Ganz untypisch ohne große Vorankündigung präsentierte der Smartphone-Hersteller OnePlus am 26. Oktober zwei neue Modelle namens N10 5G und N100. Sie gehören zur Mittelklasse sowie Einsteigerklasse und stellen die günstigsten Optionen im aktuellen Portfolio von OnePlus dar.

Marcel Schreiter
MarcelSchreiter
Marcel ist Gründer von Allround-PC.com und als Redakteur für das 1&1 Magazin tätig.
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Der chinesische Hersteller ist vorwiegend für seine Oberklasse-Smartphones bekannt, allerdings brachte er im Sommer 2020 mit dem OnePlus Nord ein Modell der oberen Mittelklasse auf den Markt. Das nun vorgestellte OnePlus N10 5G und OnePlus N100 gesellen sich zur neu kreierten Nord-Serie dazu, liegen preislich mit 349 Euro beziehungsweise 199 Euro aber unter dem ersten Nord-Modell.

Das OnePlus N10 5G im Detail

 

Mit dem OnePlus N10 5G erscheint demnächst ein Mittelklasse-Smartphone, das technisch ein leicht abgespecktes OnePlus Nord ist. Das Design fällt anders aus, denn das hintere Kameramodul ist beim N10 5G rechteckig und daneben sitzt ein herkömmlicher Fingerabdrucksensor. Zudem besteht das dunkelblaue Gehäuse nicht mehr aus Glas mit einem Kunststoffrahmen, sondern komplett aus Kunststoff. Auf der Front verbaut OnePlus ein flaches LC-Display, das 6,49 Zoll groß ist, eine Bildwiederholrate von 90 Hertz bietet und in Full-HD+ auflöst. Die Frontkamera bringt der Hersteller oben links in einem kleinen Bildschirmloch unter, außerdem sind Stereolautsprecher und ein Klinkenanschluss vorhanden.

 

Unter der Haube setzt OnePlus als erster Hersteller den Qualcomm-Chip Snapdragon 690 mit 5G Support ein. Das Smartphone beherrscht des Weiteren noch NFC, Bluetooth 5.1, Wi-Fi 5 und Dualband-GPS. Zudem bietet das N10 5G sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Massenspeicher, der sich per MicroSD-Karte um maximal 512 Gigabyte erweitern lässt. Die Benutzeroberfläche OxygenOS 10.5 basiert noch auf dem mittlerweile abgelösten Android 10. Der Akku bietet eine Kapazität von 4.300 Milliamperestunden und im Lieferumfang liegt ein Ladegerät mit einer Leistung von bis zu 30 Watt bei.

 

Hinten besitzt das neue Mittelklassemodell vier Kameras: eine Hauptkamera mit 64 Megapixeln, eine Weitwinkelkamera mit acht Megapixeln, eine Makrokamera mit zwei Megapixeln und eine Monochromkamera mit zwei Megapixeln. Eine optische Bildstabilisierung bei der Hauptkamera gibt es nicht. Die Frontkamera löst mit 16 Megapixeln auf.

 

Optisch ähnlich, aber technisch schwächer: das OnePlus N100

 

Das OnePlus N100 ist optisch dem N10-Modell sehr ähnlich, kommt allerdings mit einem helleren Graublau und mit nochmals schwächerer Technik daher. Der Bildschirm misst diagonal 6,52 Zoll, löst lediglich mit 1.600 x 720 Pixeln auf und bietet eine reguläre Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz. Als Prozessor kommt der Snapdragon 460 zum Einsatz, der sich in der Einsteigerklasse einordnet und maximal 4G-Mobilfunk unterstützt.

 

Die Speicherausstattung fällt mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte Speicherplatz (erweiterbar) durchschnittlich für diese Preisklasse aus, jedoch geht aktuell auch im 200-Euro-Segment der Trend in Richtung 128 Gigabyte Massenspeicher. Die hohe Akkukapazität von 5.000 Milliamperestunden ist überdurchschnittlich, jedoch kann dieser nur mit maximal 18 Watt geladen werden. In puncto Kameras verbaut der Hersteller im N100 eine 13-Megapixel-Hauptkamera, eine Makrolinse und eine Bokehlinse mit jeweils zwei Megapixeln und eine Frontkamera mit acht Megapixeln.

 

Quelle: OnePlus

https://www.oneplus.com/de/n10/specs

https://www.oneplus.com/de/n100/specs