Egal ob zuhause oder im Urlaub - das Internet gehört zum Leben dazu, natürlich auch mobil. Im Urlaub ist das mit dem Immer-online-sein aber nicht ganz so einfach, das wissen vor allem Camper.

MartinFischer
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Camping gilt als ursprüngliche, naturnahe Form des Urlaubs, und das stimmt auch. Trotzdem möchten viele Menschen auch beim Camping nicht auf Annehmlichkeiten wie Musikstreaming, aktuelle Nachrichten oder Messaging mit WhatsApp und Co. verzichten. Das gilt im Übrigen für alle Altersstufen - es ist selbstverständlich geworden, Bilder aus dem Urlaub zu verschicken, per Video mit den Lieben zuhause zu telefonieren oder abends wie zuhause eine Folge der Lieblingsserie zu schauen.

 

Eine interessante Entwicklung: Die Maßstäbe, die Camper bei der Suche nach dem besten Platz anlegen, verschieben sich derzeit. Eine Umfrage​ unter rund 1.000 Campern von PiNCAMP, dem Camping-Portal des ADAC, hat ermittelt, dass die Internetversorgung gleich nach dem Sanitärstandard kommt, wenn es um die wichtigsten Kriterien für Campingplätze geht.

 

Internet_Campingplatz

Quelle: PiNCAMP

 

Damit es aber klappt mit dem Internet im Wohnwagen oder Wohnmobil, muss die Versorgung gesichert sein. Die meisten ​Campingplätze in Deutschland​ und Europa bieten mittlerweile WLAN an – häufig kostenlos, manchmal gegen Aufpreis. Das ist löblich, hilft aber häufig leider nur bedingt. Die weitläufigen Gelände der Campingplätze komplett mit WLAN abzudecken ist alles andere als einfach. Vor allem ländlich gelegene und besonders idyllische Campingplätze haben zudem das Problem, dass überhaupt keine schnelle Internetverbindung verfügbar ist, und die lahme Leitung müssen sich dann hunderte Camper teilen - das kann richtig nervig sein.

 

Internet auf Campingplatz

Quelle: PiNCAMP

 

Statt sich rund um einen der wenigen Hotspots zu versammeln, um kurz neue WhatsApp-Nachrichten zu empfangen oder die News des Tages zu lesen, bietet sich als Alternative ein mobiler WLAN-Router an. Über so einen mobilen WLAN-Router lassen sich bis zu 16 Geräte gleichzeitig kabellos verbinden, und das mit einer LTE-Geschwindigkeit von bis zu 150 MBit/s. Damit ist man unabhängig vom lahmen und lückenhaften Campingplatz-WLAN und man kann sich – den richtigen Vertrag vorausgesetzt – bei der Internetnutzung fühlen wie zuhause.

 

 

Natürlich lässt sich auch mit einem Smartphone ein Hotspot aufbauen. Dieses sogenannte Tethering hat jedoch zwei Probleme: Einerseits belastet es den Akku des Smartphones extrem und andererseits schränkt es die Freiheit ein. Wer die Mitcamper mit WLAN über sein Smartphone versorgt, macht sich nicht besonders beliebt, wenn er beim Spaziergang sein Handy und damit die Internetverbindung mitnimmt und der Rest offline zurückbleibt.

 

Also, unter dem Strich bleiben zwei Optionen: Das WLAN des Campingplatzes und der mobile WLAN-Router. Selbst wenn das Platz-WLAN gut funktioniert, sollte der mobile Hotspot als Plan B seinen festen Platz im Reisegepäck haben.

 

Der Artikel wurde in Zusammenarbeit mit PinCAMP Magazin verfasst, das Campingportal vom ADAC.