Die Apple Watch ist mittlerweile zur beliebtesten Smartwatch auf dem Markt geworden, im letzten Jahr konnte der Hersteller aus Cupertino laut Strategy Analytics über 30 Millionen Exemplare absetzen. Gegenüber dem Vorjahr, in dem Apple etwas über 22 Millionen Watches verkaufen konnte, ist das ein Wachstum von satten 36 Prozent. Der Elektronikriese hängt damit sogar die Schweizer Uhrenindustrie ab, die zudem mit einem Rückgang der Umsätze kämpfen muss.

Marcel Schreiter
MarcelSchreiter
Marcel ist Gründer von Allround-PC.com und als Redakteur für das 1&1 Magazin tätig.
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Natürlich arbeitet Apple nach der Watch Series 5 schon am Nachfolgemodell. Ersten Gerüchten zufolge soll die neue Smartwatch auf eine der markantesten Eigenschaften verzichten – die drehbare Krone auf der rechten Seite. Ein Patenteintrag beim USPTO (US-amerikanisches Patent- und Markenamt) zeigt eine Smartwatch, die eine digitale „Krone“ mit einem optischen Sensor zeigen soll.

Ersetzt Apple die klassische Krone durch einen digitalen Sensor?

Statt einem physisch drehbaren Mechanismus soll der Nutzer die Aktionen der Krone mit Gesten durchführen. Der Patenteintrag zeigt dabei, dass der Finger beispielsweise nach unten gleiten kann. Mit einfachen Bewegungen könnte die Smartwatch dann komfortabel bedient werden, beispielsweise in Hinsicht auf das Durchscrollen von Inhalten.

 

 

Grund für die Designanpassung könnte sein, dass Apple die Smartwatch vor leichten Beschädigungen schützen möchte. Einerseits sind mechanische Komponenten immer etwas anfälliger, zudem sitzt der drehbare Knopf außerhalb des Gehäuserahmens und ist somit etwas anfälliger bei einem Sturz. Darüber hinaus würde ein flacher Sensor wohl weniger Platz im Innenraum einnehmen.

Kommt die neue Generation bereits mit dem neuen Feature?

Ob Apple die digitale Krone schon in der nächsten Generation präsentiert, ist derzeit noch unklar. Natürlich könnte auch der Fall eintreten, dass Apple gar nicht auf dieses Design setzen wird – denn es ist erstmal nur ein Patent. Die digitale Krone könnte jedoch neben Platzeinsparnissen auch in punkto Features für einen Mehrwert sorgen.

 

Neben der intuitiven Gestensteuerung könnte Apple auch weitere Sensoren platzieren und den Funktionsumfang der Smartwatch steigern. Der US-amerikanische Hersteller legt einen besonderen Fokus auf Gesundheitsfeatures, darunter beispielsweise die EKG-Funktion zur Messung der Elektrokardiographie. Die nächste Generation mit digitaler Krone könnte also weitere Sensoren beinhalten und weitere Eigenschaften für Gesundheit, Fitness und das tägliche Leben erhalten.

Darüber hinaus: ein sich automatisch anpassendes Armband

Des Weiteren scheint Apple mit einem weiteren Patent für ein „automatisch anpassendes Armband“ sorgen zu wollen. Das Uhrarmband soll beim Tragen für eine konstante Spannung sorgen, sich jedoch der Bewegung des Handgelenks anpassen und so für einen komfortablen Sitz sorgen. Wie dieses Feature technisch umgesetzt ist, zeigt sich im Patent leider nicht – die Idee klingt jedoch vielversprechend.

 

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