Schläft die Kleine ruhig in ihrem Zimmer? Wie kommt der Große ins Haus, wenn er wieder einmal den Schlüssel vergessen hat? Und wie lässt sich sicherstellen, dass beide Kinder nicht dauernd die Süßigkeiten-Schublade plündern? Diese und viele andere Fragen beschäftigen Eltern täglich aufs Neue. Nicht für jede Herausforderung im Familienalltag bieten Geräte im Smart Home die perfekte Lösung, sie helfen jedoch in vielerlei Hinsicht das Zusammenleben entspannter zu gestalten.

JessicaGietz
Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
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Smart Home: Entspanntes (Ein-)Schlafen für Kinder und Eltern

 

„Ich will noch nicht ins Bett“ – ein Satz, den alle Eltern kennen. Besonders Kleinkindern fällt es schwer ein Gefühl dafür zu bekommen, wann es Zeit zum Schlafengehen ist. Mit Hilfe vernetzter Geräte und automatisierter Routinen können Sie Ihre Kinder genau dabei unterstützen: Zu einer festen Uhrzeit tauchen smarte LED-Lampen das Kinderzimmer in warmes, gedimmtes Licht. Nach der Gute-Nacht-Geschichte können die Kleinen noch über vernetzte Lautsprecher bis zum Einschlafen ein Hörspiel oder leise Musik hören – mit einem Klick in der App oder über vordefinierte Routinen können Sie festlegen, wann das Gerät ausgeschaltet wird.

 

Quelle: Reer

Schläft mein Kind oder muss ich kurz nach ihm schauen? Zur Schlafüberwachung haben sich Babyfon-Geräte schon lange etabliert. Neben den Standard-Geräten gibt es mittlerweile auch smarte Babyfone, die über eine integrierte (Nachtsicht-)Kamera verfügen oder über das WLAN mit einer Innenkamera verbunden werden können. So sehen Sie auf einen Blick, ob es Ihrem Kind gut geht. Manche Babyfone haben auch eine Zweiwege-Audiokommunikation, sodass Sie im Zweifelsfall auch von unterwegs aus kurz mit Ihrem Kind sprechen können, um es beispielsweise zu beruhigen.

 

Auch die Kinder müssen in der Nacht gelegentlich auf Toilette. Bis sie sich im Dunklen zum nächsten Lichtschalter vorgetastet haben, müssen sie viele Hindernisse überwinden – von Spielsachen auf dem Boden bis zu Zimmerecken oder Tischkanten. Damit Ihr Kind nachts sicher im Badezimmer ankommt, helfen Bewegungssensoren. Diese können im Bedarfsfall über verbundene Lampen ein gedämmtes Licht aktivieren. So finden Ihre Kinder sicher ins Bad und genauso schnell wieder zurück in ihr Bett.

Den Familienalltag im Smart Home sicherer machen

 

Nicht nur in der Nacht, auch tagsüber sorgen Smart Home-Geräte für einen sicheren Familienalltag. Türkontakte schlagen Alarm oder informieren die Eltern per App, sobald das Kind beispielsweise den Putzmittelschrank geöffnet hat. Gleiches gilt für den Fall, dass die Kleinen versehentlich die Herdplatte eingeschaltet haben – Voraussetzung ist natürlich, dass das smarte Küchengerät Daten über Funk oder Kabel übertragen kann. Die Unterschiede beider Systeme haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

 

Quelle: nuki

Für viele Eltern ist es ein Meilenstein in Sachen Selbstständigkeit, wenn die Kinder den Schul- und Heimweg ohne Begleitung von Mama bzw. Papa bestreiten können. Viele Berufstätige haben allerdings keine Möglichkeit zu überprüfen, ob der Nachwuchs gut nach Hause gekommen ist. Ganz anders im Smart Home: Haben Sie Türkontakte installiert, schicken diese automatisch eine Benachrichtigung sobald jemand die Wohnung betritt. Hat Ihr Kind einmal seinen Schlüssel vergessen, müssen sich berufstätige Eltern nicht hektisch um alternative Betreuungsmöglichkeiten kümmern oder den Schlüsseldienst rufen: Smarte Türschlösser sind eine perfekte Ergänzung zu Tür- und Fensterkontakten, denn sie gewähren den Bewohnern per gespeichertem Fingerabdruck Zutritt zur Wohnung beziehungsweise zum Haus. Einige Geräte haben eine Kamera integriert oder sie lassen sich mit smarten Außenkameras verbinden. So können Sie mit einem Blick auf die App überprüfen, wer vor Ihrer Haustüre steht und das Kind alternativ auch per Klick in die Wohnung lassen.

 

Tipp
Die unterschiedlichen Optionen zur Steuerung von smarten Geräten stellen wir in diesem Artikel vor.

Bildschirmzeit im Smart Home effektiv kontrollieren

 

Quelle: GettyImages

Je älter die Kinder werden, desto wichtiger ist es, ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone, Tablet, Smart TV und dem Internet beizubringen. Von den Eltern angepasste Geräteeinstellungen und spezielle Kinderschutz-Apps helfen dabei, sicher im Internet zu surfen und die Bildschirmzeit zu begrenzen. An vielen Smart TVs können Sie den Zugang zum Internet beispielsweise mit einem Passwort schützen, einzelne Apps sperren oder die Bildschirmzeit kontrollieren. Dafür können Sie  Uhrzeiten definieren, zu denen sich der Smart TV automatisch ausschaltet.

 

Auch die 1&1 HomeServer bieten eine Art Kindersicherung an. Pro Familienmitglied lassen sich Zeitlimits für die tägliche Internetnutzung festlegen – dabei können Sie sogar mehrere Geräte vom Smartphone bis zur PlayStation einzelnen Personen zuordnen. Welche Webseiten Ihr Kind besuchen darf, das können Sie mit Hilfe einer sogenannten Whitelist definieren. Umgekehrt können Sie auch bestimmte Seiten sperren oder ein Filtermodul der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien nutzen, das kritische Seiten automatisch aussortiert. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gibt es im Internet und im Umgang mit Handy, Tablet und Co. keine absolute Sicherheit – feste Regeln und der gemeinsame Austausch zwischen Eltern und Kindern bilden jedoch eine gute Basis.

Große Auswahl an smarten Helfern für den Familienalltag

 

Die hier beschriebenen Szenarien und Geräte sollen ein Gefühl dafür vermitteln, in welchen Situationen smarte Gadgets Familien im Alltag unterstützen können. Dabei gibt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da der Markt für intelligente Lösungen kontinuierlich wächst.

 

Tipp
Neugierig geworden? Das 1&1 Smart Home-Sortiment finden Sie hier.