Auf welche technischen Details sollte man beim Smartphone-Kauf achten? Welche Ausstattung sollte ein neues Smartphone in Sachen Kamera, Akku, Prozessor, (Arbeits-) Speicher und Display besitzen? Wir erklären die wichtigsten Merkmale, auf die man beim Smartphone-Kauf achten sollte.

Kerstin Corea
KerstinCorea
Kerstin ist PR Managerin bei 1&1 und Ansprechpartner für den Produktbereich DSL.
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Welche Akku-Kapazität sollte ein Smartphone haben?

Die meisten aktuellen High End Smartphones besitzen Akkus mit einer Kapazität über 4.000 mAh. Damit kommt man als normaler Verbraucher gewöhnlich gut über den Tag. Vermutlich reichen einem normalen Nutzertypen auch Modelle mit 3.000 mAh - darunter ist heute nicht mehr zeitgemäß. Neben der Angabe der mAh ist aber auch die softwareseitige Anpassung an die Hardware und das entsprechende Energie-Management. Des Weiteren können Sie darauf achten, den Akku richtig zu behandeln und und Energiespartipps auszuprobieren. Ein Faktor für die Kaufentscheidung kann auch sein, ob der Akku schnell per Quick Charge oder auch induktiv geladen werden kann. Mehr zum Thema Akkukapazität beim Smartphone gibt es hier ausführlich im 1&1 Magazin.

Wie viel Megapixel soll die Kamera haben?

Kameras sind für viele ein wichtiges Kaufkriterium beim neuen Smartphone, da das Smartphone für viele einfach zur Hauptkamera daheim geworden ist. Viele Hersteller setzen daher auf immer mehr Megapixel jenseits der 50 oder sogar 100 Megapixel und stellen Modelle mit Triple- oder Quadkameras vor. Hier gilt: Mehr Megapixel können zwar gut sein, entscheidend sind aber auch leistungsstarke Sensoren und das optimale Zusammenspiel mit der Software. Auch das Thema künstliche Intelligenz wird in dem Zusammenhang immer wichtiger. Alles zum Thema Smartphone-Kameras und Megapixel können Sie hier genau nachlesen.

Auf was muss ich beim Prozessor achten?

In den Flaggschiffen sind meist Octacore-Prozessoren verbaut, das bedeutet, diese arbeiten mit acht Rechenkernen und sorgen so für eine wirklich gute Leistung. Wichtig sind weiterhin Faktoren wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz. Renommierte Chip-Hersteller sind beispielsweise Qualcomm oder auch die Smartphone-Hersteller Samsung und Apple selbst. Mehr zum Thema, welche aktuell die schnellsten Prozessoren in Smartphones sind, gibt hier im Magazin.

Wieviel Arbeitsspeicher sollte ein Smartphone haben?

Der Arbeitsspeicher ist zusammen mit dem Prozessor mit entscheidend für die Geschwindigkeit und Bedienflüssigkeit des Smartphones. Bei einem Mittelklasse-Smartphone ist 3-4 GB RAM ein guter Richtwert, in der oberen Preisklasse verfügen viele Smartphones über 6,8 oder mehr GB RAM. Entscheidend ist aber auch hier das Zusammenspiel des Arbeitsspeichers beispielsweise mit dem Betriebssystem. Mehr zum Thema Arbeitsspeicher beim Smartphone gibt es hier.

Wieviel Speicherplatz benötige ich?

Bei der Speicherkapazität sollten 32 GB das absolute Minimum sein - besser sind 64 GB oder mehr. Man darf nicht vergessen, dass das System und vorinstallierte Software schnell allein 10 GB einnimmt, daher bleibt ansonsten nicht genug übrig. Ein wichtiger Faktor in dem Zusammenhang ist natürlich, ob das neue Smartphone per microSD-Karte erweiterbar ist - das spart auch Speicherplatz. Ansonsten sind auch Cloud-Dienste oder Tools wie Google Fotos eine gute Möglichkeit, um Dateien auszulagern. Mehr zum Thema Speicher beim Smartphone gibt es im 1&1 Magazin.

Welche Faktoren spielen beim Display eine Rolle?

Hier gibt es die Unterscheidung zwischen LC- und OLED-Displays; letztere sind meistens in hochpreisigeren Smartphones verbaut. OLED-Displays haben bessere Kontrastwerte als LC-Displays, da LC-Displays baubedingt eine Hintergrundbeleuchtung haben. Entscheidend beim Display ist aber auch die Pixeldichte und die Auflösung sowie die Bildwiederholfrequenz. Je größer die Auflösung, desto höher auch die Pixeldichte. Eine höhere Bildwiederholfrequenz (z.B. bei Flaggschiffen 120 Hz) besagt, dass die Anzeige öfter aktualisiert wird, wodurch die Bedienung flüssiger ist. Bei der Displaygröße ist letztlich der eigene Geschmack gefragt. Displays mit 5 Zoll oder weniger gibt es nur noch selten, die Displays sind eher mit 6,5 Zoll größer und auch das Screen-to-Body-Ratio hat sich zu Gunsten eines größeren Displays verändert. Wem das zu groß ist, dem kann vielleicht der Einhandmodus weiterehelfen. Mehr zum Thema der Technik in Displays haben wir hier noch genauer erklärt.