Kürzlich wurde das OnePlus Band enthüllt, ein Fitness-Armband für kleines Geld. Der Hersteller OnePlus möchte mit dem Wearable offenbar Xiaomi Konkurrenz machen. Bislang ist das Gerät nur für den indischen Markt angekündigt.

JessicaGietz
Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
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Wearables werden immer günstiger

 

Quelle: winfuture.de

Über die Jahre haben sich Wearables, darunter besonders prominent Smartwatches und Fitness-Armbänder, deutlich weiterentwickelt. Dennoch haben die smarten Technologien am Handgelenk noch lange nicht ihren Weg in den Alltag eines jeden Smartphone-Nutzers gefunden. Bei Smartwatches mag das am zum Teil recht hohen Preis liegen, doch diese Einstiegshürde wird besonders bei den simpleren Fitness-Trackern immer weiter abgesenkt.

 

Nun hat beispielsweise OnePlus sein erstes Fitness-Armband, schlicht OnePlus Band genannt, für den indischen Markt vorgestellt. Der Fitness-Tracker kostet dort 2499 indische Rupien - umgerechnet rund 28 Euro - und soll damit in Konkurrenz zum ähnlich preiswerten Xiaomi Band 5 treten.

OnePlus Band vorerst nur in Indien

 

Indien ist einer der wichtigsten Märkte für den chinesischen Hersteller, dort ist OnePlus Marktführer im Premium-Smartphone-Segment. Ob das Band auch in Europa verkauft wird, ist nicht bekannt, aber auch nicht auszuschließen.

 

Das OnePlus Band scheint dem Oppo Band in vielen Punkten sehr ähnlich zu sein. Die Fitnessbänder der beiden zu BBK Electronics gehörenden Marken sehen fast gleich aus und auch das Layout der zugehörigen Smartphone-App ist nahezu identisch.

Fitness-Tracker mit SpO2-Sensor

 

Das OnePlus Band verwendet ein 1,1 Zoll großes AMOLED-Display mit 126 x 294 Pixeln Auflösung. Es soll nur rund 22,6 Gramm auf die Waage bringen und nach IP68 vollständig staub- und wasserdicht sein. Anders als Xiaomi spendiert OnePlus seinem Fitnessband außerdem einen SpO2-Sensor, mit dem der Blutsauerstoffgehalt ermittelt werden kann.

 

Der Bildschirm des OnePlus Bands wird zum Laden aus dem Silikon-Armband herausgenommen und in der Ladeschale befestigt. Per USB-Kabel lässt sich das Gerät wieder aufladen und soll bis zu zwei Wochen mit einer Akkuladung auskommen. Verschiedene Tester, darunter Android Central, bemängeln hingegen, dass der Akku des Fitness-Armbandes lediglich zwei Tage durchhält. Ein Fehler, der sich vermutlich per Software-Update beheben ließe.

 

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