Für viele ist die Arbeit im Home-Office eine ungewohnte Situation. Gerade jetzt in der Coronakrise sind viele Arbeitnehmer unverhofft länger im Home-Office als geplant. Mit diesen Tipps und Tricks überstehen Sie die Arbeitszeit zu Hause besser.

Marcel Schreiter
MarcelSchreiter
Marcel ist Gründer von Allround-PC.com und als Redakteur für das 1&1 Magazin tätig.
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Die richtigen Rahmenbedingungen schaffen

Zuerst gilt es, die nötigen Utensilien und Geräte beisammen zu haben und den Arbeitsplatz einzurichten. Unternehmen statten ihre Mitarbeiter im Normalfall entsprechend aus: Neben einem Computer beziehungsweise Notebook ist gegebenenfalls auch ein zweiter Monitor und ein geeigneter Bürostuhl und Tisch nötig. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort in Fensternähe, der genügend Platz und Beleuchtung bietet. Wenn in der Wohnung noch andere Personen leben, sollte nicht unbedingt im Wohnzimmer gearbeitet werden.

Weniger Ablenkung, mehr Struktur

Bei der Arbeit im Home-Office lauern viele Ablenkungen: Die Waschmaschine piept, ein Berg von Geschirr wartet in der Spüle, und diese Serie, bei der die letzte Folge so spannend endete. Damit diese Freizeit- und Haushaltstätigkeiten nicht die Oberhand über die Arbeitszeit gewinnen, sollte der Tagesablauf klar aufgeteilt werden. Es sollten kleinere Pausen zwischen einer abgeschlossenen und der nächsten Arbeitsaufgabe eingelegt werden. Zehn oder zwanzig Minuten dürften bereits genügen, um etwa kurz schon mal das Mittagessen vorzubereiten oder den Social-Media-Feed anzusehen – danach kann mit freiem Kopf wieder gearbeitet werden. Ein strukturierter Zeitplan ist das A und O!

 

Einige bevorzugen die normalen Arbeitszeiten, um die gewohnte Routine beizubehalten, doch wenn Sie beispielsweise spät abends produktiver sind, können Sie es ja mal ausprobieren – natürlich nur, wenn Ihre Tätigkeit das zulässt.

Viel trinken und bewegen

Genügend zu trinken und viel Licht beim Arbeitsplatz sind ebenso wichtig. Da die täglichen Runden zur Bürokaffeekanne, zum Empfang oder dem Drucker fehlen, wird schnell vergessen, sich ein Getränk zu holen. Die Vorhänge am Fenster werden im Home-Office vermutlich häufiger zugezogen, weil das Display des Notebooks sonst oft zu dunkel ist. Es ist trotzdem wichtig, regelmäßig die Sonne wieder reinzulassen – gleichzeitig kann auch das Fenster zum Lüften geöffnet werden. Es ist zudem ratsam, sich zwischendurch immer mal wieder kurz zu bewegen, um nicht den ganzen Tag starr vor dem Bildschirm zu sitzen. Da darf der Arbeitsplatz wenn möglich auch mal in den heimischen Garten verlegt werden.

 

Zählen Sie eher zu denjenigen, die im Home-Office sich einfach nicht konzentrieren können, weil keine anderen arbeitenden Menschen um Sie herum sind? Vielleicht ist es ja möglich mit Kollegen eine stummgeschaltete Videokonferenz zu starten – somit sehen sich alle gegenseitig und es entsteht eine gewisse Büroatmosphäre. Bleiben Sie außerdem regelmäßig mit den Kollegen oder Vorgesetzten in Kontakt und teilen Sie in regelmäßigen Abständen mit, woran gerade gearbeitet wird. Es sollte zudem für das Team klar erkennbar sein, wann Sie am Arbeitsplatz sind und wann Sie Pause machen.

VPN und praktische Programme für die Zusammenarbeit

Der sichere Austausch von beruflichen Daten sollte daheim über ein virtuelles privates Netzwerk erfolgen. Auch für Unternehmen, die auf das im Büro befindliche Intranet oder Server zugreifen müssen, ist die Verwendung eines VPNs essenziell. Mit einem Fritzbox-Router im Eigenheim geht die VPN-Einrichtung recht einfach vonstatten. Die Fernsteuerung des Arbeitsrechners im Büro ist dank TeamViewer auch von zu Hause aus möglich. TeamViewer ist nur eines von vielen Programmen, die die Arbeit im Home-Office vereinfachen.

 

Zur Kommunikation mit dem Team stehen vielerlei Programme zur Verfügung. Empfehlenswert sind Dienste wie Slack, Discord, Skype oder Zoom, aber auch Planungs-Tools wie Trello oder Asana sind praktisch. Wenn es mal schnell mit einem Dateiaustausch gehen muss, eignen sich auch Webdienste wie Firefox Send und WeTransfer. Des Weiteren bietet Google auch allerlei kostenlose Tools an, die über den Internetbrowser oder Apps genutzt werden können, etwa die Office-Suite mit Google Docs und Co. sowie Google Drive für eine Cloud-Synchronisation und -Freigabe von Dateien.

WLAN im Home-Office

Eine stabile WLAN-Verbindung ist besonders im Home-Office wichtig. Für einen besseren Internetempfang in der Wohnung sorgen beispielsweise Repeater. Verwenden Sie daheim etwa eine Fritzbox, können sie die optimale Position eines Repeaters einfach über die „Fritz!App WLAN“ bestimmen. Die Fritzboxen von AVM bieten auch weitere praktische Funktionen für die Arbeit daheim wie beispielsweise die Verwendung des integrierten Medienservers und sie bieten Ihnen in sich schon praktische Features für die Verbesserung des WLANs daheim wie z.B. die automatische Funkkanalanpassung, wenn gerade wie jetzt viele Menschen gleichzeitig das WLAN daheim nutzen.