Huawei bringt mit dem Mate 40 Pro ein neues Flaggschiff-Smartphone auf den Markt, das einen großen Fokus auf den neuen Kirin-Prozessor und schnelleres Laden setzt. Auch das besonders stark gekrümmte „Horizon“-Display, welches vom Vorgänger übernommen wurde, hat Huawei verbessert. Wir haben die wichtigsten Neuerungen für sie zusammengefasst.

Marcel Schreiter
MarcelSchreiter
Marcel ist Gründer von Allround-PC.com und als Redakteur für das 1&1 Magazin tätig.
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Das Herzstück des Mate 40 Pro ist der neue Kirin 9000 Prozessor, der über acht Kerne verfügt und mit bis zu 3,13 GHz taktet. Zusammen mit dem neuen Apple A14 Bionic ist er einer der ersten Modelle mit einer Strukturgröße von lediglich fünf Nanometern. Dadurch steigt nicht nur die Effizienz, sondern auch die Leistung. Dazu gibt es dann 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 256 Gigabyte (UFS 3.1) internen Speicher. Über die Huawei-eigene Nano-Memory-Card kann der Speicher um bis zu 256 GB erweitert werden.

Neuer Prozessor mit mehr Leistung und besserer Effizienz

 

Durch ein integriertes 5G-Modem ist das Smartphone für den neuen Mobilfunkstandard ausgerüstet, dazu gibt es WLAN 802.11ax (Wi-Fi 6) sowie Bluetooth 5.2 und NFC. Eine weitere Neuerung sind Stereo-Lautsprecher, hierfür gibt es sowohl am unteren und oberen Rahmen eine Lautsprecheröffnung. Ein 3,5 mm Klinkenanschluss ist dagegen nicht vorhanden.

 

Auf der Front verbaut Huawei ein 6,76 Zoll großes OLED-Display, das mit 2.772 x 1.344 Pixel auflöst und eine erhöhte Bildwiederholrate von 90 Hz bietet. Die Seiten sind mit einem Winkel von 88 Grad sehr stark gekrümmt, wodurch das Mate 40 Pro einen sehr einzigartigen Look erhält. Die Displayseiten sollen so, zumindest von vorne betrachtet, verschwinden. Zum Entsperren sitzt ein optischer Fingerabdrucksensor unter dem Display.

 

Die Frontkamera sitzt oben links in einer pillenförmigen Punch-Hole und bietet 13 Megapixel. Zusammen mit einem 3D-ToF-Sensor (Time of Flight) ermöglicht Huawei nicht nur eine 3D-Gesichtserkennung, sondern auch eine Gestensteuerung.

 

Leica Triple-Kamera erhält einige Upgrades

 

Auf der Rückseite bietet das Mate 40 Pro eine Leica Triple-Kamera mit einem 50 Megapixel Hauptsensor (f/1.9 Blende). Dazu gibt es eine 20 Megapixel Ultraweitwinkelkamera (f/1.8 Blende), von Huawei auch „Cinelens“ genannt, die speziell für Videoaufnahmen geeignet sein soll. Zu guter Letzt ist noch eine Telefotokamera mit Periskop-Linse und 12 Megapixel (f/3.4 Blende) mit an Bord. Sie bietet einen 5-fach optischen Zoom und wird optisch stabilisiert. Hinter der vierten Linse verbirgt sich zwar auch ein Kamera-Sensor, dieser wird jedoch in Kombination mit dem Laser-Autofokus für eine schnellere Fokussierung genutzt. Zudem verbaut Huawei einen Farbtemperatursensor, der für eine möglichst akkurate Farbwiedergabe sorgen soll.

SuperCharge nun mit bis zu 66 Watt noch schneller

 

Der Akku im Huawei Mate 40 Pro fasst rund 4.400 mAh und wird kabelgebunden nun mit bis zu 66 Watt geladen. Das Smartphone dürfte damit deutlich schneller aufgeladen sein, eine konkrete Zeitangabe seitens Huawei gibt es jedoch nicht. Darüber hinaus hat der chinesische Hersteller auch das kabellose Laden verbessert, hierbei sind nun bis zu 50 Watt möglich – das richtige Ladegerät vorausgesetzt.

 

Als Betriebssystem kommt Android 10 in Kombination mit EMUI 11 zum Einsatz. Statt den Google-Diensten sind jedoch die Huawei-Dienste mit an Bord. Es gibt also weiterhin keine Google-Apps, wie beispielsweise den Play Store, auf dem Huawei Mate 40 Pro. Stattdessen ist die Huawei App Gallery zum Herunterladen von Apps installiert.

 

Das Huawei Mate 40 Pro startet im November in den Farben Schwarz und Mystic Silver zum Preis von 1.199 Euro (UVP). Für Vorbestellungen bis zum 9. November gibt es die In-Ear Kopfhörer FreeBuds Pro sowie sechs Monate Huawei Music kostenlos dazu.