Am 21. Juni präsentierte Samsung mit dem Galaxy M32 ein neues Budget-Modell in Indien, das serientypisch einen besonders großen Akku bietet. Ende Juli gelangt das Smartphone nun auf den hiesigen Markt, doch es gibt einen Haken.

Tim Metzger
TimMetzger
Tim ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Samsung Galaxy M32 startet bald für 299 Euro in Deutschland

 

Das neue Galaxy M32 löst am 27. Juli das letztjährige Galaxy M31 in Deutschland ab. Für knapp 300 Euro erscheint es exklusiv bei Amazon in den Farben Hellblau, Weiß und Schwarz. Während in Indien für umgerechnet rund 170 Euro auch eine Variante mit 64 Gigabyte Speicherplatz angeboten wird, bietet Samsung das Smartphone in Europa einzig mit 128 Gigabyte an. Erneut besteht das Gehäuse aus Kunststoff und der Fingerabdrucksensor ist von der Rückseite in den Rahmen gewandert, wo sich übrigens noch ein USB-C-Anschluss sowie eine Klinkenbuchse befinden.

Helleres Display mit 90 Hertz

 

Quelle: Samsung

Trotz der eher niedrigen Preisklasse verbaut der Hersteller ein S-AMOLED-Display, das wie beim Vorgänger 6,4 Zoll misst und in Full-HD+ auflöst. Das Seitenverhältnis ist allerdings nun mit 20:9 etwas schmaler. Verbesserungen gibt es hinsichtlich der Bildschirmhelligkeit und Bildwiederholrate, denn das Display des Galaxy M32 bietet bis zu 800 Nits sowie 90 Hertz. Beides dürfte sich im Alltag spürbar positiv bemerkbar machen.

 

Im Vergleich zum Galaxy M31 beträgt die Arbeitsspeicherkapazität nur noch vier statt sechs Gigabyte und es kommt ein anderer Prozessor zum Einsatz. Der Exynos 9611 wurde im neuen Modell durch den MediaTek Helio G80 ersetzt. Der MediaTek-Chip bietet vergleichsweise einen leicht niedrigeren CPU-Takt und basiert noch auf einer Zwölf- anstatt Zehn-Nanometer-Fertigung. Dank neuerer Kerne schneidet er in Benchmarks jedoch etwas besser als der Exynos-Prozessor ab oder liegt zumindest gleichauf.

Minimal veränderte Quad-Kamera auf der Rückseite

 

Quelle: Samsung

Die Hauptkamera löst erneut mit 64 Megapixeln auf, aber die Sensorgröße ist von 1/1.72 Zoll auf 1/1.97 Zoll geschrumpft. Die Acht-Megapixel-Weitwinkelkamera hat Samsung vom Galaxy M31 übernommen. Des Weiteren bietet das Galaxy M32 hinten zwei Sensoren mit je zwei Megapixeln für Tiefeninformationen und Makrofotos. Die Frontkamera in der tropfenförmigen Bildschirmeinkerbung knipst 20-Megapixel-Selfies.

 

WLAN-ac (Wi-Fi 5) und Bluetooth 5.0 beherrscht das neue Modell, jedoch muss auf NFC für kontaktloses Bezahlen sowie 5G-Unterstützung verzichtet werden. Erwähnenswert ist übrigens, dass sich der Speicherplatz per MicroSD-Karte erweitern lässt. Standardmäßig dient One UI 3.1 auf Basis von Android 11 als Betriebssystem.

In Europa fällt der Akku kleiner aus

 

Quelle: Samsung

Während das indische Modell wie das Galaxy M31 einen besonders großen 6.000-Milliamperestunden-Akku aufweist, kommt beim europäischen Galaxy M32 ein Akku mit 5.000 Milliamperestunden zum Einsatz. Das ist weiterhin eine üppige Kapazität, doch das Smartphone hebt sich in diesem Aspekt somit nicht mehr von vielen Konkurrenzgeräten ab. In Europa legt Samsung immerhin ein schnelleres Ladegerät als in Indien bei, das 25 Watt bietet.

 

Alternative zum Galaxy M32: Das Galaxy A52 mit 5G
Sie sind vom Galaxy M32 überzeugt, wünschen sich aber als nächstes Smartphone ein 5G-Handy? Dann ist das Samsung Galaxy A52 5G eine spannende Alternative. Es bietet ein ebenfalls hochauflösendes SUPER-AMOLED-Display mit einer höheren Bildwiederholrate, eine stärkere Quad-Kamera und ein Upgrade in Sachen Konnektivität. Neben 5G ist beim Galaxy A52 nämlich auch NFC zum mobilen Bezahlen mit an Bord.

 

In Kombination mit einer 1&1 All-Net-Flat wird das Galaxy A52 5G bereits ab einer Einmalzahlung von 0 Euro im 1&1-Shop angeboten. Hier geht es zum Galaxy A52 5G.

 

 

 

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