen Schritt ab.

Jessica Gietz
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Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
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Wenig komfortabel und mühsam: Heizungsventile manuell zudrehen

 

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Regelmäßiges Stoßlüften ist wichtig für ein gutes Raumklima und die eigene Gesundheit – im Zuge der Corona-Pandemie wurde dafür ein ganz neues Bewusstsein geschaffen. Mehrmals täglich sollten Sie die Fenster in allen Räumen – ob zuhause oder im Büro – für einige Minuten öffnen, damit „verbrauchte“ Luft durch sauerstoffreiche Luft ausgetauscht werden kann. Experten empfehlen währenddessen das Heizungsventil zuzudrehen. Der Grund: Trifft kalte Luft von außen auf den Temperaturfühler am Ventil, wird dieses sofort geöffnet und die Heizung erzeugt Wärme. Sind die Fenster dann immer noch offen, heizt man sozusagen aus dem Fenster hinaus. Energiekosten lassen sich also einfach einsparen, indem das Heizungsventil beim Lüften geschlossen ist. Das ist auch manuell schnell erledigt, jedoch sind Sie damit je nach Wohnungs- bzw. Hausgröße eine ganze Weile beschäftigt – und das mehrmals am Tag.

Zeit und Energiekosten sparen dank spezieller Sensorik von smarten Thermostaten

 

Im Smart Home können Sie sich die Extra-Handgriffe zum Zudrehen der Ventile als auch den Zeitaufwand dafür sparen. Vernetzte Thermostate schließen die Ventile am Heizkörper automatisch, wenn Sensoren einen Temperaturabfall innerhalb weniger Minuten messen. Diese Funktion nennt sich „Fenster-auf-Erkennung“ und ist im Smart Home für jeden einzelnen Heizkörperregler aktiv. Die verschiedenen Parameter, bei welchem Temperaturabfall das Thermostat das Ventil für wie lange schließt, lassen sich individuell festlegen. Die „Fenster-auf-Erkennung“ ist eine praktische Funktion, die im Alltag nicht nur den Komfort-Faktor steigert, sondern auch dazu beiträgt, die Energiekosten durch smartes Heizen dauerhaft gering zu halten.

Ab sofort beim Lüften Heizkosten reduzieren – mit der „Fenster-auf-Erkennung“ im Smart Home

 

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Sie haben noch keine smarte Heizungsanlage und fürchten nun hohe Kosten für den Umbau? Keine Sorge, denn jede Heizung lässt sich mit einzelnen Geräten kostengünstig nachrüsten. Um smart zu heizen, indem Sie die „Fenster-auf-Erkennung“ oder auch individualisierbare Heizschaltpläne nutzen, benötigen Sie lediglich und eine verbundene FRITZ!Box. Die meisten 1&1-Kunden haben letztere bereits zuhause – in Form eines 1&1 HomeServers . Für das Anschließen und Einrichten von 1&1 Smart Home-Thermostaten brauchen Sie keinen Fachmann – die Montage und Inbetriebnahme ist in wenigen Minuten erledigt. Lüften Sie anschließend zum ersten Mal wieder, ist die „Fenster-auf-Erkennung“ bereits aktiv. Effizientes Heizen und Energiekosten-Sparen war nie einfacher und komfortabler.

 

 

Tipp
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