Seit Kurzem ist Android 12 als Betaversion für Entwickler erhältlich. Während App-Anbieter ihre Anwendungen im neuen Betriebssystem ausprobieren, erhalten auch Durchschnittsnutzer einen Ausblick auf Funktionen und Neuerungen, die sie mit einem Update erwarten.

Jessica Gietz
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Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
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Android-Update kommt diesmal sehr früh

Die Betaversion von Android 12 können Nutzer der Pixel-Smartphones ab dem Modell Pixel 3 herunterladen. Diese Version richtet sich explizit an Entwickler, die mit solchen Vorabversionen ihre Anwendungen mit der kommenden Android-Version testen können.

 

Im April 2021 soll die finale Version von Android 12 mit „Platform Stability“ – dem finalen Entwicklungsstand – und allen geplanten Features und Neuerungen erscheinen. Bis dahin wird Google in den nächsten Wochen weitere Beta-Versionen bereitstellen.

 

Bereits jetzt sind einige Neuerungen bekannt, in deren Genuss auch der durchschnittliche Android-Nutzer bei einem Update auf Version 12 kommen wird. Viele dieser Änderungen betreffen die Benutzerfreundlichkeit und sollen alltägliche Vorgänge beschleunigen.

Überarbeitete Benachrichtigungen: Schnellerer Wechsel zwischen Apps

 

Benachrichtigungen sollen umfangreich überarbeitet worden sein und deren Darstellung in der UI unter anderem verbesserte Animationen und Übergänge bieten. Beim Antippen einer Benachrichtigung soll der Wechsel zur zugehörigen App deutlich flüssiger ablaufen. Auch das Verschieben von Inhalten wie Fotos und Videos soll zwischen Apps noch einfacher gestaltet werden, etwa per Zwischenablage oder Drag & Drop.

 

Videoaufnahmen können mittels eines integrierten Transcoders im laufenden Betrieb in das HEVC-Format umgewandelt werden, auch wenn die verwendete App das Format nicht direkt unterstützt. So sollen Nutzer Inhalte, die auf anderen Geräten aufgenommen wurden, ohne Probleme abspielen können. Außerdem bietet Android 12 nun Unterstützung für das AV1 Image File Format (AVIF), mit dem im Vergleich zu älteren Formaten eine höhere Bildqualität bei geringerer Größe möglich ist.

Alternatives UI-Redesign entdeckt

 

Findige Experten wie Mishaal Rahman von XDA Developers haben zudem im Code der Android-12-Betaversion einige Features entdeckt, deren Vorstellung von Google so wohl noch nicht gedacht war. Über eine versteckte Option kann beispielsweise die „Silky Home“-Oberfläche aktiviert werden.

 

Dabei handelt es sich um eine Neugestaltung der Benutzeroberfläche, die ein wenig an die One UI von Samsung-Smartphones erinnert. Durch eine vergrößerte obere Text-Leiste werden Menüpunkte weiter nach unten auf dem Bildschirm gerückt, wodurch diese wesentlich einfacher mit einer Hand erreicht werden können. Beim Herunterscrollen soll die Leiste wieder Ihre gewohnte Größe annehmen.

 

 

Quellen: