Die neueste iPhone-Generation rund um die iPhone 12-Serie ist nun schon einige Monate auf dem Markt. Seit Längerem gibt es immer wieder Gerüchte zu den nächsten Apple-Smartphones, die voraussichtlich im September 2021 vorgestellt werden sollen. Die neuesten Leaks haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Jessica Gietz
JessicaGietz
Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
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Die nächste iPhone-Generation

 

Apple-Fans und -Experten gehen davon aus, dass die nächste iPhone-Generation wieder aus vier verschiedenen Geräten bestehen wird. Der üblichen Namensgebung folgend müssten sie auf den Namen iPhone 12S hören. Das Wording ist natürlich noch nicht bestätigt, es könnte auch sein, dass die nächsten Apple-Smartphones die iPhone 13-Reihe eröffnen.

 

- iPhone 12S Mini/iPhone 13 Mini
- iPhone 12S/iPhone 13
- iPhone 12S Pro/iPhone 13 Pro
- iPhone 12S Pro Max/iPhone 13 Pro Max

 

Was Leaks zu neuen Apple-Geräten angeht, rührt der YouTube-Kanal „EverythingApplePro“ seit jeher kräftig in der Gerüchteküche mit: Bereits im Februar kooperierte Kanalbetreiber Filip Koroy mit dem bekannten Leaker Max Weinbach, um dessen Informationen zum iPhone 13 als 3D-Rendervorschau zu veranschaulichen.

Konzeptzeichnungen und 3D-Render geben anschaulichen Ausblick

 

Quelle: weibo.cn

Nun legt Koroy nach und zeigt in seinem neuesten Video erneut mehrere 3D-Renderanimationen des iPhone 13 Pro Max und des iPhone 13 Mini. Als Ausgangspunkt für diese computergenerierten Bilder dienen geleakte CAD-Konzeptzeichnungen der neuen iPhones. Diese sollen für Hersteller von Zubehör wie Smartphone-Hüllen bestimmt sein und enthalten daher alle relevanten Abmessungen im Detail. Basierend auf diesen Abmessungen hat Koroy zusätzlich 3D-gedruckte Modelle beider iPhone-13-Versionen angefertigt, um diese mit den realen Vorgängern zu vergleichen.

 

Alle Modelle der iPhone 13-Serie sollen mit einer verkleinerten Notch auskommen, also der markanten Display-Aussparung am oberen Rand, in der die Frontkamera und Lautsprecher enthalten sind. Apple gehört zu den wenigen Herstellern, die weiterhin auf eine solche Lösung setzen, während die Frontkameras bei vielen Smartphones anderer Marken inzwischen als kleines „Punchhole“ direkt im Display oder gar als ausfahrbare Variante implementiert sind.

iPhone 13 Pro Max mit deutlich größerem Kameramodul

 

iPhone 12 Pro Max | Quelle: Apple

Das iPhone 13 Pro Max soll den neuesten Leaks zufolge gegenüber seinem direkten Vorgänger in allen Dimensionen minimal wachsen. Die Gehäusedicke soll von 7,40 Millimeter auf 7,65 mm steigen, worauf in der linken oberen Ecke zusätzlich die Dicke des Kameramoduls gerechnet werden muss.

 

Dieses scheint die größten Änderungen zu erfahren, denn die quadratische Kameraeinheit wird mit 3,65 mm (2,78 mm beim iPhone 12 Pro Max) noch einmal deutlich weiter aus dem Gehäuse hervorstehen. Auch beansprucht die Kamera mit 36,56 x 37,62 mm zusätzlichen Platz auf der Gehäuserückseite. Bereits das iPhone 12 Pro Max war mit einem 31,79 x 34,24 mm großen Kameramodul ausgestattet.

Abschied vom iPhone Mini?

 

iPhone 12 Mini | Quelle: Apple

Das iPhone 13 Mini soll Berichten zufolge das letzte seiner Art werden: Offenbar stellt Apple die iPhone Mini-Serie nach dem kommenden Modell ein, da die Absätze des kleineren iPhones hinter den Erwartungen zurückblieben.

