Xiaomi hat die beiden neuen Mittelklasse-Smartphones Redmi Note 9 Pro und Redmi Note 9 Pro Max vorgestellt. Beide Geräte bieten Android 10, eine Vierfach-Kamera und einen schnellen Snapdragon-Prozessor für kleines Geld.

Marcel Schreiter
MarcelSchreiter
Marcel ist Gründer von Allround-PC.com und als Redakteur für das 1&1 Magazin tätig.
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Xiaomi knüpft an Erfolg des Redmi Note 8 an

Xiaomi Redmi Note 9 Pro

Sowohl das Redmi Note 9 Pro als auch die Max-Variante sind mit einem 6,67 Zoll großen Full HD-Display ausgestattet und fallen damit ein kleines Stück größer als der Vorgänger aus, dessen Bildschirm in der Diagonalen 6,39 Zoll misst. Das Redmi Note 8 Pro verwendete übrigens eine sogenannte „Dot-Drop“-Frontkamera, also eine Ausbuchtung, die wie ein Tautropfen am oberen Geräterand ins Bild steht. Beim Note 9 Pro und Note 9 Pro Max hat sich Xiaomi nun für die Variante „Punchhole“ entschieden, also eine frei in der Mitte des Displays platzierte Frontkamera. Keine bahnbrechende Neuerung, doch der eine oder andere Nutzer mag hierauf sicher Wert legen.

 

Wirklich frischen Wind bringt dagegen die Innenausstattung der beiden neuen Geräte: Beide Modelle sind mit einem Snapdragon 720G SoC von Qualcomm ausgestattet, der im Falle des Redmi Note 9 Pro Max bis zu 8 Gigabyte RAM zur Seite gestellt bekommt. Beim Redmi Note 9 Pro sind es maximal 6 GB. Der Gerätespeicher beider Smartphones kommt in verschiedenen Größen, so können Nutzer zwischen 64 Gigabyte und 128 Gigabyte wählen und diese per Speicherkarte zusätzlich erweitern.

33 Watt Fast Charging für das Redmi Note 9 Pro Max

Auch die Akkukapazität ist bei beiden Geräten mit 5020 mAh identisch, allerdings wird nur das Note 9 Pro Max mit einem besonders flotten 33W Schnelladegerät geliefert. Käufer eines Redmi Note 9 Pro dagegen laden standardmäßig mit einem 18W Schnellladegerät.

 

Weitere Unterschiede weisen die neuen Note 9 Modelle in ihrer jeweiligen Kameraausstattung auf. Der Hauptsensor des viereckigen und mittig in die Gehäuserückseite eingelassenen Kameramoduls macht im Falle des Redmi Note 9 Pro Max Aufnahmen mit 64 Megapixeln, der des Note 9 Pro mit 48 MP.

Vier Kameras für beide Modelle

Xiaomi Redmi Note 9 Pro Max

Das Kameramodul wird als „Quad Camera“ bezeichnet, da dem Smartphone-Fotografen neben besagtem Hauptsensor weiterhin drei zusätzliche Kameras zur Auswahl stehen. Eine 8 MP Ultraweitwinkel-Kamera lichtet besonders große Szenen im 119°-Winkel ab, während eine 5 MP Makro-Kamera besonders kleine oder nah vor der Linse platzierte Motive festhält. Ein letzter 2 MP Tiefensensor soll überzeugende Portrait-Fotos anfertigen.

 

Einen europäischen Starttermin für das Xiaomi Redmi Note 9 Pro und das Redmi Note 9 Pro Max gibt es bislang noch nicht, ebenso wenig wie einen Verkaufspreis für den deutschen Markt. Die Preise der in Indien vorgestellten Version können umgerechnet werden zu 155 Euro (Note 9 Pro mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher) respektive 180 Euro (Note 9 Pro Max mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher). Weitere Konfigurationen würden demnach 190 Euro für das stärkere Note 9 Pro (6 GB / 128 GB), sowie 205 Euro (6 GB / 128 GB) und 230 Euro (8 GB / 128 GB) für die Varianten des Note 9 Pro Max kosten. Allerdings ist anzunehmen, dass diese Preise in Deutschland noch einmal ein kleines Stück ansteigen werden.

 

Quellen:

https://www.mobiflip.de/shortnews/redmi-note-9-pro-max/

https://www.youtube.com/watch?v=Y_5cfCZBOV4 (livestream)

https://www.mi.com/in/redmi-note-9-pro/

https://www.mi.com/in/redmi-note-9-pro-max/