Google Maps bekommt regelmäßig neue Funktionen und für dieses Jahr sind über 100 KI-gestützte Verbesserungen geplant. Das kündigte Google kürzlich an und nannte gleichzeitig schon Details zu einigen Neuerungen. Wir fassen diesbezüglich das Wichtigste zusammen.

Tim Metzger
TimMetzger
Tim ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Informationen über das Wetter und die Luftqualität

 

Ende März stellte Google im offiziellen Blog neue Maps-Funktionen vor. Bereits 2020 führten die Entwickler im Kartendienst Dinge wie die Anzeige von Kraftstoffpreisen an Tankstellen, direkte Essensbestellung, den Dark Mode und mehr ein. In den kommenden Monaten integriert Google Informationen zum aktuellen und vorhergesagten Wetter im Zielgebiet. Somit erfahren Sie bei der Routeneingabe direkt, ob Sie einen Regenschirm einpacken sollten. Obendrein gibt es künftig Kartendetails zur Luftqualität, was besonders für Allergiker und in Gebieten mit Smog-Belastung oder Brandgefahr hilfreich sein soll. Zuerst erfolgt die Einführung der Kartendetails zur Luftqualität in Australien, Indien und den USA, aber weitere Länder sollen folgen. Die Wetteranzeige verteilt Google wiederum weltweit.

 

Spritsparende Navigation und Umweltzonen

 

Des Weiteren arbeitet das Unternehmen an einem umweltfreundlichen Routing-Modell unter Berücksichtigung von Faktoren wie Straßenneigung und Verkehrsstaus. Der Kartendienst soll dadurch eine Route mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch vorschlagen können. Sofern die Ankunftszeit ungefähr mit der schnellsten Route übereinstimmt, wählt Google Maps dann automatisch die Route mit dem geringeren CO2-Fußabdruck aus. Die Präferenzen sollen jedoch in den Einstellungen anpassbar sein. Der weltweite Start des neuen Routing-Modells ist in Planung, einen genauen Termin gibt es jedoch noch nicht.

 

Liegen auf der Route Umweltzonen, wie beispielsweise in der Kölner Innenstadt, informiert der Kartendienst ab Juni darüber – zunächst in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Hinsichtlich nachhaltiger Fortbewegung führen die Entwickler in den kommenden Monaten außerdem eine neue Routenansicht ein, die es einfacher macht, unterwegs nachhaltigere Fortbewegungsoptionen zu wählen. Das geht prinzipiell auch jetzt schon, allerdings soll die neue Ansicht das Wechseln der verschiedenen Tabs obsolet machen.

Live View in Innenräumen und Assistant Driving Mode

 

Die 2019 veröffentlichte Live-View-Navigation erhält zudem ein Upgrade. Bislang ließ sich Live View nur in Außenbereichen mit Street-View-Aufnahmen nutzen. Der Kartendienst öffnet dabei die Kamera und navigiert per Augmented Reality mit Pfeilen zum Ziel. Nun ist diese Funktion auch in bestimmten Gebäuden nutzbar. Aktuell gilt dies für ausgewählte Einkaufszentren in den USA und in den nächsten Monaten kommen weitere Gebäude in Tokio und Zürich hinzu, etwa Bahnhöfe und Flughäfen.

 

Zu guter Letzt stellte Google noch den Assistant Driving Mode vor, der seit dem 5. April in Deutschland verfügbar ist. Er ermöglicht laut offiziellem Google Deutschland-Blog „per Sprache Anrufe und Texte zu senden und zu empfangen, neue Nachrichten in mehreren Messaging-Apps schnell an einem Ort zu überprüfen, sich Texte vorlesen zu lassen und vieles mehr — alles, ohne den Navigationsbildschirm zu verlassen“.

 

 

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