 

Das letzte iPhone Mini soll nur 0,26 mm dicker werden, dafür wächst hier das Kameramodul um 3 mm in der Breite sowie um einen Millimeter in der Dicke und nimmt nun eine quadratische Form an. Aus den Konzeptzeichnungen geht hervor, dass die Tasten an der Seite bei beiden iPhone 13-Modellen näher zusammenrücken werden. Sowohl beim iPhone 13 Pro Max als auch beim Mini rutscht der Powerbutton ein Stück nach oben und sitzt nun in der Gehäusemitte.

 

Auffälliger ist die Änderung beim Kameralayout: Die beiden Kameralinsen des iPhone 13 Mini werden künftig nicht mehr untereinander, sondern diagonal auf dem größeren Kameramodul angeordnet. Welche Spezifikationen diese Kamera aufweisen wird, lässt sich bislang noch nicht sagen. Doch angesichts der bisherigen Leaks ist fast davon auszugehen, dass bis zur Vorstellung im September noch weitere Informationen durchsickern werden.

iPhone 13-Serie mit höherer Bildwiederholrate und neuem Prozessor?

 

Mit einer der größten Kritikpunkte an den Smartphones der iPhone 12-Reihe ist die vergleichsweise geringe Bildwiederholrate von 60 Hertz. Das ist ein Wert, der zwar dem Branchenstandard entspricht, den aber manch preiswerteres Smartphone von Samsung, Oppo oder Xiaomi bereits teilweise deutlich übertrifft. Phonearena.com zufolge soll LG stromsparende LTPO-OLED-Displays produzieren, die explizit für Apple bestimmt sein könnten. Diese Displaytechnologie ermöglicht eine adaptive Bildwiederholrate, sodass die hohe Frequenz nur dann genutzt wird, wenn es sich für den gerade gezeigten Inhalt „wirklich lohnt“. Gegenüber einer statisch hohen Bildwiederholrate wird der Akku bei der variablen Option deutlich geschont.

 

Im Vergleich: Leistung des aktuellen Apple-Prozessors

Was die Fertigung von Chipsätzen angeht arbeitet Apple mit dem taiwanischen Prozessor-Hersteller TSMC zusammen. Wie MacRumors anhand eines Berichtes von DigiTimes erfahren hat, soll Apple die neuen Chips bereits Ende Mai erhalten. Verzögerungen in der iPhone-Produktion durch Lieferengpässe im SoC-Bereich wie noch bei der iPhone 12-Serie soll es diesmal nicht geben. Experten erwarten die Vorstellung der neuesten iPhones deshalb wieder planmäßig im September.

 

In den Smartphones der iPhone 13-Reihe soll der neueste Prozessor „A15“-SoC mit einer nochmals verringerten Strukturbreite verbaut werden. Im Vergleich zum Vorgänger SoC, dem A14-Bionic-Chip, soll dieser eine erhöhte Perfor­mance bei gleichzeitig gesenktem Strom­ver­brauch bieten.

iPhone 13-Release wohl wie gewohnt im September 2021

 

Natürlich steht der Termin für die Vorstellung der iPhone 13-Serie noch nicht offiziell fest. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo geht beispielsweise davon aus, dass die neueste iPhone-Generation turnusmäßig im September 2021 vorgestellt wird. Apple hätte sich mittlerweile an die Produktion unter Pandemiebedingungen angepasst. Der verspätete Launch der iPhone 12-Reihe im Oktober 2020 sei Apple zufolge eine Corona-bedingte Ausnahme gewesen.

 

Verlässliche Preisangaben zu den Geräten rund um das iPhone 13 gibt es natürlich noch nicht. Phonearena.com hat berichtet, dass Apple die iPhone-Produktion in Indien verstärken möchte – ob und wie sich das auf den Preis der Smartphones auswirken wird, ist noch nicht bekannt. Experten erwarten allerdings keine allzu großen Preissprünge nach unten oder auch nach oben.

 

Erfahrungsgemäß werden im weiteren Jahresverlauf stetig neue Gerüchte und Infos am Markt kursieren. Wir werden Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

 

 

Quellen: