Mit dem Pixel 6 und Pixel 6 Pro stehen die neuen Google-Smartphones schon bald in den Startlöchern. Im Vorfeld der Präsentation im Herbst geben uns neue Leaks einen ersten Eindruck zur verbauten Hardware.

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Quelle: Jon Prosser x Renders Byian

Wie auch im Mai, als uns durchgesickerte Bilder einen Blick auf das Äußere der beiden Geräte aus der Pixel-6-Reihe erhaschen ließen, ist auch diesmal wieder Jon Prosser von „FrontPageTech“ für die geleakten Informationen verantwortlich. Er listet detailliert auf, was im Pixel 6 und Pixel 6 Pro stecken soll. Demnach wird das Google Pixel 6 ein 6,4 Zoll großes OLED-Panel erhalten, das Pro-Modell soll mit 6,71 Zoll ein wenig größer sein.

 

In Sachen Speicher ist das Pixel 6 wohl mit 8 GB RAM und 128/256 GB internem Speicher ausgestattet, das Pro bekommt höchstwahrscheinlich satte 12 GB RAM sowie 128/256/512 GB spendiert. Der Akku im Pro ist mit 5.000 mAh gegenüber den 4.614 mAh im kleineren Modell nur marginal größer. Wie schnell das Duo laden kann, ist unklar – im Vergleich zum Pixel 5 mit 18 Watt sollte allerdings nachgebessert werden.

Nur Pixel 6 Pro wohl mit Zoom-Kamera

Quelle: Jon Prosser x Renders Byian

 

Deutlichere Unterschiede finden sich bei der Kamera. Beide Geräte sollen auf eine Hauptkamera mit 50 MP sowie eine Ultraweitwinkelkamera mit 12 MP setzen. Dem Pixel 6 Pro ist allem Anschein nach allerdings die 48-MP-Telefotokamera mit optischem Zoom vorbehalten. In Sachen Selfies protzt Google nicht gerade: 8 MP gibt für die Frontkamera des Pixel 6, 12 MP für das Pro-Modell. Dabei findet der Kamerasensor wohl weiterhin in einer Punch-Hole und nicht unter dem Display Platz, wie der Trend bei anderen Herstellern langsam zu beobachten ist.

Google Whitechapel: Hard- und Software aus einer Hand

 

Wenig überraschend ist bereits Android 12 vorinstalliert, das parallel zur Hardware-Vorstellung seinen finalen Release erhalten soll. Beim Chip setzt Google bisherigen Gerüchten nach auf eine Eigenentwicklung im Fünf-Nanometer-Verfahren, die unter dem Namen „Whitechapel“ kursiert. Support für 5G und Wi-Fi 6E ist selbstverständlich inklusive.

 

Wie Apple will wohl auch Google sowohl Hard- als auch Software aus einer Hand produzieren, um sie besser aufeinander abstimmen zu können. Sie nehmen sich auch in anderer Hinsicht ein Beispiel an Apple, denn künftig sollen Pixel-Smartphones über fünf statt drei Jahre Software-Updates erhalten. Die offizielle Präsentation wird spätestens im Oktober erwartet.

 

 

 

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