Die im November 2020 angekündigte Änderung der Speicherrichtlinien von Google Fotos ist seit heute in Kraft. Somit entfällt die unbegrenzte Upload-Möglichkeit in hoher Qualität für alle, die kein Google-Pixel-Smartphone besitzen. Jedes fortan hochgeladene Bild oder Video wird dem begrenzten Cloud-Speicher angerechnet.

Tim Metzger
TimMetzger
Tim ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Aufgrund der wachsenden Speicher-Nachfrage und der großen Masse an hochgeladenen Bildern strich Google nun siebeneinhalb Monate nach der ersten Ankündigung die Gratis-Upload-Funktion bei Google Fotos. Seitdem der kostenlose Cloud-Dienst 2015 startete, wurden über vier Billionen Fotos dort hochgeladen. Ab dem heutigen 1. Juni belegen neue Uploads den generellen Google-Cloud-Speicherplatz, der standardmäßig 15 Gigabyte groß ist.

 

Ausgenommen von der Änderung sind Uploads von Googles eigenen Pixel-Smartphones. Wer also ein Pixel 5 oder älter besitzt, kann weiterhin Fotos und Videos mindestens in hoher Qualität unbegrenzt in Google Fotos sichern. Alternativ heißt es: mit dem vorhandenen Cloud-Speicherplatz haushalten oder ihn durch ein Google-One-Abo vergrößern. Alle genauen Details zum Ende des Gratis-Uploads sowie generelle Alternativen zu Google Fotos haben wir euch bereits vor einiger Zeit im verlinkten Artikel zusammengefasst.

 

Quelle: GettyImages

Mittlerweile zeigt Google Fotos auf, wie lange der restliche Cloud-Speicherplatz noch schätzungsweise genügt. Zum einfachen Freiräumen listet der Dienst zudem besonders große Fotos und Videos, unscharfe Bilder oder Screenshots auf. Wechseln Sie zu einem anderen Cloud-Dienst oder möchten ihre Aufnahmen lokal sichern, können Sie über Google Takeout  alle Aufnahmen bei Google Fotos auf einmal herunterladen.