Smart-Home-Startersets gibt es schon ab 200 bis 300 Euro. Wer hingegen einen Wohnhaus-Neubau komplett mit Kabeln zur Datenübertragung inklusive aller notwendiger Schalter, Steckdosen und Co. ausrüsten möchte, zahlt deutlich mehr. Wir geben einen Überblick, mit welchen Kosten Sie je nach Art und Umfang des Smart-Home-Systems rechnen müssen.

JessicaGietz
Jessica ist Redakteurin für das 1&1 Magazin und kennt die besten Eisdielen der Stadt.
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Deutliche Preisunterschiede je nach Art und Umfang der gewünschten Lösung

 

Im intelligenten Zuhause sind elektronische Geräte und Installationen miteinander verknüpft und können zentral über eine Software gesteuert werden. Dabei gibt es zwei verschiedene Systeme, damit beispielsweise ein Fenstersensor Daten an ein smartes Thermostat senden kann: Entweder per Funk oder per Kabel. Einen ausführlichen Artikel zum Vergleich der beiden Lösungen zur Datenübertragung im Smart Home finden Sie hier. Je nachdem, für welches System Sie sich entscheiden, gibt es deutliche Preisunterschiede, auf die wir weiter unten noch einmal gesondert eingehen.

 

Quelle: shutterstock

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Neben der Art des Smart Home-Systems ist auch die Größe Ihrer Wohnung bzw. Ihres Hauses ein entscheidender Faktor. Wer eine kleine 2-Zimmer-Wohnung mit smarten Steckdosen, Thermostaten und LED-Lampen einrichten möchte, braucht deutlich weniger Geräte als der Eigenheimbesitzer mit 150 Quadratmetern Wohnfläche.

 

Schließlich hat auch der gewünschte Funktionsumfang Einfluss auf die finalen Anschaffungskosten. Wer besonders viele Prozesse im Smart Home automatisieren möchte, braucht dafür auch viele Einzelkomponenten: von Sensoren bis zu smarten Thermostaten und Lampen. Wer hingegen lediglich smart Heizen möchte, aber keine vernetzte Lichtsteuerung o. ä. braucht, kommt mit einem deutlich schmaleren Budget zurecht.

Kabelgebundene Systeme: Mit diesen Anschaffungskosten müssen Sie rechnen

 

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Sie planen ein Haus zu bauen bzw. Ihr Eigenheim komplett zu sanieren? Im Zuge dessen bietet es sich an, parallel zu den Stromleitungen die Kabel zur Datenübertragung im Smart-Home zu verlegen. Neben den Anschaffungskosten für die einzelnen Komponenten müssen Sie in diesem Fall auch die Arbeitskosten für einen Elektriker einkalkulieren, der die Kabel in Ihrer Wohnung bzw. in Ihrem Haus verlegt. Zusammengerechnet müssen Sie bei der Erstinstallation eines kabelgebundenen Systems mindestens mit einem mittleren vierstelligen Betrag rechnen. Wer ein großes Haus mit vielen Räumen als Smart Home mit einem großen Funktionsumfang einrichten möchte, sollte über ein deutlich höheres Budget verfügen.

Die kostengünstigere Alternative: Funkbasierte Smart-Home-Lösungen

 

Wer die eigene Wohnung bzw. das eigene Haus mit funkbasierten Smart Home-Geräten ausstatten möchte, kann Startersets für smartes Heizen oder eine erhöhte Sicherheit bereits ab knapp 200 Euro erwerben. Diese Bundles beinhalten sowohl erste smarte Geräte wie vernetzte Steckdosen als auch eine Steuerzentrale. Letztere ist ein essentieller Bestandteil jeder funkbasierten Smart-Home-Anlage, ohne die die Inbetriebnahme nicht möglich ist.

 

Tipp
Wer bereits einen 1&1 HomeServer zu Hause hat, muss keine extra Steuerzentrale zur Heimvernetzung kaufen. Der 1&1 HomeServer ist WLAN- und Smart-Home-Zentrale in einem.

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Anschließend können Sie je nach Bedarf einzelne Geräte hinzukaufen: Smarte LED-Lampen und Steckdosen sind bereits ab knapp 10 Euro pro Stück erhältlich, die günstigsten Smart Home-Thermostate gibt es für wenige Euros mehr. Die Anschaffungskosten können Sie sich im nächsten Schritt ganz einfach selbst ausrechnen: Zählen Sie nach, wie viele Heizkörper, Steckdosen und Lampen Sie nachrüsten müssen. Die Montage und Einrichtung der einzelnen Geräte funktioniert in der Regel einfach und intuitiv – in diesem Fall brauchen Sie zur Installation keinen Fachmann und sparen sich dadurch hohe Kosten.

 

Tipp
Neugierig geworden? Das 1&1 Smart Home-Sortiment finden Sie hier.