Honor meldet sich mit gleich drei Smartphones zurück: dem Honor 50, dem Honor 50 Pro und dem Honor 50 SE. Es sind die ersten Geräte, seit sich das Unternehmen von Huawei gelöst hatte. Daher sind die Smartphones auch wieder mit Google-Diensten ausgestattet.

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Quelle: Honor

Die ehemalige Huawei-Marke Honor hat mit der Honor-50-Serie seine jüngsten Flaggschiff-Smartphones vorgestellt. Die Trennung vom chinesischen Mutterkonzern, der sich aufgrund von US-Sanktionen von Android sogar schon seinem eigenen Betriebssystem ohne Play Store und anderen Google-Apps zuwenden musste, ermöglicht Honor die vollumfängliche Nutzung von Android. Und auch technisch machen die Smartphones zumindest auf dem Papier schonmal einen guten Eindruck.

 

Während sich das Honor 50 und das Honor 5 Pro recht ähnlich sind, fällt das Honor 50 SE etwas aus der Reihe und deckt eine Zielgruppe mit niedrigerem Budget ab. Die ersten beiden Modelle kommen mit 120-Hertz-AMOLED-Displays und Full-HD+-Auflösung daher, in der Diagonale messen sie 6,57 Zoll bzw. 6,72 Zoll. Auf der Vorderseite kommt beim Honor 50 eine 32-MP-Kamera für Selfies zum Einsatz, beim Pro-Modell gibt es einen zusätzlichen Weitwinkel-Sensor mit 12 MP.

Honor 50 Pro mit 100-Watt-Ladung

 

Als Chip ist nicht wie in vielen anderen Highend-Smartphones ein Qualcomm Snapdragon 888 verbaut, sondern ein Qualcomm Snapdragon 778G, der auch 5G-Funktionalität bietet. In Sachen Speicher bleibt beim Honor 50 die Wahl zwischen 128 und 256 GB, das Honor 50 Pro kommt ausschließlich mit 256 GB daher. Der Arbeitsspeicher ist 8 oder 12 Gigabyte groß. Weiterhin ist das Honor 50 mit einem 4.300-mAh-Akku versehen, der mit 66 Watt über USB-C geladen werden kann. Das Honor 50 Pro besitzt hingegen einen Akku mit 4.000 mAh, der mit bis zu 100 Watt deutlich schneller voll sein sollte.

Quad-Kamera mit 108-MP-Sensor

 

Quelle: Honor

Bei der rückwärtigen Kamera setzt Honor auf einen 108-MP-Sensor, einen 8-MP-Weitwinkel und zwei Sensoren mit jeweils 2 MP für Tiefeninformationen und Makro-Aufnahmen. Da mehrere Pixel für mehr Lichtinformationen zusammengefügt werden, entstehen mit der Hauptkamera Fotos in effektiv 12 MP. Ausgeliefert werden beide Smartphones mit Android 11, worüber die Herstelleroberfläche Magic UI 4.2 gelegt wurde. Bislang sind sie nur in China ab umgerechnet etwa 350 Euro für das Honor 50 und ab 480 Euro für das Honor 50 Pro vorbestellbar – dort jedoch ohne Google-Dienste. Ein Launch hierzulande ist bestätigt, aber ohne konkreteres Datum oder offizielle Euro-Preise.

 

Ultraweitwinkel-Kamera, Makro-Kamera und Co.? Darin liegen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Smartphone-Kameras.

Honor 50 SE mit LCD statt AMOLED

 

Wie eingangs erwähnt ist das Honor 50 SE mit knapp 310 Euro für einen niedrigeren Preis erhältlich, macht dafür jedoch auch ein paar Dinge anders. Der Bildschirm ist mit 6,78 Zoll zwar größer, aber statt der AMOLED-Technologie wird ein LCD-Panel verwendet, das immer noch eine Bildwiederholrate von 120 Hertz bietet. Die Kamera vorne schießt Fotos mit 16 MP, auf der Rückseite wurde der Tiefen-Sensor gestrichen. Der Akku fasst maximal 4.000 mAh und wird mit 66 Watt geladen. Statt eines Qualcomm-Chips verrichtet außerdem ein MediaTek Dimensity 900 im Innern seine Arbeit und wird von 8 GB RAM und 128 GB Speicher begleitet.

Preis und Verfügbarkeit

 

In China hat der Vorverkauf direkt nach der Präsentation begonnen. Verkauft wird das Honor 50 (8 + 128 GB) dort für 2.699 RMB (ca. 348 Euro) und das Honor 50 Pro für 3.699 RMB (ca. 477 Euro). Das günstigere Mittelklassemodell Honor 50 SE wird dort ab 2.399 RMB (ca. 309 Euro) gehandelt. Für Deutschland wurde lediglich ein Marktstart zu einem späteren Zeitpunkt angekünidgt. Verfügbare Farben sind: Frost Crystal, Amber Red, Emerald Green und Midnight Black.

 

 

Quellen: