Am 20. April hat Apple während des „Spring loaded“ getauften Events mehrere Neuheiten enthüllt. Dazu zählen ein verbessertes iPad Pro 11 und iPad Pro 12.9, ein brandneues iMac in bunten Farben und die AirTags genannten Schlüsselfinder. Nachfolgend eine Zusammenfassung der Ankündigungen.

Tim Metzger
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Tim ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Quelle: Apple

Den Auftakt der Online-Präsentation machte eine neue Variante des iPhone 12 und iPhone 12 mini, denn beide Smartphones kommen am 30. April auch in Violett auf den Markt. Insgesamt stehen dann sechs Farben zur Auswahl. Die Preise bleiben unverändert bei mindestens 799 Euro für das Mini-Modell und mindestens 899 Euro für das normale iPhone 12. Anschließend stellte der CEO Tim Cook ein komplett neues Apple-Produkt vor: den AirTag. Damit soll das Verlieren von Gegenständen wie Schlüsseln der Vergangenheit angehören.

 

Schlüsselfinder à la Apple

 

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Ein AirTag ist rund acht Millimeter dünn, hat einen Durchmesser von knapp 32 Millimetern und wiegt elf Gramm. Dieser beinhaltet eine austauschbare CR2032-Knopfzellenbatterie, einen Beschleunigungssensor, Bluetooth, NFC und Apples U1-Chip. Letzterer funkt mittels Ultrabreitband, was die genaue Ortung ermöglicht. Das Gehäuse ist gemäß IP67 vor Wasser geschützt und dient gleichzeitig als Lautsprecher, um durch Piep-Töne auf sich aufmerksam zu machen. AirTags funktionieren mit Apples „Wo ist?“-Netzwerk, das etwa auf iPhones und iPads standardmäßig installiert ist.

 

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Modelle der iPhone-11- und iPhone-12-Serie beinhalten ebenfalls einen U1-Chip, was die Ortung eines AirTags deutlich vereinfacht. In diesem Fall werden auf dem iPhone-Display genaue Richtungspfeile und Distanzangaben dargestellt. Der Ortungsprozess ist anonym und Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Alle Geräte im „Wo ist?“-Netzwerk können ein AirTag-Signal aufnehmen, wodurch es auch bei großer Entfernung zum Besitzer wieder auf der Karte auftaucht. Nähere Details zu den Datenschutz- und Privatsphäre-Funktionen gibt es auf der Apple-Webseite. Ein AirTag kostet 35 Euro und alternativ bietet Apple einen Viererpack für 119 Euro an.

Verbesserter Apple TV 4K und bunter iMac

 

Quelle: Apple

Ein technisches Upgrade spendiert das Unternehmen dem Apple TV 4K. Die TV-Box ist neuerdings mit einem A12-Prozessor ausgestattet, der etwa die Wiedergabe von HDR-Filmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Zusammen mit einem iPhone besteht nun außerdem die Möglichkeit, die Farbwiedergabe des angeschlossenen Fernsehers eigenständig zu kalibrieren. Eine neue Fernbedienung ist ebenfalls dabei, die ein Clickpad und eine seitliche Siri-Taste bietet. In der zweiten Maihälfte erscheint der neue Apple TV 4K ab 199 Euro mit 32 Gigabyte Speicher beziehungsweise für 219 Euro mit 64 Gigabyte.

 

Zu den Highlights des Apple-Events zählt auch der neue 24-Zoll-iMac. Er ist nur 11,5 Millimeter dünn und startet wahlweise in Blau, Gelb, Grün, Orange, Rosé, Silber und Violett in der zweiten Maihälfte. Je nach Konfiguration sind hinten zwei Thunderbolt-Ports und optional noch zwei weitere USB-C-Anschlüsse vorhanden. Das magnetische Stromkabel führt zum Netzteil, welches noch einen Ethernet-Port aufweist. Der Bildschirm löst in 4,5K-Auflösung auf, also mit 4.480 x 2.520 Pixeln, und soll bis zu 500 Nits hell sein. An eine Full-HD-Webcam, drei Mikrofone und sechs Lautsprecher hat Apple ebenfalls gedacht. Im All-in-One-Computer arbeitet der M1-Chip, der bereits im MacBook Air und MacBook Pro aus Ende 2020 verbaut ist. Ab 1.449 Euro erscheint der iMac mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte SSD-Speicher. Mehr Anschlüsse und eine stärkere Grafikeinheit bekommen Interessenten ab 1.669 Euro.

 

Großes iPad Pro bekommt Mini-LED-Display

 

Quelle: Apple

In den aktualisierten iPad-Pro-Modellen steckt ebenfalls der M1-Chip, was die Leistung deutlich steigern soll. Neben den Wi-Fi-Varianten kommen erstmals in der zweiten Maihälfte auch 5G-Varianten auf den Markt. Apple hat außerdem den USB-C-Anschluss durch das schnellere und vielfältige Thunderbolt-Protokoll ergänzt und vorne eine Ultraweitwinkelkamera integriert. Das Display des elf Zoll großen Modells bleibt wohl unverändert, jedoch bekommt das iPad Pro 12.9 ein neues Display mit Mini-LEDs. Dies erhöht die Helligkeit und den Kontrast drastisch, was vor allem der Wiedergabe von HDR-Filmen zugutekommen dürfte. Ab 879 Euro erscheint das iPad Pro 11, ab 1.049 Euro mit 5G und das neue iPad Pro 12.9 kostet mindestens 1.199 Euro beziehungsweise 1.369 Euro mit 5G-Unterstützung.

 

Tipp
Sie interessieren sich für die neuen iPad Pro-Modelle, die einmaligen Anschaffungskosten sind Ihnen aber zu hoch? In Kombination mit einer 1&1 Daten-Flat ist sowohl das iPad Pro 11“ (M1) als auch das iPad Pro 12,9“ (M1) bereits ab einer Einmalzahlung von 0 Euro bei 1&1 verfügbar

 

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