Das Moto G60 dürfte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Während es unter der Haube eher auf Mittelklasse-Hardware setzt, sollen vor allem der Bildschirm und die Kamera beeindrucken. Darüber hinaus sind nun neue Informationen durchgesickert.

Jonathan Kemper
JonathanKemper
Jonathan ist Redakteur bei Allround-PC.com und schreibt zusätzlich für das 1&1 Magazin.
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Motorola erweitert wohl bald sein Smartphone-Portfolio um neue Geräte der oberen Mittelklasse. Neben dem ebenfalls unangekündigten Moto G100 platziert sich das Moto G60, das bislang intern unter dem Codenamen „hanoip“ entwickelt wurde. Dank der Informationen diverser Leaker sind nun einmal wieder vorzeitig Informationen an die Öffentlichkeit gelangt, die teilweise schon tiefgehende technische Details verraten.

Samsungs Kamera-Sensor aus dem Redmi Note 10 Pro

 

Im Vergleich: Die Kamera des Redmi Note 10 Pro

Insgesamt drei verschiedene Modelle des Moto G60 sind offenbar in der Mache, die auf die Produktbezeichnungen XT2147-1, XT2135-1 und XT2135-2 hören. Ersteres soll mit einem Omnivision-Hauptsensor mit 64 MP sowie einer 16-MP-Selfiekamera erscheinen. Bei den anderen beiden kommt den Leakern nach aber Samsungs ISOCELL-HM2-Sensor zum Einsatz, der mit stolzen 108 MP aufwartet. Es ist der gleiche Sensor, der zum Beispiel auch im Redmi K40 Pro oder im Redmi Note 10 Pro verbaut ist.

 

Da es selbstverständlich ein Triple-Cam-Setup besitzt, gibt es noch zwei Sensoren: einen 16-MP-Ultraweitwinkel- und einen 2-MP-Sensor, bei dem es sich schätzungsweise um eine Makro-Linse handelt. Die Selfiecam in den ISOCELL-Modellen hat angeblich eine Auflösung von 32 MP und findet Platz in einer mittigen Punchhole-Notch, also einem kreisrunden Ausschnitt des Displays. Bekannt ist auch, dass Motorola an Kamera-Features wie einem neuen Dokumenten-Modus, einer AI für schlechte Lichtverhältnisse und Dual-Video arbeitet. Ein paar oder sogar alle davon sollen im Moto G60 verfügbar sein, heißt es.

Großes 120-Hertz-Display – LCD oder AMOLED?

 

Der Bildschirm misst den bisherigen Leaks zufolge 6,78 Zoll in der Diagonalen, löst mit Full-HD+ auf und bietet eine flotte Bildwiederholrate von 120 Hertz. Das lässt nicht nur Games, sondern auch die Software-Oberfläche im alltäglichen Gebrauch extraflüssig erscheinen. Ob es sich dabei um ein LCD- oder ein AMOLED-Display handelt, ist allerdings noch unklar. Der Chip soll wie beispielsweise beim Xiaomi Poco X3 NFC ein Qualcomm Snapdragon 732G sein, der leider nicht den aktuellen Mobilfunkstandard 5G unterstützt. In Sachen Speicher soll es zwei Ausführungen mit 4 GB oder 6 GB RAM bzw. 64 GB oder 128 GB UFS-2.1-Speicher geben. Der Akku präsentiert sich mit mutmaßlichen 6.000 mAh ziemlich üppig.

 

Wann das Moto G60 in seinen verschiedenen Varianten vorgestellt wird, dazu gibt es leider noch keine näheren Informationen. Allzu lange kann es aber nicht mehr dauern, schließlich hat das Android-Smartphone in den USA und Indien schon einige Zertifizierungsprozesse durchlaufen.

 

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