Nachdem Apple das MacBook Air und MacBook Pro 13 mit dem neuen, hauseigenen M1-Prozessor ausgestattet hat, sollen in Kürze zwei neue High-End-Modelle dazukommen. Das MacBook Pro 14 und MacBook Pro 16 erhalten offenbar ein frisches Design sowie deutlich mehr Leistung. Die aktuellen Gerüchte haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Tim Metzger
TimMetzger
Tim ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Bereits seit Monaten kursieren erste Informationen über zwei leistungsstarke MacBook-Pro-Modelle, doch so langsam werden die Details konkreter. Dem bekannten Apple-Leaker Jon Prosser zufolge präsentiert Apple die MacBooks auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC am 7. Juni. Im Vorfeld berichtete zudem der stets gut informierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman, dass das MacBook Pro 14 und das MacBook Pro 16 im Sommer starten sollen.

Mehr Anschlüsse und Mini-LEDs

 

Quelle: Luke Miani, Rendersbyian

Der Hersteller frischt das Design der neuen Modelle offenbar erstmals seit 2016 wieder auf und verzichtet dabei auf die Touchbar oberhalb der Tastatur. Abseits von USB-C kehren wohl auch Anschlüsse zurück, die Apple nach dem MacBook Pro aus 2015 gestrichen hatte: HDMI, ein SD-Kartenleser und der MagSafe-Ladeanschluss. Dies bekräftigen geleakte Baupläne, welche die Hacker-Gruppe REvil von Apple-Zulieferer Quanta erlangt haben soll. Des Weiteren setzt Apple voraussichtlich, wie beim diesjährigen iPad Pro 12.9, auf Mini-LED-Displays, wodurch besonders der Kontrastwert und die Helligkeit steigt. Anhand der gesammelten Informationen erstellte der YouTuber Luke Miani ein Video mit Renderbildern, welche einen Ausblick auf das voraussichtliche Design der MacBook-Modelle geben könnten.

Deutlich mehr Leistung als der M1-Chip

 

Seit Ende 2020 verbaut Apple in neuen Mac-Geräten eigene Prozessoren. Bislang existiert nur der M1-Chip in zwei Ausführungen, der grundlegend auf dem A14-Prozessor des iPhone 12 basiert. Selbst im kürzlich gestarteten 24-Zoll-iMac arbeitet der Apple-eigene Chip mit acht CPU-Kernen und wahlweise sieben oder acht GPU-Kernen. Laut Nikkei Asia fertigt TSMC den M1-Nachfolger bereits ebenfalls in zwei Ausführungen mit einem optimierten Fünf-Nanometer-Verfahren. Die intern „Jade C-Chop“ und „Jade C-Die” genannten Chips sollen den M1 deutlich übertreffen. Gurmans Bericht zufolge bieten sie jeweils zehn CPU-Kerne (acht leistungsstarke, zwei effiziente), eine bessere KI-Einheit und je nach Ausführung 16 oder 32 GPU-Kerne. Mehr Arbeitsspeicher weisen die neuen Apple-Chips wohl ebenfalls auf - bis zu 64 Gigabyte anstatt zuvor maximal 16 Gigabyte.

 

Quelle: Luke Miani, Rendersbyian

Die MacBook-Pro-Modelle mit 14-Zoll- und mit 16-Zoll-Display tragen die Codenamen J314 und J316, gänzlich offen bleiben bis zum Start aber die Preise. Das 13 Zoll große MacBook Pro mit M1-Prozessor kostet mindestens 1.449 Euro, das zuvor erschienene High-End-Modell mit Intel-Prozessor ist bei Apple ab 2.129 Euro erhältlich und das bisherige 16-Zoll-MacBook beginnt bei 2.699 Euro. In Anbetracht der kostenintensiven Mini-LED-Displays und der viel höheren Leistung dürften die zwei neuen Modelle preislich oberhalb der 2.000-Euro-Grenze beginnen.

 

Tipp
Sie interessieren sich für ein neues MacBook-Modell, die einmaligen Anschaffungskosten sind Ihnen aber zu hoch? In Kombination mit einer 1&1 Daten-Flat wird sowohl das 13,3"MacBook Pro (M1) als auch das aktuelle MacBook Air (M1) ab einer Einmalzahlung von 0 Euro im 1&1 Shop angeboten.

 

 

Quellen: