Die Xiaomi-Submarke Poco bringt erneut ein Redmi-Modell aus China unter neuem Namen auf den hiesigen Markt. Das sogenannte Poco X3 GT startet wohl für unter 300 Euro und die Ausstattung des 5G-Smartphones kann sich dafür durchaus sehen lassen.

Tim Metzger
TimMetzger
Tim ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
Alle Beiträge

Unter der Poco-Flagge gelangt das bislang nur in China erhältliche Redmi Note 10 Pro 5G in Kürze auch nach Deutschland. Erst kürzlich stellte die Budget-Submarke von Xiaomi das Poco F3 GT vor. Das neue Poco X3 GT sortiert sich genau darunter ein und gilt gleichzeitig als Alternative zum Poco X3 Pro, obwohl beide X3-Modelle sich optisch sowie technisch klar unterscheiden. Mit 6 + 128 Gigabyte Speicher kostet das Smartphone 299 US-Dollar, mit 8 + 256 Gigabyte beträgt der Preis dann 329 US-Dollar. Der Marktstart erfolgt Anfang August zuerst in Südostasien, Lateinamerika, Afrika und dem Mittleren Osten. Laut XDA Developers soll es auch nach Europa gelangen.

 

Wann das Smartphone hierzulande startet und wie die Europreise ausfallen, verriet Poco derzeit nicht. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es für 299 Euro oder weniger in Deutschland erscheint. Schließlich verkauft die Submarke das Poco X3 Pro ab 229,90 Euro und das Poco F3 ab 329,90 Euro. Farblich stehen die Optionen Stargaze Black, Cloud White und Wave Blue zur Auswahl.

120 Hertz und ein schneller MediaTek-Chip

 

Das Poco X3 GT misst 163,3 x 75,9 x 8,9 Millimeter und wiegt trotz des Kunststoffgehäuses 193 Gramm. Im Rahmen sitzen unter anderem Stereo-Lautsprecher, ein USB-C-Anschluss, ein Infrarotsender und ein Fingerabdrucksensor. Das durch Gorilla Glass Victus geschützte LC-Display löst mit 2.400 x 1.080 Pixeln auf und misst diagonal 6,6 Zoll. Der Hersteller hat zwar auf AMOLED verzichtet, bietet dafür aber eine Bildwiederholrate von 120 Hertz. In einem kleinen Loch nahe dem oberen Bildschirmrand befindet sich die 16 Megapixel Frontkamera. Auf der Rückseite gibt es eine 64-Megapixel-Hauptkamera, eine Weitwinkelkamera mit 8 Megapixeln sowie einen 2-Megapixel-Makrosensor.

 

Als Prozessor hat die Xiaomi-Submarke den MediaTek-Chip Dimensity 1100 gewählt. Er ist eine geringfügig langsamere Version des Dimensity 1200, welcher beispielsweise auch im OnePlus Nord 2 steckt. Die Leistung ist in etwa zwischen Qualcomms Snapdragon 860 und Snapdragon 870 einzuordnen – diese Prozessoren kommen im Poco X3 Pro respektive Poco F3 zum Einsatz.

5G und 67-Watt-Schnellladen

 

Im Gegensatz zum Snapdragon 860 im Pro-Modell des Poco X3 beinhaltet der Dimensity 1100 ein 5G-Modem für den neuen Mobilfunkstandard. Auch aktuelles Wi-Fi 6, NFC und Bluetooth 5.2 beherrscht das Smartphone. Beim Massenspeicher verwendet Poco schnellen UFS 3.1, allerdings lässt sich der Speicherplatz nicht erweitern. Ab Werk dient MIUI 12.5 auf Basis von Android 11 als Betriebssystem. Nicht nur bei der Akkukapazität von 5.000 Milliamperestunden klotzt das Poco X3 GT, sondern auch bei der Ladeleistung. Im Lieferumfang befindet sich nämlich ein Netzteil mit 67 Watt. Üblicherweise werden in dieser Preisklasse nur bis zu 33 Watt geboten.

 

Durch diese Eigenschaft und die 5G-Unterstützung grenzt sich das GT-Modell etwas mehr vom technisch relativ ähnlichen Poco X3 Pro ab. Beim leicht teureren Poco F3 gibt es hingegen ein AMOLED-Display mit ebenfalls 120 Hertz sowie minimal mehr Leistung, aber dafür einen kleineren Akku und eine geringere Ladeleistung.

 

 

 

Quellen: