Sie lieben Ihren Garten, doch auf das lästige Rasenmähen oder Blumengießen könnten Sie getrost verzichten? Wie gut, dass es vernetzte Geräte gibt, die Ihnen diese Routineaufgaben abnehmen können. Wie das Prinzip „Smart Garden“ funktioniert und was Sie dafür benötigen, erklären wir im folgenden Beitrag anhand zweier Beispiele.

Jessica Gietz
JessicaGietz
Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
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Wie funktioniert smarte Gartenarbeit?

 

Im smarten Garten können Sensoren, Mähroboter, Außensteckdosen oder die Bewässerungssteuerung über einen einheitlichen Funkstandard oder mit Hilfe einer sogenannten Zentrale (auch Hub oder Gateway genannt) miteinander kommunizieren. Zur Steuerung der Geräte brauchen Sie dann nur noch ein Smartphone, ein Tablet, einen Laptop oder einen PC sowie eine stabile Internetverbindung – schon können Sie mit Ihrem smarten Garten starten: Sensoren melden beispielsweise, wenn die Erde in Ihrem Blumenbeet zu trocken ist – entweder erhalten Sie eine Nachricht per App und schalten den Wassersprinkler per Knopfdruck ein oder die Bewässerungsanlage wird sogar automatisch aktiviert.

 

Es gibt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten von Smart Home im Garten – beispielsweise bieten Überwachungsanlagen mehr Sicherheit für den Außenbereich und smarte Lampen sorgen für ein perfektes Ambiente bei längeren Grillabenden. In den folgenden beiden Abschnitten widmen wir uns nun exemplarisch zwei weiteren Smart Garden-Szenarien: Es geht um die smarte Bewässerung und um das Thema „komfortable Rasenpflege“.

Smarte Bewässerung mit Hilfe vernetzter Sensoren

 

Quelle: Gardena

An heißen Sommertagen tragen Sie Gießkanne für Gießkanne zu Ihrem Blumenbeet oder spritzen mit dem Gartenschlauch alles nass? Das kostet nicht nur Zeit und gegebenenfalls Muskelkraft, sondern meist auch viel Wasser. Dabei ist Wasser gerade in den Sommermonaten in vielen Regionen Deutschlands inzwischen ein knappes Gut. Mit Hilfe eines Smart Home-Gartenbewässerungssystems können Sie Ihren Rasen oder die Pflanzen bedarfsgerecht und sparsam gießen. Auch wenn Sie in den Urlaub oder über ein verlängertes Wochenende verreisen, müssen Nachbarn oder Freunde nicht mehr die Gartenbewässerung übernehmen. Die smarte Technik kann diese Aufgabe per Knopfdruck über die Hersteller-App oder per voreingestellter Routine selbstständig ausführen. Das funktioniert so: Vernetzte Sensoren messen – je nach Preiskategorie – kontinuierlich verschiedene Parameter wie zum Beispiel die Feuchtigkeit im Boden, die Außentemperatur und die Helligkeit. Diese Daten schickt der Sensor an die Steuerzentrale, die die Informationen verarbeitet und dann einen Befehl zur Bewässerung an verbundene Wassersprinkler oder Ventile sendet.

 

Leider sind intelligente Bewässerungssysteme oft kein Schnäppchen – für ein Starterset bekannter Hersteller inklusive Steuerungszentrale, Sensor und Ventil müssen Sie rund 250 bis 350 Euro einkalkulieren. Gartenschläuche zur Tröpfchenbewässerung und Sprinkler sind darin noch nicht enthalten und müssen extra dazugekauft werden.

Smart Gardening – komfortable Rasenpflege mit Hilfe eines Mähroboters

 

Quelle: Gardena

Jeder, der einen eigenen Garten hat, weiß wie viel Arbeit ein gut gepflegter Rasen macht. Experten empfehlen, das Gras alle ein bis zwei Wochen zu trimmen. Je nach Größe des Gartens kommen dabei einige Arbeitsstunden zusammen. Warum überlassen Sie diese lästige Aufgabe nicht einem smarten Mähroboter? Je nach Modell müssen Sie sich lediglich ein wenig Zeit für die Installation des Gadgets einplanen. Die meisten Mähroboter arbeiten mit einem Begrenzungskabel, das den Arbeitsbereich des Geräts definiert. Das Verlegen der Kabel ist nicht schwer: Befestigen Sie die Kabel an den Außengrenzen Ihres Gartens mit Hilfe von Haken. Setzen Sie den Mähroboter dann in die Ladestation, um den Akku aufzuladen, bevor Sie ihn einschalten. Die Ersteinrichtung erfolgt abschließend mit wenigen Klicks per App.

 

Die meisten Mähroboter sind Akku-betrieben und dadurch deutlich leiser als Rasenmäher mit Benzinmotor. Ein weiterer Vorteil ist die enorme Zeitersparnis: Anstatt den schweren Rasenmäher durch den Garten zu schieben, können Sie die Füße hochlegen, Grillen oder ein kühles Getränk auf der Terrasse genießen. Dieses Plus an Komfort sowie die leichte Handhabung macht Mähroboter beispielsweise auch zu einem geeigneten Smart Home-Gerät für Senioren. Sind Sie einmal längere Zeit im Urlaub, können Sie den Mähroboter per App auch von unterwegs aus steuern und sich nach Ihrer Rückkehr auf einen gepflegten Rasen freuen.

Die Vorteile von smarter Technik im Garten im Überblick

 

Quelle: shutterstock

Smarte Gadgets können Ihnen im Garten Routineaufgaben abnehmen – das spart Zeit und Mühe. Ein großer Pluspunkt in Sachen Komfort ist auch der Fernzugriff auf die Geräte, die sich bequem mit wenigen Klicks per App steuern lassen. Sind Sie einmal nicht zu Hause, übernehmen die smarten Gadgets die Gartenpflege für Sie.

 

Viele Mähroboter laufen elektronisch und arbeiten leiser als benzinbetriebene Rasenmäher – das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihre Nachbarn.

 

Außerdem können Sie Ihren Rasen oder Gemüse- und Pflanzenbeete mit Hilfe eines intelligenten Bewässerungssystems ressourceneffizient gießen. Smarte Pumpen verbrauchen nur so viel Wasser, wie zur optimalen Pflege der Pflanzen und des Rasens benötigt wird.

 

Tipp
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